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Alt 17.10.2011, 22:37:51   #1 (permalink)
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Benutzerbild von Burrrito

Reg: 21.10.2008
Beiträge: 88
Burrrito wird schon bald berühmt werden
Standard Strategien zum sparen?

Was sind denn eure Strategien wie man Geld sparen kann, was macht ihr da so, wo schränkt ihr euch ein und wie versucht ihr zu haushalten? Nutzt ihr eine KK oder so, habt ihr Wertpapiere oder dergleichen...?
Bin mal gespannt wie unterschiedlich das dann ist!
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Alt 17.10.2011, 23:03:27   #2 (permalink)
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Reg: 12.05.2010
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Ich frage mich, was sparen heute überhaupt noch bedeutet...
Die normalen Sparmöglichkeiten wie z.b. Tagesgeldkonten, Sparbücher etc. decken selten ja gerade einmal die Inflationsrate ab.
Den "Normalsparer" der sein Geld eine Weile anlegt, um sich in absehbarer Zeit etwas leisten zu können (neuen LCD-TV, Renovierung, Führerschein, neues KFZ etc.) wird das kaum kratzen. Jemanden der sein Geld langfristig gewinnbringend anlegen möchte, der wird sich da dann schon eher mit beschäftigen.
Eine Geldanlage sollte also p.a. mehr Zinsen bringen als das Geld durch die Inflationsrate an Wert verliert.

Aber welche Möglichkeiten gibt es in dem Bereich?
Meiner Meinung nach nicht viele, da Wertpapiere und Aktien keine Anlagen mehr sind sondern zu Spekulationsgut verkommen sind.
Auch Staatsanleihen sind nicht mehr sicher, wie man an Griechenland sieht.

Auch in Projekte und Firmen(neugründungen) zu investieren ist oftmals risikoreich.

Ich bin der Meinung, man sollte sein Geld ausgeben, solange Geld noch Wert hat. Materielle Güter wie Eigenheim etc. hatten schon immer mehr Wert als "gedrucktes" Geld und sei es der reine Tauschwert...
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Alt 18.10.2011, 09:37:13   #3 (permalink)
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Benutzerbild von alwaysfree

Reg: 11.08.2010
Beiträge: 52
alwaysfree
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Die würde ich auch gerne kennen...die Strategie meine ich . Wenn ich ehrlich bin, versuche ich immer Geld zu sparen, aber irgendwie klappt das nicht so richtig, hab zwar ein Sparkonto, aber sonst eigentlich nix...keine Anlagen, kein Gold...nicht mal eine Egentumswohnung. Wenn ich aber Geld hätte, dann würde ich wahrscheinlich einige Wohnungen kaufen und sie dann vermieten oder so. Hab gehört, dass das im Moment die beste Möglichkeit ist, zu sparen. Ja, und womit ich bezahle? Mit meiner KK und auch mit meiner Prepaid KK, hab beides .
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Alt 18.10.2011, 10:50:57   #4 (permalink)
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ID: 376225
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Reg: 12.05.2010
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Zitat:
Zitat von alwaysfree Beitrag anzeigen
dann würde ich wahrscheinlich einige Wohnungen kaufen und sie dann vermieten oder so. Hab gehört, dass das im Moment die beste Möglichkeit ist, zu sparen.
Ist das denn sparen?
Ich versteh unter sparen, man legt sein Geld irgendwo an und bekommt dafür Zinsen...
Wenn man eine Wohnung oder ein Haus kauft und dieses vermietet ist das Geld ja erst einmal weg. Gewinnbringend angelegt wäre das Geld dann ja erst wenn die Investition durch die Mieteinnahmen wieder eingenommen wurde, ab dem Zeitpunkt ist die Miete ja dann reiner Gewinn.
Je nach Größe und Miethöhe kann man dann aber sagen, wer hat schon durch ein Anlageobjekt ohne großes Risiko (abgesehen von Mietnomaden) eine monatliche Rendite von mindestens mehreren hundert Euro...
Wenn man das Geld hat, sind ein oder mehrere Eigentumswohnungen, die man vermieten kann, vor allem für die Rente eine rentable Geldanlage.
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Alt 18.10.2011, 12:48:33   #5 (permalink)
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Benutzerbild von (Bier)Kelle

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(Bier)Kelle eine Nachricht über ICQ schicken
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Die erste Frage die sich stellt:
Warum bzw. wofür wird gespart?
Davon abhängig dürfte dann auch die Wahl der Anlage sein.

gruss kelle!
Zitat:
Zitat von FischVolk Beitrag anzeigen
Aber verstehst du das Problem, dass Mann nicht verstehen kann, dass Frau nicht versteht, dass Mann nie verstehen kann, dass Frau nicht versteht, dass er nicht versteht was sie selbst nicht versteht.
https://www.facebook.com/qundkaelbchen
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Alt 21.10.2011, 13:35:27   #6 (permalink)
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Benutzerbild von alwaysfree

Reg: 11.08.2010
Beiträge: 52
alwaysfree
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Ja, das stimmt..für mich ist das aber irgendwie sparen fürs ganze Leben oder so...keine Ahnung, wie gesagt, habe ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht, weil ich eh nix hab...die paar Euros die ich auf meiner KK und die weiteren die ich auf meiner yuna hab...da gibts noch nix zu sparen. Das Einzige gute daran ist, dass man mit einer prepaid nie zu Schulden kommen kann und das ist schon was, stimmst? Wenn man nämlich nicht sparen kann, muss man aufpassen, dass man nicht zu viel Geld ausgibt , so sehe ich das zumindest.
alwaysfree ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.10.2011, 13:51:50   #7 (permalink)
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mighty666 eine Nachricht über ICQ schicken
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mighty666 genießt hohes Ansehenmighty666 genießt hohes Ansehenmighty666 genießt hohes Ansehenmighty666 genießt hohes Ansehenmighty666 genießt hohes Ansehenmighty666 genießt hohes Ansehenmighty666 genießt hohes Ansehenmighty666 genießt hohes Ansehenmighty666 genießt hohes Ansehenmighty666 genießt hohes Ansehenmighty666 genießt hohes Ansehen
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für mich ist "sparen" grundsätzlich ersteinmal das Verringern der Ausgaben auf ein Maß, das am Ende des Monats noch ein Plus aufs Konto zaubert.

Sparen kann man m.E. wenn man seinen Stromanbieter regelmäßig wechselt. Versicherungen immer wieder nach Bedarf überprüft etc.



Das Sparen, das ihr meint, ist eher eine Geldvermehrung.


mighty666 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2011, 01:18:09   #8 (permalink)
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Zwiebelkuchen ist einfach richtig nettZwiebelkuchen ist einfach richtig nettZwiebelkuchen ist einfach richtig nettZwiebelkuchen ist einfach richtig nett
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Zitat:
Zitat von Herzoegchen90 Beitrag anzeigen
Ist das denn sparen?
Ich versteh unter sparen, man legt sein Geld irgendwo an und bekommt dafür Zinsen...
Wenn man eine Wohnung oder ein Haus kauft und dieses vermietet ist das Geld ja erst einmal weg. Gewinnbringend angelegt wäre das Geld dann ja erst wenn die Investition durch die Mieteinnahmen wieder eingenommen wurde, ab dem Zeitpunkt ist die Miete ja dann reiner Gewinn.
Je nach Größe und Miethöhe kann man dann aber sagen, wer hat schon durch ein Anlageobjekt ohne großes Risiko (abgesehen von Mietnomaden) eine monatliche Rendite von mindestens mehreren hundert Euro...
Wenn man das Geld hat, sind ein oder mehrere Eigentumswohnungen, die man vermieten kann, vor allem für die Rente eine rentable Geldanlage.
Betriebswirtschaftlich gesehen ist der Kauf eines Hauses/einer Wohnung kein Verlust, sondern eine Umverteilung von Barvermögen in Anlagevermögen. Somit macht man mit den Zinsen vom ersten Tag an Gewinn. Du kannst das Haus ja auch jederzeit wieder verkaufen und dafür wieder Geld bekommen. Und reiner Gewinn wird die Miete auch nie sein, denn ein Haus kostet auch so einiges an Unterhalt. Auch den Zeitaufwand für Verwaltungsaufgaben und die damit verbundenen Opportunitätskosten müsste man einrechnen...
Zwiebelkuchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2011, 02:05:38   #9 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Zwiebelkuchen Beitrag anzeigen
Betriebswirtschaftlich gesehen ist der Kauf eines Hauses/einer Wohnung kein Verlust, sondern eine Umverteilung von Barvermögen in Anlagevermögen.
Das ist richtig, aber finanziell gesehen hat man dann erst einmal weniger flüssige Finanzmittel als vorher...

Zitat:
Und reiner Gewinn wird die Miete auch nie sein
Nun, auch das ist korrekt, ich hätte mich anders ausdrücken sollen. Ich meinte damit, dass die Miete erst Gewinn bringt, wenn der Kaufpreis durch die Miete wieder eingenommen wurde. Vorher bringt sie zwar Umsatz, aber wirtschaftlich gesehen keinen Gewinn.
Ab dem Zeitpunkt wo die Investition durch die Einnahmen getilgt wurde, ist die Miete dann allerdings tatsächlich ein reiner Gewinn, abzüglich der laufenden Kosten für Betrieb und Verwaltung.
Herzoegchen90 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2011, 07:25:32   #10 (permalink)
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Reg: 04.01.2011
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Zitat:
Zitat von Herzoegchen90 Beitrag anzeigen
Nun, auch das ist korrekt, ich hätte mich anders ausdrücken sollen. Ich meinte damit, dass die Miete erst Gewinn bringt, wenn der Kaufpreis durch die Miete wieder eingenommen wurde.
Das ist doch nicht richtig. Wenn ich mir morgen Aktien kaufe, die dann z.B. im Kurs steigen, dann mache ich doch nicht erst Gewinn, wenn die gezahlte Dividende den Kaufpreis übersteigt.

Gewinn ist doch gleich Einnahmen minus Kosten. Ein Kauf eines Hauses ist doch wirtschaftlich gesehen kein Kostenfaktor, es ist eine reine Umbuchung. So habe ich das gerade gelernt. Kosten wären dabei z.B. die Steuer oder der Notar oder ein Makler, aber nicht der Kaufpreis.

Simon
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ich hab euch alle lieb vor allem die .....
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Alt 27.10.2011, 08:22:17   #11 (permalink)
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Zitat:
Zitat von SimonPhoenix Beitrag anzeigen
Ein Kauf eines Hauses ist doch wirtschaftlich gesehen kein Kostenfaktor, es ist eine reine Umbuchung.
Das Ganze sollte aber von beiden Seiten betrachtet werden, der wirtschaftlichen und der finanziellen. Das Kaufen eines Anlageobjektes ist ja so gesehen eine Investition, bei einer Investition gibt man Geld aus, also sind es finanziell gesehen erst einmal Kosten. Die Miete kann in dem Falle zwar als Umsatz betrachtet werden. Gewinn wirft die Miete rechnerisch allerdings erst ab, wenn die Kosten der Investition getilgt sind.
Wenn der Kauf eines Hauses oder andere Investitionen also lediglich Umbuchungen sind, frage ich dich, warum hat dann Amazon zum Beispiel derzeit einen Gewinneinbruch, obwohl der Umsatz nur geringfügig niedriger liegt als prognostiziert?
Wenn man genügend flüssiges Barvermögen hat, wird das wohl weniger auffallen, ausser dass der Kontoauszug vielleicht "eine Null" weniger anzeigt, wenn man sich aber einen Kredit aufnimmt, um sich ein Objekt zu kaufen, welches vermietet werden soll, dann kannst du mit der Aussage es ist nur eine Umbuchung und die Miete ist dein Gewinn und kann somit ausgegeben werden bzw. ist frei verfügbar, rechnerisch ziemlich auf die Fresse fallen.
Frei verfügbar sind die Mieteinnahmen dann nämlich erst wenn eben die Investition/der Kredit getilgt wurde.

Frage: Hast du soweit nicht gedacht?
Herzoegchen90 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2011, 08:45:44   #12 (permalink)
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SimonPhoenix SimonPhoenix SimonPhoenix SimonPhoenix SimonPhoenix SimonPhoenix
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Zitat:
Zitat von Herzoegchen90 Beitrag anzeigen
Das Kaufen eines Anlageobjektes ist ja so gesehen eine Investition, bei einer Investition gibt man Geld aus, also sind es finanziell gesehen erst einmal Kosten.
Nein, es sind keine Kosten. Kosten wären dann die Abschreibungen, wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn ich Gold kaufe, habe ich ja auch keine Kosten, sondern nur eine Ausgabe.

Zitat:
Die Miete kann in dem Falle zwar als Umsatz betrachtet werden. Gewinn wirft die Miete rechnerisch allerdings erst ab, wenn die Kosten der Investition getilgt sind.
Richtig. Aber Kosten sind nur die ABschreibung, nicht die Komplettausgabe.

Zitat:
Wenn der Kauf eines Hauses oder andere Investitionen also lediglich Umbuchungen sind, frage ich dich, warum hat dann Amazon zum Beispiel derzeit einen Gewinneinbruch, obwohl der Umsatz nur geringfügig niedriger liegt als prognostiziert?
Keine Ahnung, kaufen die Häuser? Vermutlich sind die Kosten gestiegen für Server, Personal etc.

Zitat:
wenn man sich aber einen Kredit aufnimmt, um sich ein Objekt zu kaufen, welches vermietet werden soll, dann kannst du mit der Aussage es ist nur eine Umbuchung und die Miete ist dein Gewinn und kann somit ausgegeben werden bzw. ist frei verfügbar, rechnerisch ziemlich auf die Fresse fallen.
Warum? Die zu zahlenden Zinsen sind natürlich ebenfalls Kosten.
Zitat:
Frei verfügbar sind die Mieteinnahmen dann nämlich erst wenn eben die Investition/der Kredit getilgt wurde.
Nein. Wenn ich doch heute ein Haus kaufe ohne Eigenkapital für 200.000 Euro und zahle dafür 5% Zinsen, dann zahle ich 10.000 Euro Zinsen. Wenn ich aber 12.000 Euro Miete einnehme, dann habe ich 2.000 Euro Gewinn und zwar sofort und nicht erst nach 100 Jahren, wenn ich auch die 200.000 Euro eingenommen habe.

Zitat:
Frage: Hast du soweit nicht gedacht?
Nein weil der Gedanke ja falsch ist.

Simon
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SimonPhoenix ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2011, 09:49:34   #13 (permalink)
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Zitat:
Zitat von SimonPhoenix Beitrag anzeigen
Nein, es sind keine Kosten. Kosten wären dann die Abschreibungen, wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn ich Gold kaufe, habe ich ja auch keine Kosten, sondern nur eine Ausgabe.
Also das ist für mich Wortklauberei, wenn ich 100€ auf dem Konto habe und diese ausgebe, dann sind sie weg. Kaufe ich ein Haus, kann ich es vermieten oder drin wohnen, kaufe ich Gold, kann ich es liegen lassen und irgendwann verkaufen, wenn ich meine der Goldkurs hat den richtigen Wert erreicht, kaufe ich mir Brot, kann ich es essen. Um mir etwas neues zu kaufen, muss allerdings erstmal wieder Geld rein kommen, weil die Finanzen die vorher auf dem Konto waren ja weg sind. Es hat mich Geld gekostet. Ob man das jetzt im Einzelfall Kosten, Ausgaben, Umschichtung oder Investition nennt, das kann man doch dem Fachmann überlassen. Würden wir uns in einem Bänker- und Börsenforum befinden, dann wäre es ja okay, über Fachbegriffe zu diskutieren, aber Tatsache ist nunmal: Wenn Geld weg, dann Geld weg.

Zitat:
Warum? Die zu zahlenden Zinsen sind natürlich ebenfalls Kosten.
Nein. Wenn ich doch heute ein Haus kaufe ohne Eigenkapital für 200.000 Euro und zahle dafür 5% Zinsen, dann zahle ich 10.000 Euro Zinsen. Wenn ich aber 12.000 Euro Miete einnehme, dann habe ich 2.000 Euro Gewinn und zwar sofort und nicht erst nach 100 Jahren, wenn ich auch die 200.000 Euro eingenommen habe.
Ich verstehe was du meinst, ja, aber was ich nicht verstehe, sind die Gedanken dahinter.
Klar du zahlst Zinsen, aber du zahlst auch den Kredit ab. Wenn du monatlich, sagen wir 2000€ zahlst, dann zahlst du ja nicht nur Zinsen, sondern auch einen Teil des Kredites. Wenn du also sagst du zahlst 10.000€ an Zinsen und hast auf der anderen Seite 12.000€ Mieteinnahmen und demzufolge 2.000€ Gewinn, wo bleiben dann die restlichen 200.000€ die du an Ausgaben hast?
Werden die nicht getilgt? Sagst du der Bank, sobald du die Zinsen bezahlt hast durch die Mieteinnahmen: Ätsch, mehr bekommt ihr von mir nicht, ich muss ja Gewinn machen...
Und 100 Jahre sind mal ein wenig übertrieben oder nicht?
Ein Anlageobjekt welches derzeit 200.000 kostet würde nach 15-30 Jahren abbezahlt sein, je nach Tilgungshöhe und Höhe der Einnahmen.
Bei einem Eigenheim würde man übrigens genauso rechnen. Gewinn (aus der Sicht, dass vom Gehalt/den Einnahmen mehr übrig bleibt) bringt dieses erst ein, wenn der Kredit vollkommen getilgt ist, vorher könnte man genauso gut irgendwo selbst zur Miete wohnen.
Herzoegchen90 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2011, 10:28:55   #14 (permalink)
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Reg: 04.01.2011
Beiträge: 63
SimonPhoenix SimonPhoenix SimonPhoenix SimonPhoenix SimonPhoenix SimonPhoenix
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Zitat:
Zitat von Herzoegchen90 Beitrag anzeigen
Klar du zahlst Zinsen, aber du zahlst auch den Kredit ab.
In meinem Beispiel ja eben nicht.

Zitat:
Wenn du monatlich, sagen wir 2000€ zahlst, dann zahlst du ja nicht nur Zinsen, sondern auch einen Teil des Kredites.
Als Privatmann vielleicht, als Investor sicher nicht.

Zitat:
Wenn du also sagst du zahlst 10.000€ an Zinsen und hast auf der anderen Seite 12.000€ Mieteinnahmen und demzufolge 2.000€ Gewinn, wo bleiben dann die restlichen 200.000€ die du an Ausgaben hast?
Als Anlagevermögen im Haus.

Zitat:
Werden die nicht getilgt? Sagst du der Bank, sobald du die Zinsen bezahlt hast durch die Mieteinnahmen: Ätsch, mehr bekommt ihr von mir nicht, ich muss ja Gewinn machen...
Korrekt. Und mein Schuldenstand bei der Bank bleibt immer bei den 200.000.

Zitat:
Und 100 Jahre sind mal ein wenig übertrieben oder nicht?
Nein, bei 2.000 Euro Überschuss dauert es exakt 100 Jahre, bis ich 200.000 Euro Gewinn gemacht habe.

Zitat:
Ein Anlageobjekt welches derzeit 200.000 kostet würde nach 15-30 Jahren abbezahlt sein, je nach Tilgungshöhe und Höhe der Einnahmen.
Eben nicht. Weil man als Vermieter eben nicht tilgt.

Zitat:
Bei einem Eigenheim würde man übrigens genauso rechnen.
Nein, da rechnet man anders.

Simon
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SimonPhoenix ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2011, 11:33:19   #15 (permalink)
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Zitat:
Zitat von SimonPhoenix Beitrag anzeigen
Als Privatmann vielleicht, als Investor sicher nicht.
Dann gehst du davon aus, dass du dein Barvermögen in ein Projekt Dritter investiert, welche wiederum einen Teil ihres Umsatzes an dich abführen inkl. Zinsen, was dann dein Gewinn, zumindest die Zinsen, wäre. Ist dann ja im Prinzip nichts anderes als ein Kreditgeschäft. Wenn du allerdings selbst einen Kredit aufnimmst um in dein eigenes Anlageprojekt zu investieren, dann sieht die Welt schon wieder anders aus, da du dann prinzipiell verschuldet und im Minus bist. Ausserdem müssen wir davon ausgehen, dass ein Großteil der deutschen Bevölkerung als "Privatmann" zu betrachten ist. Die meisten haben nicht das Kapital unverschuldet und somit sofort gewinnbringend in eine Anlage zu investieren.

Zitat:
Als Anlagevermögen im Haus.
Siehe oben, solange der Kredit nicht komplett getilgt ist, ist ein Haus kein Vermögen sondern Eigentum des Gläubigers.

Zitat:
Korrekt. Und mein Schuldenstand bei der Bank bleibt immer bei den 200.000.
Danke, für die Erkenntnis, ich verstehe jetzt, wie es zu der Finanzkrise kommen konnte
Ich hoffe du besitzt ein über eine Bank finanziertes Eigenheim, welches dann demnächst Zwangsversteigert wird, weil du deinen Kredit nicht tilgst, dann ist deine Vermögensanlage ganz schnell über den Jordan
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