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Filmkritik - Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster (2002)
 
 

Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster

DVD / Blu-ray :: IMDB (5,4)
Original: Eight Legged Freaks
Regie: Ellory Elkayem
Darsteller: David Arquette, Scott Terra
Laufzeit: 96min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Action, Horror, Komödie, Science-Fiction (USA)
Verleih: Warner Bros. Pictures
Filmstart: 15. August 2002
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
In der verträumten Kleinstadt Prosperity/Arizona geschieht selten etwas, das die Bewohner aus ihrem gemütlichen Phlegma aufrüttelt. Panische Angst kennt nur Harlan Griffith (DOUG E. DOUG), der von seinem Wohnwagen aus den lokalen Rundfunksender betreibt und ständig von Verschwörungen in Regierungskreisen und außerirdischen Angriffen berichtet – in Prosperity nimmt niemand Harlan ernst, aber seine Geschichten werden dennoch gern gehört: als vergnügliche Unterhaltung. Auch der übermüdete Lastwagenfahrer Amos hofft, dass Harlan ihn bei seiner nächtlichen Tour durch die Wüste wachhalten wird. Als ihm ein Kaninchen vor die Scheinwerfer läuft, reißt Amos das Steuerrad heftig herum und kommt ins Schleudern. Dabei rollen mehrere Fässer von der Ladefläche und fallen in den nahen Tümpel. Eine Woche später. Der Einsiedler Joshua (TOM NOONAN) hat sich in seinem Wüstenrefugium auf die Erforschung und Zucht von Spinnen spezialisiert. Regelmäßig bekommt er Besuch von seinem kleinen Freund Mike (SCOTT TERRA), der Joshuas Berichten über die Eigenarten und Fähigkeiten seiner exotischen Arachniden fasziniert lauscht. Joshua erzählt von erstaunlichen Entwicklungen: Er füttert die Spinnen mit schnell wachsenden Grillen vom Tümpel, und auch die Spinnen zeigen daraufhin Wachstumsschübe, als ob sie mit Aufputschmitteln geimpft wären. Nachdem Mike sich auf den Heimweg in die Stadt gemacht hat, wird Joshua von einer giftigen Tarantel gebissen. Im Todeskampf stößt er seine Terrarien um – die Spinnen können ihrem Gefängnis entkommen. Eine weitere Woche später. Chris McCormick (DAVID ARQUETTE) kehrt nach vielen Jahren in seine Heimatstadt Prosperity zurück. Sein Vater, der Minenbesitzer, ist vor kurzem verstorben. Das Bergwerk hat den Betrieb praktisch eingestellt. Nur noch Chris’ Tante Gladys (EILEEN RYAN) arbeitet weiter als Sekretärin im Büro der Mine – sie heißt ihn herzlich willkommen. Chris kehrte damals der Stadt den Rücken, weil er sich in Samantha „Sam“ Parker (KARI WUHRER) verliebt hatte – es kam zu einer Prügelei mit Sams Mann, dem Chris dabei die Nase brach. Zur gleichen Zeit will Mike wieder einmal seinen Freund Joshua besuchen. Am Tümpel trifft er seine Mutter Sam, die inzwischen Sheriff von Prosperity ist und mit Hilfssheriff Pete Willis (RICK OVERTON) eines der Fässer samt hochgiftigem Inhalt birgt. Sam verbietet Mike ausdrücklich, den alten Sonderling Joshua zu besuchen. Mike versucht seinen Freund telefonisch zu erreichen – vergeblich. Weil mehrere Jugendliche unter Führung von Bret (MATT CZUCHRY) mit ihren geländegängigen Motorrädern gefährliche Manöver vollführen, verteilt Sam Strafzettel. Hinter Bret auf dem Motorrad sitzt Sams Tochter Ashley (SCARLETT JOHANSSON), die Sam ebenfalls ermahnt und im Streifenwagen mitnimmt. Im Einkaufszentrum von Prosperity findet eine Bürgerversammlung statt. Bürgermeister Wade (LEON RIPPY) versucht die Bewohner zu überreden, ihre Gründstücke in der sterbenden Stadt en bloc zu verkaufen. Das Bergwerk arbeitet seit langem nicht mehr wirtschaftlich und steht vor der Schließung. Radiomoderator Harlan (DOUG E. DOUG) hält dies natürlich für ein Komplott der Behörden. Da taucht plötzlich Chris auf und behauptet, sein Vater habe vor seinem Tod eine neue Goldader entdeckt, die den Wohlstand der Stadt auf Jahre sichern wird. Wade versucht dies als bloßes Gerücht abzutun. Chris fühlt sich provoziert und schlägt Wade nieder – der erstattet förmlich Anzeige bei Sheriff Sam. Hilfssheriff Pete (RICK OVERTON) renoviert abends gerade sein Haus, als seine Katze in einem Lüftungsschacht verschwindet. Gleich darauf werden Pete und seine Frau Zeugen wilder Kampfgeräusche in den Hohlräumen der Wände. Pete ruft Sam an: „Irgendetwas hat meine Katze gefressen.“ Am nächsten Morgen überredet Sam ihre Tochter Ashley, immer einen Elektroshocker bei sich zu tragen – falls jemand zudringlich werden sollte. Ashley reagiert ausgesprochen sauer auf die unbegründeten Sorgen ihrer Mutter. Da taucht Chris auf und überreicht Sam einen Strauß Blumen, er möchte sich entschuldigen für seine Ausfälle vom Vortag, und er schlägt Sam vor, bald einmal ihre gemeinsame Vergangenheit aufzuarbeiten. Sams Ehe ist mittlerweile an der Untreue ihres Mannes zerbrochen – sie erzieht ihre beiden Kinder allein. Mike hält die Ungewissheit nicht mehr aus. Weil Sam sein Fahrrad angeschlossen hat, läuft er zu Fuß zu Joshuas Haus in der Wüste: Es ist völlig von Spinnweben eingesponnen – Spuren großer Spinnen führen in einen nahen Bergwerkstollen, in dem Mike eine riesige Spinne entdeckt. Gleichzeitig untersucht Chris mit einigen Bergleuten den Zustand der Minenstollen. Wegen des giftigen und leicht entflammbaren Grubengases Methan verordnet er Gasmasken für alle. Auf dem Rückweg nimmt Chris Mike als Anhalter mit. Mike berichtet von der drohenden Gefahr, aber er ahnt schon, dass die Erwachsenen ihm nicht glauben werden. Tatsächlich: Weil Mike Sams Verbot missachtet hat, bekommt er eine Woche Hausarrest – ohne Fernsehen. Bürgermeister Wade hatte bei seinen Vorschlägen zur Zukunft des Ortes nicht nur das Wohl der Bürger im Sinn: Vielmehr pflegt er Beziehungen zu sinistren Geschäftspartnern, und er ist verantwortlich für die illegale Lagerung des hochtoxischen Abfalls. Er züchtet Straußenvögel auf seiner Farm vor der Stadt – nachts erlebt er, wie die riesigen Vögel vor seinen Augen urplötzlich verschwinden: Riesige Spinnen haben unterirdische Fallen gebaut, aus denen sie blitzschnell hervorschießen, um ihre Beute unter die Erde zu ziehen. Ashley trifft sich mit Bret und den übrigen Bikern in der Wüste. Sie findet das Schäferstündchen mit ihm auf dem Vordersitz seines Wagens absolut nicht romantisch. Als er insistiert, probiert sie den neuen Elektroschocker an seinen Weichteilen aus. Bret macht sich durch den Stromschlag vor Schreck in die Hose. In diesem Moment werden die Jugendlichen von einer Horde gigantischer Springspinnen angegriffen. Die Kids fliehen auf ihren Motorrädern, aber nicht alle können entkommen. Bret erreicht die Landstraße, wo die aggressiven Spinnen einen Tanklaster attackieren, der ins Schleudern kommt, einen Telefonmast zermalmt und explodiert. Jetzt ist die Telefonverbindung der Stadt zur Außenwelt unterbrochen. Bret kann auf seinem Bike in einen Bergwerkstollen flüchten. Als Tante Gladys ihrem neugierigen Hündchen in den Keller folgt, entdeckt sie dort ein riesiges Loch in der Wand. Sie wagt sich weiter vor, um ihren Hund zu retten, und gerät in den Bau der Riesenspinnen, die Gladys lebendig in einen festen Kokon einspinnen. Ashley ist inzwischen unversehrt zu Hause eingetroffen und wird in ihrem Zimmer von einer Kokonspinne angegriffen, eingesponnen und an die Wand geklebt. Zum Glück ist Chris zur Stelle, der das Monster mit einem Stuhl abwehrt, bis Sam mit der Schrotflinte kommt und der Spinne den Garaus macht. Jetzt glaubt auch Sam den fantastischen Geschichten ihres Sohnes. Sie befiehlt Pete telefonisch, mit allen verfügbaren Waffen zu ihrem Haus zu kommen. Pete wird zwar von Springspinnen angegriffen, erreicht aber Sams Haus, und mit der geballten Feuerkraft ihrer Gewehre schlagen sie den Angriff der achtbeinigen Monster zunächst zurück. Da das Telefonnetz nicht mehr funktioniert, fahren sie gemeinsam zu Harlans Wohnwagen, um die Bevölkerung über Rundfunk zu warnen. Selbst der paranoide Harlan glaubt die wirre Geschichte nicht, die Sam jetzt als Notruf über den Äther schickt. Doch schnell wird er eines Besseren belehrt: Eine überdimensionale Tarantel greift den Wohnwagen an und stürzt ihn um. Gleichzeitig werden die aufgeschreckten Bewohner von Prosperity auf der Hauptstraße von einer Monsterinvasion heimgesucht. Sam empfiehlt ihnen über den Sender, ins Einkaufszentrum zu fliehen. Viele schaffen es tatsächlich, den zahllosen hungrigen Spinnenmutanten zu entkommen. Die Sicherheitsgitter des Einkaufszentrums halten dem Ansturm der Monster vorerst stand. Chris verschafft dem kleinen Spinnenexperten Mike Gehör, der den Flüchtlingen äußerste Ruhe verordnet, damit die Spinnen nicht auf die Überlebenden aufmerksam werden. Weil Handys im tief gelegenen Prosperity nicht funktionieren, will Chris versuchen, sein Handy an die Antennenschüssel auf dem Dach des Zentrums anzuschließen, um so Kontakt zur Polizei im nächsten Ort zu bekommen. Das schafft er auch, doch sein Notruf stößt auf taube Ohren – zu fantastisch klingt seine Geschichte. Unterdessen hat das gigantische Weibchen der Kokonspinnen die Führung der Invasion übernommen: Mit seinen Riesenklauen zerstört es das Schutzgitter und macht so den Weg frei für den Sturm der kleineren Arachniden. Sam und ihre Getreuen schießen aus allen Rohren und ziehen sich weiter zurück. Auch Chris und Harlan sind auf dem Dach inzwischen von Monstern umzingelt – wie durch ein Wunder gelingt ihnen die Flucht. Wade wird auf der Flucht im Stollen eingesponnen, während Bret mit einem Gabelstapler vom Stollen her das verschlossene Fluchttor zum Einkaufszentrum aufdrückt – dadurch können die Flüchtlinge aus dem Zentrum ins Bergwerk entkommen, obwohl sie auch hier nicht vor Spinnen sicher sind und das Grubengas beim ersten Funken zu explodieren droht. Bei der Untersuchung des Stollens kann Chris den noch lebenden Wade aus seinem Kokon befreien, und auch seine Tante Gladys ist noch am Leben. Durch Zufall entdeckt sie die reiche Goldader, von der Chris’ Vater gesprochen hat. Doch das Spinnenheer hat die Flüchtigen in den Stollen aufgespürt. Unerbittlich kommen sie näher…

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