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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Hallo!
Nachdem ich gestern in einer Schrecksekunde dachte, die Festplatte meines Debian-Homeservers hätte sich verabschiedet, hab ich angefangen mir nochmal genauer Gedanken über meine Backup-Strategie zu machen. Meine Idee ist jetzt, neben den wöchentlichen Backups auf eine (interne) Zweit-Festplatte, eine NDAS-Platte anzuschaffen. Während der Server selbst im Keller steht, könnte ich diese im 2. OG unterbringen, um so auch eine räumliche Trennung zu haben. Bleibt nurnoch die Frage, wie die Daten auf die Platte kommen sollen. Als erstes fiel mir da natürlich RAID1 ein, was auch wie gewünscht Lösch-Aktionen überträgt (gegen versehentliches Löschen hab ich ja die wöchentlichen Backups). An einer VM hab ich gerade mal nach diesem How-To getestet, wie sich das im laufenden Betrieb einrichten lässt, hat soweit auch geklappt. Allerdings bleibt die Frage: Wird der NDAS-Treiber früh genug geladen, um die Netzwerkplatte in das Array aufzunehmen? Die Alternative wäre ja, täglich/stündlich/... per rsync die Daten abzugleichen. Hab ein bisschen die Man-Page studiert, damit müsste sich auch umsetzen lassen, dass Lösch-Operationen übernommen werden, oder? Und wie sieht es da mit der Performance aus? Wie viel Traffic verursacht allein der Abgleich von ca. 100GB Daten? Fragen über Fragen, ich würde mich über eure Antworten freuen! Und wer eine andere Backup-Strategie vorzuschalgen hat, möge bitte auch nicht zögern! Gruß, MrToiz |
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#2 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Reg: 14.10.2007
Beiträge: 666
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Hallo
Könntest du nochmals genau Beschreiben, wie die hardwarekonstellation aussieht. Wo wieviele Platten drin sind, wo das raid1 ist. Zitat:
Wie nciht im Server raid1 oder eine 2.HDD mit einem cronjob via rsync, oder ein LVm-snapshot, oder xfsdump und zusätzlich für wöchentlich backups eine externe USB/Firerwire.Platte |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Hallo!
Vielen Dank erstmal für deine Antwort, ich versuche mal die offenen Fragen zu klären! Also folgende Hardware-Konfiguration: Server (im Keller):
Das RAID1 existiert noch nicht. Meine Idee war, die (ebenfalls noch nicht existierende) 1TB große NDAS-Platte (Standort wäre im 3. OG) am Server einzubinden und per Software-RAID beide Partitionen der Festplatte zu spiegeln. Der restliche Speicherplatz wird zur Aufbewahrung alter Backups verwendet. Vorteil: RAID schützt in Echtzeit vorm Plattencrash, durch die räumliche Trennung könnte auch ein Brand o.ä. nicht allzu leicht alle Daten vernichten. Nachteil: Diese Platte müsste ständig laufen (Stromverbrauch+erhötes Ausfallrisiko= Gegen den Einbau einer zweiten Festplatte in den Server selbst spricht, dass im Falle eines Brandes o.ä. die Daten trotzdem futsch wären. Ich bräuchte also trotzdem noch eine externe Festplatte, und beides auf einmal ist mir dann doch zu teuer und unökologisch. Die bisher bevorzugte Möglichkeit wäre also die räumlich getrennte NDAS-Platte mittels rsync zu befüllen: Vorteil: räumliche Trennung, Platte kann zwischendurch abschalten Nachteil: Kein Echtzeit-Schutz (verkraftbar), Traffic immer stoßweise Letzteres ist ja auch das Problem, wenn ich die Daten-Backups auf den PC überspiele. Das sind dann mal eben 50GB auf einen Schlag, und das dauert auch mit GBit-LAN ne Weile. Darum die Frage, wie viel Traffic rsync verursacht, wenn sich nichts geändert hat (das Fotoarchiv z.B. ist ja doch relativ statisch Von LVM-Snapshots und xfsdump habe ich bisher noch nichts gehört, werde mich die Tage mal schlaumachen... |
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#4 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Reg: 14.10.2007
Beiträge: 666
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Hallo
Zitat:
Ich würde 1. jfs als dateisystem wählen (für den server im Keller), xfs ist auch sehr gut, nur bei Stromausfällen kann es zu Problem beim Journal von xfs kommen, dafür hat xfs aber xfsdump (ist in etwa mit snapshots von LVM zu vergleichen). 2. Wenn du Platz hast, wöchentliche backups und sonst 7x inkrementelle backups 3. wie du das machst ist egal, cp, dar, rsync, star, amanda, backuppc , da gibts auf filebasis jede Menge Lösungen. 4. traffic bekommst du auf jeden Fall, egal welche Lösung, deshalb die backups dann, wenn im Netz nichts mehr läuft, also abend, oder nachts. |
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#5 (permalink) | ||||
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Die Kiste stellt nicht einen SMB- oder NFS-Server zur Verfügung, sondern wird per Treiber direkt ins System eingebunden und steht dann z.B. als /dev/nda zur Verfügung (siehe Anleitung des Herstellers). Darum sind die Dinger auch so viel schneller als normale NAS-Systeme Zitat:
Inwiefern kann es denn zu Problemen kommen, wenn ich im laufenden Betrieb per rsync die komplette Festplatte sichern will? Habe nämlich wenig Lust, das Dateisystem zu ändern (geht das überhaupt so einfach?) oder die Partitionen in ein LVM zu verschieben (wobei letzteres durchaus interessant klingt!). Zitat:
Zitat:
Das wäre ja der Vorteil des RAID1 oder von inkrementellen-xfsdump-Backups: Der Server weiß was auf der Backup-Platte drauf ist und muss nicht (wie PureSync es tut und rsync wahrscheinlich auch) erst einmal alle Verzeichnisse lesen nur um festzustellen, dass sich nichts geändert hat! Zum LVM hab ich noch ein paar Fragen: 1. Kann ich alle Daten dort draufschieben oder muss z.B. /boot auf jeden Fall eine "echte" Partion sein? 2. Angenommen ich habe eine VG, die sich über zwei PVs streckt. Könnte ich dann für ein LV festlegen, dass es nur auf einem PV sein soll? Oder ist beim Ausfall eines PV immer gleich die komplette VG im Eimer? Gruß, MrToiz |
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#6 (permalink) | |||||
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Erfahrener Benutzer
Reg: 14.10.2007
Beiträge: 666
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Hallo
Zitat:
Wenn du im laufenden betrieb einen datenbankserver, Mailserver sicherts, bekommst du in aller Regel eine inkostente Datenbank, bzw. die Mailkonten sind durcheinander. Hast du nur "njormale " Dateiuen, wie txt, mp3,wav, mpeg, jpr, etc. auf die nicht zugegriffen wird, gibts im laufenden Betrieb keine Probleme. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Deshalb auch hier backups, wie beim Raid. Raid und LVM sind keine backuplösungen, nur Lösungen um a. schnell weiterarbeiten zu können (Raid), oder b. um plexibel auf dei Plaatznforderungen der Dienste (Server, logs, etc) reagieren zu können. (LVM). |
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#7 (permalink) | |||
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Kämen xfsdump bzw. ein LVM-Snapshot denn mit diesen Bedingungen klar? Wobei ich dazusagen muss, dass ein paar verlorene Mails oder DB-Einträge (die zur üblichen Backup-Zeit eh nur selten vorgenommen werden) durchaus verkraftbar sind - sonst hätte ich ja schon lange ein RAID und zahlreiche Backups Der Mailserver (Exim) arbeitet mit Maildir's, da sollte ja nicht allzu viel passieren können. Zitat:
Zitat:
Schon klar, mir ging es nur darum, dass ich sowohl meine Root- als auch die Daten-Partition in eine VG packen wollte, um den vorhandenen Plattenplatz flexibel verteilen zu können. Allerdings will ich nicht, dass für den Fall, ich habe irgendwann mal eine 2. Platte zur Erweiterung drin, die Root-Partition der damit verbundenen Gefahr ausgesetzt ist. |
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#8 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Reg: 14.10.2007
Beiträge: 666
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Hallo
Zitat:
Hallo. ich würde die /boot absolut getrennt habn, von LVm und Raid, oder encrypted. Also eine seprate /bbot von max.200MB mit ext2, den anderen Platz kannst du aufteilen, oder per LVM nutzen wie du willst. Damit gehst du auf jeden fall Bootproblemen aus dem Weg uid bist immer flexibel, wenn du später an der Aufteilung etwas ändern willst. Bezüglich des Traffic, würde ich mir nciht allzu große Hoffnungen machen. Auch mit einem Sambaserver, NFS kommst du im GB-LAN auf max. 60MB/s, mehr wirst du auch nicht bekommen, trotz NDAS. |
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