Filmkritik - Alien vs. Predator (2004)
 
 

Alien vs. Predator

DVD / Blu-ray :: :: IMDB (5,6)
Regie: Paul W.S. Anderson
Darsteller: Lance Henriksen, Sanaa Lathan
Laufzeit: 95min
FSK: ab 16 Jahren
Genre: Action, Science-Fiction (USA)
Verleih: 20th Century Fox
Filmstart: 04. November 2004
Bewertung: 5,8 (5 Kommentare, 4 Votes)
Der milliardenschwere Industrielle Charles Bishop Weyland (Lance Henriksen), Herrscher über ein weltweit operierendes Firmenkonsor-tium, hat von seinen Forschungssatelliten Hinweise auf eine ungewöhnliche Hitzestrahlung in der Tiefe des antarktischen Eises erhalten. Die Aufnahmen deuten auf altertümliche architektonische Spuren tief unter dem ewigen Eis hin, die der besessene Weyland erforschen möchte, bevor jemand anderes diesem einzigartigen Phänomen auf die Spur kommen kann. Unverzüglich stellt er ein multinationales Team von Wissenschaftlern und Sicherheitsexperten zusammen, das, angeführt von der expeditionserfahrenen Umweltschützerin Alexa „Lex“ Woods (Sanaa Lathan), dem rätselhaften archäologischen Wunder auf den Grund gehen soll. Als Lex erfährt, dass sie die Expedition aus dem Stand, ohne Training und Vorbereitung für die Crew starten soll, verweigert sie zuerst die Mitarbeit. Sie weiß aus Erfahrung, welche Gefahren in diesem unwirtlichen Teil unserer Erde lauern. Doch letztlich übernimmt sie den gefährlichen Job. Mit Eisbrecher und Raupenfahrzeugen erreichen sie schließlich eine vor 100 Jahren – aus nie geklärten Gründen – verlassene Walfangstation, unter der die außergewöhnliche Hitze-Entwicklung lokalisiert wurde. Als sie mit ihren Bohrungen beginnen wollen, entdecken sie einen offensichtlich frisch angelegten Schacht, der geradewegs in die Mitte der Erde zu führen scheint. Auf den Satellitenbildern vom Vortag war dieses technische Wunder, dessen Ausführung absolut rätselhaft ist, noch nicht zu sehen – hier muss auf unerklärliche Weise Zukunftstechnologie zum Einsatz gekommen sein. Verwundert beginnt die Crew den gefährlichen Abstieg. Was sie dort unten, 700 Meter unter der eisigen Oberfläche, vorfinden, fasziniert sie zunächst, aber bald entwickelt es sich zum unfassbaren Grauen. Denn in einer riesigen Pyramide, in der aztekische, ägyptische und kambodschanische Kulturen ihre Spuren hinterlassen haben, stoßen sie auf eine ungewöhnliche Anordnung von Kammern, die die Eigenschaft haben, sich ständig zu verändern. In Abständen von zehn Minuten bewegen sich die Wände, konfigurieren sich neu und bilden andere Räume, die dem Team den Rückweg versperren. Die Pyramide wird zum Labyrinth und für einige der Teammitglieder zur tödlichen Falle, die sie für immer von ihren Kollegen abschneidet. Sebastian De Rosa (Raoul Bova), ein italienischer Archäologe, der Lex nicht von der Seite weicht, kann die Hieroglyphen, die überall in die Wände gemeißelt sind, entziffern und übersetzen. Dennoch stehen die Wissenschaftler vor einem Rätsel. In einer Opferkammer finden sie uralte Gebeine, die alle ein gemeinsames Merkmal aufweisen: In jedem Brustkorb klafft ein großes Loch, das nicht auf eine äußere Verletzung hindeutet, sondern vermuten lässt, dass etwas Unerklärliches mit unglaublicher Wucht aus den Körpern entwichen sein muss. Der schottische Chemie-Ingenieur Graeme Miller (Ewen Bremner), der im Team die Aufgabe hat, das Alter archäologischer Funde zu bestimmen, ahnt wie seine Kollegen, dass in dieser Pyramide noch etwas anderes als die menschliche Evolution Spuren hinterlassen hat: eine fremde, unbekannte Kultur. Ist es vorstellbar, dass hier seit Tausenden von Jahren außerirdische Kräfte am Werk gewesen sind? Je weiter sie sich in das Innere der Pyramide vorarbeiten, desto deutlicher werden die Zeichen, dass sie nicht allein sind in der Tiefe der Antarktis. Schließlich wird die schreckliche Vermutung zur Gewissheit: Horrorwesen aus einer anderen Welt befinden sich im Krieg! Predator, hünenhafte Kämpfer mit tödlichen Waffen, halten eine gefangene Alien-Königin seit Ewigkeiten künstlich am Leben, die alle 100 Jahre Eier legt. Ist die Brut geschlüpft, braucht sie menschliche Wirte, in denen sie heranreifen kann. Facehugger, die noch unreifen Alien-Nachkommen, dringen durch Mund und Nase in die Körper ihrer menschlichen Opfer ein, in denen sie sich schnell zu gefährlichen Aliens entwickeln, die sich schließlich explosionsartig aus ihren unfreiwilligen Gastgebern herauskatapultieren. In einem mörderischen Initiationsritual der jungen Predator-Krieger müssen sie sich dann im Kampf bewähren. Das Forscherteam ist den Predatorn in die Falle gegangen, die menschliche Wirte brauchen, um die Lebensgeister ihrer Todfeinde zu wecken. Die Forscher sind gefangen in dem mörderischen Ritus des Erwachsenwerdens Außerirdischer – im Krieg zwischen Alien und Predator. Ein unglaublicher Horrortrip nimmt seinen Anfang, ein Krieg auf Leben und Tod, in dem Menschen keine Überlebenschance haben. Mit einer Ausnahme ...

Kommentare

(5) ErMi vergibt 7 Klammern · 27. November 2004
bin ich wärend des films eingeschlafen oder ist das echt ein "kurzfilm"? mannschaft rein, zack (fast) alle tot. frau mit predi kämpft gegen ali und aus is... kurzweilige action. wer alien mochte und predator liebte wird den film schön finden :-)
(4) vigenzo vergibt 7 Klammern · 12. November 2004
hab das ding schon damals gesehen, weil ich grad in usa war... naja, story ist wirklich schwach, aber die actionscenen gleichen da einiges wieder aus. denn wie heißt es so schön: actionfilme und pornos guckt man nicht wegen der handlung!
(3) DaSixPac vergibt 2 Klammern · 11. November 2004
Schwach... Der Film wirkt einfach nur lächerlich!
(2) Capslock vergibt 7 Klammern · 04. November 2004
Find die anderen Alien & Predator-Filme besser. Erst ne Stunde kaum was, dann ein wenig Kampf. Aber wer die anderen Filme gesehen hat, muss den auch sehen.
(1) klamm · 05. Oktober 2004
Das Game konnte ich Nachts schon nicht spielen ... da bin ich mal auf den Film gespannt! ^^
 

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