Filmkritik - About a Boy oder: Der Tag der toten Ente (2002)
 
 

About a Boy oder: Der Tag der toten Ente

DVD / Blu-ray :: IMDB (7,1)
Original: About A Boy
Regie: Paul Weitz, Chris Weitz
Darsteller: Hugh Grant, Nat Gastiain Tena
Laufzeit: 97min
FSK: ab 6 Jahren
Genre: Drama, Komödie (Großbritannien, USA, Frankreich)
Verleih: United International Pictures
Filmstart: 22. August 2002
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
„Mit etwas Glück ende ich kinderlos und allein...“ So Will Freemans frommer Wunsch. Der 38-Jährige ist überzeugter Single, glücklich kinderlos und braucht keinen Job, um seinen exorbitanten Lebensstil zu halten. Seit sein Vater mit der Komposition eines Weihnachtssongs seinen einzigen Hit landete, lebt Will von den Tantiemen wie die Made im Speck. Seine Tage verbringt er damit, CDs oder Designer-Klamotten zu kaufen, den angesagtesten Friseur Londons nur für das Haarewaschen zu besuchen und den restlichen Tag zu zappen. Die Abende sind seinen weiblichen Eroberungen gewidmet. Doch keine könnte sein perfektes Solo-Dasein je gefährden. Der Tag der toten Ente ...ändert alles. Per Zufall entdeckt Will die Vorteile kurzer Affären mit allein erziehenden Müttern. Doch wie kommt man an diese Spezies Mensch heran? Will gibt einfach vor, selbst stolzer Vater eines zweijährigen Sohnes zu sein, um beim Treffen allein erziehender Eltern attraktiven Müttern zu begegnen. Doch das erste Picknick mit der schönen jungen Mutter Suzie verläuft unerwartet. Sie bringt nicht nur ihr eigenes Kind mit, sondern auch noch Marcus, den etwas sonderlichen zwölfjährigen Sohn ihrer ebenfalls alleinerziehenden Freundin Fiona. Während Will sich in Lügen über seinen fiktiven Sohn verstrickt, erschlägt Marcus unfreiwillig mit dem selbstgebackenen Brot seiner Mutter eine Ente. Der chaotische Tag endet damit, dass die Ausflügler die kranke Mutter von Marcus ins Krankenhaus bringen müssen. Nach diesem Tag ist Will klar: „Die Will-Show ist kein Stück für ein Ensemble“ Dummerweise sieht Marcus das ganz anders: er braucht einen Vaterersatz und in Ermangelung anderer Kandidaten fällt seine Wahl ausgerechnet auf Will. Schnell findet Marcus heraus, dass der gar keinen Sohn hat, was ihn erpressbar macht. Jeden Tag steht Marcus nun vor Wills Tür. Will denkt aber nicht im Traum daran, für den Jungen auch nur die geringste Verantwortung zu übernehmen. Erst als der Lebemann sich in die hübsche Rachel verliebt und sich erneut als liebender Daddy ausgibt, überkommen Will Zweifel über seine „Notlügen“. Der Zufall bietet Will die Chance, nicht nur einen Jungen, sondern auch sich selbst glücklich zu machen – allerdings auf eine Art und Weise, die Will sich in seinen wildesten Phantasien nicht hätte vorstellen können...

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