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#1 (permalink) |
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SNAKEWOOD
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Hallo zusammen,
ich wollte mal eine Diskussion zu dem Thema BP/Deepwater Horizon ankurbeln und fragen, wer da in euren Augen die Schuld bzw. die Verantwortung trägt? Ist ja so einiges schief gelaufen, sei es bei BP, der schweizer Konstruktionsfirma, den amerikanischen Behörden, dem Krisen-Management, etc... Wie schaut das eurer Meinung nach aus? LG Dir hat mein Beitrag geholfen / gefallen? Dann bitte ein
- (Danke!) |
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#2 (permalink) |
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mostly harmless
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"Schuld" sind, wie du schon schreibst, so einige.
HAFTEN sollte BP, meiner Meinung nach - und zwar voll! Hier wurde der Profit ganz klar vor Sicherheit gestellt und man beweist täglich, dass man für eine solche Katastrophe keine Notfallpläne hatte. Ein echtes Armutszeugnis. |Meine Bücherkiste|Willi an der Macht?|asoziales Netz?|Mehr Signatur|Hörbuch gefällig?"Wir spielen jetzt Krieg!" "Warum spielen wir nicht Frieden?" "Zu wenig Rollenmuster!!!" (aus Calvin & Hobbes) Sammelartikel, Bücher, Geschirr & mehr! |
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#3 (permalink) |
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Sinnmaximierung
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es nützt nix Schuldige zu suchen wenn die Schuld keiner so richtig anerkennen wird.. das rechtlich Schuld und Haftung im engen Zusammenhang stehen ist ne andere Perspektive der selben Medaille
mit Glück bleibt ein wenig Lerneffekt bei den Ölkonzernen hängen und deshalb sollten sie zahlen und zwar richtig |
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#5 (permalink) |
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Sinnmaximierung
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Da hast Du den Begriff Schuld glaub ich ein wenig weit ausgelegt, es ist war so das wir an dem Geschehen beteiligt sind weil wir für die Nachfrage sorgen die BP das Öl fördern läßt.
Allerdings kann man von Schuld für uns in dem Moment nicht mehr sprechen in dem durch große Sorgfalt durch BP der Schaden verhindert hätte werden können. Sie haben das Geschehen unmittelbar in der Hand, wir können nicht mal richtig entscheiden von welchem Ölkonzern wir unsere Ölprodukte kaufen. |
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Die Schuld liegt bei allen Menschen...
1.) Bei den Verbrauchern, denn sie sorgen ja für die Nachfrage. Würden wir alle auf Erdöl verzichten (die Menschen vor 300 Jahren kamen auch ohne klar^^), wäre es erst gar nicht dazu gekommen. 2.) Die Politiker, denn sie sollten dafür zuständig sein, die Firmen im Auftrag der Bürger/Wähler/Verbraucher zu überprüfen und riskante Bohrungen z.B.: solche in großer Tiefe gesetzlich zu unterbinden. 3.) Die Konzerne, denn sie sollten das was sie machen auch kontrollieren können. Wenn wir uns schon an der Natur bereichern müssen (was wir defintiv nicht müssten aber eben leider tun), dann können wir es wenigstens so tun, dass keine weiteren Schäden und Risiken entstehen, als schon vorhanden. Natürlich bin auch ich der Meinung, dass BP dafür gerade stehen soll und muss. Doch BP ist immer noch eine Firma und wenn BP blutet, dann "bluten" letztendlich die Geldbörsen der Kunden oder der Schaden ist so enorm, dass BP pleite geht, aber dann nimmt nur ein anderer Konzern deren Platz ein und das Spiel geht von vorne los... Andererseits sollten sich aber auch die Politiker und auch wir selbst an die eigene nase fassen und dafür sorgen, dass so etwas in Zukunft nicht wieder passiert... |
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#12 (permalink) |
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Music is the Best
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http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_b...6lunf%C3%A4lle
Wenn ich mir diese Liste betrachte, zweifle ich doch sehr an dieser Aussage. |
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#13 (permalink) | ||
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mostly harmless
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I.d.R. Wird sowas nur genehmigt, wenn wenigstens Grundlegende Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden. Selbst ein automatisches Sicherheitsventil war offensichtlich unnötig.
Aber gut - das die Bohrgenehmigungen in den USA schon für das richtige "Bakschisch" zu haben waren, ist im Zuge der Katastrophe ja bekannt geworden. Die Größe des Risikos wurde nie ernsthaft ermittelt - wahrscheinlich auch deshalb, weil die Zuwendungen gestimmt haben. Zitat:
Zitat:
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#14 (permalink) | ||
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Erfahrener GNUtzer
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Zitat:
Zitat:
Vllt hat man auch keine anderen Möglichkeiten mehr als in der Tiefsee Öl zu fördern. Und die Technik ist dafür noch unausgereift.
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Geändert von DocTrax (06.06.2010 um 22:27:12 Uhr) |
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#15 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
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Richtig, aber glaubst du die anderen Ölkonzerne sind besser bzw. haben bessere Methoden?
BP hatte jetzt nur das Pech, dass es bei einer ihrer Bohrinsel passiert ist und nicht bei einer der "Konkurrenz". Wenn ich könnte würde ich komplett auf Erdöl verzichten, aber alleine durch die Auto- und Öllobby und berufsbedingt bin ich auf ein Fahrzeug angewiesen, welches mit Öl fährt. Die ganzen Medikamente und Plastikartikel etc. auf Erdölbasis will ich mal gar nicht erwähnen. Wie gesagt noch vor knappen 100 Jahren kamen wir zu einem Großteil auch wunderbarbar ohne Erdöl aus. Zitat:
Wenn dem Verbraucher egal ist was der Konzern macht, sondern nur zu einem möglichst günstigen Preis sein Produkt erwerben möchte, dann ist dem Konzern auch egal welche Mittel eingesetzt werden, Hauptsache günstig. Wenn dann die Politik auch noch tatenlos zu sieht... Ich denke mal gar nicht weiter, man sieht es ja. In der Lebensmittelbranche war es genauso, irgendwann ist dem verbraucher klar geworden, Pestizide und Insektizide sind auch für den Verbraucher schädlich, also gibt es BIO. Die anderen Betriebe gibt es aber auch weil trotzdem noch genug Verbraucher da sind die das einen Dreck kratzt, wenn sie nur ihr Produkt weiterhin unter Marktpreis bekommen können. Der Druck auf die Konkurrenz wird also nur stärker weil die Verbraucher umdenken, aber es müssen ALLE Verbraucher umdenken. |
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| Stichworte |
| british petroleum, deepwater horizon, haftung, schuld, ölkatastrophe |
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