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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Reg: 19.02.2011
Beiträge: 3
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So ich hoffe hier unter der Kategorie „Das wahre Leben“ auf Leute zu stoßen die mir helfen können. Ich bin über ein Erbe zu etwas Bargeld gekommen, welches ich nun gerne anlegen würde. Allerdings habe ich mich noch nie wirklich mit Geldanlagen befasst. Nur aufs Spargeld will ich das Geld aber auch nicht legen. Es dreht sich um 11.500,- die nun eine gute Anlage suchen.
Ist es empfehlenswert Bundeswertpapiere zu kaufen? Ich meine dafür wird immer wieder geworben und auf den entsprechenden Seiten klingt es ja auch gut. Habe mir da einiges Mal angeschaut. Aber Deutschland ist ja mehr als überschuldet, irgendwie hab ich kein gutes Gefühl da mein Geld anzulegen? Oder ist das unbedenklich? Was haltet ihr denn von Tagesgeld, das war nämlich meine zweite Überlegung. Die Bank of Scotland bietet da ja augenscheinlich die besten Zinsen, fahre ich da größeres Risiko als mit den anderen Banken? Ich sehe dass es nur Einlageischerungen bis zu 50.000,- gibt, aber so viel habe ich ja gar nicht. Also spielt das keine Rolle für mich oder? Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass Einlagesicherung so was wie eine Versicherung ist? Gibt es andere Risiken? Freue mich auf die Antworten. |
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#2 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Tagesgeld: Tagesgeld ist immer eine gute Sache und Bank of Scottland ist auch zu empfehlen.Dein Geld wird dort durch den Britischen Einlagefond geschützt. Wenn du vor hast öfter was einzuzahlen, kannst du dir noch Cortal Consors angucken, die zahlen vierteljährlich. |
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#3 (permalink) |
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mostly harmless
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Zu Tagesgeldkonten haben wir schon einen ellenlangen Thread.
In erster Linie wird da auch die Frage behandelt, ob sich Zinshopping lohnt oder nicht... |Meine Bücherkiste|Willi an der Macht?|asoziales Netz?|Mehr Signatur|Hörbuch gefällig?"Wir spielen jetzt Krieg!" "Warum spielen wir nicht Frieden?" "Zu wenig Rollenmuster!!!" (aus Calvin & Hobbes) Sammelartikel, Bücher, Geschirr & mehr! |
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#4 (permalink) | |
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Erfahrener GNUtzer
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Zitat:
Zumal stecken sie auch in Finanzprodukten wie Lebensversicherungen, Riesterrente oder Geldmarktkonten - also kein Grund sie direkt zu kaufen. Zurück gezahlt wird erst am Ende der Laufzeit - nicht sehr Liquide. Der Zins ist fest über die ganze Laufzeit und sehr niedrig. Ein Tagesgeldkonto bietet fast den selben Zinssatz bei täglicher Verfügbarkeit.
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Geändert von DocTrax (21.02.2011 um 19:46:33 Uhr) |
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#5 (permalink) |
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mostly harmless
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Pauschal nicht ganz korrekt - Bundesschatzbriefe können sehr wohl vor Ablauf (unter best. Voraussetzungen) zurückgegeben werden. Ohne Verlust, aber mit Zinseinbußen. Bundesanleihen und Obligationen werden normal an der Börse gehandelt, unterliegen also dem Kursrisko. Nur Finanzierungsschätze sind laufzeitverpflichtet.
Bei Bundesschatzbriefen steigt der Zins über die Laufzeit - sie können also durchaus mehr Zinsen bringen als Tagesgeldkonten in der gleichen Zeit. Die Höhe der Zinsen richtet sich nach der Serie, ich hab z.B. welche (Für meine Kids) , die 2,50 - 4,50 % Zinsen bringen. Das Prinzip der Tagesanleihe hab ich noch nicht so ganz verstanden, hab mich allerdings auch noch nicht damit beschäftigt. Irgendwie ein fester Zinssatz plus X, mehr weiß ich auch nicht. |Meine Bücherkiste|Willi an der Macht?|asoziales Netz?|Mehr Signatur|Hörbuch gefällig?"Wir spielen jetzt Krieg!" "Warum spielen wir nicht Frieden?" "Zu wenig Rollenmuster!!!" (aus Calvin & Hobbes) Sammelartikel, Bücher, Geschirr & mehr! Geändert von darkkurt (21.02.2011 um 20:00:39 Uhr) |
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#6 (permalink) | ||
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Erfahrener GNUtzer
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Zitat:
Zitat:
http://www.bundeswertpapiere.de/file...Conditions.pdf Termingeld gibts auch noch: http://www.termingeld.org/ 2,6% / 1 Jahr fest - das kann der Bund nicht bieten. Die Finanzierungsschätze haben nur 0,8% Rendite. Bei der Tagesanleihe wird jeden Tag ein neuer Zinssatz ermittelt, auf einen Tag herunter gerechnet und dem Basispreis vom 1.1. hinzugezählt - ganz einfach. Kannst hier sehen: http://www.bundeswertpapiere.de/file..._tageszins.xls Sind im Moment so um die 0,6 p.a. -> 0,00167% am Tag, mit Zinseszinseffekt. In 2010 hat die 0,28% gebracht - rentiert sich also nicht. (1+0.006/360)^360 = 1.00602 Die isländischen Banken hatten die besten Zinsen kurz vor dem Zusammenbruch.
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Geändert von DocTrax (21.02.2011 um 21:04:39 Uhr) |
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#7 (permalink) | |
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Kritikaster
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Zitat:
Die Verzinsung kommt dabei darauf an, wie lange du die Dinger behalten willst. Für eine realtiv lange Laufzeit bekommst du derzeit einen Zinssatz zum Laufzeitende auf deine Investition von rund 4,4%. Das betrifft folgendes Papier, Ablauf 2027: http://www.finanzen.net/anleihen/65_BRD_27_DE0001135044 die anderen sind geringer verzinst. Wohlgemerkt: Du bekommst die Nennwertzinsen 6,5% - aber eben auf den Nennwert von 100€. Da du für im Moment 135 kaufen würdest, ergibt das über die Laufzeit 4,4%. Bei vorfristigem Verlauf sind Kursgewinne und Verluste möglich. Bei deinem Bargeld könntest du im Moment von diesen Obligationen soviel kaufen, dass du 553€ Zinsen bekommen würdest im Jahr. (natürlich dann auf die nächste volle Obligation gerundet etwas mehr oder weniger) Bundesobligationen kauft und verwaltet man am besten über die Finanzagentur Bund, die machen das mämlich komplett umsonst. (Ich weiß aber nicht, ob die auch alte von der Börse kaufen. Sollten sie eigentlich, aber die Seite ist nicht eindeutig, und falls das wer bestätigen könnte, würde ich mich dafür bedanken.) Tagesgeld bringt eigentlich im besten Fall nur die Inflation. Die Bundesschatzbriefe sind da nicht wirklich besser und Sparbücher auch nicht. Bei Festgeld über mehrere Jahre erhälst du mehr Zinsen. Die Bank of Scotland ist aber nur Platz 2, die höchsten Zinsen in Europa bietet die estnische Big Bank. Die gesetzliche Einlagensicherung beträgt seit Anfang 2011 100.000€, Banken können auch privaten Einlagensicherungsfonds mit höheren Summen angehören. So, als Auftragstext hätte ich jetzt damit wieder 2€ verdient
Aus der Phrasendreschmaschine:
"Wir stimulieren unsere proaktiven Visionen, um den logischen Shift der vielfach verflochtenen Strukturen abzuschöpfen." |
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#8 (permalink) | |
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Erfahrener GNUtzer
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Irrtum, die Zinsen steigen:
http://www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=GDBR2:IND Das heißt, dass für ältere niedriger verzinste Papiere Abschläge fällig werden -> der Kurs fällt. Er fällt aber auch für ältere höher verzinste Papiere, weil der Spread kleiner wird. Der Chart drückt den Kurs anhand des Zinses aus und subsummiert alle gehandelten Papiere. Davon hängt dann auch der Zins ab, zu dem neue Papiere emittiert werden. Zitat:
http://www.bloomberg.com/apps/quote?ticker=GDBR20:IND Für eine 20-jährige ist der Zins aber noch gut. Was auch noch interessant ist, dass diese Papiere einen Zyklus haben und vor dem Zinstermin ansteigen und danach wieder fallen, weil ja der den Zins bekommt, der Papier zum Zinstermin hält. Im Prinzip sollte der Kurs jetzt also steigen. Ich würde aber keine 20-jährigen kaufen, weil die Zinsen eigentlich nur noch steigen können und dann fällt der Kurs des Papiers natürlich. Die Umlaufrendite zeigt schon einen entsprechenden Trend: http://www.finanzen.net/zinsen/Umlaufrendite Hat halt noch nicht auf die Bunds durch geschlagen. Hier eine Karte zu einer Studie von Maplecroft zum langfristigen Risiko: http://1.bp.blogspot.com/-HXPmTlwA1I...iscal+Risk.png So weit ich weiß, tun sie das gerade nicht. Würde auch keinen Sinn machen, weil der Bund ja immer seine neuen Anleihen verkaufen will und die alten werden eh schon an der Börse gehandelt, sind also schon verkauft.
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Geändert von DocTrax (27.02.2011 um 00:31:35 Uhr) |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Ich denke mal ein großer Nachteil bei Bundeswertpapieren ist die Inflation. Sollte sie wirklich kommen wie von einigen Leuten vorausgesagt dann steigen die Zinsen stärker an und man kann eventuell sogar real Geld verlieren.
Ich würde mir überlegen folgenden Fonds zu kaufen, wenn ich das Geld nur sicher und vor Inflation geschützt anlegen will: http://www.finanzen.net/etf/Lyxor_ET...flation_Linked oder noch sicherer eine deutsche inflationsgesicherte Anleihe. Die bringt zwar momentan nicht viel Zinsen, allerdings werden Zinsen und Nominal um die Inflation angepasst. * Rent-A-Slot *
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#10 (permalink) |
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SEO-Experte
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Die erste Frage die sich der Threaderöffner stellen sollte, ist wie lang er theoretisch auf das Geld verzichten kann. Wie sieht es mit der Risikobereitschaft bei Chance auf höhere Erträge aus? Muß das Geld ggf. kurzfristig verfügbar sein oder kann er längere Zeit drauf verzichten?
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#11 (permalink) | |
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PAUSIERT
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Zitat:
Marty |
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#12 (permalink) | |
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Kritikaster
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Zitat:
Summe: OK, mal schnell über den Daumen gerechnet: 16 Jahre mal 6,5% auf 100€ macht 104€ Zinzen, macht 77% auf 135€, durch 16 Jahre macht 4,8...% sagt mein Taschenrechner. hm... finde den Fehler
Aus der Phrasendreschmaschine:
"Wir stimulieren unsere proaktiven Visionen, um den logischen Shift der vielfach verflochtenen Strukturen abzuschöpfen." |
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#13 (permalink) | |
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R1150 GS Fahrer
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Jeder, der im Jahr mehr als gut 800 € Kapitaleinkünfte hat.
gruss kelle! Zitat:
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#14 (permalink) | |
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PAUSIERT
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ich z.B.
Zitat:
Marty |
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#15 (permalink) | |
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Benutzer
Reg: 28.10.2007
Beiträge: 57
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Zitat:
Ich würde einen Teil des Geldes in Gold und Silber anlegen, die Preise dafür dürften noch weiter steigen. Darüber hinaus wäre es sicherlich nicht schlecht Geld bei Portalen wie smava.de usw anzulegen. Gruss |
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| bundeswertpapiere, geldanlage, tagesgeld |
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