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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
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Meint ihr das Bildungssystem in Deutschland ist Durchlässig? Oder brauche wir eine neue Bildungsreform?
Ich habe dazu auch einen Video Clip bei YouTube gefunden: http://www.youtube.com/watch?v=qyJyblOAlWc |
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#2 (permalink) |
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Fahrender Benutzer
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Ich erlebe die Undurchlässigkeit im Bildungssystem hautnah und muss beinahe wöchentlich auf mein Recht und das meiner Kinder pochen.
Allerdings halte ich das Video für *peng*. Sieht aus wie von einem/r enttäuschten Schüler/in erstellt. Das zweite Video von ihm/ihr hat sogar so eklatante Fehler das sogar militante Reformbefürworter die Notwendigkeit einer Mindestqualifikation als gegeben erachten. eaxo
--= erweiterte signatur =--
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#3 (permalink) |
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Sinnmaximierung
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Es ist nicht besonders durchlässig aber völlig durchlässig kann es eh nicht sein, da man halt überall Mindestanforderungen benötigt.
Solange man mit Hauptschulabschluss seinen Realschulabschluss machen kann, auf der Abendschule sein Abi nachholen, danach studieren und seinen Doktor machen kann, ist grundsätzlich erstmal noch jeder Weg offen. Die eigentliche Undurchlässigkeit kommt auch erst durch die Finanzierung, durch Behörden und dadurch das Bildung in Deutschland immernoch Ländersache ist. |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Naja also ich habe mich erst vor ein Paar Tagen mit der multilaterale Versetzungsordnung von BaWü beschäftigt und mir scheint hier - zumindest theoretisch - das Schulsystem doch recht durchlässig zu sein...
Und dass man gewisen Noten benötigt, um z.B. von der RS ins Gymi oder von der HS in die RS/ das Gymi wechseln zu können, erscheint mir nur logisch!
Klamm-ID: 64311
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#5 (permalink) |
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VFB Fan oO
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Ist eigentlich (leider) von den Rektoren abhängig. Ich kenne welche, die geben exzellenten Realschüler_innen eine Chance, andere lehnen sie konsequent ab. Auf meiner Schule waren in meinem Abijahrgang 5 ehemalige Realschüler_innen, sowie 3 ehemaliga Hauptschüler_innen. Alle haben ein durchschnittlich bis sehr gutes Abitur gemacht und schienen auch mehr Motivation zu haben als so manche Dauergymnasisasten.
Vielen Betroffenen ist es aber gar nicht bewusst, dass sie sich mit einem Realschulabschluss auch auf einem Gymnasium um einen Platz bewerben können. |
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#6 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
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Jeder Schüler kann durch Eigeninitiative einen guten Abschluss bekommen.
Es ist natürlich schade, wenn die Eltern nicht helfen (auf gute Ausbildung zu achten) oder lernschwache Schüler aufgrund fehlender Gelder und somit fehlernder Lehrkräfte nicht besonders gefördert werden. Aber letztendlich ist jeder Schüler, wenn es gegen Mitte/Ende 9. Klasse auf den Abschluss zu geht (in der 10. Klasse) alt genug zu realisieren, dass ein guter Abschluss wichtig ist für einen guten Start ins Berufsleben oder ins Studium und wenn dann da einer dabei ist, der meint ein schlechter HSA reicht aus, weil er kein Bock hat sich selbst zu motivieren und zu lernen, der muss dann eben mit der späten Erkenntnis leben, dass er doch lieber in der 10. Klasse mehr hätte lernen sollen. Dann muss dieser eben noch 1, 2 oder 3 Jahre Berufsfachschule machen um seinen Realschulabschluss nachzumachen oder sogar sein Fachabitur, damit er vernünftig qualifiziert ist um ins Berufsleben einzusteigen. Die Durchlässigkeit scheitert letztendlich eher an der Demotivation und "Null-Bock-Einstellung" der Schüler, als am Bildungssystem selbst. Zitat:
Und wenn man mit 16 od. 17 seine Ausbildung beginnt und reibungslos durchkommt ist man höchstens 23 wenn man die 6 Jahre rumhat und ist dann an der Uni nicht viel älter als die meisten Studenten dort. |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Hallo Zusammen,
die Durchlässigkeit im Bildungssystem ist leider extrem abhängig von dem jeweiligen Bundesland, der Schule und sogar einzelnen Personen. Von Bildungsgerechtigkeit kann in dem Punkt nicht mehr gesprochen werden; erst recht nicht wenn ich in einem Jahr nur Realschule bestehen muss um auf dem Gymnasium genommen zu werden und im nächsten Jahr mindestens 2,6 als Notenschnitt haben muss. Jeder von uns weiß dass Noten ja auch sehr lehrerabhängig sind.... Aber ich denke das ist nicht das Hauptproblem des deutschen Bildungssystems. Viel mehr sollte man sich darum bemühen die angeblichen "Bildungsversager" sprich in der Regel junge Kinder die unter einem schlimmen Elternhaus oder anderen Umständen die sie nicht zu verschulden haben leiden aufzufangen und erst gar nicht in Bildungsrückstand kommen zu lassen. Hierzu müsste aber der Blick auf viele gesellschaftliche Probleme und Misstände gerichtet werden. Dies wird den Pädagogen Deutschlands in der dafür notwendigen Form nicht beigebracht und erst recht nicht Zeit eingeräumt. Also können wir es auch nicht verlangen. Doch es wäre so notwendig. Nur volkswirtschaftlich gedacht soll die Schule und das Studium ja Steuerzahler generieren und keine Dauerempfänger von Sozialhilfe. Beste Grüße
Cheater: "Lynx renommiert unanonym"pl
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Ich hab das auch schön öfter gehört.
Aber da ist auch gerade was im Umbruch. Wobei ich für meinen Teil nur von Süddeutschland sprechen kann. http://www.wege-ins-studium.de/de/st...ohneabitur.htm
Klamm-ID: 64311
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#11 (permalink) | |
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Sinnmaximierung
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Schulzentrum Rübekamp? Seltsamer Name für ne Hochschule
![]() Meine schulische Ausbildung wurde frecherweise auch Studium genannt, aber glaub mir das war es nicht. Zitat:
Ich wollte nur sagen: Egal wo man ist man hat die Möglichkeit weiterzumachen und die wenigsten werden den gesamten Weg von der Hauptschule bis zum Doktortitel nehmen. Geändert von Loshai (19.08.2010 um 19:02:14 Uhr) |
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#12 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Der Berufsschullehrer ist nur als Quelle aufzuführen, da er erwähnt hatte, dass man fürs Studium kein Abitur braucht sondern nur eine abgeschlossene Berufsausbildung und Berufserfahrung (in dem Falle 3 Jahre, weiss nicht für welches Bundesland, ich nehme mal an Berlin, da das der letzt Arbeitsort des Lehrers war). Ich mache tatsächlich eine Ausbildung zum Koch, könnte aber auch studieren gehen (Besitzer eines Abiturs^^), habs auch probiert, aber das fach war nicht das Richtige und für alles andere war mein Schnitt zu mies (3,0), aber kochen macht fast mehr Bock... |
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#13 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Reg: 14.10.2007
Beiträge: 666
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Hallo
Das Schulsystem ist m.M. nach grundsätzlich durchlässig, auch wenn es hier und dort persönliche Negativeentscheidungen gibt, aber gegen sie sollte und muß man eben vorgehen. Habe ich auch bei meinem Sohn gemacht (der sollte wegen eines Sprachfehlers nciht in diue Grundschule, vom Direktor aus), da habne wird em Schulamt klipp und klar gesagt, sollte der Sohn abgelehnt werden, würden wir der Stadt juristsich den Arsch bis zum genick aufreißen, durch alle Instanzen und welch Wunder, auf einmal war ein Platz frei. Nur als Beispiel. Das Hauptproblem ist wohl die mangelnde leistungsbereitschaft der Schüler (hier liegen wohl Fehlentwicklungen im Elternhaus vor) und der Bildungsunterschied zwischen Elternhaus und dem Son der Abi machen will. Wen da eine Kluft herrscht, wie wollen die Eltern den Kindern helfen, oder gar Fehler im lernen des Kindes oder gar Fehler des Unterrichts (sprich der Lehrer baut Scheiße) erkennen ? Dann zum wechsel von Realschule nach Gymnsaium, das ist ab jetzt mit dem verkürzten Jahrgang fast nciht merh möglich (2. Fremdsprache auf realschule kann man dort schon mit nur 1 Halbjahr erreichen, das reicht aber als 2.Fremdsprache fürs Gymnsaium nciht), mit der aussage Realschule-Gymnasium geht, wäre ich äußerst vorsichtig. Auch das man mit 3Jahren Ausbildung und3 Jahren Beruf studieren kann, mag bei einzelen Fächern möglcih sein, generell aber niemals, allein weil Latein fehlt und spätestens bei 80% der Fächer (sogar Sekundarstufe II Lehramt ) Latein für den Abschluß benötigt wird. Was auch fehlt, ist eine konsequente Beurteilung der Lehrer und eine schnellere Versetzung- Kündigung von Lehrern, die unfägig sind. |
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#15 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Reg: 14.10.2007
Beiträge: 666
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Hallo
Zitat:
Für sehr viele Fächer benötigst du Latein um überhaupt einen Abschluß amchen zu könne (z.B. lehramt Sekundatstufe Ii), bei anderen fächern mußt du Lateinkenntnisse, also Kleines Latinum bis zum 4.sem nachweisen. Das man pauschal kein Latein benötigt ist ein Ammenmärchen, wer kein Latein genommen hat, fällt ev. bei der Studienwahl ganz schön aus den Wolken. |
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