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| Umfrageergebnis anzeigen: Milliarden-Hilfe für Opel, Ja oder Nein? | |||
| Dafür! |
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9 | 17,65% |
| Dagegen. |
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42 | 82,35% |
| Teilnehmer: 51. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Reg: 20.04.2006
Beiträge: 2.856
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Jeder hat davon gehört, der Opel Konzern braucht mehrere Milliarden vom Staat - und selbst dann noch werden 4000-5000 Arbeitsplätze abgebaut.
Mir ist nicht ganz klar wie es zu einer sochen Misere kommen kann, gerade jetzt durch die Abwrackprämie gehen gerade die Kleinwagen weg wie nix, die Händler warten auf neue Fahrzeuge. Die Gewinne des Opel-Konzerns gehen schön über den großen Teich zum Mutterkonzern GM, nur die Schulden werden hier in deutschland geltend gemacht. So kam es ans Licht, das Opel in deutschland so gut wie keine Steuern gezahlt hat. Und jetzt erwarten - nein, sie fordern Hilfe vom Staat?! Wenn Opel als eigenständiges Unternehmen tatsächlich nicht rentabel ist - was ich mir kaum vorstellen kann - wozu dann also mehrere Mrd. aus Steuereinnahmen da reinstecken? "Nur" wegen den Arbeitsplätzen? Natürlich ist das eine Katastrophe, aber der Sinn und zweck ist doch der; das Opel Autos baut um damit Geld zu verdienen, wenn sie das nicht können, ist es doch Irrsinn da so viele Steuergelder reinzustecken um dann in 1-2 Jahren evtl. wieder vor dem selben Problem zu stehen. Ich würde mich über Meinungen zu dem Thema freuen, vielleicht sind ja sogar ein paar Opel Mitarbeiter vertreten mit Informationen die nicht aus der Presse stammen! gruß, daric
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#2 (permalink) |
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Krieg & Krawall
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Nimmt man die bisher bekannten Fakten zu den Eigentumsverhältnissen [Patente] und den Bestrebungen von GM, kommt eigentlich nur eine [kontrollierte] Insolvenz von Opel in Frage.
Jeder staatliche Euro an Opel kann sonst auch direkt an GM überwiesen werden.
It was a dream big enough to fit the whole world.
It was a dream where everyone was equal under the eyes of God. Bono - 28.03.2005 San Diego |
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#3 (permalink) | |
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Eta Capricorni
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Ja das is schon krass was da ab geht / ging.
Alle Gewinne gingen zu GM, Verluste wurden aber hier steuerlich geltend gemacht. Das ist so vielleicht nicht ganz korrekt - dennoch haben die hier für Arbeit gesorgt. Und nun schmeiss ich mal wieder den Spruch, den man immer hört: Zitat:
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#4 (permalink) |
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Krieg & Krawall
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Die Zulieferer hätten meiner Meinung nach bessere Chancen, nach einer Leidensphase durch eine Opel-Insolvenz gestärkt aus der Krise zu gehen als auf Vater Staat zu hoffen, der als Retter in der Not Milliarden an GM transferiert.
GM hat mit sich selbst so böse zu kämpfen, dass Opel früher oder später sowieso zum Verkaufskandidaten wird. Momentan ist allerdings der Preis noch zu hoch.
It was a dream big enough to fit the whole world.
It was a dream where everyone was equal under the eyes of God. Bono - 28.03.2005 San Diego |
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#5 (permalink) |
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downtownmeals.com
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Was derzeit im Superwahljahr 2009 geschieht ist schon erschreckend. Ich komme mir vor, wie in einer Planwirtschaft. Opel ist pleite und alle möglichen "Experten" und Politiker melden sich zu Wort.
Mal angenommen, die Bundesregierung würde wirklich Steuergelder in Opel investieren, womit hätte Opel, ganz zu schweigen von GM, das verdient? Unternehmen konkurrieren in einer freien Marktwirtschaft. Geht ein Wettbewerber pleite, dann gehört das dazu. Hält man solch einen Wettbewerber jetzt künstlich beim leben, ist es genau genommen ein Wettbewerbsnachteil für die anderen Mitbewerber. Geht ein Unternehmen pleite hatte dies meist einen Fehler in der Unternehmensführung zum Auslöser. Bei Opel lag dieser Fehler vielleicht nicht bei Opel selbst, aber bei GM. Warum sollte man nun aber GM für seinen Fehler belohnen und Opel retten? Andere Automobilhersteller (VW, Mercedes und BMW z.B.) haben keine so schwerwiegenden und existenzbedrohenden Fehler gemacht und würden durch eine Rettung trotzdem indirekt "bestraft" werden. Ich bin ein Freund des offenen Wettbewerbs und daher auch kein wirklicher Fan einer Opelrettung mit staatlicher Hilfe. Wäre Opel wirklich selbstständig überlebensfähig, dann würde sich auch sicherlich ein Käufer finden. Ist das nicht der Fall, werden die Marktanteile unter den anderen Automobilherstellern aufgeteilt. Darunter auch deutsche Hersteller wie BMW, Audi, Mercedes, VW,... |
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#8 (permalink) | |
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Eta Capricorni
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Jaja, und nachher editierst du drüber:
Zitat:
![]() Mal zurück zum Thema: Ich finds um Opel schade - auch um die Arbeitsplätze. Aber wenn "wir" Opel jetzt helfen, kommen dann nicht 100 andere Firmen die auch Hilfe wollen (dann auch zurecht)? |
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#9 (permalink) | |
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downtownmeals.com
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Ich wollte eigentlich, dass komerzhasi mit nem Kugelschreiber auf seinem Bildschirm rumkritzelt!
![]() Zitat:
P.S. ich persönlich bin in der Personaldienstleistungsbranche tätig, bei uns in der Branche schaut es derzeit wirklich übel aus. Man kann hier im Ort langsam richtig zuschauen, wie eine Niederlassung nach der anderen schließt, auch der deutsche Marktführer hat sein Büro geräumt und betreibt dieses nur noch mit Notbesetzung, wie man das durch die Schaufenster beurteilen kann... Ich denke mal, wir hätten mindestens genauso gute Argumente wie die Automobilbranche, warum wir Hilfe benötigen könnten... |
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#10 (permalink) | |
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Krieg & Krawall
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Zitat:
Mal davon abgesehen, dass ich eher wettbewerbsrechtliche Klagen von anderen Autoherstellern sehe, die besser auf die Krise vorbereitet waren.
It was a dream big enough to fit the whole world.
It was a dream where everyone was equal under the eyes of God. Bono - 28.03.2005 San Diego |
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#12 (permalink) |
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Eta Capricorni
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Andererseits ist es ja von GM gegenüber auch unfair:
Die hiesigen Autobauer (und nicht nur die) konnten sich für schlechte Zeiten ein "Polster" ansparen oder specken nun anderweitig ab - so dass zumindest das Grundgeschäft erhalten bleibt. Opel hat sämtlichen Gewinn zu GM abgeführt und die haben es anscheinend verblasen... |
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#13 (permalink) |
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downtownmeals.com
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ja mei, wenn das unternehmen so schlecht wirtschaftet wird die Kuh gemolken bis sie tot umfällt. Wäre bei anderen Autoherstellern wohl nicht anders, warum die Mutter sterben lassen, wenn es der Tochter gut geht? Beim Fall Opel ist es halt blöd, da ein ehem. deutsches Unternehmen seine Gewinne in die USA abführen muss, und so das Geld nicht mehr im Lande bleibt. Andererseits kann man da GM die schuld geben, oder evtl. eher bei den damaligen Aktionären suchen, die damals Opel an GM verkauft haben?
edit: naja, wer konnte zwischen 1929 und 1945 schon ahnen, dass es GM so schlecht gehen würde: http://de.wikipedia.org/wiki/Opel#19.....2C_Weltkrieg
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GN8.com zu verkaufen | GN8.net zu verkaufen Facebookaktien sind doch nichts wert? Ich habe Euch doch gewarnt! Geändert von Liquid0815 (13.03.2009 um 23:57:28 Uhr) |
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#14 (permalink) | ||
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R1150 GS Fahrer
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Zitat:
Der Haken daran ist aber die Realität. Dem Werk Bochum Hilfen zu verweigern, während nebenan hunderte Millionen in die Steinkohle Bergwerke gepumpt wird, wäre etwas inkonsequent. Eine staatliche Hilfe für einen Autobauer zu verweigern, mit der Begründung die anderen überleben auch ohne, finde ich dahingehend problematisch, so lange es das VW Gesetz gibt, wo sich der Staat massiv in die Wirtschaft einmischt. Oder wenn ich an unser gutes Thüringen denke. Nach der Wende kam Opel nach Eisenach, und die Polizei wurde komplett mit Opel Astra und Co. ausgestattet. Vor ein paar Jahren gab es die großen Schlagzeilen, dass Mercedes in Sömmerda ein Motorenwerk baut. Ein Jahr später rüstete die Polizei von Opel auf Mercedes um. Ein Schelm, der böses dabei denkt. Meine Meinung: Bei Opel einfach Geld reinzuschießen ohne Aussicht auf nachhaltige Sicherung der Firma/Arbeitsplätze darf nicht sein. GM Aktien abkaufen wäre ne Möglichkeit, da wäre das Geld aber bei GM und nicht bei Opel. Also auch nichts. Was mir eher in den Sinn kommt, da denke ich an die Polizei in Thüringen: Der Staat gibt Opel eine Umsatzgarantie in Höhe von X über Y Jahre. Hätte den Vorteil, dass das Geld nicht weg wäre, da der Staat eh in seinen Fuhrpark investieren muss. Andererseits dürfte die OPEL AG damit für potentielle Käufer interessanter werden, da ja die Auftragsbücher auch mittelfristig gefüllt sind. gruss kelle! Zitat:
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#15 (permalink) | ||||
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PAUSIERT
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Zitat:
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Wenn Opel solvent und ertragsstark wäre, dann stünden die Käufer schlange. Kia sucht seit Jahren einen Partner, PSA ebenfalls. Alle wollen nicht, weil die Solvenz von Opel nicht gut ist. Warum sollte der Staat als helfen? Um ein zweites Holzmann-Debakel zu erreichen? GM muss was machen. Sie müssen Opel die Möglichkeit werden, selbstständig zu werden. Eine Opel AG gründen, Aktien an Mitarbeiter und Opel-Händler verkaufen und Opel auf eigene Beine stellen. Dann kann man auch über eine staatliche Beteiligung reden. Marty |
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| Stichworte |
| opel, rettung, umfrage, wirtschaftskrise |
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