Alt 25.05.2009, 01:59:08   #1 (permalink)
Greyhat
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Lose-Remote

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Standard Milchpreisdiskussion

Meine Ansicht, was die Milchpreise angeht, ist folgende:
Es herrscht seit langer Zeit ein Überangebot. Logische Folge daraus sind niedrige Milchpreise. Dass es ein Überangebot gibt / geben wird war auch schon vor langer Zeit absehbar. Insofern verstehe ich die Problematik in ihrem Umfang nicht wirklich, da meiner Meinung nach Zeit genug bestand, umzudisponieren.

Es widerspricht auch jeder marktwirtschaftlichen Regel, ein Überangebot aufrecht zu erhalten (anstatt es sich selbst regulieren zu lassen) / Produkte, dessen realer Wert (durch das Überangebot) niedrig ist, künstlich zu verteuern.
Wenn die Bauern nun gestärkt werden, ändert sich an der Problematik ja nichts - das Überangebot bleibt bestehen. Unsinnig und - anderen Branchen gegenüber - unfair.

Meiner Meinung nach muss man in diesem Fall den Markt sich selbst regulieren lassen, alles andere hätte wohl noch größere Schäden zur Folge.

Wie seht ihr das?
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Alt 25.05.2009, 07:33:44   #2 (permalink)
PAUSIERT
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Zitat:
Zitat von Hotwave Beitrag anzeigen
Meiner Meinung nach muss man in diesem Fall den Markt sich selbst regulieren lassen, alles andere hätte wohl noch größere Schäden zur Folge.

Wie seht ihr das?
Genauso. Man darf das nur nicht von heute auf morgen machen. Wo jahrelang Quotenwirtschaft normal war, kann man nicht sofort alles abschaffen und den Markt alleine lassen, dabei gewinnen nur die Grössten.

Marty
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Alt 25.05.2009, 11:16:48   #3 (permalink)
mostly harmless
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Bauern, die sich in kleineren Genossenschaften organisiert haben und eigenen Molkereien betreiben, haben das Problem auch schon erkannt.

Da gab es letztlich einen Bericht im Fernsehen (Plusminus oder so). Sie halten die Produktion stabil, verkaufen ihre Produkte Lokal, setzen hohe Qualitätsstandarts und Vermarkten ihre Produkte so, dass auch die Kunden Verständnis zeigen.
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"Wir spielen jetzt Krieg!" "Warum spielen wir nicht Frieden?" "Zu wenig Rollenmuster!!!"
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Alt 26.05.2009, 23:18:53   #4 (permalink)
übermüdet
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Genau, sie haben auch ihre eigene Marke aufgezogen, die ich auch kaufe.
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Alt 27.05.2009, 16:49:03   #5 (permalink)
Sinnmaximierung

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der Milchmarkt ist völlig überreguliert und übersättigt, das Problem ist aber auch das man ihn garnicht so einfach sich selbst überlassen und gesundschrumpfen lassen kann wenn in anderen Ländern für ein Bruchteil des Preises produziert werden kann oder in Nachbarländern mehr Subventionen fließen (billigerer Ackerdiesel z.B.)

es müssen auf jeden Fall möglichst schlanke Rahmenbedingungen her die möglichst marktwirtschaftlich orientiert sind aber dennoch erlauben das in Deutschland Milch produziert wird und nicht gleich jeden kleinen Milchbauern das Genick brechen

die heiligste Kuh wird wohl dabei das ewige Subventionsthema sein, aber um die kommt man auf keinen Fall herum (kleine Betriebe erhalten z.B. pro Arbeitskraft wesentlich weniger Subventionen als Große und haben dabei pro produzierter Einheit höhere Kosten)
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Alt 27.05.2009, 16:55:10   #6 (permalink)
Cevimmer
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Man darf dabei aber die Bergbauern nicht aus den Augen verlieren (Bsp.: Schwarzwald) Hier können keine so großen und damit kostengünstigen Betriebe entstehen, aber die Lanschaft soll erhalten bleiben. Das kann nur durch staatliche Steuerung funktionieren.
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Alt 27.05.2009, 16:57:23   #7 (permalink)
Intelligenzfetisch
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Das Problem ist (wo ich den Bauern recht geb), dass von dem günstigen preis im supermarkt nur ein minimaler Bruchteil bei den Bauern ankommt.

Ihr müsst bedenken, dass 1L Milch vom Bauer nicht nur 1L Milch im Supermarktregal ist, sondern auch noch Fett, was zB in der Butter drin ist.
DH es werden mehrere Produkte aus 1l Kuhmilch hergestellt.
(Je nach Zucht unterschiedlich hat die Milch vom Bauern ca.8% fett (bei unserem zumindest), die Milch im Supermarkt hat max. 3,5%).

Von dem, was die Konzerne dafür bekommen, kommt zu wenig beim Bauern an. Die Folge davon ist, dass die kleinen Bauern garnicht mehr leben können und nur noch die Wahl haben zwischen:
1) Milchkuhbestand aufgeben
2) Milchkuhbestand vergrößern, Kredite aufnehmen...
Da bei Lösung 1 sich die bauern selbst ihrer Existenz berauben gehen viele zur Möglichkeit 2. Dadurch wird die Lage auf zweierlei Wegen schlimmer:

1) Der Markt wird übersättigt
2) Der Bauer hat Gelddruck, weil die Kredite bedient werden müssen und er u.U. noch Strafe zahlt weil er zuviel liefert.


Meine Meinung:
Gebt den Bauern einen fairen Preis. Bei der Milchpreiserhöhung die es mal gab ehe die preise ganz in den Keller fielen kamen beim Bauern nur ein kläglicher Bruchteil mehr an. Da haben sich dann vorher andere fleissig dran bedient.
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Alt 28.05.2009, 07:11:24   #8 (permalink)
PAUSIERT
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Zitat:
Zitat von succubus Beitrag anzeigen
Meine Meinung:
Gebt den Bauern einen fairen Preis. Bei der Milchpreiserhöhung die es mal gab ehe die preise ganz in den Keller fielen kamen beim Bauern nur ein kläglicher Bruchteil mehr an. Da haben sich dann vorher andere fleissig dran bedient.
Wer sind denn diese "anderen" und warum suchen sich die Bauern dann nicht "einfach" Abnehmer, die mehr zahlen? Früher haben Bauern Genossenschaften gegründet, in denen man sich zur Weiterverarbeitung zusammengeschlossen hat, warum geht das nicht mehr?

Marty
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Alt 28.05.2009, 07:25:08   #9 (permalink)
Intelligenzfetisch
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(Jetzt kann ich nur von meienr Region sprechen).

Hier wurde Jahrelang eine Molkerei nach der anderen geschlossen. Die Milch wird jetzt nach Niedersachsen gekarrt. Früher gabs hier in jeden 5. Dorf eine Molkerei. Nun nur noch Ruinen.
Hier kann man die Milch nicht meistbeitend veräußern, weil eben keine Bieter mehr da sind.

Wer das Geld bekam wenn nicht die Bauern? Überleg mal was da alles noch dazwischen liegt. Supermarkt, Molkerei, evtl. Fuhrunternehmen. Der Bauer ist ja nur das letzte Glied in der Kette.

Thema Genossenschaft:
Woher das Kapital nehmen? Da muss dann gemeinsam eine Milkerei gebaut werden. Doch wer hat dann das Geld dafür? Die Bauern auf jeden Fall nicht. Nur die Bank. Aber habt ihr mal versucht jetzt einen Kredit zu bekommen? Das grenzt nahezu an Unmöglichkeit.
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Alt 28.05.2009, 07:42:32   #10 (permalink)
PAUSIERT
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Zitat:
Zitat von succubus Beitrag anzeigen
Wer das Geld bekam wenn nicht die Bauern? Überleg mal was da alles noch dazwischen liegt. Supermarkt, Molkerei, evtl. Fuhrunternehmen. Der Bauer ist ja nur das letzte Glied in der Kette.
Früher haben sich die Bauern zusammengeschlossen und selber die Molkerei und Auslieferung betrieben, dann fallen zwei Glieder schon mal weg.

Wenn man natürlich nur noch die Milch selber herstellen will, den Transport und die Weiterverarbeitung anderen überlässt, dann muss man diese natürlich auch dafür bezahlen.

Zitat:
Woher das Kapital nehmen? Da muss dann gemeinsam eine Milkerei gebaut werden. Doch wer hat dann das Geld dafür?
Irgendwer macht es ja jetzt auch und verdient trotzdem Geld damit, es funktioniert also.

Marty
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Alt 28.05.2009, 08:08:46   #11 (permalink)
Intelligenzfetisch
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Zitat:
Zitat von Marty Beitrag anzeigen
Früher haben sich die Bauern zusammengeschlossen und selber die Molkerei und Auslieferung betrieben, dann fallen zwei Glieder schon mal weg.

Wenn man natürlich nur noch die Milch selber herstellen will, den Transport und die Weiterverarbeitung anderen überlässt, dann muss man diese natürlich auch dafür bezahlen.

Irgendwer macht es ja jetzt auch und verdient trotzdem Geld damit, es funktioniert also.

Marty
Früher ist aber nicht heute. Zu den Zusammenschlüssen hab ich mich bereits geäußert. Die gibts hier auch, doch nur was das Thema Saat und Dünger angeht.
(muss gleich mal schauen wo du herkommst, wie gesagt ich kann nur für meine Region sprechen)

Wieso müssen die Bauern für die Milchverarbeitung bezahlen? Den Sinn dahinter versteh ich jetzt nicht. Wie meinst du das?
Bauern sind i.d.R. nur Rohstofflieferanten! Sie kriegen ihre Milch bezahlt von den Molkereien, da ein Bauer nunmal selbst keien Molkerei ist.

Ja, die Lebensmittelketten. Die verdienen und drücken den Preis, damit sie noch mehr verdienen. Die Molkerei ist froh, wenn sie was abbekommt und zieht sich auch noch in bisschen Gewinn ab. Und die zahlen halt nur kläglich an die Bauern, weil eben nicht mehr übrig ist.

Übrigens Thema Genossenschaft. Wer soll die Milch dann kaufen? Da gibts dann doch nur wieder Dumping-Preise wenn sie es schaffen in nen größeren Markt reinzukommen. Und das ist doch wieder dasselbe Dilemma.
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Alt 28.05.2009, 09:22:45   #12 (permalink)
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Zitat:
Zitat von succubus Beitrag anzeigen
Die Molkerei ist froh, wenn sie was abbekommt und zieht sich auch noch in bisschen Gewinn ab. Und die zahlen halt nur kläglich an die Bauern, weil eben nicht mehr übrig ist.

Übrigens Thema Genossenschaft. Wer soll die Milch dann kaufen? Da gibts dann doch nur wieder Dumping-Preise wenn sie es schaffen in nen größeren Markt reinzukommen. Und das ist doch wieder dasselbe Dilemma.

Ergänzung: Oft haben Bauern gar keine Auswahl verschiedener Molkereien sondern es gibt genau eine Brauerei in der Region, die dann die Preise entsprechend gestaltet. Und dabei hat die Molkerei - wegen Überproduktion - eben oft auch keinen oder kaum Spielraum.
Und die Selbstvermarktung wird wegen steigender Hygieneauflagen auch immer schwieriger....
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Alt 28.05.2009, 09:27:25   #13 (permalink)
Intelligenzfetisch
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Genau so ist es!
Wie gesagt hier fährt die Milch nach Niedersachsen in die nächste Molkerei. Das sind für mein Ort 197km !!!
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Alt 28.05.2009, 10:49:29   #14 (permalink)
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Zitat:
Zitat von succubus Beitrag anzeigen
Früher ist aber nicht heute. Zu den Zusammenschlüssen hab ich mich bereits geäußert. Die gibts hier auch, doch nur was das Thema Saat und Dünger angeht.
Und warum machen das die Bauern nicht mehr?

Zitat:
Wieso müssen die Bauern für die Milchverarbeitung bezahlen?
Der Kunde zahlt einen Preis für die Milch. Und alle, die mit der Produktion, dem Transport und der Verarbeitung zu schaffen haben, bekommen einen Teil davon. Wenn die Bauern der Meinung sind, die Transporteure z.B. bekommen zu viel vom Kuchen und verdienen mehr als andere, dann sollen sie die Milch selber transportieren und dieses Stück vom Kuchen selber verdienen.

Zitat:
Den Sinn dahinter versteh ich jetzt nicht. Wie meinst du das?
Bauern sind i.d.R. nur Rohstofflieferanten! Sie kriegen ihre Milch bezahlt von den Molkereien, da ein Bauer nunmal selbst keien Molkerei ist.
Dann kann er doch eine gründen.

Zitat:
Ja, die Lebensmittelketten. Die verdienen und drücken den Preis, damit sie noch mehr verdienen. Die Molkerei ist froh, wenn sie was abbekommt und zieht sich auch noch in bisschen Gewinn ab. Und die zahlen halt nur kläglich an die Bauern, weil eben nicht mehr übrig ist.
Und wer hindert jetzt die Bauern daran, die Preise zu erhöhen?

Sag ich Dir direkt: Die Unsolidarität unter den Bauern. Weil irgendein Bauer findet sich immer, der die Milch billig liefert. Mal eine Woche keine Milch geliefert und schon steigen die Preise. Gerade bei Grundnahrungsmitteln.

Die Kindergärtnerinnen machen vor, wie das geht.

Marty
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Alt 28.05.2009, 11:05:25   #15 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Marty Beitrag anzeigen
Und warum machen das die Bauern nicht mehr?
Weil sie damit nach und nach Pleite gegangen sind. Sonst würden sie es heute doch noch machen! Als "kleine einheit" hast du zu Zeiten der Globalisierung nunmal keine Chance

Zitat:
Der Kunde zahlt einen Preis für die Milch. Und alle, die mit der Produktion, dem Transport und der Verarbeitung zu schaffen haben, bekommen einen Teil davon. Wenn die Bauern der Meinung sind, die Transporteure z.B. bekommen zu viel vom Kuchen und verdienen mehr als andere, dann sollen sie die Milch selber transportieren und dieses Stück vom Kuchen selber verdienen.
Und das bringt wieder kosten mit sich, dass es sich nicht lohnt. Es müssen leute eingestellt werden ect. (mal bagesehen davon, dass es eh meistens von den molkereien abgeholt wird.). Oder sollen sie sich jetzt noch selbst in den Laster setzen und die Milch hinfahren? Wer melkt in der Zeit dann die Kühe?
Zitat:
Dann kann er doch eine gründen.
Siehe oben.

Zitat:
Und wer hindert jetzt die Bauern daran, die Preise zu erhöhen?
Der Bauer hat keine Macht über den Preis. Entweder er liefert die Milch zu einem vorgegenen Preis, kann über die Qualität der Milch ein wenig handeln, oder er liefert nicht.
Zitat:
Sag ich Dir direkt: Die Unsolidarität unter den Bauern. Weil irgendein Bauer findet sich immer, der die Milch billig liefert. Mal eine Woche keine Milch geliefert und schon steigen die Preise. Gerade bei Grundnahrungsmitteln.
Ja, weil dann die Vorräte der Märkte ausgehen. Und wenn die Bauern hier länger nicht liefern, dann wird Milch günstig importiert. Selbst dann gibts noch nen Gewinn für die Discounter. Hier haben sie sich vor die Supermärkte gestellt und die Milch direkt verschenkt.


Ich hab gerade das Gefühl (Gefühl, Vermutung!), dass du bloß nicht mal 5 cent mehr für einen Liter Milch bezahlen möchtest. Du wohnst in Wuppertal, bist Informatiker. Was hast du denn für eien Ahnung von der Problematik der Bauern? Ich unterstell jetzt einfach mal, dass du ein Stadtkind bist.
succubus ist offline   Mit Zitat antworten
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bauern, markt, milchpreise, milchwirtschaft

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