Filmkritik - D.O.A.: Dead or Alive (2006)
 
 

D.O.A.: Dead or Alive

DVD / Blu-ray :: :: IMDB (4,8)
Regie: Corey Yuen
Darsteller: Brian White, Holly Valance
Laufzeit: 87min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Action, Abenteuer (Deutschland, Großbritannien, USA)
Verleih: Constantin Film
Filmstart: 19. Oktober 2006
Bewertung: 6,6 (9 Kommentare, 5 Votes)
So unterschiedlich sie auch sein mögen, bereits am Vorabend des geheimen und illegalen Martial-Arts-Wettbewerbs namens "Dead or Alive" merken die gewiefte Wrestlerin Tina Armstrong (JAIME PRESSLY), die clevere Trickdiebin Christie Allen (Popsängerin HOLLY VALANCE in ihrer ersten Kinorolle) und die japanische Prinzessin Kasumi (DEVON AOKI), dass sie nur zusammen wirklich stark und effektiv sind. Kaum per Fallschirm aus einem Flugzeug über einer einsamen Insel irgendwo im südostasiatischen Meer gesprungen, müssen sie vor Sonnenuntergang eine steile Felswand mit einem Buddha-Kopf an der Spitze erklimmen. Falls sie dies nicht schaffen, werden sie das Turnier nicht erleben, wurde ihnen an Bord süffisant mitgeteilt. Also raufen sie sich zusammen, im Rücken die untergehende Sonnenscheibe, und erreichen mit allerhand akrobatischen Tricks völlig außer Atem die Spitze des Felsens. Die muskelbepackten Herren der Schöpfung haben es da leichter. Auf der exotischen Dschungelinsel versammelt sich nach und nach ganz gemütlich das Who-is-Who der Weltklasse-Athleten, die um den mit zehn Millionen Dollar ausgeschriebenen Preis konkurrieren. Unter den Teilnehmern sind der vorlaute Streetfighter Zack (gespielt vom ehemaligen Profi-Footballspieler BRIAN WHITE), der rabiate Schläger Bayman (Australiens „stärkster Mann“ DEREK BOYER), die blondierte Kampfmaschine Leon (Taekwondo-Champion SILVIO SIMAC) und der gutmütige Muskelprotz Bass (Profi-Wrestler KEVIN NASH), der nur teilnimmt, um seine Tochter Tina vom Sport abzubringen. Und schließlich taucht noch Christies ehemaliger Komplize und Lover Max (MATTHEW MARSDEN) auf, der sie in einem Hongkonger Nobelhotel fast der Polizei ausgeliefert hat. Max ist allerdings weniger am 10-Millionen-Dollar-Preisgeld interessiert, sondern an der mit 100 Millionen Dollar prall gefüllten geheimen Tresorkammer des DOA-Konzerns. Bald hat der smarte Max sogar der noch immer erzürnten Christie den Coup schmackhaft gemacht. Weniger ums Geld als vielmehr um die Familienehre geht es der sympathischen Extremsportlerin Helena Douglas (SARAH CARTER), Tochter des eigentlichen Initiators des Mega-Wettkampfs, der vor einem Jahr plötzlich ums Leben gekommen ist. Für Max und Christie entpuppt sich die mit rätselhaften asiatischen Schriftzeichen tätowierte Helena bald als lebendiger „Schlüssel“ zur Tresorkammer. Das Hirn des anscheinend nur mit menschlicher Muskelkraft ausgetragenen Knockout-Turniers ist der undurchsichtige Wissenschaftler Dr. Victor Donovan (ERIC ROBERTS), der sich zunächst als wahrer Gastgeber entpuppt, aber in seiner Video-Zentrale alle Personen und Zimmer genau überwacht. Donovans Assistent ist der gutmütige Computerfreak Weatherby (STEVE HOWEY), der insgeheim in Helena, die Tochter seines verstorbenen Arbeitgebers, verliebt ist. Während alle Athleten und Turniergäste in der Regel als Einzelkämpfer (oder wie Christie und Max zähneknirschend als „Team“) auf- und gegeneinander antreten, verfügt die zierliche Prinzessin Kasumi über einen eigenen Leibwächter: Der ihr treu ergebene Hayabusa (KANE KOSUGI) beschützt mit seinem Leben die eigensinnige Adelige, die auf die Insel gekommen ist, um die Wahrheit über ihren Bruder Hayate (COLLIN CHOU) herauszufinden, der seit dem letzten „Dead or Alive“-Turnier als verschollen gilt. Seit sie die Schwelle ihres Palastes übertreten hat, ist Kasumi für ihren Familienclan allerdings eine tote Person. Den ungeliebten Killerauftrag hat die Palastwächterin Ayane (NATASSIA MALTHE) zu erledigen, die Kasumi heimlich auf die Insel gefolgt ist. Nach den ersten Wettkämpfen, in denen unter anderem Tina gegen ihren Vater Bass siegreich antritt und – quasi nebenbei – dem frechen Streetfighter Zack einen gehörigen Denkzettel verpasst, kristallisieren sich Tina, Christie und Kasumi als knallharte Favoritinnen heraus. Doch die drei Kämpferinnen sowie Helena, die leider der stärkeren Christie unterlegen ist, werden sich trotz aller sportlichen Gegnerschaft immer sympathischer. Das harte, aber herzliche Turnier nimmt eine fatale Wendung, als Hayabusa, der über den Verbleib von Kasumis Bruder Nachforschungen anstellt, verschwindet. Bald darauf tauchen sogar Tina, Christie und Kasumi nicht mehr auf. Und als Helena und ihr schüchterner Verehrer Weatherby von männlichen und weiblichen Ninja-Kriegern angegriffen werden, wird klar, wer hinter den Anschlägen steckt: Victor Donovan! Der skrupellose Wissenschaftler brachte nicht nur seinen Chef, Helenas Vater, ums Leben, weil dieser vor einer Brutalisierung des Turniers gewarnt hatte, sondern entführte auch Kasumis Bruder Hayate, um an ihm seine neue Wunderwaffe auszuprobieren. Mit einer Art Cyber-Brille ist Dr. Donovan in der Lage, die Körperbewegungen und Kampfschritte seiner unfreiwillig mit Nanobots gespickten Gegner vorherzusagen. Das „Dead or Alive“-Turnier fungiert in Wahrheit als ein Experiment mit menschlichen Versuchskaninchen, um potenzielle Käufer auf der ganzen Welt für die neue ultimative Waffe zu begeistern. Während Donovan gegen den geschwächten Hayate einen unfairen Kampf bestreitet, versuchen die knapp mit dem Leben davongekommenen Liebenden Helena und Weatherby, ihre in elektronischen Kammern gefangengehaltenen Kameraden Tina, Christie, Kasumi und Hayabusa zu befreien. Doch dann wird plötzlich der Selbstzerstörungsmechanismus der Anlage aktiviert…

Kommentare

(9) Jin vergibt 8 Klammern · 21. November 2006
Naja die Special Effekte sowie die Dialoge sind reißen einen nicht vom Hocker in diesem Film. Umso mehr aber der zum Teil der versteckte Humor! Dieser Film ist aber auf keinen Fall mit Filmen von Chan und co. zu vergleichen - wer dies erwartet, sollte diesen Film besser nicht sehen. Leider kommen einige Figuren zu kurz und das Sequel ist unlogisch. In allem aber dennoch eine gute Basis für eine Fortsetzung - aus den Charakteren ist noch viel zu machen! Kleiner Spaß zwischendurch allemal.
(8) Jazzper vergibt 10 Klammern · 21. November 2006
Naja, den Sinn sehe ich in dem Film schon: eine Kritik an die Möglichkeit einen perfekten Menschen zu schaffen. Weitergedacht könnte dies eine Kritik an die Genforschung sein usw usw. Jedenfalls sieht man mal von allen diesen Aspekten ab, gibt der Film für mich einen schönen Unterhaltungsfilm für Zwischendurch ab. Es ist ein Actionfilm und dies wird bis auf's Äußerste dargestellt. Frauen als Super-Kämpfer zu kritisieren finde ich sexistisch. Von daher sehe ich DOA als vollkommen gelungen an! 10P
(7) ronin11 vergibt 2 Klammern · 05. November 2006
sorry aba ich fand den film ma moonster schlecht.....die handlung is ein absoluter witz und selbst fans der spielereihe müssten eigentlich den saal verlassen.. also ne der film is definitiv für die katz.
(6) Speedcore_TSC · 20. Oktober 2006
ich kann es nicht ab, wenn irgend welche mädels als die absoluten kampferinen dargestellt werden, finde ich langweilig und stupide! Like Kill Bill, ebenso langweilig gewesen, o.k. die Gore Szenen waren teils, aber im ganzen langweilig... daher werde ich diesen schwachen Film DOA mit 0 bewerten!
(5) BitShock · 16. Oktober 2006
@Zubaks: Kommentare wie Deine und vorallem die sinnfreie Bewertung dazu verfälschen gänzlich das Punktebild..
(4) Zubaks vergibt 10 Klammern · 14. Oktober 2006
Hoi, allein das spiel dead or alive find ich schon mega, der film dazu wird bestimmt genauso gut oder sogar besser. Könnt ich mir gut vorstellen ^^
(3) angelofdark3 · 08. Oktober 2006
hab den film noch nich gesehen aba ich hoffe die spiel beach ball =))
(2) ErMi vergibt 3 Klammern · 06. Oktober 2006
das war wohl leider nichts. flache handlung, flache kämpfe, flache schauspieler. bruce lee würde sich im grab umdrehen ;-)
(1) Fusioned · 29. September 2006
Ich bin sehr gespannt auf diesen Film! Hohen Anspruch stelle ich natürlich nicht daran, aber das Spiel hat mich schon süchtig gemacht. :) Kasumi ist die Beste! ;)
 

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