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#1 (permalink) | |
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klamm-Bot
Reg: 25.04.2006
Beiträge: 2.754
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Folgende News wurde am 10.03.2010 um 07:26:00 Uhr veröffentlicht:
Forscher: Rente erst mit 74 Jahren - Nur so kann man das Rentensystem retten Shortnews Zitat:
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Reg: 12.11.2007
Beiträge: 106
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Hallo,
ich hoffe, der gute Mann hat auch an die Maurer, Dachdecker, Altenpfleger usw. gedacht, die nicht gemütlich am Schreibtisch sitzen! Nicht in jedem Beruf kann man auf Altersteilzeit gehen. Und was ist mit denen, die mit Mitte Vierzig oder Anfang Fünfzig keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, weil die Chefs Jüngere bevorzugen - bei gleichzeitigem Gemeckere, dass die Jungen nicht die Erfahrung der Älteren mitbringen? Schönen Tag noch. Marlene |
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#3 (permalink) |
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Krieg & Krawall
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Vielleicht sollte man endlich mal den Mut haben, das Rentensystem auf einen staatlich garantierten Sockelbetrag mit geringeren Beitragssätzen und privater als auch betrieblicher Altersvorsorge umzustellen.
Verlierer wird es immer geben. Nur muss man die Karre ja nicht noch 20 Jahre weiter sehenden Auges in den Dreck rasen lassen.
It was a dream big enough to fit the whole world.
It was a dream where everyone was equal under the eyes of God. Bono - 28.03.2005 San Diego |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Reg: 12.11.2007
Beiträge: 106
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Hallo,
sicher wäre das ein guter Gedanke. Nur - wie durchführen. Der Durchschnittsbürger ist derzeit mit Kita-Gebühren, Schulbus-und sonstigen Bildungskosten, der eigenen beruflichen Weiterbildung, der Sorge für die Alten (denk nur mal an so relativ Billiges wie Tagespflege) belastet. Viele haben doch schon jetzt nicht mehr das Geld für die eigene private - zusätzliche - Altersvorsorge. Vollzeitarbeit bei geringer staatlicher Rente, weil zuviel für alles andere draufgeht, kann doch auch nicht die Lösung sein. Liebe Grüße Marlene |
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#5 (permalink) |
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Friedensextremist
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Wenn die ganzen Fremdleistungen, die durch Kohlsche Wundertaten in den 90ern der Rentenkasse aufgebürdet wurden, wieder dem Staatshaushalt und damit dem Steuerzahler aufgedrückt würden, wäre auch schon eine größere Nummer bewegt!
Schwerter zu Pflugscharen - Geschütze zu Windrädern Scheint, als gäbe es Gutscheine ohne Ende LK |
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#7 (permalink) | ||
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Sinnmaximierung
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Zitat:
Zitat:
Geändert von Loshai (10.03.2010 um 12:07:18 Uhr) |
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#8 (permalink) |
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Krieg & Krawall
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Ich hab es vor Jahren schon mal beschrieben ...
Wer erinnert sich eigentlich noch an die "Reform" der Rente bei Erwerbsunfähigkeit per Stichtag zum 01.01.2001? Niemand? Nicht verwunderlich denn an die Rente im Alter denkt man ab und an einmal. An eine Erwerbsunfähigkeit nicht. Hier wurde gravierend in bestehende Sicherungen eingegriffen und keinen hat es interessiert. Ausser vielleicht die privaten Versicherungen, die seit 2000 jedem eine private BU-Versicherung empfehlen (zu Recht). Warum schafft man nicht bei der Altersrente eine ähnliche Stichtagslösung? Bspw. wird zum Stichtag 01.01.2011 festgelegt, jeder der vor dem 01.01.2020 das 65. Lebensjahr vollendet hat bekommt die Rente weiterhin nach der bisherigen Berechnung. Alle anderen bekommen (für die Übergangszeit bis 2020 in 5 Stufen gestaffelt nach der bisherigen Beitragsdauer) pauschal einen Betrag X an Grundrente vom Staat. Der niedrigste Satz, der nach der Übergangszeit dann der Grundrenten-Regelsatz ist, orientiert sich an der heutigen Grundsicherung bzw. dem ALG2-Regelsatz. Gleichzeitig sinken die Beiträge zur RV zum 01.01.2011 auf 16% und danach jedes Jahr bis 2020 um weitere 0.75%. Im gleichen Zuge entfällt die Bemessungsgrenze zur RV - das heisst, jeder zahlt 8,5% seines Bruttolohns in die RV, egal ob Bankvorstand oder Putzfrau. Unternehmen erhalten ebenfalls Steuerbefreiungen für existierende [!!! nicht fiktive !] Rückstellungen für betriebliche Altersvorsorge ihrer Mitarbeiter. Durch die Senkung der Beiträge steht jedem Arbeitnehmer mehr Netto zur Verfügung, das wiederum in private Vorsorge fliessen kann. Ergo - jeder weiss ab 2020, was er vom Staat an Rente zu erwarten hat und kann für sich selbst entscheiden, ob er zusätzlich vorsorgt oder im Alter von der staatlichen Grundrente leben kann und möchte.
It was a dream big enough to fit the whole world.
It was a dream where everyone was equal under the eyes of God. Bono - 28.03.2005 San Diego |
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#9 (permalink) | ||
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R1150 GS Fahrer
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Zitat:
Ich habe gestern meine VL in ne Riesterrente gepackt. Monatlich 27 € Beitrag über fast 37 Jahre ergeben eine garantierte Rente von 49 €. Inflationsbereinigt sind die 49 € nicht mal mehr das wert, was die 27 € heute wert sind. Bei angenommenen 2% Verzinsung jährlich sind das 76 € monatliche Rente. Wenn ich ne konservative Rechnung mit den 2% aufmache, müsste man ca. 2/3 seines monatlichen Finanzbedarfs in eine Altersvorsorge investieren, damit man das Geld als Rente hat. Rechnen wir da mal, dass die Hälfte die durch die Grundrente und BAV gedeckt wird,bleibt immer noch ein Drittel, was zu stemmen wäre. Und das erkläre mal nem Berufsanfänger, der mit 25 anfangen soll, monatlich 400 € wegzulegen. gruss kelle! Zitat:
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#10 (permalink) | |
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Sinnmaximierung
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Zitat:
aber dann kommt hinzu das man eigentlich lieber möchte, das die 25 Jährigen (genau wie alle anderen) Ihr Geld doch lieber über den Konsum zurück in die Wirtschaft tragen möchten, anstatt ihre Unabhängigkeit vom System zu erhöhen |
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#11 (permalink) | |||||
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PAUSIERT
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Zitat:
Zitat:
Zitat:
Aktuelle gibt es 2% Zinsen bei 0% Inflation. Zitat:
Zitat:
Marty |
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#12 (permalink) | |
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R1150 GS Fahrer
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Naja, ich habe mit 25 angefangen, die ersten Vorsorgemaßnahmen zu treffen.
Angefangen habe ich mit 60 € monatlich, was sich jährlich um 10 % erhöht. Bei der Rechnung mit den 6% komme ich inflationsbereingt auf eine Summe, die gerade mal für 40 Monate reicht, wenn ich meinen heutigen Standard halten will. Muss ich damit die Hälfte meiner Rente finanzieren, komme ich 7 Jahre weit. Gut vielleicht müssen es nicht unbedingt 400 € sein, aber es wird auf alle Fälle ein heftiger Betrag, den man zurücklegen muss. gruss kelle! Zitat:
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#13 (permalink) | ||
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PAUSIERT
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Zitat:
Zitat:
Rechne doch einfach mal 7,5% Deines Netto-Gehalts (ich rechne mal exemplarisch mit 2.000 Euro netto) und einer Steigerung von 2% pro Jahr (durch Lohnerhöhung, Tariferhöhung etc.) und 6% Rendite. Macht nach 42 Jahren (25. Lebensjahr - 67. Lebensjahr) laut Excel 472.576,55 Euro. Die legst Du dann in einen Auszahlplan mit 4% Rendite. Du lässt Dir ab dem 67. Lebensjahr 2.000 Euro pro Monat auszahlen, jährlich um 2% steigend... Du kommst bis zum 92. Lebensjahr hin. Durch minimale Variation der Zahlen lässt sich das auf unendlich strecken. Also: Machbar ist das, wenn man früh genug anfängt, wenn die Rendite auch in der Zukunft so bleibt wie bisher... Das wissen wir halt nicht. Marty |
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#14 (permalink) | |
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R1150 GS Fahrer
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Autsch.
Ich ziehe alles zurück und behaupte das Gegenteil Die Unterlagen weisen nur Ergebnisse ohne die dynamische Erhöhung aus. Ich glaub, ich muss da echt mal rechnen. ![]() gruss kelle! Zitat:
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#15 (permalink) |
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Friedensextremist
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Zahlt ihr alle mal schön fleißig privat ein - und drauf!
Habt ihr aus der jüngsten Vergangenheit denn rein gar nichts gelernt??? Denn irgendwann wird auch eure Lehman-Brothers-Anlage in sich zusammenfallen und die Staaten werden rufen: Inflation oder Währungsreform! Gibt doch genügend Fälle jetzt schon, denen in der Krise ihre Altersgroschen abhanden gekommen sind! Wer heute den Generationenvertrag aufkündigt, dem wird die arbeitende Bevölkerung der Zukunft die Zinszahlung aufkündigen. Denn warum sollen die künftigen Leistungsträger der Gesellschaft für Eure Schulden oder Eure Anlagen aufkommen? Sind doch nicht ihre ... Wer den Generationenvertrag aufkündigt, spielt mit dem Feuer. Schwerter zu Pflugscharen - Geschütze zu Windrädern Scheint, als gäbe es Gutscheine ohne Ende LK |
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| altersgrenze, beiträge, generationenvertrag, lebenserwartung, rentensystem, shortnews |
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