Filmkritik - Candy (2005)
 
 

Candy

DVD / Blu-ray / iTunes :: IMDB (7,2)
Regie: Neil Armfield
Darsteller: Maddi Newling, Roberto Meza-Mont
Laufzeit: 108min
FSK: ab 16 Jahren
Genre: Drama (Australien)
Verleih: Concorde Filmverleih
Filmstart: 21. September 2006
Bewertung: 3,0 (1 Kommentar, 1 Vote)
Candy (Abbie Cornish), eine attraktive junge Künstlerin, ist verliebt in Dan (Heath Ledger), einen viel versprechenden Gelegenheitsdichter. Ihre Liebe ist berauschend wie das Paradies, der Garten Eden: Alles, was für sie zählt, ist ihre eigene Welt und ihre Leidenschaft füreinander. Doch wie im Paradies kommt es zum Sündenfall - in ihrem Fall das Heroin. In der Droge finden sie die Grenzenlosigkeit, die sie suchen. Ihre gemeinsame Zukunft scheint unbesiegbar. Doch schon bald gehen ihnen die Mittel zur Drogenbeschaffung aus. Sie haben nichts mehr zu versetzen und Candy verkauft ihren Körper. Dan lässt es zu. Damit haben sie unmerklich eine Grenze überschritten. Um den Halt in der wirklichen Welt nicht zu verlieren, erneuern sie ihr Liebesversprechen durch eine Heirat. Der Tag der Hochzeit verschwindet im Nebel des Drogenrauschs. Candys Eltern (Tony Martin und Noni Hazlehurst) sind verwirrt. Sie sehen hilflos zu, wie ihnen ihre Tochter entgleitet. Nach und nach wird die Sucht zu Candys und Dans ständigem Begleiter und schmiedet sie noch enger zusammen. Ihr Mentor und Vertrauter Casper (Geoffrey Rush), ein Professor für organische Chemie, ebenfalls drogensüchtig, beobachtet sie und versorgt sie immer wieder mit selbst hergestellten Rauschmitteln. Candy hält das ständige Auf und Ab, zu dem ihr Leben geworden ist, nicht mehr aus. Ihre Wut und Verzweiflung über nicht erfüllte Träume treibt einen Keil zwischen die Liebenden. Noch dazu wird Candy schwanger und möchte endlich clean werden. Davor wird noch einmal der „Lucky Last“, der letzte Schuss gesetzt. Doch auch mit der Vorfreude auf das gemeinsame Kind scheitert der Entzug. Unter dem zunehmenden Druck von Candys Eltern wird die Situation immer unerträglicher und damit werden die Drogen auch immer verlockender. Nachdem beide es endlich schaffen clean zu werden und Dan sich ein Leben jenseits der Sucht aufbaut, wird klar, dass ihre Liebe nur im Rausch funktionierte und nicht in der Realität.

Kommentare

(1) verhoeven vergibt 3 Klammern · 29. Oktober 2006
Hat man so schon 20 mal gesehen. Von anderen Drogen Dramen hebt er sich nicht ab, er wärmt nur altbekanntes wieder auf.
 

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