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#1 (permalink) |
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Chaosqueen
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Ein Schütze schießt eine Gewehrkugel ab. Wie schnell muß die Kugel sein um die Erde zu umkreisen und wie lange dauert es, bis die Kugel den Schützen in den Hinterkopf trifft?
Achtung! Klar weiß ich, daß das in der realen Welt nicht möglich ist (Reibungskräfte, Erdkrümmung und so). Ich bin auf eure Antworten gespannt
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Reg: 25.12.2009
Beiträge: 930
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Das Problem ist, dass man das ganze nicht wirklich als waagerechten Wurf behandeln kann, da sich das Projektil ähnlich wie ein Flugzeug verhält und durch die Luft "gleiten" kann. Würde man es dennoch damit probieren, dann hätte man folgende Formel:
v = s / (wurzel aus "2h / g") v = 40.000.000m / 0.605782533s v = 66.030.296 m/s = ~ 237 Mio km/h Wohlgemerkt bedeutet das nur, dass eine Kugel mindestens schnell sein müsste, um überhaupt nur 40.000km fliegen zu können, wenn man Luftwiderstand komplett außer Acht lässt. Sie würde dann aber wie gesagt nicht hinten im Kopf treffen, sondern würde genau an den Füßen der Person auf dem Boden laden. Ausgegangen bin ich von einer Abschusshöhe von 1.8m. Daher müsste die Geschwindigkeit noch deutlich höher sein. edit: Umrechnungsfehler. Geändert von tasi99 (25.08.2010 um 15:48:18 Uhr) |
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#4 (permalink) |
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Sinnmaximierung
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öh? Man behandelt das ganze doch einfach als schiefen Wurf ohne Luftwiderstand also geht von ner Parabel als Flugbahn aus. Bei 40.000 Km Erdumfang spielt dann 1 Meter Abschusshöhe auch keine Rolle mehr ...und maximal weit kommt man halt bei 45 Grad Abschusswinkel
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Ich habe es erst mit dem Waagerechten Wurf probiert, schließlich schießt ein Schütze ja waagerecht.
Da gibt es aber auch einige Probleme: Die Kugel müsste ja die Bahn konstant halten, und daher die senkrechte Abweichung gegen 0 gehen. Wenn ich das alles in die Formel einsetze kann ich Sie letzendlich nicht vernünftig auflösen. Ich bleibe hängen bei 0 = g / v0² Meine Vermutung daher: Die Geschwindigkeit müsste unendlich hoch sein. Ich bin gespannt auf den richtigen Ansatz |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Reg: 01.10.2007
Beiträge: 185
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In dem beschriebenen Fall soll die Gewehrkugel doch immer in 1m Abstand zur Oberfläche fliegen?
Ergo wäre bei einer waagerechten Abschussbahn die Zentrifugalkraft der Kugel gleich ihrer Gewichtskraft. F = m * g = m * v² / r --> v = Wurzel (g * r) ~ 7,9km/s (die 1. kosmische Geschwindigkeit) Für nen Äquator von rund 40000km wären das dann also rund 84 Minuten. |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Reg: 25.12.2009
Beiträge: 930
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Ich hab meinen Post mal editiert um es zu rechnen, wie ich es mit waagerechten Wurf gemacht hätte und selbst da ist die Geschwindkeit schon sehr hoch und die Kugel würde, wie schon geschrieben, nicht den Kopf treffen, sondern auf dem Boden landen.
Es ist aber richtig, dass das Projektil unendlich schnell sein müsste, um den Kopf zu treffen. Selbst wenn man sagt, dass die Kugel 5cm sinken dürfte um den Kopf immer noch zu treffen, dann könnte man zwar eine konkrete Geschwindkeit angeben, aber sinken würde die Kugel immer noch, da auf sie, sobald sie aus dem Gewehr draußen ist, die Gewichtskraft wirkt und sie deswegen auch direkt in Y-Richtung hin beschleunigt wird. Edit: Laut meiner Rechnung sollte sie etwa ~1400 Mio Km/h schnell sein, um nur 5cm an Höhe auf der Strecke zu verlieren. Da dies aber schneller als Lichtgeschwindkeitkeit ist, ist es wohl nicht so ganz machbar. Geändert von tasi99 (25.08.2010 um 15:46:08 Uhr) |
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#10 (permalink) |
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Chaosqueen
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Stimmt auch wieder, war in Mathe nie ein Genie...
---------------------------------------------------------------------------- So meine lieben, ich muß euch gestehen, daß ich die selbe Frage auch schon mal ans ZDF geschrieben hab. Die Antwort könnt ihr hier nachlesen... Viel Spaß... und vielleicht hab ich mal wieder eine hypothetische Frage an euch
Geändert von plueschnatter (25.08.2010 um 16:52:03 Uhr) Grund: kein Bock auf Doppelposting |
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#11 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Reg: 01.10.2007
Beiträge: 185
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Was heisst ich bin nah dran? Abzüglich der Rundungsfehler ist es doch genau meine Rechnung...
@Loshai: Für die Geschwindigkeitsberechnung ist der Erdradius von Wichtigkeit, für die Flugdauerrechnung dann der Erdumfang. @tasi99: Das Problem bei deiner Rechnung liegt bei deiner Höhe. Grob überschlagen fällt die Kugel ja 4 Erdradien (pro "Erdviertel" je 1x) - allerdings wäre dann die Lösung etwa 17,5 Km/s. Wahrscheinlich liegt es daran, dass beim schrägen Wurf die Kugel immer in Richtung "unten"/Erdmittelpunkt fliegt, bei der aufgeklappten Parabel hingegen nicht... |
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#13 (permalink) | |
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Naschkatze
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Zitat:
Im Umkehrschluss müsste das ja einerseits bedeuten, dass die Kugel auf die Erde fällt, wenn v kleiner wird, da dann ja F_f kleiner ist als F_g. Ist F_f größer als F_g (was ja passiert, wenn v größer ist als bei der Idealgeschwindigkeit) müsste die Kugel demnach aus der Kreisbahn um die Erdoberfläche "herausgeschossen" werden. Seh ich das richtig? Würde mich über eine Antwort freuen, da ich Physik LK habe und mich sowas dem entsprechend interessiert! |
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#14 (permalink) | |
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back to the roots
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Zitat:
Hätte ich nie gedacht dass die sowas beantworten
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will be dominated by Hoovers and blenders. |
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#15 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Reg: 01.10.2007
Beiträge: 185
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Zitat:
Interessant für Schüler dazu sicherlich die Leifi-Seite der Pädagogik der TU München: http://www.leifiphysik.de/web_ph11/u...ndigkeiten.htm |
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