Alt 02.08.2011, 09:14:18   #1 (permalink)
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Standard Wie fürs Alter vorsorgen ?

das ist wohl ne frage mit der sich jeder einmal im Alter befasst.

tja diese frage ist für mich(35jahre) ein rätsel bzw besser gesagt die Antwort .

Viele sagen sieh zu das du dir eigentum kaufst damit du später günstig wohnen kannst.
viele sagen mach riester rente , sorge mit einer zusatzrente vor .

Tja aber was soll ich nun machen ? wenn ich irgendeinen Vertretter befrage will dieser mir sicherlich nur sein produkt andrehen ?

mir ist klar das wenn ich das rentenalter mal erreichen sollte , das man damit nicht leben kann oder sich sehr einschränken muss . Aber wenn ich es richtig verstanden habe werden zusatzrenten oder riester verträge also die monatszahlungen versteuert ?

also darf ich dann 2 mal abzüge zahlen für meine normale rente und die zusatzrente ?

Wie sorgt ihr fürs alter vor ?
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Alt 02.08.2011, 10:05:14   #2 (permalink)
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Frag zehn Leute und Du wirst elf Antworten bekommen.

Falls Du bis dato nur die gesetzliche Rentenversicherung hast, dann solltest Du auf alle Fälle mal was tun.

Eine Immobilie ist sicherlich eine Variante der Altersvorsorge, wenn sie auch so ausgesucht wurde, dass es später im Alter passt.
Eine Eigentumswohnung im dritten Stock ohne Fahrstuhl und ohne Parkplatz vorm Haus, ist da eher weniger förderlich.
Die Nachteile sollten hinlänglich bekannt sein:
Auch eine Immobilie hat laufende Kosten zur Instandhaltung, bei einem Umzug bist Du Näse, und im Normalfall zahlst Du für Deine Altersvorsorge noch Zinsen.

Bleibt dann die finanzielle Vorsorge.
Damit bist Du relativ unabhängig in diversen Entscheidungen.
Da musst Du halt nur entscheiden, ob Du selbst die Vorsorge verwalten willst, was Dir Gebühren spart, oder ob Du die Verwaltung abgibst, was dann halt Geld kostet.
Ich habe mich für den finanziellen Teil entschieden, was in etwa wie folgt aussieht:
- Vermögenswirksame Leistungen in die Riesterrente
- ein Rentenangebot meiner Hausbank seit 2004
- Berufsunfähigkeitsversicherung kombiniert mit Altersvorsorge
- Betriebsrente
- sonstige Rücklagen

Die Riesterrente hat für mich den Nachteil, dass sie nicht ausreicht, um den späteren Zusatzbedarf zu decken, so dass man ggf. eine weitere Form der Vorsorge benötigt, wo es aber in meinen Augen wenig Sinn macht, zwei Sachen zu verwalten.
Vorteilhaft könnte sich auswirken, dass das Riestervermögen im Falle von ALGII Bezug geschützt ist.

Steuerlich ist das so geregelt, dass Du die Beiträge von der Steuer absetzen kannst, dafür musst Du später dann die Auszahlungen besteuern, wenn Du über die gültigen Freibeträge kommst.

Bei anderen Vorsorgemöglichkeiten musst Du halt die Gewinne besteuern, die Du damit machst.

Interessant sein können auch betriebliche Regeln.
So kenne ich freiwillige Einzahlung auf das Rentenkonto der Firma, Überstunden auf ein Rentenkonto usw.

Nicht zu vergessen: Ist ein Erbe in Aussicht?
Sicherlich ist das etwas spekulativ, aber bist Du Einzelkind und die Eltern haben vier Immobilien, da sollte schon etwas hängen bleiben.

Auf alle Fälle, bevor Du irgendetwas unterschreibst, vereinbare mal einen Termin mit einem Bankberater, um zu klären, was bzw. wie viel Du tun musst/solltest.
Einfach die Unterlagen a la Rentenbescheid, Betriebsrente, sonstige finanzielle Situation etc. mitnehmen, und dann mal schauen.

gruss kelle!
Zitat:
Zitat von FischVolk Beitrag anzeigen
Aber verstehst du das Problem, dass Mann nicht verstehen kann, dass Frau nicht versteht, dass Mann nie verstehen kann, dass Frau nicht versteht, dass er nicht versteht was sie selbst nicht versteht.
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Alt 02.08.2011, 12:38:50   #3 (permalink)
PAUSIERT
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Marty eine Nachricht über ICQ schicken
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Ich stelle dann immer als Erstes die Frage: Wieviel Geld bleibt denn bei Dir im Monat übrig, mit dem Du vorsorgen könntest? Davon hängt alles andere ab.

Marty
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Alt 03.08.2011, 10:44:36   #4 (permalink)
Neuer Benutzer

Reg: 02.08.2011
Beiträge: 5
kallap befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Um für das Alter vorzusorgen würde ich immer eine Zusatzrente empfehlen, sofern jemand nicht über großes Bargeldvermögen verfügt. Der Hauptgrund dafür ist, dass man so seine zugesicherten Einnahmen im Rentenalter erhöht - dazu ist keine andere Anlage oder Vorsorgeform geeignet. Ich finde dazu die Riesterrente eine sehr gute Variante. Die einzige Option die wohl einen Zahlungsausfall bewirken würde wäre ein Staatsbankrott. Die Riesterrente istso interessant, weil in ihr, staatliche Garantien und Unterstützungen kombiniert sind. Wenn ich einen Riester Überblick ansehe verstehe ich auch nicht warum diese Vorsorgeform so kritisch betrachtet wird. Information vorab ist unerlässlich, dann kann man im Prinzip nichts seriöseres bekommen.
Andere Vorsorgekonzepte für das Alter bergen meistens doch die latente Gefahr von Zahlungsausfällen, oder man erwirbt überhaupt keine verbrieften Anrechte auf irgendwelche Zahlungen. Dass staatliche Garantien auf Renten hierzulande bewährt sind steht ausser Frage, unabhängig davon, dass ein System das rein auf Umlage basiert natürlich überholt ist.
Zusatzrente (am besten mit staatlicher Garantie) ist meiner Meinung nach die beste Option.
kallap ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.08.2011, 11:13:57   #5 (permalink)
Neuer Benutzer

Reg: 03.08.2011
Beiträge: 2
ThomasStolz
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Nun zumindest in einem Punkt schließe ich mich den anderen an. Du musst auf jeden Fall zusätzlich Vorsorge aufbauen.

Allerdings ist es meines Erachtens schwierig, in einem Forum wirklich ein passendes Konzept zu empfehlen, weil dazu einfach die Kenntnis der Gesamtumstände nötig ist.

Erster Tip: Geh nicht zum Bankberater, sondern zu einem Makler. Vorteil ist, dass der Dir einen größeren Produkt- und Tarifüberblick geben kann und wird. Wenn Du zum Bankberater gehst, kannst Du auch gleich zu einer Versicherung gehen. Denn Dort bekommst Du auch nur einen Teil der wichtigen Infos zu eben nur einer Versicherung (Commerzbank - Allianz; Hypo - Ergo usw).

Riester. Wenn Du förderfähig bist (das wissen wir bisher noch nicht), ist das gar keine schlechte Sache. Vor allem im Hinblick darauf, dass man wegen der garantierten Beiträge im Geldanlagebereich ein sehr hohes Risiko fahren und so möglicherweise höhere Erträge erzielen kann.

Von der Immobilie als Altersvorsorge bin ich nicht sooo sehr überzeugt. Selbstgenutzt eher ungeeignet, fremdgenutzt schon eher.

Naja und Zusatzvorsorge ansich in privaten Verträgen kann viele Ausformungen bei vielen Gesellschaften haben.

Mein Tip. Geh zum Makler (auch weil ich selber einer bin )

LG Thomas
ThomasStolz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.08.2011, 14:52:53   #6 (permalink)
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Reg: 24.04.2006
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paymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunft
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Zitat:
Zitat von ThomasStolz Beitrag anzeigen
Selbstgenutzt eher ungeeignet, fremdgenutzt schon eher.
Ich wollt gerade schreiben "ich hoffe du Berätst zu sowas nicht beruflich", aber dann sah ich den letzten Satz

Makler leben von Provisionen, also wird verkauft was am meisten Provision einbringt (und man vielleicht halbwegs gut mit schlafen kann), egal wie breit das Spektrum der Anbieter sein KÖNNTE. Der Bankberater oder Versicherungsberater bezieht i.d.R. ein festes Gehalt und die Provisionen sind ein Schnaps oben drauf, haben dafür nur eingeschränkte Anbieter zur Wahl. Also sollte der goldene Weg wohl sein nicht nur zu einer Stelle zu gehen, sonder vielleicht zum Makler, der Bank und der Versicherung. Wenn man dann noch im Bekanntenkreis eine Vertrauensperson hat, die nichts von der Unterschrift hat wird man schon eine gute Entscheidung treffen.
paymymail ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.08.2011, 15:58:52   #7 (permalink)
R1150 GS Fahrer
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ID: 1297
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In der Situation, in der Bepa gerade ist, ist die Frage, ob Makler oder Bankberater, absolut freisinnig.

Es gilt erstmal zu klären, ob Vorsorgebedarf besteht, und wenn ja, wie hoch dieser ist.

Danach gilt es zu klären, welche Formen es gibt, und für ihn herauszufinden, was zu ihm in seiner konkreten Situation passt.

Und wenn man dann die Form hat, und einen Vertrag abschließen will, dann kann man sich Gedanken machen, wem man das Geld in den Rachen wirft, dem Makler und der Bank/Versicherung von der das Angebot kommt, oder seiner Hausbank und dem Kundenbetreuer.

Wobei das wiederum bei Riester egal ist, da die Förderung überall gleich ist, die garantierte Summe auch, nur die Rendite ist ungewiss, und das bei allen Anbietern.

gruss kelle!
Zitat:
Zitat von FischVolk Beitrag anzeigen
Aber verstehst du das Problem, dass Mann nicht verstehen kann, dass Frau nicht versteht, dass Mann nie verstehen kann, dass Frau nicht versteht, dass er nicht versteht was sie selbst nicht versteht.
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(Bier)Kelle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.08.2011, 16:25:39   #8 (permalink)
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Reg: 03.08.2011
Beiträge: 2
ThomasStolz
Standard

Bitte versteht mich nicht falsch.

Ja ich bin Makler. Aber ich sage nichts gegen Alleinvertreter von Banken oder Versicherungen. Ich sage auch nicht, dass es unter Maklern keine schwarzen Schafe gibt.

Ich habe nur gesagt, dass eine gebundene Person (und die bekommen wahrscheinlich mehr Prov als ich für den Abschluss) eben nur die EINE Gesellschaft vertritt und dass dann eben das Produkt der Gesellschaft immer das Beste in der momentanen Kundensituation sein muss, weil man nix anderes anbieten kann. So bekommt man, egal wie viele Gesellschaften man besucht, eben nur die halbe Wahrheit. Welcher Bankberater wird Dich zu einer anderen Gesellschaft schicken, die zum Beispiel bei der Berufsunfähigkeit bessere Bedinungen für Dich hat?

Das ist der Vorteil des Maklers. Und da gibt es auch welche, die, egal was sie Dir verkaufen, die gleiche Kohle bekommen. Also Kallap, vielleicht vorher Fragen als alles über einen Kamm scheeren..... Es gibt riesen Unterschiede.

So. Und selbstverständlich muss der Vorsorgebedarf ersteinmal ermittelt werden. Wie groß ist die Lücke, wieviel kann er sich nach freier Liqui überhaupt leisten, vor allem anderen, was erwartet er von seinem Produkt.

Aber soll er das allein machen? Da hast Recht Kelle, das kann sowohl Bank als auch Versicherer und Makler. Nur es muss eben gut gemacht werden. Und nicht weil grad Riester- Wochen sind, jedem einen Riester anbieten, obwohl er gar nicht förderfähig ist. Ich betreue vor allem Kunden, die das eben nicht sind. Und ich habe schon einige Banken getestet, die mir bei Szenario Versorgungswerkversicherter das vor allem anderen als Beste Form für mich wegen der ganzen vielen Förderungen empfohlen haben.

LG Tom
ThomasStolz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2011, 19:43:37   #9 (permalink)
Kritikaster

ID: 131349
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Zitat:
Zitat von Bepa Beitrag anzeigen
tja diese frage ist für mich(35jahre) ein rätsel bzw besser gesagt die Antwort .

Aber wenn ich es richtig verstanden habe werden zusatzrenten oder riester verträge also die monatszahlungen versteuert ?

also darf ich dann 2 mal abzüge zahlen für meine normale rente und die zusatzrente ?
Riesterbeiträge bis zur maximal förderfähigen Summe (ich gehe einfach mal davon aus, dass du förderfähig bist) von etwas über 162€ werden nicht auf Hartz4 angerechnet (Freibetrag 750€/Lebensjahr), außerdem werden Riesterbeiträge nicht jetzt versteuert. Diese Ausgabe wird von deinem Brutto abgezogen.
Versteuert wird das bei der Auszahlung (aber ich glaube im Halbeinkünfteverfahren, also nur 50%?). Da du vermutlich im Alter weniger Einkünfte haben wird, lohnt sich das aus dieser Richtung erst mal.
Nachteile des Riesters sind die hohen "Gebühren", die sich die Unternehmen einverleiben. Hier ist die staatliche Förderung der Ausgleich (im Grunde eine Subvention Staat->Versicherungsunternehmen).
Nachteil bei (mehr oder weniger fest)verzinslichen Riesterverträgen ist, wie auch bei ähnlichen Produkten, die geringe Verzinsung derzeit. Die liegt in etwa auf Inflationshöhe, wie stark bei dir hängt von deinem Ausgabenprofil ab (Wer sein ganzes Geld für Lebensmittel aufbringen muss, ist besonders von steigenden Lebensmittelpreisen betroffen.)

Hauptsächlich wird die Frage, ob sich ein Riester lohnt, durch die Antwort auf folgende Frage bestimt: Hast du zum Rentenbeginn aus der gesetzlichen Rente mehr als die Sozialrentenhöhe?
Nach der gegenwärtigen politischen Lage müsstest du dazu in etwa 40 Jahre lang ein Medianeinkommen (~20.000€/Jahr momentan) bezogen haben.
Falls du dies erwarten kannst, ist ein Riester eine relativ gute Idee. (Das sind nur Daumenpeilungen! Genauer lohnt eh nicht, bei 30 Jahren Kristallkugel)

Falls dem so ist, rate ich zu Aktien(fonds) basierten Riesterverträgen. Die Chancen auf mehr Geld am Ende sind einfach höher (und bei der Laufzeit auch historisch gesehen praktisch garantiert). Zudem ist auch hier dein eingezahltes Geld garantiert. (Und falls der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass du darauf zurückfällst weil die ganze Wirtschaft im A**** ist, dann ist deine Rente wahrscheinlich ein eher kleines Problem im Vergleich zu solchen Sachen wie z.B. Brot)
Wichtig: Die Möglichkeit eines Ablaufstabilisators, festlegbare Minimumgrenze oder irgend soetwas, womit du z.B. mit 60 sagen kannst: Tiefer kann es nicht mehr fallen. Damit dir nicht ein halbes Jahr vor Rentenantritt ein Aktienfall wie 2008 dein Kapital halbiert.

Wichtig: Ich kann niemals genug sagen, dass Zinseszins die am meisten unterschätzte Sache ist!
Der Unterschied bei der Verzinsung über 30 Jahre ist zwischen 3% (Festzins) und Aktien (5% angenommen) der zwischen dem 2,4-fachen und dem 4,3-fachen! (Ohne Inflation)

Wenn du also halbwegs verdienst oder Hartz-4 Aufstocker bist (Freibetrag beim Einkommen), dann ist der Riester eine recht gute Wahl. In diesem Fall meine Empfehlung:
Fondsbasiert und maximale Einzahlungssumme von 162€, wenn du gut verdienst geht auch noch mehr. Einzahlungen verringern kannst du immer noch! Diese Einzahlungen in der Wichtigkeit gleich nach Miete, Essen u.ä, einordnen! Vorsorge (egal ob Rente, Zahnarzt, Rücklage für Reperaturen oder anderes) kommt nicht nach der Frage "hab ich jetzt noch Geld über", sondern davor!

Noch ein praktischer Tipp: Riesterverträge können unterschiedliche %-Kosten haben für die bei Abschluss angegebene Einzahlungshöhe und die der folgenden Einzahlungen (egal ob Raten oder Einmal). Ggf. mit einer niedrigen Summe starten und dann zwei Monate später erhöhen . Der Unterschied wird nicht riesig sein, kann sich aber summieren. Bei 0,5% Unterschied (ist bei einem Fondsriester den ich kenne so) ist das bei 5€/162€ immerhin etwa 250€ (+Zinsen) für einmal Formular ausfüllen und hinschicken. Wahrscheinlich der Vermittlerbonus für die Abschlusshöhe.
Aus der Phrasendreschmaschine:
"Wir stimulieren unsere proaktiven Visionen, um den logischen Shift der vielfach verflochtenen Strukturen abzuschöpfen."
LennStar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2012, 13:29:35   #10 (permalink)
Neuer Benutzer

Reg: 14.02.2011
Beiträge: 10
Steffi_T
Standard Wie sorgt man fürs Alter vor?

Hallo Leute,
da im Alter die Rente, die ich mal bekommen werde, gering ausfallen wird möchte ich privat vorsorgen. Ich habe mich schon auf der Seite rententips über das Thema informiert, doch die Fülle an Angeboten ist zu groß. Darum hätte ich mal eure persönlichen Einschätzungen zur Altersvorsorge gehört. Für welches Modell der privaten Vorsorge habt ihr euch entschieden und warum?

Gruß Steffi

Geändert von darkkurt (06.02.2012 um 21:26:40 Uhr) Grund: ..
Steffi_T ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2012, 16:48:16   #11 (permalink)
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Herzoegchen90 kann auf vieles stolz seinHerzoegchen90 kann auf vieles stolz seinHerzoegchen90 kann auf vieles stolz seinHerzoegchen90 kann auf vieles stolz seinHerzoegchen90 kann auf vieles stolz seinHerzoegchen90 kann auf vieles stolz seinHerzoegchen90 kann auf vieles stolz seinHerzoegchen90 kann auf vieles stolz sein
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Zitat:
Zitat von Steffi_T Beitrag anzeigen
Für welches Modell der privaten Vorsorge habt ihr euch entschieden und warum?
Riesterrente^^
Natürlich hängt diese aber, genauso wie die gesetzliche Rentenversicherung davon ab, dass die Märkte stabil bleiben. Wenn, hypothetisch gesehen, das Finanzsystem einknickt oder ne Geldentwertung stattfindet, bringt einem die private Altersvorsorge auch nicht viel.

Ich denke das sicherste Modell wäre, ein Eigenheim mit Garten, welcher groß genug ist, dass man sich im Alter (und auch vorher schon) zumindest teilweise selbst versorgen kann, sprich Gemüsegarten etc. und sich auf die eigenen Kinder und Enkelkinder (sofern man sich denn fleissig fortgepflanzt hat ) zu verlassen, als soziales Auffangnetz, wie es auch in anderen Ländern gang und gäbe ist, wo es kein so "tolles" Sozialsystem gibt und die Familie füreinander sorgt.
Herzoegchen90 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2012, 18:46:34   #12 (permalink)
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ID: 188266
Lose-Remote

Reg: 24.04.2006
Beiträge: 659
paymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunftpaymymail hat eine strahlende Zukunft
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Ohne Dinge wie Alter, Einkommen/Beruf, Karriereerwartung, Familienplanung, sonstiges Vermögen, Wünsche/Ziele, Risikobereitschaft etc. zu kennen ist ein Tipp nahezu fahrlässig
paymymail ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2012, 21:10:28   #13 (permalink)
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stumpi15 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphärestumpi15 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
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Im Moment ist sowieso recht schwer Tipps in solchen Sachen zu geben. Die Riesterrente hat (bei allen mir bekannten Verträgen) recht hohe Gebühren und meist nur wenig Gewinnbeteiligung, dafür wird sie vom Staat gefördert und es gibt die Sicherheit, dass man alles eingezahlte zurück bekommt. Allerdings ist das Ganze nicht Inflationssicher. Kauft man sich nun eine Immobilie, hat man zwar "etwas in der Hand", was auch bei einer Infaltion recht wertbeständig ist, ist allerdings anderen Problemen ausgesetzt. Erstens kostet ein Haus/eine Wohnung ständig Geld, zweitens könnte es weniger Wert werden, wenn der Standort strukturell nicht mehr attraktiv ist. Bleiben noch Aktien oder andere Geldanlagen, dazu muss ich nicht mehr viel sagen, da haben wir in den letzten Jahren eindrucksvoll gemerkt, wie "sicher" das Geld da ist. Bleiben eigentlich nur noch Rohstoffe, aber Gold oder gar Silber lagern ist auch nicht Kostenlos, sofern man es nicht zu Hause aufbewahren will. Im Grunde muss jeder seinen persönlichen Mix aus den Möglichkeiten auswählen und vor allem nicht die soziale Komponente, wie sie "Herzoegchen90" beschrieben hat, vergessen.

der stumpi
stumpi15 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2012, 09:50:51   #14 (permalink)
Sinnmaximierung

ID: 96572
Lose-Remote

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Loshai genießt hohes AnsehenLoshai genießt hohes AnsehenLoshai genießt hohes AnsehenLoshai genießt hohes AnsehenLoshai genießt hohes AnsehenLoshai genießt hohes AnsehenLoshai genießt hohes AnsehenLoshai genießt hohes AnsehenLoshai genießt hohes AnsehenLoshai genießt hohes AnsehenLoshai genießt hohes Ansehen
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Zitat:
Zitat von stumpi15 Beitrag anzeigen
Bleiben noch Aktien oder andere Geldanlagen, dazu muss ich nicht mehr viel sagen, da haben wir in den letzten Jahren eindrucksvoll gemerkt, wie "sicher" das Geld da ist.
Was war denn mit Aktien? Hab da bezüglich der Sicherheit nichts eindrucksvolles gemerkt.

Loshai ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2012, 14:46:52   #15 (permalink)
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Zitat:
Zitat von paymymail Beitrag anzeigen
Ohne Dinge wie Alter, Einkommen/Beruf, Karriereerwartung, Familienplanung, sonstiges Vermögen, Wünsche/Ziele, Risikobereitschaft etc. zu kennen ist ein Tipp nahezu fahrlässig
Völlig richtig.

Zitat:
Zitat von Loshai Beitrag anzeigen
Was war denn mit Aktien? Hab da bezüglich der Sicherheit nichts eindrucksvolles gemerkt.
Dann schau Dir mal die Kurse der grössten Unternehmen dieser Erde an. Die meisten dürften recht sicher gewesen sein, wenn man ausreichend streut.

Der DWS Vermögensbildungsfonds I ist 1970 aufgelegt, investiert in grosse deutsche Unternehmen und hat in 41 Jahren im Schnitt 8% pro Jahr gebracht.

Marty
Marty ist offline   Mit Zitat antworten
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