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Neuer Benutzer
Reg: 30.08.2010
Beiträge: 26
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Hallo, es ist ein simpler Einstieg in die grafische Faltung, jedoch krieg ich es mit meinen Mitschriften (doch sehr lueckenhaft) nicht rekonstruiert, was dort gemacht wurde.
Es handelt sich um folgende Aufgabe Ein Signal x(t) = rect(t -1/ 2)wird an den Eingang eines Übertragungssystems gelegt, dessen Stossantwort ebenfalls h1(t) = rect(t -1/ 2) ist. a) Bestimmen und skizzieren Sie das Ausgangssignal y(t). Das Signal y(t) wird auf ein weiteres System mit der Stossantwort h2(t) = rect(t - 1/2) gegeben. b) Bestimmen und skizzieren Sie auch dieses Ausgangssignal. Ich verstehe es aber irgendwie vorne und hinten nicht, denke das duerfte fuer Euch kein Problem darstellen. THX |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Man könnte dir eher helfen, wenn man wüsste wo genau dein Problem liegt, ich versuche es mal kurz:
Der Übersichtlichkeit halber wird der Zeitparameter beider Funktionen in τ umbenannt, also aus x(t) wird x(τ) und aus h1(t) wird h1(τ). Als nächstes spiegelst du eine der beiden Funktionen an der vertikalen Achse, sagen wir mal x(τ) -> x(-τ) Um jetzt den Wert y(t) zu bestimmen verschieben wir x(τ) um t (deshalb die Umbenennung des Zeitparameters. Jetzt werden beide Funktionen miteinander Multipliziert. Zum Abschluss integriert man von -∞ bis +∞. Was sollte grafisch rauskommen: Mit wachsendem t nähert sich von links ein Rechteck dem anderen(vorher wurde schon gespiegelt). Durch die Multiplikation bleibt alles null bis sich die beiden beginnen zu überlappen. Mit der Überlappung ergibt sich eine neue Rechteckfunktion mit der Breite der Überlappung. Die Integration liefert anschließend den Flächeninhalt des Rechtecks. Dieser Wert ist der Wert der Ausgangsfunktion an der Stelle t. Ich hoffe das hat geholfen, wenn nicht sag mal wo du aussteigst, dann kann man es vielleicht an der Stelle noch etwas vertiefen. Ansonsten kann es vielleicht helfen sich vorzustellen was das Faltungsintegral an sich macht. Alle Schritte der grafischen Lösung finden sich ja darin auch. HTH |
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bekämpft die Mächte des Bösen
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Ein ähnlicher Thread, in dem die grafische Faltung erklärt wird:
[Mathe] Faltung |
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#4 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Reg: 30.08.2010
Beiträge: 26
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Ich habe jedoch ein Problem mit der Unterteilung in verschiedene Fälle. In meiner Musterlösung habe ich 2 Fälle, die ich weder richtig entziffern, noch nachvollziehen kann!
Wie gesagt, eigentlich ist das nur der Einstieg in diese Art von Aufgaben... Aber da hakt es schon! |
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#5 (permalink) | |
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Primus inter pares
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Zitat:
Wir haben Deine Musterlösung nicht also können wir kaum erraten was für zwei Fälle das sein sollten. Ich kann nur raten, dass es sich dabei um die steigende und die fallende Flanke des resultierenden Dreiecks handelt. Aber das bringt uns nicht weiter. Versuch doch erstmal selbst die Erklärung von mir nachzuvollziehen, dann verstehst Du vielleicht auch Deine Musterlösung besser.
"And pray that there's intelligent life somewhere out in space, because there's bugger all down here on earth." - Monty Python
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#6 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Reg: 30.08.2010
Beiträge: 26
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Hi, ich bin seit zirka 24 Stunden schon an Deiner Musterlösung in groß ausgedruckten Seiten dran. Mittlerweile ist gar nichts mehr erkennbar, wegen meinen eigenen Notizen. Es ist echt unglaublich, wie man etwas vermeintlich einfaches kompliziert machen kann
Also... Meine erste Problematik ist schon das Auftreten von t und T(Tau), wobei ich ja nachvollziehen kann, dass T eine Verschiebevariable ist. Doch in dem Ergebnis, zeichne ich dann den Graphen in Abhängigkeit von t oder T? Mein Hauptproblem ist jedoch, weshalb ist in der graphischen Lösung plötzlich h(t-T), dies würde doch rein logisch bedeuten, dass die Funktion von t nach rechts um T verschoben wird. Auch alles logisch, IN MEINEM KOPF.. aber nicht auf Papier Und das allergrößte Problem ist die Realisation per Rechenweg, damit alles auch nachvollziehbar und ausführlich dort steht. In meinem Beispiel habe ich die Lösung im Bereich 0 <=t <=1 (was ich schon nicht verstehe) mit einem Integral 1 * 1 dT von 0 bis t, welches t ergibt. Im zweiten Teil ein Integral von (t-1) bis 1, welches 2-t ergibt. Am liebsten würd ich das scannen, da ich denke es ist zu unverständlich. Doch bin ich nicht zu Hause und habe keinen Scanner parat. Hoffe es ist trotzdem noch irgndwie verständlich. Ich denke es ist eine bestimmte Stelle, die ich selber nicht erkenne. Wie eine Blockade... |
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#7 (permalink) | |||
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Primus inter pares
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Zitat:
Das τ wird halt rausintegriert: ∫-∞ bis +∞ h1(τ)h1(t-τ) dτ zumindest definiere ich es sorum. Was man t und was τ nennt ist Geschmackssache. Verschiebezeit = τ wäre vielleicht logischer gewesen, aber ich will jetzt nicht den ganzen Post umbauen. Zitat:
Zitat:
Bei Dir ist ja nur anders, dass Deine Rechtecke beide kausal sind, also von 0 bis 1 gehen. Damit hast Du das gespiegelte von -1 bis 0. Eine Überlappung gibt es folglich nur für positive Verschiebungen t. Dazu zwei Fälle, einmal von 0 bis 1, da wächst die gemeinsame Fläche linear von 0 auf 1 an, das Integral gibt also t. Dann von 1 bis 2, da fällt die Überlappung linear ab, beginnt aber für t=1 bei 1. Deshalb 2-t: das ist 1 für t=1 und 0 für t=2, so wie es sein muss. Ich verstehe leider wirklich nicht, an welcher Stelle Du nicht mitkommst. Vielleicht kannst Du das noch präzisieren.
"And pray that there's intelligent life somewhere out in space, because there's bugger all down here on earth." - Monty Python
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#8 (permalink) | |||
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Ich hangel mich jetzt an den Bezeichnungen der Gleichungen weiter. Die Integrationsvariable ist τ, d.h. nach dem Integrieren ist das τ weg und es steht nur noch t da. t ist dann auch die Verschiebung der beiden Funktionen zueinander. Das ergibt auch Sinn, wenn du dir die Kommentare am Ende von daPhreaks Posting ansiehst und die Rechnung da als Autokorrelationsfunktion erkennst. Musst du aber vorerst auch nicht. Zitat:
Zitat:
Das Produkt beider Fkt'en ist konstant 0. Soweit klar? Jetzt setzen wir t auf z.B. 0,1. das linke Rechteck wandert um 0,1 nach rechts, dadurch wird das Produkt beider Fkt'en im Bereich von 0 bis 0,1 = 1, sonst wieder 0. Das Integral liefert dir 0,1. Das ist auch y(t=0,1). Für t=0,5 solltest du dann auf y(t=0,5)=0,5 kommen. Jetzt setzen wir t=1, damit überlappen sich beide Rechtecke komplett und y(t=1) = 1. Das war höchstwahrscheinlich der erste Fall deiner unleserlichen Fallunterscheidung Wenn du das jetzt richtig rechnen willst, musst du den Integrationsbereich in 3 Teile teilen, einmal von -∞ bis 0, da liefert es 0, weil x(τ) h(t-τ) = 0. Der zweite Teil ist von 0 bis t, der liefert t, weil x(τ) h(t-τ) = 1. Im dritten Teil von t bis +∞ ist wieder x(τ) h(t-τ) = 0 und das Integral liefert 0. Diese Fallunterscheidung musst du machen, weil das Riemann-Integral stetige Funktionen mag, was die Rechteckfunktion ja nicht ist. HTH Edith meint: Oh, dar war Phreak schneller, aber ich lasse es jetzt auch mal stehen, vielleicht hilft doppelt ja besser :-D |
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#9 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Reg: 30.08.2010
Beiträge: 26
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Also ich glaube meine Problematik setzt sich nun schon seit zig Stunden daraufhin fest, dass ich mich zu sehr an schematischem Vorgehen orientiere. Ist ja gerade in so einer Sache auch nicht verkehrt, trotzdem habe ich verschiedene Lösungen und daher ist das Durcheinander nicht verwunderlich.
Nun denke ich, dass ich beim rechnerischen Weg die Intervalle bzw. Fallunterscheidungen nicht richtig interpretieren bzw. finden kann, so habe ich im Skript eine recht komplexe Lösung (RC Glied, also keine lineare Funktion) mit klar definierten Intervallen (zB 0 bis 2) beim Integral, jedoch bei der besprochenen Aufgabe dann zB von 0 bis (t-2) oder Ähnlich. Hoffe Ihr versteht meine Problematik langsam, es ist schrecklich wenn es im Kopf irgendwie einen Sinn macht, aber es nicht auf Papier zu bringen ist. Genauso kann ich nicht konkret sagen wo das Problem ist, aber faktisch ist ein Problem vorhanden! |
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#10 (permalink) | |
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Primus inter pares
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Zitat:
Oder natürlich man berechnet gleich die Fouriertransformierten und multipliziert dann im Bildbereich ganz einfach.
"And pray that there's intelligent life somewhere out in space, because there's bugger all down here on earth." - Monty Python
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#11 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Reg: 30.08.2010
Beiträge: 26
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Naja,es ist nunmal Aufgabenstellung und ich muss das auch noch heute verstehen. Aber da faellt mir ein anderes Problem auf, welches vll. erstmal einfacher zu loesen ist.
Ich fuege einfach den Aufgabentext ein, ist einfacher. Ein Sinussignal sin(2 ×p × f × t) wird im Bereich 0 £ t £ 2 ms mit einer Abtastfrequenz von 4 kHz abgetastet, wobei die Abtastung bei t=0ms beginnt. a) Bestimmen und skizzieren Sie die Abtastwerte für f1=500Hz und f2=1500 Hz. ____________________________________________________________ b) Die Abtastwerte werden auf das Übertragungssystem mit der Impulsantwort h(-1) = h(1) = -0.25 und h(0) = 0.5 und h(n) = 0 für n<-1 und n>1 gegeben. Bestimmen und skizzieren Sie die Abtastwerte der Ausgangssignale. a) ist stellt kein Problem dar. b) sollte eigentlich auch keines sein, doch trotzdem komme ich immer auf ein falsches Ergebnis. Ich benutze um es rechnerisch zu loesen die Formel Y(n)= SUMME x(m) * h (n-m) Bisschen schwierig hingeschrieben, aber verstaendlich. Was ist mein m? Rein logisch wuerde ich sagen, die 8 Werte aus Aufgabenteil a, also m geht von 0 bis 8. Nur scheint sich das mit der Loesung nicht zu decken... |
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#12 (permalink) | |
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Primus inter pares
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Zitat:
Damit ergeben sich die Grenzen: Zusammen: max(0,n-1) ≤ m ≤ min(8,n+1) D.h. *edit* Hier gibt's ne ganz nette Java-Demo dazu: Joy of Convolution. *edit2* Schneller und übersichtlicher geht das ganze mit der Matrix/Vektorschreibweise der diskreten Faltung aber das habt ihr bestimmt nicht behandelt. *edit3* Hab doch noch mal 'ne Tabelle erstellt, da ist es etwas übersichtlicher: In den Zeilen n, in den Spalten m, dort drin jeweils die Terme eingetragen, die nicht Null sind. Um ein y[n] zu bekommen musst Du jetzt jeweils eine Zeile durchgehen und entlang der Zeile alle Terme aufsummieren. Da siehst Du ganz gut wie die Grenzen für m sich entwickeln, erst {0}, dann {0,1}, {0,1,2}, {1,2,3}, {2,3,4}, usw. bis {6,7,8}, {7,8}, {8}. Hier ist das Meisterstück:
"And pray that there's intelligent life somewhere out in space, because there's bugger all down here on earth." - Monty Python
Geändert von DaPhreak (31.08.2010 um 19:19:36 Uhr) |
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#13 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Reg: 30.08.2010
Beiträge: 26
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Seh ich genauso, doch leider habe ich eine Loesung, die genau was Anderes wiedergibt. Hier die Scans, das erleichtert vll Einiges. Wenn das erledigt ist, setze ich noch mein Problem bei der urspruenglichen Aufgabenstellung rein, da sagen Bilder wohl mehr als Worte... zumindest ungluecklich gewaehlte
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#14 (permalink) | |
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Primus inter pares
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Zitat:
Okay, noch paar mehr Terme weggelassen, weil beispielsweise x[0] und x[8] zwar schon in dem Intervall [0,2ms] liegen aber eben als Abtastwert trotzdem genau eine null liefern. Ist doch aber egal,in der Rechnung sollte das gleiche rauskommen.
"And pray that there's intelligent life somewhere out in space, because there's bugger all down here on earth." - Monty Python
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#15 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Reg: 30.08.2010
Beiträge: 26
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ja leider ist schon beim ersten Wert keine Null, also fuer Y(0)...
und in der Musterloesung kommen allgemein recht andere Werte raus. Ich war einfach schon in der Sache so verunsichert, dass ich auch gar nicht mehr an mein Koennen glaube. Das ist schon traurig, daher hatte ich auch den Antrieb nicht mehr das zu Ende zu rechnen, weil ich ganz genau weiss, dass das falsch sein MUSS... |
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