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Alt 19.05.2007, 18:06:15   #1 (permalink)
+ 11000 Beiträge

ID: 50010
Lose-Remote
Reallife

Reg: 29.04.2006
Beiträge: 618
Standard Infos über Mustang (Jeans)

Ich suche Infos über das Unternehmen Mustang, vorallem in Bezug auf das, was sie in letzter zeit gemacht haben (Globalisierung). Bei wikipedia steht leider nicht wirklich viel darüber (auf der offiziellen mustang Homepage habe ich schon geschaut und ein paar Infos über die Geschichte gefunden).
Wenn mir jemand ein paar Infos sagen kann im Bereich:
Mustang als global Player oder Globalisierung am Beispiel Mustang
dann gibts dafür von mir ein paar Lose (sagen wir 50k für kleinere Texte und und größere entsprechend mehr (bis 1 Mio))
 
Digo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2007, 07:53:52   #2 (permalink)
Benutzer

ID: 279018
Lose-Remote

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Reg: 19.03.2007
Beiträge: 90
Standard

Auf http://www.politikundunterricht.de/4_03/d14-d18.htm folgender Text:

D 18

Mustang: Warum immer mehr Jeans aus China und Pakistan stammen

Den Jeanshersteller Mustang im hohenlohischen Künzelsau zieht es nach Asien. In Osteuropa, wo bislang produziert wurde, soll es keine neuen Werke mehr geben. Der Grund: Die Firma muss Kosten senken. Dem Jeans-Hersteller macht nicht nur das sich immer schneller drehende Modekarussell zu schaffen. Der Fachhandel schwächelt, die Kunden halten ihr Geld zusammen. Die Kosten noch stärker senken, heißt die Konsequenz. In den vergangenen Jahren hatte Mustang die Produktion nach Ungarn, Russland und Polen ausgelagert. Doch inzwischen ist selbst Osteuropa nicht mehr billig genug. Das Mustang-Werk in Polen wurde geschlossen, künftig wird ein Großteil der Jeans in Asien produziert.

Quelle: SWR, "Baden-Württemberg aktuell", 22. September 2003

Heiner Sefranek, Geschäftsführer von Mustang in Künzelsau, gibt eine Antwort auf die Frage nach den Gründen für die Verlagerung der Produktionsstätten ins Ausland:

"Wenn früher ein Lastwagenfahrer eine haltbare Hose wollte, dann hat er sich eine Markenjeans für 100 Mark gekauft", erinnert sich Sefranek an selige Zeiten. "Heute kauft er im Supermarkt zwei im Doppelpack für 19,90 Euro. ..." Das Problem für Sefranek: der Durchschnittspreis einer Mustang liegt bei 75 Euro. Und das Einzige, wofür die Jeans-Kunden noch solche Preise zahlen, ist Mode. ... Und hier treten die Trends plötzlich auf und lassen sich nicht vorhersagen. ... Wird eine Jeans-Variante plötzlich zum "Cool Look", heißt es Tempo. Nur wer als erster auf die plötzlich anschwellende Nachfrage reagiert, macht einen ordentlichen Profit - bevor die nächste Modewelle heranschwappt.

Die Hersteller der Jeans stammen dabei immer mehr aus Asien. Während Mustang in Polen gerade eine Fabrik geschlossen hat, kommen die Flash-Kollektionen von Zulieferern aus China und Pakistan. Die Asiaten arbeiten nicht nur wesentlich billiger, sondern auch mit moderneren Produktionsstrukturen und kürzeren Lieferzeiten. Die zählen. "Das Geschäft ist irrsinnig schnell geworden", sagt Sefranek. "Wir müssen ständig neue Ware in die Läden bringen. Nur so können wir die Leute zum Konsum anregen. Der Kunde muss immer das Gefühl haben: Wenn ich diese Jeans jetzt nicht kaufe, dann kriege ich sie nächste Woche nicht mehr."

Stuttgarter Zeitung, 23. September 2003 (Sönke Iwersen).

Das Originaltext ist Artikel D 18 in http://www.politikundunterricht.de/4...alisierung.pdf.

Unter folgendem Link http://www.nrz.de/osr/osr.g8.php kann man sich ein Audiointerview zum Thema "Die globale Jeans" anhören.

Aus dieser Seite http://www.ginkgo-web.de/varia/LMZ-N...edientipps.htm geht hervor, dass es zu dem Thema ein Unterrichtsvideo "Jeans - Baumwolle im Zeichen der Globalisierung am Beispiel der Herstellung von Mustang Jeans" gibt. Die Lehrmedienzentrummediennummer lautet 4202786. Hier (http://online.lmz-bw.de/record.phtml?idnr=LMZ-4202786) mehr zu dem Medium (Bestellung für Kunden möglich); vielleicht kommt ja wer an das Video. *denks*

Hier vorab schon mal eine kleine Filmzusammenfassung von http://www.stabi.musin.de/handrwirtsch_c.html.
Im ersten Teil des Films wird am Beispiel des Jeansherstellers Mustang mit dem Stammsitz im schwäbischen Künzelsau gezeigt, welche Arbeitsschritte bei der Konfektionierung von Jeans
notwendig sind. Auf Grund der in Osteuropa günstigen Arbeitslöhne wurde die Fertigung der
Jeans in den letzten Jahren an Standorte in Osteuropa verlagert. Der zweite Hauptblock zeigt ein Dorf in Tansania. In diesem Dorf wird seit der deutschen Kolonialzeit Baumwolle angebaut. Der Baumwollanbau ist jedoch wegen der hohen Kosten fast vollständig zurückgegangen. Eingeschoben ist eine Sequenz, in der die Produktionsstufen vom Baumwollanbau bis hin zur Jeansherstellung gezeigt werden und eine weitere, die den Unterschied zwischen dem bäuerlichen Anbau in Tansania und dem industriellen in den USA, in Kasachstan oder in China gezeigt.

Unter http://www.carl-theodor-schule.de/gl...ndgefahren.htm noch folgendes:

Gloablisierung:
Chancen und Gefahren für die Arbeitssituation in Deutschland
Die globalisierte Wirtschaft bietet den Unternehmen gewaltige Möglichkeiten, neue Absatzgebiete zu erschließen. Aber auch Risiken, welche gerade an den unter internationalen Wettbewerbsdruck geschlossenen Fusionen deutlich werden.

Gefahren:
Durch die weltweite Konkurrenz untereinander kommt es zu einem ständigen Absinken der Löhne (Lohndumping) und einem Abbau des Sozialstandards. Der Kampf um den Marktanteil führt dazu, dass die Arbeiter für immer geringere Löhne arbeiten sollen/müssen und immer mehr Menschen arbeitslos werden. Genauer beschrieben sieht es eigentlich so aus, dass die Maschinen immer mehr die Arbeitswelt beherrschen und kleine Arbeiter, wie z. B. die Berufe der Handwerker, weniger gefragt sind. Zudem verlegen die deutschen Konzerne ihre Firmensitze nach Belieben ins Ausland, um ihre Ware billiger zu produzieren und weniger Steuern zu zahlen.

Aktuelles Beispiel:
Mustang - Warum immer mehr Jeans aus China und Pakistan stammen
Den Jeanshersteller Mustang im hohenlohischen Künzelsau zieht es nach Asien. In Osteuropa, wo bislang produziert wurde, soll es keine neuen Werke mehr geben. Der Grund: Die Firma muss Kosten senken. Der Fachhandel schwächelt, die Kunden halten ihr Geld zusammen. Die Kosten noch stärker senken, lautet die Konsequenz. Mustang produziert künftig einen hohen Anteil der Jeans nur noch in Asien, da selbst Osteuropa nicht mehr billig genug ist. Die Asiaten arbeiten wesentlich billiger, mit moderneren Produktionsstrukturen und kürzeren Lieferzeiten. "Das Geschäft ist irrsinnig schnell geworden", sagt Herr Sefranek, Geschäftsführer von Mustang. "Wir müssen ständig neue Ware in die Läden bringen. Nur so können wir die Leute zum Konsum anregen. Der Kunde muss immer das Gefühl haben: Wenn ich diese Jeans jetzt nicht kaufe, dann kriege ich sie nächste Woche nicht mehr."

Des Weiteren werden Fremdsprachen noch mehr zu einer unabdingbaren Qualifikation, und auch der Auslandsaufenthalt im Rahmen des Studiums steht mittlerweile an der Tagesordnung. Bald wird der Multi-Kulti-Manager notwendig sein, der voll flexibel in jeder Kultur zu Hause sein muss, also somit nur noch den Wohnsitz Hotel und Flugzeug besitzt. Gesundheit und Qualifikation, Motivation, Kreativität und Innovationsfähigkeit sind nicht nur die Vorraussetzungen dafür, im globalen Wettbewerb zu bestehen, sondern auch Kernanliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Den Beruf mit der Familie zu vereinbaren ist kaum noch möglich, da sich die Globalisierung auch negativ auf den Alltag auswirkt. Es wird in Zukunft nicht mehr oft Arbeitnehmer geben, die länger einem Betrieb angehören. Im heutigen Arbeitsleben werden die Biographien immer bunter, damit ist das häufige Wechseln des Arbeitsplatzes gemeint.

Chancen in der Zeit der Globalisierung sind unter anderem die höheren Lebensqualitäten, die die Industrienationen mit sich bringen. Bedingt durch den Strukturwandel, der durch die Globalisierung verursacht und beschleunigt wird, entstehen neue Arbeitsplätze in der Welt der Entwicklung neuer Technologien. Durch die verbesserte Kommunikation und Informationstechnologie, sowie auch die Entstehung der NGOs (Non-Gouvernmental Organizations der Vereinigten Staaten) finden zunehmende Demokratisierung und Weiterverbreitung der Menschenrechte auf der Welt statt. In der Arbeitswelt entstehen neue Dienstleistungszweige und der Technologietransfer erfährt ein beschleunigtes Wachstum.

Sodele, ich denk, dass reicht erstmal.
Hoffe ich habs net zu unübersichtlich gepostet.
 
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