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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Ich habe mal spaßeshalber ein Gedicht geschrieben, und wollte wissen, wie es so ankommt.
Kritik würde mich freun^^. Des Lebens reicher Ruhm? Oder des Todes reiche Strafe? Vergangenheit und Zukunft. Leben und Sterben? Geboren zu forschen. Vernichtet durch die Zivilisation. Des Lebens neuer Brunnen oder des Todes bester Schüler? Gelebt haben oder getötet werden? Haben wir jemals wirklich gelebt? Der Traurigkeit letzte Träne. Des Glücks letzter schallender Lach. Des Bösen's Schatten, des Lichtes Strahl. Das Licht am Ende des Tunnels, der Boden am Abgrund des Todes. Fallen oder schon gefallen sein? Haben wir jemals wirklich gelebt? Geändert von blacky123 (19.10.2009 um 19:53:22 Uhr) |
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#2 (permalink) | ||
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Benutzer
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hmmm was kann man dazu sagen? Es ist auf jeden Fall ein modernes Gedicht denk ich mal weils auf Reimschema oder sowas was klassisches eigentlich vollkommen verzichtet.
Ansonsten find ich es auf der einen Seite schon gut beschrieben auf der anderen Seite sehr global abstrakt. Mal ein Beispiel: Zitat:
Die Qual der Wahl nech? Anderes Gegenbeispiel: Zitat:
Es regt wie du siehst schon zum Nachdenken an. Trotzdem.. ich hätt bei der Frage und dem Kontrast der Zeilen davor was anderes erwartet. Vielleicht eher sowas wie "Schicksal oder hausgemachter Skandal?" Vielleicht nicht in den Worten aber... Warum beziehst du die Frage nur auf "gelebt"? Wenn du davor immer Widersprüche gegenüber stellst? |
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#3 (permalink) | |
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Lunatic
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Zitat:
Um aber auf das Gedicht einzugehen: Das Wort "Lach" ist selbst mit aller poetischen Freiheit kaum als deutsches Wort anzuerkennen. Selbst mit Apostroph wäre es noch fraglich. Und "Bösen's" ist nach der gegenwärtigen deutschen Grammatik Unsinn, denn der Genitiv von "das Böse" ist "des Bösen". Das "s" ist zu viel des Guten, vom Apostroph mal ganz abgesehen. Das inhaltliche Problem liegt darin, dass die Fragen ohne Hintergrund und Ziel gefragt werden. Du fragst, aber du fragst sehr allgemein, sodass der Leser alles und nichts antworten kann, sofern ihn die Fragen überhaupt zu einer Antwort verleiten. Und Bilder wie "der Boden am Abgrund des Todes" sind, entschuldige die drastische Wortwahl, denkbar unspektakulär. Inwiefern der ganze Text zu offen und direkt sein Thema anspricht, sei dahingestellt, das ist zu einem Gutteil eine subjektive, geschmackliche Frage. Dass es sehr direkt ist, steht aber außer Frage. Formal kann man nichts kritisieren. Die Rhythmik ist recht frei, manchmal sogar fast prosaisch, aber das ist kein Mangel oder Fehler (sondern entweder geplant oder einfach (noch) nicht besser machbar gewesen). Inhaltlich ist's ein wenig undifferenziert, will mir scheinen, und eine Aussage (die es ja gar nicht unbedingt geben muss) oder ein konkreter Denkanstoß fehlt. So, jetzt warte ich auf die Kritik an meiner Kritik ^^ |
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#4 (permalink) | ||||
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Benutzer
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triffts nämlich schon wieder aufm Punkt find ich! (Und nur, weil du auf Kritik wartest... du weisst hoffentlich das es auch "positive Kritik" gibt?? )
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#5 (permalink) | |||
|
Lunatic
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