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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/ausb...gliste100.html
Heißt das dann, dass ein Meister gleich ein Master-Studium machen kann? Was bedeutet das für mich als angehender staatlich geprüftem Techniker? Bis jetzt müsste ich erst ein Bachelor Studium machen, um danach meinen Master zu machen. Weiß da jemand mehr drüber? |
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#2 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
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Dies bezüglich fand ich hier was interessantes. Es gibt ein Pilotprojekt von der Hochschule Darmstadt (allerdings Berufsbegleitend/Fernstudium).
Womit man eben vom Meister zum "Master" werden kann. Zitat:
als "staatlich geprüfter Techniker" hast du ja keinen Meistertitel, also müsstest du in diesem Fall den Bachelorstudiengang anstreben. Ob jetzt deine Ausbildung als angehender staatlich geprüfter Techniker unter den Begriff "Vergleichbar" fällt, das kann ich dir leider nicht sagen.
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Das wäre ja ein Witz. Weil die Ausbildung zum Techniker dem Bachelor sehr nahe ist (zumindest bei Elektrotechnik). Techniker und Meister sind vom Inhalt sehr unterschiedlich, wobei der Techniker dem Bachelor viel näher kommt wie ein Meister.
Das ganze ist schon seltsam. |
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#4 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
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Wie so vieles vom Staat, wird auch dies nicht endgültig durchdacht sein und bis jemand mit Meistertitel deutschlandweit ohne größere bürokratische Hürden ein Master-Studium machen kann, wird es sicher noch einige Jahre dauern.
Die Recherchen von Smssam bestätigen dies nur: Zitat:
Ganz davon abgesehen, dass es immer noch ein "Teilzeitstudium" neben dem Beruf ist und kein Vollzeitstudium, wo man jeden Tag mit den anderen Studenten im Hörsaal sitzt und nebenher das Studentenleben geniesst Ein Studium ist kein Zuckerschlecken, vor allem nicht die Bachelor-/Masterstudiengänge, wo der Stoff extrem verdichtet gelehrt wird (als es die guten alten Magister noch gab wars noch recht easy going), ob man neben der Arbeit also noch Zeit, Lust und Lerneifer aufbringen kann um zu studieren, muss jeder für sich entscheiden. |
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#6 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
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Ich verweise da mal auf Herzoegchen90 Aussage:
Zitat:
Darüber jetzt hier großartig zu spekulieren würde nichts bringen... Am besten ist es wenn du Kontakt mit der Universität Darmstadt aufnimmst und selber mal nach Fragst. Dann hast du Gewissheit und kannst somit auch 100% sicher sein.
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#7 (permalink) | |
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Neuer Benutzer
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Zitat:
Die Meisterausbildung hat ja auch 2 Fachübergreifende Teile. Teil III (betriebswirtschaftlich Kenntnisse) sowie für den Teil IV (berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse). Sowas hat man (und braucht es auch nicht) im Studium doch gar nicht. |
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#8 (permalink) |
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warm draußen,oder?
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es geht bei der Aussage nur darum, dass sie gleichwertig sind, aber allgemein fehlen halt doch gewisse Inhalte zwischen Meister und Bachelor ...
bei der Einstufung geht es eben nur um die wirtschaftliche Vergleichbarkeit, sodass Firmen ein grobes Raster haben, wonach sie die Mitarbeiter bezahlen können ... wobei ich einem Meister wohl mehr bezahlen würde als einem frischen Bachelor-Absolventen ^^ ich denke aber, dass man als Meister bei persönlicher Vorsprache bestimmt einen Master-Platz bekommen kann bei vielen Hochschulen, wenn man dann ein paar Kurse aus dem Bachelor nachholt, wobei es halt auch immer weniger Master-Studienplätze gibt, als es sie für Bachelor gibt, sodass man auch einigermaßen gute Noten vorlegen sollte |
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#9 (permalink) | ||
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*Beta Draconis*
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Zitat:
Die meisten Handwerksberufe haben ja kein akademisches Pendant. Mit meinem Bachelorabschluss darf ich auch kein beliebiges Masterstudium anschließen, es muss weiterführend sein. Und der Frisörmeister, Kochmeister und Schreinermeister wird vermutlich kein passendes Masterstudienangebot finden... Zitat:
Keine Ahnung, einen Meistertitel hast du nicht. Vielleicht steht dein Abschluss auch irgendwo in dieser Liste?
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#11 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Reg: 16.02.2012
Beiträge: 21
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Wenn ich so ein quatsch höre. Handwerksmeister und Bachelor gleichwertig!
Ich studiere Bauingenieurwesen und habe eine ausbildung zum Maurer gemacht. Als Bauingenieur hat man Kentnisse über Statik,Kalkulation usw. Und ein Meister?! Der nicht. und deshalb kann ein Meister auch kein Bauingenieur mit Bachelor Abschluss werden und eine Baustelle leiten. Ich weiß das ein Maurer Meister ein Bachelor Studium ohne Fach oder Vollabi beginnen kann. Wobei hier viele Meister scheitern, da Mathe ein großen Stellenwert hat. |
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#12 (permalink) | |||
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*Beta Draconis*
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Stellst du die Aussagen auf der Tagesschau-Seite in Frage oder möchtest du einfach dein Mißfallen ausdrücken?
![]() Irgendwie widersprichst du dir hier: Zitat:
Zitat:
Zitat:
Ein Meister hat für langjährige Berufserfahrung und dadurch häufig Kenntnisse, die kein Uni-Absolvent hat. |
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#13 (permalink) | |
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Neuer Benutzer
Reg: 16.02.2012
Beiträge: 21
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Natürlich drücke ich hier mein Mißfallen aus. Wieso macht man sowas? Wieso wertet man ein Studium ab(oder den Meister)? Es sind ja zwei verschiedene paar Schuhe. Praxis und Theorie!! Und man kann dieses nicht gleichstellen.Ein Ingenieur kann keine Mauer mauern usw.
Da habe ich mich echt wiedersprochen aber meinte etwas anderes Ich meinte, das ein Meister kein Bauingenieur auf der Baustelle ersetzen kann. Natürlich kann ein Meister Bauingenieur werden,keine Frage! Zitat:
Sag bloß ein Bauingenieur der 20 Jahre Berufserfahrung hat,hat weniger Erfahrung wie ein Meister der seit 3 Wochen den meisterbrief hat?! Natürlich nicht!! Maurer Meister und Bauingenieur ergänzen sich gegenseitig und tauschen sich aus und nur so können Projekte erolgreich abgeschlossen werden. Ich weiß nicht wie es in anderen Berufszweigen aussieht aber auf für die Bauindustrie passt das nicht über ein. Ganz zu schweigen wegen der Haftung,die der Ingenieur trägt. Dafür wird er ja auch bezahlt! Aber nun gibt es ja genügend Akademiker. Deutschland ist voll von diesen menschen und die Unis werden immer voller und platzen schon. Nun muss man gegensteuern.... |
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#14 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Reg: 23.04.2012
Beiträge: 1
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Hallo Zusammen,
ich selbst habe beide Abschlüsse, HWK Meister Inst. u. Heizungsbau und B. of Eng. Versorgungstechnik (eigentlich Diplom, denn es hat sich eigentlich Nichts geändert --> gleiche Prüfungen/Stoff nur in weniger Zeit <-- eigentlich schwieriger). Ich muss gestehen, dass ein Studium was Anderes ist als eine Meisterschule (obwohl die Meisterschule auch nicht einfach war). Anderes Niveau, länger, etliches mehr an ingenieurtechnische Grundlagen und wesentlich mehr analytisches Denkvermögen wurde vorausgesetzt. Wir waren am Anfang des Studiums 54. Personen, nach der Regelstudienzeit nur noch 7. die es in den sieben Semestern geschafft haben; zum Vergleich mit der Meisterschule waren es 38 von 76 Meisterschulabsolventen in „nur“ 11 Monaten. Und wenn ich überlege, welche „Pfeifen“ da die Meisterschule bestanden haben, dann prost Mahlzeit. Meine Meinung dazu ist etwas geteilt, es gibt Meister, die einem guten Ingenieur das Wasser reichen können, aber eben nicht viele. Auch muss man aber sagen, es gibt im jedem Bereich solche und solche egal ob Ingenieur oder Meister. Grundsätzlich muss ich aber sagen, dass ein Ingenieur mehr kann bzw. können sollte!!! Und somit ist die Diskussion eigentlich sinnlos. Das die Politik so einen „Schmarn“ kreiert ist mir eigentlich zuwider, aber man merkt halt, das die Leute, die so was entscheiden keine Ahnung haben. Ein Jura- oder Lehramtsstudium entspricht halt nicht dem gesunden Menschenverstand oder der Lebenserfahrung. Leider hat keiner bzw. nur sehr wenige, die/der in den/denen Ausschüssen sitzt mal selber körperlich über einen längeren Zeitraum gearbeitet. Ich selbst musste unter der Entscheidung Meister = Bachelor leiden, ich bekam trotz hervorragender Abschlüsse (Meister u. B. of Eng.), in den Bewerbungsgesprächen zu spüren --> Sie sind ja „nur B. of Eng. und mit dem Meister gleichgestellt, was sich auch in der Bezahlung auswirkte. Auch eine Erklärung half meist nicht viel, mit dem Diplom gleichgestellt usw.. Ich musste mir meine jetzige Stelle hart erarbeiten, durch Praktika und Bachelorarbeit natürlich gering bzw. unbezahlt, nach einem Jahr in der gleichen Firma bekomme ich schön langsam auch die Anerkennung meiner Vorgesetzten. Liebe Meister, seit mir nicht böse. Es ist so, ich habe beides mit erlebt und weiß, von was ich spreche. --> Meister ungleich Ingenieur (Bachelor) Herzlicher Gruß Christian |
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