Filmkritik - Benjamin Blümchen (1997)
 
 

Benjamin Blümchen

Original: Benjamin Blümchen
Regie: Gerhard Hahn
Laufzeit: 75min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Familie, Animation (Deutschland)
Verleih: Jugendfilm Verleih
Filmstart: 04. Dezember 1997
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Ein früher Morgen in Neustadt. Auch die Tiere im Zoo reiben sich den Schlaf aus den Augen. In Benjamin Blümchens gemütlichen Elefantenhaus herrscht schon reges Treiben. Gemeinsam mit seinem besten Freund Otto will Benjamin die sensationelle Ausstellung „Neustadt in der Steinzeit“ besuchen. Im Museum kommen die beiden aus dem Staunen nicht mehr heraus. Vor allem die zotteligen Mammuts haben es Benjamin angetan. Als er aber erfährt, dass die Steinzeitmenschen seine „Vorfahren“, die Mammuts gefangen und gegessen haben, stampft er mit seinem Elefantenfuß empört auf den Boden. Die Erschütterung löst den Unterkiefer eines Sauriers. Der Riesenknochen fällt dem armen Benjamin auf den Kopf, und da passiert etwas Unerwartetes: Benjamin findet sich plötzlich in der Steinzeit wieder, in einer fremdartigen Landschaft mit hohen Bäumen und riesigen Gräsern. Und schon gehen die Abenteuer los: Gemeinsam mit einem kleinen Steinzeitjungen rettet er ein hilfloses Mammutbaby davor, als Mahlzeit im Kochtopf der Steinzeitmenschen zu enden. Doch damit ist die Gefahr für die Retter und das Mammutbaby noch nicht vorüber, denn die Höhlenmenschen jagen den Flüchtenden hinterher. Mitten im Urwald stoppt plötzlich ein breiter Fluss ihre Flucht. Die wilden Steinzeitkrieger nahen schon, als ein gewaltiger Brontosaurus sich als Brücke anbietet und unsere Freunde das rettende Ufer erreichen. Das kleine Mammutbaby ist zwar wieder zurück im sicheren Schoß der Mutter, doch um das Mammutjagen für immer zu beenden, bedarf es schon eines besonders mutigen Elefanten und einer wirklich pfiffigen Idee. Am Ende ist Benjamin froh, dass alles nur ein Traum war. Gemeinsam mit Otto geht es nun erst einmal in den Stadtpark. Hier übt die kleine Hexe Bibi Blocksberg gerade mit ihrem Hexenbesen ‚Kartoffelbrei’ einige waghalsige Kunststückchen. Als plötzlich ein Flugzeug vor ihr auftaucht, verliert sie vor Schreck ihr Hexenbuch. Der Pilot kann im letzten Moment ausweichen, muss jedoch samt Fallschirm aus dem Flugzeug springen. Sein Flugzeug macht eine Bruchlandung – just in dem Moment, als Benjamin und Otto im Park spazieren gehen. Mit vereinten Kräften helfen die zwei dem Piloten aus seinem Fallschirm. Bibi möchte ihren Fehler gerne wieder gutmachen, doch ohne das verloren gegangene Hexenbuch kann sie das Flugzeug nicht wieder ‚flügge’ hexen. Ein Glück. dass Benjamin so toll trompeten kann! Sein „Törööö“ lässt die Bäume wackeln. Im Geflecht von Ästen hatte sich das Buch verhakt und landet nun wieder bei Bibi. Jetzt ist es an der kleinen Hexe zu zeigen, dass sie mehr kann, als Flugzeuge vom Himmel herunterholen. Nach so einem heißen Abenteuer genießen Benjamin und Otto erst einmal ein kühles Eis. Doch die süße Pause ist nur von kurzer Dauer: Karla Kolumna, die rasende Reporterin, braust heran und berichtet den beiden Freunden von einem sensationellen Ballonflug-Wettbewerb über Neustadt. Benjamin und Otto sind Feuer und Flamme, da wollen sie mitmachen! Erst recht, als sie hören, dass ausgerechnet der hochnäsige Baron von Zwiebelschreck der einzige Gegner sein wird. Ein alter Ballon wird von den beiden Flugakrobaten wieder flott gemacht: Als Gondel dient eine Badewanne. Der Tag des Wettfluges naht. Vor einer begeisterten Menschenmenge steigen die beiden Ballons empor. Während der Baron zusehen muss, wie Benjamin und Otto im schnellen Flug davonschweben, herrscht in der Badewannengondel gute Laune. Als plötzlich ein Unwetter aufzieht, müssen die Kapitäne der Lüfte Acht geben, dass die fröhliche Fahrt nicht in einem Fiasko endet. Wie gut, dass Benjamins Gondel eine Badewanne ist. Als sie voll Regenwasser läuft, zieht er den Stöpsel – und im Nu saust die feuchte Flut auf die Erde. Baron von Zwiebelschreck hat mittlerweile im Unwetter völlig die Orientierung verloren und fliegt weit abgeschlagen hinter den beiden her. Das Ziel schon vor Augen, entdeckt Benjamin plötzlich zwei Kinder: Es sind Nicht und Neffe des Barons, die hilflos in einem Schlauchboot auf einen tosenden Wasserfall zutreiben. Eine äüßerst dramatische Rettungsaktion beginnt, die Benjamins ganzen Mut und alle elefantösen Fähigkeiten erfordert, damit der Abend nicht im reißenden Fluss, sondern mit einer wunderbaren Siegesfeier auf der Wiese im Neustädter Zoo endet.

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