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| Umfrageergebnis anzeigen: Würdet ihr eine Petition online unterzeichnen, um G8 schnellstmöglich wieder abzuschaffen? (anonym) | |||
| Ja |
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22 | 46,81% |
| Nein |
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25 | 53,19% |
| Teilnehmer: 47. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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#1 (permalink) |
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Zirkelpopler
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![]() Hallo zusammen, habe mich gewundert wieso es hier noch keinen Thread zu dem Thema G8/G9 gibt - daher mache ich das einfach mal. Wie sicherlich bekannt ist, wurde dieses Jahr die Klassen 10 und 11 gleichzeitig in die gymnasiale Oberstufe gepackt. Dies nennt sich bei uns EF / 11. Schon die erste Woche war für mich ziemlich stressig... die Umstellung für mich nun so lang Schule zu haben und dies mit Hausaufgaben und meiner Freizeit zu verknüpfen... Ich muss um 6.00 Uhr morgens aufstehen und zur Schule und habe dann montags und mittwochs bis kurz nach 3 Schule gehabt. Zuhause war ich dank der Busfahrt immer erst um 4 Uhr, sodass ich direkt mit den Hausaufgaben begonnen habe, um auch rechtzeitig fertig zu werden. Dann ist es bereits meist 18 Uhr, sodass ich den Tag dann ausklingen lassen musste und nun kurz am Computer wenigstens etwas Kontakt mit meinen ganzen Freunden halten zu können... Mittwochs ist es bei mir so, dass ich nun direkt nach der Schule ins Jugendzentrum gehe (bin dort nun 5 Jahre ehrenamtlich aktiv) und erstmal mit den Hausaufgaben beginne - da auch bei uns dank des Ganztags zu größeren Löchern kommt und wir keine Gäste mehr haben. Vor 16 Uhr ist bei uns totale Flaute... Jetzt in der 2. Woche kommt es nochmal alles anders - die Lehrer haben uns alle darüber informiert, dass wir Stundenplanänderungen vornehmen müssen - und dies ganz zu unserem Nachteil. Es haben sich wohl einige Eltern beschwert, dass einige Schüler durchgehend 11 Stunden haben (also bis 16.35 Uhr) und keine angemessene Pausen haben. Unsere Zeiteinteilung sah bisher wie folgt aus: 1. Stunde 7.30 - 8.15 Uhr 2. Stunde 8.15 - 9.00 Uhr ~5 Minuten Pause~ 3. Stunde 9.05 - 9.50 Uhr ~25 Minuten Pause~ 4. Stunde 10.15 - 11 Uhr 5. Stunde 11 - 11.45 Uhr ~5 Minuten Pause~ 6. Stunde 11.50 - 12.35 Uhr ~10 Minuten Pause~ 7. Stunde 12.45 - 13.30 Uhr ~5 Minuten Pause~ ... danach durchgehender 45 Minuten Unterricht Da es laut unserem Schulleiter auch nicht mit den Gesetzen vereinbar sei (unzureichende Ruhepausen), wurden jetzt für alle in der Jahrgangsstufe 11 die 7. Stunde als Mittagspause eingerichtet und die wegfallenden Stunden im 14-tägigen Rythmus (nach gerader und ungerader KW) einfach hinten dran gehängt worden sind, sodass die meisten Schüler jetzt 3x die Woche bis mindestens 15.05 Uhr Unterricht haben und wir auch - dank der sehr naheliegenden Ferien - massig Hausaufgaben bekommen. Warschleinlich auch deswegen, weil wir bereits in 4 Wochen die ersten Klausuren schreiben müssen. Hnzu kommt auch die Fahrten von 2 Jahrgängen innerhalb der 6 Wochen bis zu den Herbstferien, die dann einfach ausfallen. Die ganzen Kurse, selbst die Leute, die durchgehend 11 Stunden haben, sind sich einig, dass dies nicht die Lösung ist und wir ruhig durcharbeiten wollen, um nicht noch länger unsere Freizeit hergeben zu müssen. Viele geben Minijobs und AG´s auf, alles aus Zeitmangel. Wir wollen wieder erzwingen, alles rückgängig zu machen, da die meisten Lehrer bei uns bereit sind, auch zwischen durchgehenden Doppelstunden Pausen einzulegen und als Privatpersonen unsere Meinung bekräftigen. Der Bau der Mensa soll bei uns nun in den nächsten Tagen auch vollendet sein - allerdings kenne ich kaum welche, die die freiwillig nutzen wollen (bei uns werden einige von Eltern gezwungen dort essen zu gehen). Da bedienen sie sich doch lieber bei den direkt in der Nähe stationierten Fast-Food-Ketten, die bereits jetzt schon um 11 Uhr überbrechend voll sind. Es liegt auch daran, dass bei uns ein sehr aufwändiges Konzept zum essen in der Mensa aufgebaut worden ist, was in Kooperation mit einer großen Bank vollzogen wird - Kinder brauchen nämlich ein Girokonto, um dann mit der Chip-Karte sich in der Mensa essen holen zu können. Zudem wurde unsere Mensa für 3 Schulen gebaut, die dann warscheinlich gleichzeitig dort essen wollen... Ich habe in letzter Zeit häufig auftretende Kopfschmerzen und auch massive private Probleme mit Freunden, die durch meine fehlende Zeit nun darunter leiden und sich bei mir beschweren, dass ich keine Zeit mehr hätte. Es passiert nciht selten, dass ich Tränen in den Augen habe wenn ich gerade schon wieder einen Vortrag über Zeit und Freundschaft gehalten bekomme. Durch diese ganzen Probleme habe ich mich entschieden, wieder der SV beizutreten und dort will ich Stellvertreter meine bzw. die größte Meinung der Stufe und will Druck erzeugen. Ich finde es alles im einem den größten Schwachsinn in der Schulpolitik. Auch wenn es vielleicht dazu dienen soll, Kinder aus sozial schwächeren Familien einen Tag lang zu unterhalten oder wir auch schneller in die Berufe geführt werden sollen, um für den Staat zu arbeiten - dann lasst uns doch in Ruhe unsere 13 Jahre absitzen, uns Minijobs machen lassen und nicht nur 12 Jahre mit extremen Leistungsdruck arbeiten. Dieser Schritt zeigt nicht nur Wirkung bei den Schülern und Familien selbst, denn auch Jugendzentren und einige andere Institutionen wird es in Zukunft an Einnahmen durch Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit fehlen - die einzigen, die profitieren, sind meines Erachtens bei uns definitiv die Fast-Food-Ketten. So, dies ist mein aktueller Standpunkt ... gibt es Leute mit derselben oder auch einer anderer Meinung? Bin gerne bereit, mich mit euch über das Thema zu unterhalten und meine Meinung auszutauschen. Ich bitte auch drum, an meiner Umfrage teilzunehmen Ein paar - meiner Meinung nach - interessante Newsartikel findet ihr hier, hier und hier. Viele Grüße, Tobias PS: Dieser Standpunkt bezieht sich auf meine schulische Situation in Nordrhein-Westfalen. |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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komme aus BW, kriege die Umstellung (gottseidank) nichtmehr mit, aber hab ein wenig Einblick ins Schulleben, weil ich auf Lehramt studiert hab und mich das ganze schon noch interessiert.
Ich finde G8 auch total abartig und unnatürlich. Damit sollen "Arbeitsmaschinen" herangezüchtet werden, die ein Jahr länger arbeiten. Je jünger - desto gesünder - desto produktiver... Dass der Spaß irgendwann nach hinten losgehen wird, ist absehbar. Wenn die ersten zusammenbrechen oder mit Depressionen ständig zu Ärzten rennen müssen... ich glaub damit hat sich unsere Gesellschaft mehr Probleme bereitet, als sie Lösungen für unsere Bildungsprobleme gefunden hat. Die Leute, die in den Oberschulämter und Kultusministerien sitzen, sind meist keine Pädagogen und haben meist auch keine Ahnung mehr, wie ne Schule von innen aussieht. Die entscheiden an den realen Verhältnissen vorbei. Deshalb find ichs gut, dass du dich engagieren willst. Ich kann dich nur dazu ermutigen und wünsch dir viel Kraft, dass du evtl. für deine Nachfolgegeneration was erreichen kannst. Für dich wird sich wahrscheinlich nicht mehr viel ändern... |
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#3 (permalink) |
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VIP - ٩͡๏̯͡๏۶
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Ich bin der gleichen Meinung, dass G8 vollkommen übertrieben ist.
Ich habe es zwar alles dank diesjährigem Abi alles hinter mir, aber ich hatte in der 11. und 12. Klasse schon genug Druck. Manchmal musste ich sogar fast eine Nacht durchmachen um einen gewissen Sold zu erfüllen bzw. noch die Deadline zu schaffen. Ich kann zwar verstehen, dass 12-13 Jahre Schule eine ziemlich lange Zeit ist, bevor der Gymnasiast studiums-/ausbildungsfähig/berufsfähig, aber dafür die Zeit kürzen und den Druck zu erhöhen kann nicht gut ausgehen oder ist der Arbeitsmarkt mittlerweile so hart geworden, sodass solche Maßnahmen nötig sind? Ich denke nicht, da momentan eher sehr viele Fachkräfte gesucht werden!
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#4 (permalink) |
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Sigma Hydrae
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Ich bin Gott sei dank der letzte G9 Jahrgang und bin zwischenzeitlich 3x die Woche zur Nachhilfe gegangen um nicht in die G8er Stufe zu kommen.
Bei euch in der Schule scheint aber auch ordentlich was schief zu gehen. Bei uns ist schon vor 2 Jahren die Mensa errichtet worden ist, weil auch damals die Unter & Mittelstufe schon länger Schule hatten (1x die Woche 16 Uhr). Bei uns wird es allerdings nicht in Kooperation mit einer Bank gemacht sondern mit einer Sozialen Einrichtung. Das was dein Schulleiter mit den Gesetzen der Pausen wegen erzählt stimmt übrigends. Wobei eure alten Pausen auch schon komisch aussehen. (in meinen Augen) Wir hatten früher 1. Stunde 5 min Pause 2. Stunde 15min Pause 3. Stunde 5min Pause 4.stunde 15min Pause 5. Stunde 5min Pause 6.Stunde 15min Pause usw. Mittlerweile sind wir auf ein anderes System umgestiegen, unsere Schulstunden sind jetzt 65 und 70 Minuten lang (immer abwechselnd), nach 2 Stunden dann ne halbe stunde Pause usw. Ich bin froh im letzten G9 Jahrgang zu sein^^ ▄▀▄▀▄▀▄▀▄▀▄▀▄▀▄▀▄▀▄▀SKA▄▀▄▀▄▀▄▀▄▀▄▀▄▀▄▀▄
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Ich war in der ersten Klasse in Bremen die verkürztes Abi hatten, Abschluss 2008.
Zu meinem Glück/Pech war auch noch die Oberstufe an meiner Schule neu, ich also im ersten Abijahrgang an der Schule. Auch ich hatte mit diesen Zeiten zu kämpfen, 6 Uhr aufstehen, 45min Fahrtweg mit den Öffentlichen (20min max. mit PKW, hatte aber zu der Zeit noch keinen Lappen) und dann um 16 Uhr Schluss 2 mal die Woche, ansonsten 13.45... Mir persönlich hat es nichts gebracht, hab nen 3,0 Schnitt und musste mir von meiner Lehrerin anhören, wenn wir 13er gemacht hätten und ich noch Jahr gehabt hätte, wäre mein Schnitt locker nen Notenpunkt besser gewesen, also 2,0... Lag natürlich an mir, weil ich Null Bock in der Sek 1 hatte und erst ab 10.2 langsam angefangen wieder Motiviation zu finden, da hat die knappe Zeit aber nicht mehr gereicht um was vernünftiges zu schaffen. Nach der Schule wurde ich dann ausgemustert (nach Meldung als Offizier beim Bund), hab nen Studium abgebrochen, weil die Fächer nicht dem entsprachen was ich mir eigentlich vorstellte und mein Schnitt mir den Fachwechsel versaut hat (1,5 Jahre Wartezeit)... Nach 2 Jahren "rumgammeln" habe ich jetzt endlich ne Berufsausbildung bekommen, die mir Spaß macht (Koch), aber das gesparte Jahr hat mir im Endeffekt nichts gebracht, im Gegenteil ich wäre froh, wenn ich nen 13er Abi hätte machen können... |
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#6 (permalink) |
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Fleischersatz
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Auch wenn ich eure Sicht der Dinge verstehe denke ich auch, dass man das ganze auch mal von einer anderen Perspekive aus sehen kann.
Vielleicht liege ich falsch, dann klärt mich bitte auf. ;-) Soweit ich weiß wurde das Abitur in 12 Jahren eingeführt, um sich besser mit dem Rest Europas vergleichen zu können, vor allem mit anderen wirtschaftlich erfolgreichen Nationen. Und das finde ich sinnvoll. Wenn man nach dem Abitur ins Ausland geht gehört man schon zum alten Eisen. Wenn man noch Wehrdienst ableisten musste, sowieso. Ihr sprecht einen hohen Zeit-/Arbeitsaufwand an. Im Vergleich zu vorher mag er hoch sein, aber wenn mans zum Studium oder zu Ausbildungsberufen vergleicht, kann ich mir vorstellen, dass der Zeit-/Arbeitsaufwand nicht so wesentlich höher ist. Wenn ich mich an meine G9-Schulzeit erinner dann denke ich wehmütig daran, wie entspannt das war und wie viel freie Zeit ich im Vergleich zum Studium hatte. Abitur ist der höchste Bildungsabschluss, den man auf einer weiterführenden Schule machen kann. Da drunter gibt es auch noch einige Abschlüsse die sicherlich weniger Aufwand bedeuten. Wem das also zu viel ist, der kann doch ohne Probleme was anderes machen. Man fängt ja auch nicht an, Medizin zu studieren um sich dann über die 60-Stunden-Woche zu beklagen. Wie gesagt: Meine Sicht der Dinge. Ich lasse mich gern eines Besseren belehren.
Schwarz Blau Rot Grün Schwarz Gelb Schwarz Grün Blau Rot Gelb Blau
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Reg: 14.10.2007
Beiträge: 666
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Hallo
Ich bin Vater zweier Kids (Klasse 10 + 8 in NRW), beide machen jetzt G8-Abi. Für mich ist das völliger Schwachsinn 1. Der Arbeistaufwand ist enorm (ok, meine Kids sind im oberen Bereich, denen fällt es leicher als anderen, trifft aber nciht auf jeden zu) 2. Der Stoff wird nicht mehr komplett vermittelt (entweder es fehlen teile (in Geschichte sind die sehr schnell im Altertum unterwegs gewesen, mein Sohn wußte jtezt nicht (lesen in Deutsch Antigone), das Theben in Griechenland liegt!), oder vor 2 jahren bei meienr Tochter in Englsich, da wurde nur die Grammikregeln aus dem Grammtikhaft auswendig gerlent, aber nciht deren Anwendung i Unterricht an beispielen gepaukt, mit dem Ergebnis, das der Grammatikteil in der Arbeit faktisch von fats allen 5 war ud sich die lehrerin dann darüber gewundert hat. Zu meinem Vorredner, was und warum soll etwas verglcihen werden. warum müssen wir Deutschen immer anderen hinterherlaufen, obwohl unser System (G9) doch funktioniert. Im übrigen habne die dummen Politiker nur der Industrie nachgegeben, die Leute ei Jahr früher im betrieb habne wollten. Beim Bachalor doch der selbe Mist, alle TH i der BRD werden wieder den DiplIng einführen, weil kein Unternehmen in der Forschung einen Bachalor einstellen würde. Zurück zum G9, mein Sohn hat 4x 7:55 - 15:40 und Fr. bis 14:00 ?, meine Tochetr (8.Klasse) hat einmal bis 15:40, dann noch Hausaufgaben, da kommen locker 45-50 Std in der Woche zusammen und das als Nichtberufstätige. Wenn dann die Lehrer wenigsten auch 100% bringen würden, könnte man ja damit leben, aber das ist leider nciht der Fall. Faul, keine Allgemeinbildung, einbebildet, nciht lernfähig und unpräsize in ihren Aufgabenstellungen. Trifft nciht auf alle zu, aber einige der obigne Euigenschaften sind an der Schule bei einigen lehrern vorhanden und mit diesen dann ein G8 machen. |
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#8 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Nun zur Belehrung^^ Der Stoff des einen jahres was verkürzt wird und somit die Stunden müssen vorgeholt werden, heisst der Stress fängt nicht erst ab 11 an sondern bei mir schon ab der 8. (in der 7. hatte ich noch Samstags Schule). Und das sind noch Kinder und selbst in der Sek2 immer noch Jugendliche und denen sollte man ihr leben lassen. Wenn die schon früh anfangen mit Nachmittagsunterricht, einen relativen Fahrtweg haben und erst nach 30-60 min zu hause sind, dann was essen müssen, 2 Stunden Hausaufgaben (dürfen die Lehrer pro tag geben und wird gerne ausgereizt), dann ist es meist 19, 20 oder sogar 21 Uhr und später bevor die Kiddies abschalten können. Ich persönlich möchte es nicht übertreiben, aber da ist das Burn-Out-Syndrom nicht weit entfernt und mich wundert es nicht, dass die Jugendlichen spätestens in 11 sagen, sie haben keinen Bock mehr und anstatt zu lernen Party machen und sich die Kante geben, denn Alkohol ist für viele immer noch (leider) ein Stressbewältigungsmittel. Man hat heute leider keine Kindheit mehr, von Anfang wird man aufs Berufsleben vorbereitet, den Kindern bleibt keine Zeit mehr sich selbst zu entdecken... Wie gesagt keinen Wunder, dass wir dadurch eine Null-Bock-Generation heranzüchten, das System geht eher nach hinten los^^ |
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#9 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Meine Freundin, die 2012 ihr Abi macht, hat einen Tag sogar bis 18 Uhr Schule (da wurde Sport im Stundenplan so beschissen gelegt, dass es nicht anders geht)... Und Freistunden sind keine Ausrede für Unterstützer von G8... auf der Arbeit muss man auch Pausen machen, aber irgendwann will jeder mal zu hause sein. Und dafür dass man kein Geld bekommt für die Schule muss man sehr viel leisten, da lob ich mir die Berufsschule^^ Und ja ich hatte im Abi eine Englischlehrerin, die kein Englisch konnte, mein Bruder hatte die auch im Unterricht und er hat seinen Hausptschulabschluss gemacht und meinte auch die kann kein Englisch... Muss eine Lehrerin die schon im Hauptschulsystem versagt dann noch Oberstufen unterrichten?
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Also meine Meinung dazu ist:
Ich finde G8 keineswegs schlecht, habe selber einen Testzug zum G8 gemacht und fande das nicht wirklich anstrengend. Wir hatten zwar immer etwas mehr Schule als die G9'er aber dafür waren wir ja ein Jahr früher fertig. Und gelernt habe ich nicht so viel wie es in dem Thread dargestellt wird... Es ist Fakt, dass immer mehr Schüler von der Grundschule ins Gymnasium geschickt werden, weil es immer heißt, dass man in Haupt- und Realschule nicht so weit kommen kann im Leben etc... Aber erfüllt das dann den Sinn, dass immer mehr Schüler ins Gymnasium gepusht werden, nur um im "Gymnasium" zu sein? Da finde ich, dass das G8 wieder etwas Relief in die Sache bringt, und wie man merkt, auch Schüler teilweise erhebliche Schwierigkeiten haben. Das ist natürlich schlecht, weil das auf die Psyche und auch auf den Körper geht, wenn man so gestresst ist, da stimme ich vollkommen zu. Es wird aber all zu häufig vergessen, dass es immer noch ein Weg gibt das Abitur in 13 Jahren zu absolvieren, auf die etwas weniger stressige Tour. Niemand hindert die Schüler daran erst in die Realschule zu gehen, die Mittlere Reife abzuschließen und danach das berufsorientierte Gymnasium zu besuchen... Und das hat keineswegs Nachteile, außer dass man halt 13 statt 12 braucht. Man hat aber sogar die Möglichkeit sehr lange zu warten (bis zur 10ten Klasse bis man sich entscheidet was man weitermacht). Und ich gebe einfach den Tipp, lasst euch nicht so stressen, überlegt euch das ganze nochmal. Erst ab der 11. Klasse zählt es ins Abi rein, davor reicht es im Unterricht aufzupassen, dann muss man nicht viel lernen und kann auch andere Dinge unternehmen. Wie gesagt das ist meine Sicht und Erfahrung zu G8, aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren. In dem Sinne, euch noch viel Erfolg. Viele Grüße |
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#11 (permalink) |
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Zirkelpopler
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Schön, dass es doch viele gibt, die sich für dieses Thema interessieren und uns an ihrer Meinung teilhaben, danke dafür - auch für die Teilnehmer der Umfrage
Auch wenn ich im letzten Jahrgang G9 bin und mir meine Kurse mit vielen Leuten aus G8 teile, merke ich auch teilweise ein Wissensdefizit zwischen den beiden Jahrgängen (bitte nicht persönlich nehmen, wir können da nichts für). Mir fällt bei usn stark auf, dass wir - zumindest in einigen Fächern - die stärkeren der Klasse sind... ich könnte nur daraus schlussfolgern, dass es wohl an den Unterrichtsmethoden liegt (zumindest schreiben auch Zeitungen über ein Defizit in der Unterrichtsgestaltung). In unserer Stadt herrscht massive Überfüllung in usnerer Realschule vor, sodass Leute, die sitzen bleiben, drekt auf die Hauptschule wechseln müssen. Aber ganz ehrlich: wenn ich von meinem Bruder höre, was auch unsere Realschule für einen Schwachsinn verzapft, dann ist das auch nicht das Wahre. Zu unseren Pausen: Unsere gesamte Jahrgangsstufe hat sich für die Pausenumstellung brennend interessiert und sind in jedem Kurs immer am diskutieren gewesen, ob das so nötig wäre - und die betroffnenen Schüler sind selbst der Meinung, dass es wieder zum alten gehen soll - die Lehrer sind ja selbst für eine kleine Zwischenpause in den durchgehenden Stunden, um uns nicht eineinhalb Stunden mit irgendwelchen Stoff zuzudröhnen. Und wenn es so bleibt, dass Lehrer immer zwischendurch eine 5 Minuten-Pause einlegen, sind selbst die Schüler mit längerem Stundenplan einverstanden - reicht ja zum frühstücken (trinken wurde uns während der Stunden gestattet). Auch wenn das JuASchG zwar sagt, dass Schüler nach ich glaube es waren 6 Stunden mindestens eine halbe Stunde Pause haben müssen (wurde aus Interesse bei uns in SoWi gegoogelt) sind wir der Meinung dass wir dann doch lieber unsere Freizeit haben wollen als noch länger in der Schule zu sitzen. Da ja die ganzen "kleinen" Pausen, also die unter 15 Minuten laut Gesetz nicht zu einer Ruhepause gehören, können wir ja die Pausen nicht addieren. Unsere Idee war es, die große 25 Minuten - Pause noch um 5/10 Minuten zu verlängern und diese nach der 6. Stunde stattfinden zu lassen und morgens lieber bis 12 Uhr durchgehend zu lernen - so hat es ja früher bei uns auch geklappt! Deswegen schaue ich schnellstmöglich in die SV zu kommen um dann bessere Chancen für uns zu erhoffen (und auch durch den Schulsprecher). Viele Grüße, Tobias |
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#12 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Reg: 14.10.2007
Beiträge: 666
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Hallo
Zitat:
In NRW muß der Schüler von 10-12 (G Un zum Stoff G8, die Schüler müssen den Stoff nicht nur in kürzerer Zeit pauken, sondern sie bekommen auch nicht den kompletten Stoff durch. Mein Sohn hatte in der 9 ein nuees Englischlehrbuch, da konnte die lehrerin gerade mal 2/3 durchnehmen, weil es trotz 4 ?Stunden pro Woche nicht zu schaffen war. Das größte Problem meiner meinung nach bei G8 resultiert auch der mangelhaften nacharbeitung des Stoffs im Unterricht (1x nur wiederholt ud gelelrn udn weiter gehts). Kinder deren Eltern im Gegensatz zu mir und meiner Frau keine Hochschulreife besitzen, können den Kindern zu Hause nicht helfen und müssen verstärkt Nachhilfe in Anspruch nehmen, was wiederum zeit kostet das den anderen Fächern, aber auch dem Nachhilfe fehlt un des kostet nicht unerheblich Geld 20-25€ !! pro Stunde. Hängt der Erfolg wiedere vom geld ab (das verstehe ich unter Undurchlässigkeit). Ich kenne Schulkameraden, die haben in 2 Fächern Nachhilfe. Warum machen die dämlcihen Politiker mit einem IQ von Null, so einen Scheiß, das ABi mit G8 ist nciht besser als G9 und unser Stiudienniveau ist besser als ihr Ruf, uach ohne die sog. Eliteunis. |
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#13 (permalink) | ||
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Erfahrener Benutzer
Reg: 07.02.2008
Beiträge: 883
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In Münchner Region funktioniert das Ganze sowieso überhaupt nicht, und das bereits seit … naja, seit es das G8-Konzept überhaupt gibt.
Wenn Fünftklässler im Alter von ca. elf Jahren mehrmals wöchentlich bis nach 16:00 Uhr ihre Zeit absitzen sollen, dabei auch noch nach Möglichkeit alles behalten sollen und teilweise selbst ihre Hobbies aufgeben müssen, läuft doch definitiv etwas falsch. Paradoxerweise herrscht hier auch noch, seit ich mich erinnere, extremer Lehrermangel. Heißt, hier fallen mindestens ø 2 Stunden pro Klasse aus, täglich. Je näher man dann an die Oberstufe heranrückt, desto mehr Spielraum bekommt man inoffiziell auch gewährt, heißt im Klartext, dass Fehlstunden zwar meistens notiert, aber nicht geahndet werden. Die Hälfte unserer Oberstufe rennt soweit ich das überblicke mit Attestpflicht rum, und meine Klasse war im letzten Schuljahr sage und schreibe zweimal komplett vollständig anwesend. Dann gibt es ja auch noch diese „Intensivierungsstunden“ – die sind in der Praxis nur leider etwas völlig anderes, als der Name suggerieren möchte; die werden nämlich nicht, wie man vermuten würde, zur Intensivierung bzw. Festigung des Gelernten genutzt, nein, da hält der ganz normale Lehrplan Einzug und es ist im Grunde genommen ganz regulärer Unterricht. Edit: Zitat:
Edit: Zitat:
Geändert von dominicbauer (12.09.2010 um 12:56:56 Uhr) |
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#14 (permalink) | ||||
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Fleischersatz
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Zitat:
Zitat:
edit: Es wird sich hier oft über die lange Verweilzeit in der Schule beschwert... die ja nicht nur mit Unterricht gefüllt ist, sondern auch mit Pausen oder Freistunden. Abgesehen davon, dass sich Freistunden sehr gut mit Hausaufgaben füllen lassen und die somit zu Hause nicht mehr gemacht müssen werden, kann ich mich daran erinnern, dass ich während meines Abiturs die Freie Zeit in der Schule sehr genossen habe. Also ich hab mit meinen Schulkameraden gern die Pausen verbracht. Als Arbeitszeit würde ich das nicht sehen. ;-)
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#15 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Reg: 07.07.2006
Beiträge: 747
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Ich habe zu meiner Zeit (vor 4 Jahren) auch noch das G9 genießen dürfen.
Was mir aber auffällt, ist dass es zu jeder Reform Kritiker gibt: So war es bei mir die Oberstufenreform in Baden-Württemberg, d.h. Abschaffung vom System mit LKs und GKs, und stattdessen die Kernkompetenz- und Schlagmichtot-Fächer (Neigungsfächer oder sowas war das glaube ich). Jedenfalls musste plötzlich jeder Mathe 5-stündig machen, was nicht nur für Freude gesorgt hat ;-) Letzendlich war es aber eine gute Reform, die eben gerade Deutsch, Mathe und eine Fremdsprache zum Pflichtprogramm gemacht und damit das Abi aufgewertet hat. Meine Meinung zu G8: Man sollte Kinder auch mal Kinder sein lassen und sie nicht vom Kindergarten an auf "Leistung" trimmen. Als Kind braucht man freie Nachmittage, an denen man mit anderen Kindern draußen spielt (zu meiner Zeit hat man sowas jedenfalls noch gemacht). Ab der Oberstufe kann man aber gerne ein bisschen anziehen, da kann man viel Mittagsschule auch mal verkraften. Wenn man dafür ein Jahr früher fertig wird, bringt das ja auch Vorteile: Ein ganzes Jahr "geschenkt" und man kann es jederzeit für irgendwas "eintauschen", z.B. später im Studium einen schönen langen Auslandsaufenthalt machen. Da lernt man auch viel und es bringt was fürs Leben. Wenn ich so überlege, eigentlich mehr als ein Jahr Schule. Persönlich findet man immer die eigene Schulzeit am besten. Ich erinnere mich natürlich auch gerne zurück :-) |
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