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Alt 14.10.2011, 17:52:33   #1 (permalink)
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Reg: 05.11.2010
Beiträge: 73
partytiger befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Nur noch kurz die Welt retten!

Wär schön, wenn wir gemeinsam schnell mal die Welt retten könnten. Aber wie?

http://www.youtube.com/watch?v=4BAKb2p450Q

Habt ihr Ideen?
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Alt 14.10.2011, 19:11:00   #2 (permalink)
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Benutzerbild von Microchip

ID: 331150
Lose-Remote

Reg: 06.08.2009
Beiträge: 75
Microchip wird schon bald berühmt werdenMicrochip wird schon bald berühmt werden
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Ich würde gern in die Politik.

Idiologie gibt es ja genug.

Nunja, die Piratenpartei macht das schon ganz gut, auch wenn man sich fragt wie die das alles umsetzen möchte.

Meine Idiologie wäre folgende:
(Leider auch ein Konzept was wohl nicht aufgeht)

An Lebensmitteln sollten keine Steuern verdient werden, jeder sollte die Möglichkeit haben sich den Luxus "essen" leisten zu können.

Statt Waffen, Kriege, Gewalt;
einig werden ohne krieg und ohne Geld.

Vielleicht durch etwas wie Facebook? Oder durch etwas wie Fussball?

Statt das bei einer Abstimmung schnell Streit entsteht, sollte jeder die Möglichkeithaben abzustimmen und die Mehrheit gewinnt.

Güterhandel in Form von:
"Ich repariere deinen PC, dafür bekomm ich 5 Bratwürstchen und einen Kartoffelsalat"

Sollte die Währungsschwankungen beheben.




Nunja nun mal im Ernst:

Die Welt retten?

Jeder kann das, da bin ich mir sicher.

Wenn jeder ein "besserer" Mensch wird und mit jedem Tag versucht alles gut zu machen.

Wenn man nicht Weg sieht, wenn jemand geschlagen oder ausgeraubt wird.

Wenn man nicht direkt einen Streit anfängt sondern eine Konversation führt die die Situation klärt.

Wenn man manche Situationen mit mehr bedacht bewältigt.
Und jemandem die Hand reicht wenn man helfen kann.


Wenn jeder Mensch so lebt, ohne die Natur auszunutzen und ohne anderen immer etwas schlechtes zu wollen denke ich.

Das wir alle gemeinsam die Welt retten können! :-)


Liebe Grüsse

Ich muss noch 148.713 Mails checken
------------------------------------------------------
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Alt 14.10.2011, 19:24:25   #3 (permalink)
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ID: 376225
Lose-Remote

Reg: 12.05.2010
Beiträge: 751
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Zitat:
Zitat von Microchip Beitrag anzeigen
Idiologie gibt es ja genug.
Also in der Politik gibt es viele Idioten und somit auch viel Idiotie, aber ob es viel Idiologie gibt?
Ich weiss nicht, ich kenn nur Ideologie mit e

Ansonsten, um die Welt zu retten, müsste weltweit auf erneuerbare Energie umgesattelt werden, fossile Rohstoffe sollten mit Bedacht eingesetzt werden und es muss nachhaltig geplant werden.
Desweiteren sollte das Finanzsystem auf ein Habensystem umgestellt werden.
Die einfachste Methode wäre das Tauschsystem, man kann nur weggeben was man besitzt und nicht zum "Überleben" benötigt.
Kredite sollten nur noch vergeben werden, wenn man wirklich etwas Nachhaltiges damit zu finanzieren plant, so ein Gewerbe beispielsweise oder ein Eigenheim.
Systeme die das spekulieren ermöglichen, wie Aktien- und Forexhandel sollten gänzlich abgeschafft werden.

Jeder kann natürlich seine Umgebung ein Stück weit verändern und "retten", aber die große "Weltrettung" kann nur global passieren und über 6 Milliarden Menschen und die Politik von über 190 Ländern unter einen Hut zu bekommen scheint unter heutigen Bedingungen nicht möglich.
Herzoegchen90 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2011, 22:34:21   #4 (permalink)
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Benutzerbild von Burrrito

Reg: 21.10.2008
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Burrrito wird schon bald berühmt werden
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Ich denke es gibt viele Sachen die man auf jeden Fall privat umsetzen kann um nachhaltiger zu leben oder ökologischer - aber letztlich worauf es auch ankommt ist zum einen wie ihr es sagt die Politik zum anderen auch die Wirtschaft und die Konzerne, da müssen viele Stellen zusammenspielen.
Burrrito ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.10.2011, 13:44:34   #5 (permalink)
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Reg: 15.04.2011
Beiträge: 25
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mmmh schwieriges Thema oder?! - im sinne: wo beginnen?
Dass Wirtschafts-/ Öko-/ Sozialsysteme "nachhaltig" aufgebaut sein sollten ist irgendwo klar - wenn mehr verbraucht als produziert wird, ist irgendwannd die Reserve aufgebraucht und die Systeme hören auf zu existieren.

Die Sache mit der Demokratie ist ein guter Ansatz, hat aber auch einen großen Nachteil: wenn die Mehrheit für eine Idee (oder Gesetz etc) stimmt so gibt es immer einen Teil der Wähler die unzufrieden nach Hause gehen. Diese darf man bei der nächsten Entscheidung nicht wieder außer Acht lassen denn sonst entsteht Frust der sich irgendwann explosionsartig äußern kann. Ist also auch nicht das perfekte System.

Problem an der Politik ist, dass man sich für gute Ideen/Ansätze meistens selbst prostituieren muss. Dh selbst wenn du ne super-Ideologie hast so scheiterst du an dem (Un-) willen der bestehenden Parteien. Oder auch wenn du schlagartig die absolute Mehrheit hast so sind immer noch alle Ordnungsstrukturen mit alten Parteiträgern besetzt die dich dann blockieren, Anweisungen nicht befolgen oder sich schlicht weigern zu arbeiten.

eine Möglichkeit wäre die bottom-up Methode... die nachhaltigen Ansätze müssen von unten kommen und nicht von der Politik verordnet werden. Hab letztens was gelesen, dass schon Teile der Industrie diese Ideen weiterverfolgen. Zb die Firma Gugler die Nachhaltigkeit zu ihrem Geschäftskonzept gemacht haben. Das ist nicht nur nett sondern spart wirklich Kohle.
So auch IBM mit ihrem Smarter Planet Programm wo sie versuchen Teile des Systems nicht mehr als Teile sondern gesamtheitlich zu betrachten und entwerfen dafür "intelligente" Lösungen. zb der Bereich Verkehr: Gesundheit, Energie, Arbeitsplätze, etc. werden beobachtet und analysiert wie sie wo zusammenhängen. Danach wird ein Konzept entworfen um das alles zu vereinheitlichen. Beispiel Stadt: Stockholm

Dh es gibt schon eine Reihe von Ideen und in ein paar Jahren wird sich sicher vieles durchgesetzt haben. Wir werden eh sehen wer am Ende gewinnt.... damit meine ich: wenn wir nicht lernen uns zu verändern sind wir am ende die leidtragenden...
FirstNemesis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.10.2011, 14:55:56   #6 (permalink)
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Zitat:
Zitat von FirstNemesis Beitrag anzeigen
eine Möglichkeit wäre die bottom-up Methode... die nachhaltigen Ansätze müssen von unten kommen und nicht von der Politik verordnet werden. Hab letztens was gelesen, dass schon Teile der Industrie diese Ideen weiterverfolgen. Zb die Firma Gugler die Nachhaltigkeit zu ihrem Geschäftskonzept gemacht haben. Das ist nicht nur nett sondern spart wirklich Kohle.
Auch das funktioniert nicht immer.
Was ist denn momentan der größte Diskussionsstoff?
Treibstoff respektive Öl und Atomenergie...

Ich sage dazu nur, das 3 Liter-Automobil gibt es schon mehrere Jahrzehnte, auch das Automobil welches lediglich über Druckluft betrieben wird, existiert als "ausgereifter" Prototyp bereits fast 2 Jahrzehnten, zumindest ist es mir seit Ende der 90er bekannt.
Aber niemand sorgt dafür, dass es auf den Strassen fährt, stattdessen wird weiter Lobbyarbeit geleistet, weiter Öl gefördert.
Um ein wenig auf den "Ökozug" aufzuspringen, werden Pflanzen für Biosprit angebaut, allerdings zu Lasten von Grundnahrungsmitteln...
Okay, Elektroautos gehen gerade von der Erprobungsphase in die Serienreife, aber mal ehrlich, man vergleiche das Gewicht der nötigen Akkumulatoren mit einem Tank voller Luft...
Effizient gedacht ist da wohl was besser?
Und auch ein Auto welches unter 3 Liter/100km verbraucht... Machbar schon lange, aber welches KFZ verbraucht bitte unter 3 Liter/100km?
Die wenigsten! Warum? Lobbyisten und Poltiker halten technologischen Fortschritt zurück, weil 1. kein Interesse an Nachhaltigkeit besteht oder zumindest nicht dran gedacht wird und 2. für die Allgemeinheit billiger wäre und den Lobbyisten und Politikern nicht mehr so schnell wie derzeit die Taschen mit Scheinchen füllen würde!

Das gleiche gilt für die Atomenergie, man hätte längst Lösungen für "sichere" Endlager schaffen können, stattdessen musste eine feuchte, einsturzgefährdete Asse herhalten. Zudem hätte man viel früher viel intensiver anfangen können, das Energienetz auszubauen und alternative Energiequellen zu fördern, auch könnte man den Fortschritt im Bereich Fusionsreaktor vorantreiben.
Aber all das würde kurzfristig sehr viel Geld kosten...
Und Lobbyisten und Politiker sind eher darauf bedacht, wie man kurzfristig viel Geld in die eigene Tasche wirtschaftet, denen ist Nachhaltigkeit egal.

Und leider wird die Welt momentan nur von kapitalistischen Lobbyisten und Politikern terrorisiert... ähm... regiert.
Herzoegchen90 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.10.2011, 18:33:58   #7 (permalink)
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Burrrito wird schon bald berühmt werden
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@ First: Was wurde denn dann oder wie wurde das in Stockholm umgesetzt?
@Herzögchen: DEfinitiv notwendig sehe ich vor allem die Tatsache nicht nur Neues zu erfinden oder in den Markt zu bringen sondern auch alltägliches zu beobachten und zu bündeln - denk mal daran: Mogelpackungen in den Supermärkten und wieviel Müll man da sparen könnte...
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Alt 18.10.2011, 19:02:38   #8 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Burrrito Beitrag anzeigen
@Herzögchen: DEfinitiv notwendig sehe ich vor allem die Tatsache nicht nur Neues zu erfinden
Naja, zu alten Lebensweisen zurückkehren könnte auch nicht schaden.
Nachhaltiger Fortschritt oder umweltschonenden Rückschritt.
Leben wie um beispielsweise 500 n. Chr. oder meinetwegen auch zwischen Anno 1000 und 1300, bevor das Schiesspulver seinen Siegeszug antrat ist sicherlich nicht immer einfach, aber aus gewissen Sichtweisen besser als das heutige, welches auf Ausbeutung anderer Menschen (Lebensmittespekulation in Afrika, Lohndumping, auch in Industrienationen etc.) und der Umwelt basiert.
Und wer jetzt ankommt mit Leibeigenschaft und Lehnsdiensten, eine moderne (Lohndumping-)Firma ist ihren Arbeitnehmern gegenüber nur selten verpflichtet. Wer sich über geringe Löhne und Überstunden beklagt wird einfach vor die Tür gesetzt.
Der Lehnsherr im Mittelalter war gegenüber seinen Untertanen verpflichtet, sie zu beschützen, sie mit Land zu versorgen, von dem sie sich ernähren konnten etc. Dafür mussten die Untertanen eben Abgaben leisten oder Lehnsdienste ableisten.
War der Lehnsherr kein schwarzes Schaf, so war das Verhältnis zumindest besser, als bei einigen heutigen Firmen, die nur die Arbeitskraft und nicht den Menschen dahinter sehen.

Ich bin der Meinung, auch wenn man nicht alles aus der Vergangenheit übernehmen muss, immerhin kann man aus der "Zukunft" bzw der Gegenwart lernen, so ist es manchmal ganz gut "back to the roots" zu gehen
Herzoegchen90 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.10.2011, 20:29:31   #9 (permalink)
46700

ID: 46700
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Labby
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ohne alles gelesen zu haben:

1. Abwarten, bis das Finanzsystem endgültig "gecrasht" ist. (Alles nur eine Frage der Zeit)

2. Schauen, was dann passiert!

3. Ein Neuanfang, wie auch immer selbiger aussehen wird. (Siehe 2.)

Klingt blöd, aber so oder so ähnlich wird es irgendwann mal kommen.


btw.: Man kann nichts ändern, was weit, weit vor unserer Zeit eingeführt und für gut befunden wurde. Wir sind auch viel zu weit um "zurück zu rudern". Ergo "Crash" abwarten und einen Neustart, des kompletten Systems.


p.s.: Mehr will ich nicht ausführen! Wer Null Klammern vergeben will: 46700
Labby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.10.2011, 21:08:05   #10 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Labby Beitrag anzeigen

1. Abwarten, bis das Finanzsystem endgültig "gecrasht" ist. (Alles nur eine Frage der Zeit)

2. Schauen, was dann passiert!

3. Ein Neuanfang, wie auch immer selbiger aussehen wird. (Siehe 2.)
An sich ein guter Ansatz, abwarten und Tee trinken funktioniert allerdings nur wenn man relativ isoliert auf einer Insel wohnt und pikiert Englisch spricht

Du weisst schon, was passiert ist (vor allem in Deutschland), nachdem das Finanzsystem das letzte mal gecrasht ist?
6 Millionen tote Juden, noch einmal so viele politische Verfolgte und Roma und Sinti und Millionen von toten (uniformierten) Männern und Zivilisten.

Du kannst davon ausgehen, wenn das Finanzsystem und damit auch ein Großteil des globalen Marktes, damit die Energiewirtschaft und viele politische Systeme crashen, dann wird es weltweit zu Kriegen, Bürgerkriegen, Aufständen etc. kommen.
Noch hinkt das System mit Müh und Not, aber sobald absehbar ist, wann es endgültig zusammenbricht, dann werde zumindest Ich bestimmt nicht abwarten, Tee trinken und nur schauen was passiert...
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Alt 18.10.2011, 21:22:05   #11 (permalink)
46700

ID: 46700
Lose-Remote

Reg: 23.10.2007
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Labby
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hab ich doch gesagt ... ich wollt das nur nicht weiter ausführen. So, oder so ähnlich, wie du das beschrieben hast, wird es irgendwann kommen. Ich mach die Augen nicht zu, ich bereite mich auch darauf vor. Nur, WAS will man jetzt machen?! Was dann passiert, wird man sehen. Jetzt gibt es nichts mehr zu machen! ... Traurig aber wahr!
Labby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2011, 10:53:45   #12 (permalink)
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Reg: 05.11.2010
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Zitat:
Zitat von Herzoegchen90 Beitrag anzeigen
Naja, zu alten Lebensweisen zurückkehren könnte auch nicht schaden.
Nachhaltiger Fortschritt oder umweltschonenden Rückschritt.
Leben wie um beispielsweise 500 n. Chr. oder meinetwegen auch zwischen Anno 1000 und 1300, bevor das Schiesspulver seinen Siegeszug antrat ist sicherlich nicht immer einfach, aber aus gewissen Sichtweisen besser als das heutige, welches auf Ausbeutung anderer Menschen (Lebensmittespekulation in Afrika, Lohndumping, auch in Industrienationen etc.) und der Umwelt basiert.
Und wer jetzt ankommt mit Leibeigenschaft und Lehnsdiensten, eine moderne (Lohndumping-)Firma ist ihren Arbeitnehmern gegenüber nur selten verpflichtet. Wer sich über geringe Löhne und Überstunden beklagt wird einfach vor die Tür gesetzt.
Der Lehnsherr im Mittelalter war gegenüber seinen Untertanen verpflichtet, sie zu beschützen, sie mit Land zu versorgen, von dem sie sich ernähren konnten etc. Dafür mussten die Untertanen eben Abgaben leisten oder Lehnsdienste ableisten.
War der Lehnsherr kein schwarzes Schaf, so war das Verhältnis zumindest besser, als bei einigen heutigen Firmen, die nur die Arbeitskraft und nicht den Menschen dahinter sehen.

Ich bin der Meinung, auch wenn man nicht alles aus der Vergangenheit übernehmen muss, immerhin kann man aus der "Zukunft" bzw der Gegenwart lernen, so ist es manchmal ganz gut "back to the roots" zu gehen
Du hast schon Recht, das Mittelalter war nicht ganz so finster, wie es heute oft dargestellt wird. Aber wer von uns möchte wirklich auf die Annehmlichkeiten der heutigen Zeit verzichten? Ich hab ganz gern Fließwasser und Strom und natürlich Internet! Die moderne Technologie kann sicher sogar dabei helfen, Probleme zu lösen. Oder besser: könnte. *Seufz* Kommt halt immer drauf an, wie die Technologien eingesetzt werden: Zum Wohle aller oder zum Wohle einiger weniger. Beispiel Internet: Eine unglaubliche Revolution in der Verbreitung von Information und Wissen. Leistbar ist Internet heute schon fast für alle: In ärmeren Regionen hat natürlich nicht jeder ein Notebook, einen Stand-PC und ein Smartphone, aber vielleicht gibt es irgendwo doch ein Internet Cafe, dessen Preise dem Umfeld angepasst sind und somit erschwinglich.
Wie gesagt, das hat es im Mittelalter leider nicht gegeben: Kein Internet-Cafe und kein Youtube!

http://www.youtube.com/watch?v=hU4OgnmFjK0
partytiger ist offline Threadstarter   Mit Zitat antworten
Alt 21.10.2011, 12:59:03   #13 (permalink)
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Reg: 15.04.2011
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@burrito: details zu stockholm findest du hier
ist ein sehr detailierter und interessanter podcast


@ Herzoegchen90
das was du beschreibst ist natürlich vollkommen richtig. die firmen haben immer schon innovationen aus ökonomischen gründen zurückgehalten. ist ja klar... sowas nennt man yield-management. dh gewinnmaximierung...
es muss eben für die betreffenden firmen BILLIGER sein die ökologische variante zu produzieren als die nichtökologische. grund für die preisdifferenz ist ja das die realen kosten (zb umwelt, gesundheit, etc.) nicht eingepreist werden. wenn man für palm-öl ganze urwälder abholzt, dann ist das zwar billig weil die eingesetzten resourcen gering waren, aber ökologisch ist das natürlich wahnsinn und die langfristigen kosten (kultur, gesundheit der lokalen bevölkerung) sind dann sehr hoch...
FirstNemesis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.10.2011, 15:42:05   #14 (permalink)
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Reg: 12.05.2010
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Zitat:
Zitat von partytiger Beitrag anzeigen
Du hast schon Recht, das Mittelalter war nicht ganz so finster, wie es heute oft dargestellt wird. Aber wer von uns möchte wirklich auf die Annehmlichkeiten der heutigen Zeit verzichten
Was würde denn dagegen sprechen zu sagen: Das und das und das von heute ist gut, zum bsp.: die Medizin, hygienische Verhältnisse (u.a. fliessend Wasser, gabs im Mittelalter stellenweise übrigens auch und davor in der Antike fast flächendeckend), wer sichs leisten kann, kann ja auch gerne ne Solarzelle auf sein Dach pflastern...
Und im Gegenzug werden in den Bereichen die heute nicht so toll sind Rückschritte gemacht, das Tauschsystem, beruhend auf dem materiellen Besitz den man hat, anstatt des heutigen, "ich druck einfach nochmal was nach"-Finanzsystems, wird wieder eingeführt. Steuern können in Naturalien bezahlt werden, Fortbewegung funktioniert wieder zu Fuß oder mit Tier, aber nicht mit schädlichem Verbrennungsmotoren (auch hier wieder: wessen Henne genug Eier legt könnte natürlich auch ein teures Elektroauto fahren).
Gewisse Infrastrukturen könnten zurückgebaut werden und wir konzentrieren uns in der Lebensmittelproduktion wieder regional, statt dritte Weltländer auszubeuten.
Herzoegchen90 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2011, 21:19:28   #15 (permalink)
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Benutzerbild von Burrrito

Reg: 21.10.2008
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Burrrito wird schon bald berühmt werden
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Danke für den Link hab nicht gewusst dass ibm solche Ansätze begleitet!
Und ja - es heisst halt bündeln, beobachten und daraus Schlüsse ziehen, ich denke das wäre bei vielem mal ein guter Ansatz! Dann erst sehen was man anders machen könnte anstatt zu schnell irgendwas zu machen.
Burrrito ist offline   Mit Zitat antworten
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