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#1 (permalink) | |
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R1150 GS Fahrer
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Moin,
da mich mein Arbeitgeber "zwingt" nen Aktienpaket zu kaufen, wollte ich mal wissen, wie bei anderen dieses Thema gehalten wird. Welche Art bieten Eure Chefs an? Über welche Beträge redet man? Wie seht Ihr die jeweiligen Angebote? gruss kelle! Zitat:
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#3 (permalink) |
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Krieg & Krawall
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Bei uns sind Konzernbeteiligungen wohl in der Mache aber noch nix Konkretes.
In leitenden Positionen und AT-Verträgen hat man aber die Erfolgsbeteiligungen nach Zielerreichung (persönliche Ziele und Unternehmensziele). Bei meiner Frau ist es ganz nett. Dort gibt es pro Jahr die Möglichkeit, MA-Stammaktien (meistens 10-12 je nach Kurs) zum halben Marktwert zu erwerben. Allerdings sind die Aktien mit einer Bindefrist versehen.
It was a dream big enough to fit the whole world.
It was a dream where everyone was equal under the eyes of God. Bono - 28.03.2005 San Diego |
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#4 (permalink) |
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PAUSIERT
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Unsere Belegschaft hat einmal auf Tariferhöhungen verzichtet und bekommt dafür Ende des Jahres eine Sonderzahlung auf Basis des Unternehmensergebnisses. War bisher ein schlechter Deal, weil nicht annähernd das dabei rausgekommen, worauf man deswegen verzichtet.
Bei anderen, börsennotierten Unternehmen ist das normalerweise so, dass man eine Option auf Mitarbeiteraktien erhält, aber zwingen wird da wohl kaum ein Arbeitgeber seine Mitarbeiter. Marty |
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#5 (permalink) | |
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R1150 GS Fahrer
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Bei uns gibt es gerade ein Angebot, eine begrenzte Anzahl von Aktien zum Sonderpreis zu kaufen, so ca. 50% unter Kurs.
Keine Bindefrist, man kann also innerhalb eines Tages locker 100% Bruttogewinn realisieren. Behält man die Aktien drei Jahre, bekommt man für drei gehaltene Aktien eine gratis hinzu. Macht bei konstantem Kurs ne Verzinsung von 11%. Ist das nicht Zwang genug? gruss kelle! Zitat:
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#6 (permalink) | ||
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PAUSIERT
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Zitat:
Und wird die Differenz Kaufpreis - tatsächlicher Wert auch als geldwerter Vorteil versteuert? Zitat:
Marty |
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#7 (permalink) | ||
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R1150 GS Fahrer
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Zitat:
Habe gerade Urlaub und das konkrete Angebot mit allem drum und dran nicht da. Das grobe habe ich über Kollegen erfahren, Montag weiß ich mehr. Aber ich denke schon, dass man da zahlen muss. gruss kelle! Zitat:
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#8 (permalink) | ||
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R1150 GS Fahrer
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Zitat:
"Der im Vorzugspreis enthaltene Firmenzuschuss beträgt 360,00 Euro. Der Gesetzgeber plant den derzeitigen steuer- und sozialversicherungsfreien Betrag für Mitarbeiterkapitalbeteiligungen am arbeitgebenden Unternehmen von 135,00 Euro auf 360,00 Euro zu erhöhen. Zu beachten ist, dass die Differenz von 225,00 Euro zu Lasten des Mitarbeiters versteuert und verbeitragt wird, falls die Erhöhung auf 360,00 Euro nicht zum Tragen kommen sollte." Also, mal schauen... gruss kelle! Zitat:
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#9 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Reg: 15.12.2008
Beiträge: 1
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mir wurde auch son ein "aktienpaket" aufgedrückt, wollte es aber nicht haben - habe es meinem chef auch gesagt, doch das wäre nach seiner aussage sogar ein kündigungsgrund. krass auf jeden fall
______________________________ Hosting free Blogs Geändert von samiratzus (03.01.2009 um 21:41:30 Uhr) |
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#10 (permalink) | |
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R1150 GS Fahrer
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Ob die Drohung mit einer Küngigung rechtens war, wage ich mehr als zu bezweifeln.
Schließlich wird das Geld von Deinem Netto abgezogen. Ich konnte halt für bis zu 900 € Aktien ordern, die aktuell ~1400 € wert sind. 50% Gewinn aus dem Stand kann man sich nicht entgehen lassen. gruss kelle! Zitat:
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#11 (permalink) | |
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Sinnmaximierung
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Zitat:
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#12 (permalink) | |
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R1150 GS Fahrer
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Was mich ja mal interessieren würde, wie Gewerkschaften diese Art von Mitarbeiterbeteiligung sehen.
Zwei Sachen fallen mir da ein. Zum einen begründen ja Gewerkschaften bei Gehaltsverhandlungen die Höhe ihrer Forderungen u.a. mit den Gewinnen des Unternehmens bzw. der Branche. Als Angestellter mit Mitarbeiteraktien bin ich doch da sofort in einer Zwickmühle. Entweder ich bestehe auf die Gehaltserhöhung zu Lasten meiner Dividende, oder mir ist die Gehaltserhöhung egal, weil die Dividende eh höher ausfallen wird, als die Gehaltssteigerung. Sprich, bei einer ausreichend großen Anzahl von Aktien wird doch das gehaltspolitische Programm der Gewerkschaft für nen Arbeitnehmer uninteressant. Zum anderen gibt es ja das Thema Arbeitnehmervertretung. Dies wird ja standardmäßig vom Betriebsrat erledigt, der in vielen Fällen von der gewerkschaftlichen Politik geleitet wird. Über die Hauptversammlung haben jetzt allerdings auch die Angestellten ein Mitspracherecht. Bildet sich jetzt eine Interessensgemeinschaft, die die Stimmen aller Mitarbeiteraktionäre hinter sich vereinigt, hätte man über die Zeit nen recht mächtiges Instrument, welches Einfluss auf die Geschäftsleitung nehmen kann, dabei aber nicht gewerkschaftlich kontrolliert wird, und somit haben die Gewerkschaften Konkurrenz bekommen. gruss kelle! Zitat:
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#13 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Naja Bierkelle, ich glaub das ist das gleiche wie hier im Wohnheim mit Wasser/Strom sparen.
Der Strom/Wasserverbrauch wird auf alle 300 Mieter im Wohnheim gleichmäßig aufgeteilt. D.h. umso mehr ich verbrauche umso mehr müssen alle zahlen (=wie bei deinem Beispiel die Gehaltserhöhung) Daher wäre es also sinnvoll ich spare Strom/Wasser dann muss auch ich weniger zahlen (=mehr Dividende durch Lohnverzicht). Allerdings muss ich 300 Liter Wasser sparen damit ich 1L Wasser weniger zahlen muss, da muss man nicht lang rechnen um zu sehen dass das (nach dieser Logik) nichts bringt. Soll heißen du wirst durch Lohnverzicht NIEMALS die Dividenden soweit steigern können als dass es auch nur halbwegs rentabel wird, weil die 100€ auf die du verzichtest wird auf x tausend Aktieninhabern umgelegt und dir bleiben davon vielleicht noch ein paar Cent übrig. Macht also wenig Sinn --- ---
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#14 (permalink) | ||
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PAUSIERT
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Zitat:
Als Betriebsrat habe ich da eine sehr zwiespältige Einstellung. Nicht, weil ich nicht auch der Meinung bin, dass Arbeitnehmer sehr wohl in gewissen Rahmen am wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg beteiligt werden sollten. Das erhöht die Leistungsbereitschaft, aber es fördert auch das "Auge", dass Missstände erkennt und meldet. Problem ist immer die Form der Beteiligung. Während das bei Aktienunternehmen noch halbwegs transparent erledigt wird über eine Ausgabe von Aktien, die ja entweder durch ausgeschüttete Gewinne Geld bringen als Dividende, oder über steigende Kurse, wenn Gewinne im Unternehmen bleiben und investiert werden. Was aber, wenn der Arbeitgeber eine GmbH ist? Da wird dann eine Gewinnbeteiligung berechnet, die sich aus dem Ergebnis nach Steuern und Abschreibungen berechnet. Und da ist dem Unternehmer Tür und Tor geöffnet, sein Ergebnis immer so anzupassen, dass dieses Ergebnis gegen Null tendiert. Durch erhöhte Investitionen wird in guten Jahren das Ergebnis gedrückt, in schlechten Jahren durch Verkäufe dieser Investitionen wieder erhöht. Der Unternehmer profititert davon, weil er nachher Werte besitzt, die zwar einen Null-Buchwert haben, tatsächlich aber noch etwas wert sind. Zitat:
Ich verstehe bis heute nicht, warum Mitarbeiter von Aktiengesellschaften nicht viel mehr selber in ihre eigene Firma investieren. Wenn ich mir vorstelle, dass jeder Mitarbeiter bei Siemens mal kräftig in die eigene Firmenaktie investieren würde, dann wären die mit Sicherheit eine grosse Macht. 46 Mrd. Euro ist Siemens zur Zeit wert. 400.000 Mitarbeiter gibt es. Wenn jeder dieser Mitarbeiter 30.000 Euro in Siemens investieren würde, dann würde auf einer Hauptversammlung keine Entscheidung mehr gegen die Mitarbeiter gefällt. Kein Aufsichtsrat ohne Mitarbeiterzustimmung, der wiederum den Vorstand einstellt. Leider erkennen die Mitarbeiter diese Chance gar nicht. Marty |
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#15 (permalink) | |
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Admiral Rumflasche
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Zitat:
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