Filmkritik - 3:0 für die Bärte (1971)
 
 

3:0 für die Bärte

Original: 3:0 für die Bärte
Regie: Manfred Jenning
Laufzeit: 114min
FSK: ???
Genre: Familie, Animation (Deutschland)
Filmstart: 01. Januar 1971
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Die Kinder Hans und Bärbel spielen in einer Tonne Astronaut, als plötzlich ein Zauberreifen vor ihnen steht. Was man durch ihn hindurchsteckt, ist verschwunden. Hans nimmt den Reifen mit nach Hause und schlüpft ganz durch, Bärbel folgt ihm. Da stehen sie auf einmal im Wunderland dem Admiral gegenüber. Er wird sie nach Tansibor, der Hauptstadt des Wunderlandes, führen, doch bis dahin ist eine weite Reise. 1. Der Zauberreifen Eingebettet zwischen vier sanften Hügeln liegt Tansibor, die Hauptstadt des Wunderlandes. Die Bewohner sind klein und überaus liebenswürdig. Die Männer tragen lange Bärte, die Frauen Haare bis zum Boden. Regiert werden sie vom „Vizekönig“. Er hält mit dem Feenmeister, dem Hexenmeister, dem Zaubermeister und dem Admiral eine Sitzung ab. Denn alle sind betrübt, weil die Menschenkinder nicht mehr den Weg ins Wunderland finden. Sie glauben, wenn sie ein Menschenkind als Königin hätten, würde es den Kindern bestimmt den richtigen Weg zu ihnen zeigen. Der Hexenmeister baut einen Zauberreifen, durch den hoffentlich bald ein Menschenkind ins Wunderland schlüpfen wird. Hans und Bärbel, zwei Kinder, spielen in einer Tonne Astronaut. Plötzlich steht der Zauberreifen vor ihnen. Was man durch ihn hindurchsteckt, ist verschwunden. Hans nimmt den Reifen mit nach Hause und schlüpft ganz durch, Bärbel folgt ihm. Da stehen sie auf einmal im Wunderland dem Admiral gegenüber. Er wird sie nach Tansibor führen. Doch zuerst müssen sie durch den Drachenwald. Die Drachen sind aber ganz harmlos, wenn man sie nicht reizt. 2. Die wundersame Reise Hans und Bärbel sollen nach ihrer Ankunft im Wunderland erst einmal dieses Land gründlich kennen lernen. Sie treten daher mit dem Admiral eine große Reise an. Sie kommen zuerst in das Märchenland, sehen den „Wolf und die 7 Geißlein“, die ganz friedlich zusammen spielen, „Hänsel und Gretel“ und „Münchhausen“, der ihnen den Ritt mit der Kanonenkugel erzählt. Mit einer goldenen Kutsche fahren sie durch das Spielzeugland. Bei der Biberfamilie sticht eine Mücke den Admiral so in die Nase, dass er eine Beule bekommt. Sie leihen sich von den Bibern ein Floß und fahren den Fluss hinunter. Sie treffen den Ältesten aus „Tischlein deck dich“ und landen schließlich auf einer Riesenschildkröte auf der „Insel des Gelächters“. 3. Die Insel des Gelächters Hans, Bärbel und der Admiral sind auf ihrer Reise Gäste bei den Räubern. Dort erzählt ihnen Pompernell, der Räuberhauptmann, dass die Räuber eigentlich nicht aufhören können zu lachen – und das seit 600 Jahren. Um wenigstens für kurze Zeit ernst sein zu können, haben sie einen Apparat erfunden: „Zur Beruhigung“. Es ist eine Maske mit offenem Mund. Sobald sie eine Hand hineinstecken, erhalten sie einen Schlag. Das tut weh und so vergeht ihnen das Lachen für eine halbe Stunde. Der Feind der Stadt, der böse Zauberer Sabor, hat einen ferngesteuerten Roboterpanzer gebaut. Er beginnt, die Stadt zu zerstören. Hans fliegt auf einem Storch zu dem Roboterungetüm, dem sich schon der Admiral mutig gestellt hat, aber von den mächtigen Greifern an seinem Bart gepackt wurde. Hans zwickt die Antenne ab. Der Panzer kann nun nicht mehr von Sabor ferngesteuert werden. Er fährt führerlos auf den Schlossgraben zu, wo er zerschellt. Alles jubelt: „1:0 für die Bärte!“ 4. Der böse Sabor Der Zauberer Sabor gibt sich jedoch nicht geschlagen. Er schickt eine Roboter-Armee auf ferngesteuerten Motorbooten gegen die Stadt. Hilflos müssen die Schlossbewohner zusehen, wie Hunderte von Robotern ihre Stadt zerstören. Da holt Hans einen großen Bagger aus dem Museum und schaufelt die Roboter aus der Stadt. Nun steht es 2:0 für die Bärte! Nachts fliegt Hans auf einem Storch zur Insel von Sabor, schleicht sich in den Kommandoraum und bringt dort alle Leitungen durcheinander. Am nächsten Tag will Sabor eine noch größere Roboter-Armee gegen die Stadt schicken, doch die Roboter gehorchen nicht mehr seinen Befehlen und zerstören stattdessen die eigenen Fabrikhallen. 3:0 für die Bärte!

Kommentare

Dieser Film wurde leider noch nicht kommentiert.
Hier können Sie einen Kommentar abgeben.
 

Teilen

 

Filmsuche