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#1 (permalink) |
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Käferkönig
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Mir war in den letzten beiden Literaturwissenschafts-Sitzungen ein bissl langweilig, aber nun ja, man will sich ja trotzdem grob mit dem Thema beschäftigen
Herausgekommen sind dabei diese beiden Gedichte - vielleicht mag sie ja jemand kommentieren, würde mich über Feedback freuen. Sterben Rette mich, meine zerfliessende Existenz Engel sollst du mir sein Meine Körperlichkeit schwindet, so auch die Essenz meines Seins Meine tiefsten Sehnsüchte Bewahre sie in dir Ein Atemzug, und ich muss vergehen Rette mich vor dem Schleier des Vergessens Minuten, nur Sekunden bleiben mir Ende meiner Träume, bewahre sie gut Das Mädchen und der Wolf Seit er sie zum ersten mal sah Wollte er ihr nah sein Sie nicht nur mit Blicken verschlingen Musste sie einfach haben Weiß wie Schnee ihre Haut Rot wie Blut ihre Lippen Schwarz wie Ebenholz ihr Haar Immer größer wurde der Drang Bald kämpfte er nicht mehr Gegen das Tier in sich Und streckte den Arm nach ihr aus Leichenblass ihre Haut Rot von Blut ihre Lippen Schwarzgebrannt ihr Haar So weint Schneewittchen Doch kein Prinz wird kommen Ungerächt stürzt sie sich In den gläsernen Sarg
Gefangen in der Welt der Technik,
Gefangen in einem Sarg aus Stahl - Dies ist mein letzter Flug In meine Ewigkeit Doch ich habe keine Angst - Denn du wirst bei mir sein... |
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#3 (permalink) |
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Hei ho, hei ho
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im 1. passt mir das Wort "Körperlichkeit" da nicht rein...
im 2. find ich von der Reimkunst her die 2 letzten am besten. Thema ist interessant und sicher immer aktuell. Was mich stört... die Verwendung des Wortes "Und"
Kontakt zur Zeit bitte nur via Klamm Messenger
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#4 (permalink) |
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Käferkönig
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Danke für's Feedback, auch wenn ich mich lang nicht mehr blicken lassen hab
Mit ein bisschen Abstand zum Geschreibsel... @mrldog: muss dir Recht geben, das mit der "Körperlichkeit" klingt ein bissl seltsam... ist irgendwie so ein Fall von "Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht"? Naja, und das "und" in der Nr. 2... ist vielleicht Geschmackssache, aber das wär etwas, was ich nicht abändern würde, wenn ich den Text jetzt nochmal schreiben würde. Ich leg' nochmal ein Gedicht nach... vielleicht mag's ja wieder jemand kommentieren. Rattenmessias Durch zerbombte Straßenzüge Wankt allein ein Greis daher; „War die Erlösung eine Lüge? Gibt’s deinen Frieden nimmermehr? Menschen wolltest du erlösen: Sag, siehst du hier Menschlichkeit? Sind wir nicht doch nur Rattenwesen? Verhöhnen deine Herrlichkeit Vergehen uns an unseresgleichen Haben’s anders nie gekannt Lachend stellen wir die Weichen In unser Trümmer-Wunderland Und so geht’s seit Jahr und Tagen Hilf uns, denn wir können’s nicht mehr; Immer schießen, niemals fragen Wer soll all das stoppen? Wer?“ Der Alte wartet auf ein Zeichen Doch tut ER keine Antwort kund; Und in der Erde all die Leichen Weinen sich die Augen wund Der Mann verzieht sich in die Schatten Seufzend betet er sodann: Schick den Messias aller Ratten - Oder fang von vorne an.
Gefangen in der Welt der Technik,
Gefangen in einem Sarg aus Stahl - Dies ist mein letzter Flug In meine Ewigkeit Doch ich habe keine Angst - Denn du wirst bei mir sein... |
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