Filmkritik - Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen (2004)
 
 

Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen

DVD / Blu-ray / iTunes :: :: IMDB (5,4)
Regie: Franziska Buch
Darsteller: Katja Riemann, Sidonie von Krosigk
Laufzeit: 119min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Familie (Deutschland)
Verleih: Constantin Film
Filmstart: 30. September 2004
Bewertung: n/a (3 Kommentare, 0 Votes)
Bibi Blocksberg, die kleine Hexe, hat ein gravierendes Problem. Vor lauter Hexerei hat sie den Unterricht sträflich vernachlässigt – mit der Versetzung wird es wohl nichts werden. Es sei denn, sie besteht die Nachprüfung in ihrem Quälfach Mathe... Zu ihrem Entsetzen bleiben die sonst so verständnisvollen Eltern diesmal unnach-giebig. Die Ferien mit der besten Freundin fallen dem angedrohten Aufenthalt im Büffelinternat Schloss Altenberg zum Opfer. Eine Horrorvorstellung für Bibi. Das grenzt ja an Freiheitsberaubung! Schon der erste Eindruck von Schloss Altenberg, einem verwunschen daliegenden Traditionsinternat, macht Bibi wenig Mut. Der Schuldirektor Prof. Dr. Quirin Bartels, ein begnadeter Mathematiker, entpuppt sich als Sonderling, der ein Geheimnis mit sich herumträgt. Und dass sich Bibi ihr Zimmer mit Carina, einem Britney-Spears-Verschnitt, teilen muss, ist eine zusätzliche Strafe. Zum Glück gibt es Elea Mischnik. Das gleichaltrige, oft sehr traurige Mädchen sitzt seit einem Unfall im Rollstuhl. Sie hat beide Eltern verloren und lebt mit ihrer Tante Lissy über dem familieneigenen Buchladen „Die vierte Welt“ mitten in der Altstadt von Altenberg. Durch ihren langen Krankenhausaufenthalt hat Elea viel Stoff versäumt, den sie als Tagesschülerin im Internat aufholen soll. Bibi und Elea werden auf der Stelle dicke Freundinnen, und Bibi setzt sich in den Kopf, Elea wieder lachen zu sehen. Ihr als Hexe muss es doch möglich sein, ihrer neuen Freundin wieder zum Laufen zu verhelfen! Auch wenn der Hexenkodex vorschreibt, dass unter keinen Umständen in das Schicksal eingegriffen werden darf. Doch Bibi wäre nicht Bibi, versuchte sie nicht, diese Regel zu brechen. Da gibt es diese Sage vom wundertätigen Eulenstaub, der in den Höhlen unter Altenberg verborgen sein soll und der seinem Besitzer Kräfte verleiht, gegen die jede Alltagshexerei verblasst. Davon erfährt auch Bibis Erzfeindin, die Hexe Rabia von Katzenstein. Eigentlich verbüßt sie ja zusammen mit ihrem Kater Maribor eine fünfjährige Strafe im Gruselmoor. Durch eine für Rabia glückliche Fügung meteorologischer Natur glückt ihr eine dramatische Flucht über die Furt, die das Gruselmoor von der restlichen Welt trennt. Völlig ohne Hexerei erreicht sie kraftlos ihr verwahrlostes Schloss – und entdeckt dort, dass sie durch den Kontakt mit Gegenständen, die aktiven Hexen gehören, ihre Hexkraft wieder aufladen kann! Was liegt näher, als sich unbemerkt der verhassten Familie Blocksberg zu nähern? Rabia hat mehr Glück als Verstand: es gelingt ihr nicht nur, sich ausreichend aufzuladen – sie entdeckt auch noch ein Manuskript mit Bestsellerqualitäten, an dem Barbara Blocksberg schreibt – und im Vorwort einen Hinweis auf den mächtigen Eulenstaub, der sich unter Altenberg befinden soll. Was liegt näher, als dieses Ziel anzupeilen? Dass Rabia dort auch noch auf Bibi trifft, scheint fast zuviel des Glücks. Den naiven Bernhard Blocksberg, der mal wieder nur das Beste will, ebenso um den Finger zu wickeln wie den seltsamen Schuldirektor Quirin Bartels, ist für Rabia in ihren vielfachen Verkleidungen ein Leichtes. Es gelingt ihr leider auch, Bibi zu ihrer Verbündeten zu machen. Sogar als die Hexengemeinde Rabias Verschwinden bemerkt und mit vereinten Kräften versucht wird, Bibi vor drohendem Unglück zu bewahren, schenkt Bibi unter Rabias Einfluss den Warnungen keinen Glauben. Erst in allerletzter Sekunde, als Bibi im unterirdischen, geheimnisvollen und mit Hindernissen gespickten Labyrinth ihrem Ziel, dem Eulenstaub, immer näher kommt, erkennt sie, dass tatsächlich Rabia hinter ihr her ist. In einem dramatischen Showdown wird Rabia ihrer gerechten Strafe zugeführt – und Elea trifft im Traumland Arambolien ein letztes Mal auf ihre Eltern, die sie trösten und ihr Ezechiel schenken – die blaue arambolische Tröstereule, in deren Bauch sich das letzte bisschen Eulenstaub befindet, das es auf dem Planeten gibt... Zwar wird Elea nicht aus dem Rollstuhl aufstehen, aber die Mädchen schließen eine tiefe Freundschaft. Und Bibi lernt, dass es Dinge im Leben gibt, die einfach akzeptiert werden müssen. Wie zum Beispiel eine Nachprüfung in Mathe...

Kommentare

(3) akyriaki · 20. September 2004
Meine Tochter ist schon ganz heiss drauff, und wenn er so gut ist wie der erste, schaue ich ihn auch gerne mit! Ein Film für den ich auch gerne ( mal wieder ;-) ) mit ins Kino gehen würde
(2) Hanghuhn · 11. September 2004
warum nicht? *g*
(1) k72538 · 09. September 2004
Den will ich auf jedenfall nicht sehen
 

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