Filmkritik - 06/05 (2004)
 
 

06/05

Original: 06-05 de film
Regie: Theo van Gogh
Darsteller: Reinout Bussemaker, Johnny de Mol
Laufzeit: ???
FSK: ???
Genre: Thriller, Drama (Niederlande)
Filmstart: 01. Januar 2004
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Nach dem Mord an dem umstrittenen holländischen Politiker Pim Fortuyn kommt ein Fotograf einer Verschwörung auf die Spur, die bis in höchste politische und gesellschaftliche Kreise hinein reicht.: Ausgehend von realen Ereignissen inszenierte der holländische Regisseur Theo van Gogh kurz vor seiner eigenen Ermordung im November 2004 einen hoch spannenden Politthriller, der auch brisante gesellschaftliche Themen nicht ausspart. Vor dem Eingang eines Fernsehstudios in Hilversum macht der Fotograf Jim de Booy gerade Aufnahmen von einem jungen Starlet, als am 6. Mai 2002 in unmittelbarer Nähe der Politiker Pim Fortuyn erschossen wird. Geistesgegenwärtig schießt Jim Fotos von einem flüchtenden VW, der sein Motorrad umgeworfen hat. Der Schauplatz des Verbrechens wird in Windeseile von Polizisten abgesperrt. Als der Fahrer des VWs kurze Zeit später tot aus einem Kanal gezogen wird, beginnt Jim auf eigene Faust nachzuforschen. Dabei stößt er auf eine Verschwörung hochrangiger Politiker der Fortuyn-Partei und einflussreicher Wirtschaftsbosse, die den berühmten Parteifreund unter Mithilfe des holländischen Geheimdiensts aus dem Weg räumen ließen, da er sich einem lukrativen Rüstungsgeschäft widersetzen wollte. Ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel entwickelt sich, als Jims hartnäckige Recherchen bekannt werden. Sie bringen schon bald nicht nur ihn selbst in akute Lebensgefahr, sondern auch seine Tochter Marije sowie eine junge türkische Aktivistin namens Ayse, die unfreiwillig zum Werkzeug der Verschwörer wurde. "Der sechste Mai", der letzte Film des am 2. November 2004 ermordeten Regisseurs und Enfant terrible des holländischen Films Theo van Gogh, ist ein hoch spannender Politthriller. Er nutzt die reale Ermordung des konservativen holländischen Populisten Pim Fortuyn kurz vor den Parlamentswahlen 2002 als Ausgangspunkt für eine fiktionale Handlung, in deren Mittelpunkt eine Verschwörung steht.

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