Filmkritik - Das doppelte Lottchen (2007)
 
 

Das doppelte Lottchen

DVD / Blu-ray :: :: IMDB (7,0)
Regie: Toby Genkel, Michael Schaack
Laufzeit: 80min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Familie, Animation (Deutschland)
Verleih: Warner Bros. Pictures
Filmstart: 10. Mai 2007
Bewertung: n/a (3 Kommentare, 0 Votes)
Seebühl am Bühlsee, Mitte der 1950er-Jahre. In einem Ferienheim stehen sich plötzlich zwei Mädchen gegenüber, die bisher nichts voneinander wussten – erstaunt stellen sie fest, dass sie sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Besonders Luise, die temperamentvollere der beiden, findet es zunächst gar nicht lustig, dass „jemand frech mit meinem Gesicht daherkommt“. Deswegen macht sie Lotte (das ist die andere) das Leben so schwer wie möglich. Als aber immer deutlicher wird, dass die beiden Geschwister sind – Zwillinge, die nach der Geburt getrennt wurden –, sind die beiden bald ein Herz und eine Seele. Sie verwerfen den ursprünglichen Plan, ein Foto des „doppelten Lottchens“ nach Hause zu schicken – stattdessen beschließen sie, mit einer ungewöhnlichen Aktion herauszufinden, warum die Eltern ihnen die Trennung zugemutet haben: Luise übernimmt Lottes Rolle und fährt zur Mutter nach München, Lotte dagegen (als Luise) zum Vater nach Wien. Die Erwachsenen haben keine Ahnung, was gespielt wird. Ihnen fällt nicht einmal auf, dass Luise nicht kochen und Lotte nicht Klavier spielen kann. Dass Lotte in der Schule glänzt, Luise dagegen eher eine Niete ist. Lotte kann nicht schwimmen, während Luise gute sportliche Leistungen zeigt. Mit vielen Tricks schummeln sich die Mädchen um diese Tatsachen herum – alles dient ihrem Ziel, die Eltern wieder zusammenzubringen. Doch dann stellt Lotte entsetzt fest, dass es im Leben des Vaters Ludwig Palfy eine neue Frau gibt: Die selbstbewusste Irene Gerlach hat sich fest vorgenommen, den erfolgreichen Komponisten und Dirigenten zu heiraten. Das Verhältnis zwischen Lotte und Irene entwickelt sich daher von Anfang an eher frostig. Und noch etwas macht Lotte Kopfschmerzen: Der Vater hat sie zu einem Musikwettbewerb für Kinder in München angemeldet, weil Luise bekanntlich eine hervorragende Pianistin ist. Da Lotte aber nicht Klavier spielen kann, wendet sie sich hilfesuchend an ihre Schwester in München – und schon entwickeln die Zwillinge einen neuen Plan. Die Mutter, Luiselotte Körner, arbeitet als Bildredakteurin bei einer Münchner Illustrierten. Zufällig schickt die Fotografin, die die beiden Mädchen im Ferienheim abgelichtet hat, genau dieses Foto an Luiselottes Redaktion. Der Chefredakteur ist begeistert – die Mutter einer Ohnmacht nahe. Sofort begreift sie die Situation. Daraufhin beichtet Luise ihrer Mutter die Rollentauschgeschichte: Sie berichtet von dem am selben Tag stattfindenden Musikwettbewerb und vom Plan der Zwillinge, der die Situation retten soll. Die Mutter beschließt, ihren Kindern zu helfen. Doch bevor der Plan in die Tat umgesetzt werden kann, sind noch etliche Hindernisse zu überwinden. Aber schließlich gelingt es den Mädchen, auf der Bühne unbemerkt die Rollen zu tauschen. Und als alles vorüber ist, steht der fassungslose Ludwig plötzlich seiner geschiedenen Frau und den beiden Töchtern gegenüber. Die Kinder sehen sich fast am Ziel – die Wiedervereinigung der Familie scheint greifbar nahe. Doch sie haben Irene Gerlachs Kampfbereitschaft unterschätzt. So bleibt alles beim Alten: Lotte wohnt weiterhin bei der Mutter in München, Luise kehrt mit dem Vater nach Wien zurück. Dort kündigt Ludwig an, dass er Irene heiraten wird. Verzweifelt will Luise das verhindern. Aber Irene lässt sich von ihrem Ziel nicht abbringen. Für Luise bricht eine Welt zusammen – sie wird krank. Aufregung auch in München. Besorgt ruft die Mutter in Wien an: Lotte ist verschwunden. Alle sind entsetzt, doch bald taucht die Ausreißerin vor der väterlichen Wohnung auf: Mit der Intuition des Zwillings hat sie gespürt, dass die Schwester sie braucht. Und so kommt die getrennte Familie ein zweites Mal auf ungewöhnliche Weise wieder zusammen. Irene hält die Aktion allerdings für einen raffinierten Plan von Ludwigs Exfrau und setzt ihn nun umso mehr unter Druck. Wird Ludwig Irene nachgeben und sich für die neue Ehe entscheiden? Oder begreift er endlich, dass Zwillinge zusammengehören?

Kommentare

(3) verhoeven · 11. Mai 2007
Is doch schön, endlich mal was Neues. :D
(2) littlemonkey108 · 07. Mai 2007
Da gibt es schon so viele Filme drüber.... Sagen wir so der Stoff ist zwar berüchtigt aber wie viele davon braucht man noch. Am schönesten fand ich die verfilmung "Charly und Louise" mit Fritzi und Floriane Eichborn, Heiner Lauterbach und Corinna Harfouch.
(1) ronin11 · 06. Mai 2007
JUCHUU endlich wirds verfilmt...konnts kaum erwarten...^^
 

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