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#1 (permalink) |
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BAP rockt für alle
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Hallo,
ich habe in letzter Zeit meherer persönliche tiefschläge hinnehmen müssen und befindem ich in einer Art Tiefpunkt n meinem Leben. Ich würdesehr gerne professionelle Hilfe annehmen. Ich habe leider keine Ahnug wie ich da herangehen soll. Kann man einfach beim Phsychologen anrufen und um einen Termin bitten. War jemand schon mal bei einem Phsychologen und kann mir sagen wie das abläuft, also wie man ins gespräch kommt etc. Ich bin mir da wirklich unsicher und vielleicht kennt sich jemand damit ein wenig ausund kann mir weiterhelfen. Vielen Dank im vorraus Startup |
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#4 (permalink) |
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abgemeldet
Reg: 20.04.2006
Beiträge: 9.425
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Vor allem solltest Du zwischen Psychiater und Psychologe unterscheiden.
Ich würde Dir zu letzterem raten. Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Gesprächstherapeut oder möglicherweise Verhaltenstherapeut. Ein Psychiater / Neurologe ist meistens Mediziner und geht so auch in der Regel eher die Probleme an. Sprich: weniger reden, weniger Therapie, sondern die organischen Ursachen bekämpfen. Will nicht alle Psychiater über einen Kamm scheren, aber wenn Du schon selbst sagst, es geht um einen Tiefpunkt in Deinem Leben, dann brauchst Du Hilfe durch Gespräche und nicht durch Pillen (das ist jetzt leicht überspitzt, aber so in etwa kann man es schon differenzieren). Du kannst einen Therapeuten also anrufen und um einen Termin bitten, mußt aber damit rechnen, daß eine erhebliche Wartezeit (hier bei uns in Kiel derzeit etwa 6-12 Monate) in Kauf genommen werden muß. Man kann dann erstmal 5 probatorische Sitzungen vereinbaren, das heißt die ersten 5 Gespräche zahlt die Kasse in jedem Fall, man kann sich beschnuppern, schauen ob man sich eine intensive Zusammenarbeit vorstellen kann. Manche Therapeuten geben die probatorischen Sitzungen auch relativ schnell, damit man weiß, ob es sich lohnt, bei genau dieser Person diese lange Wartezeit in Kauf zu nehmen. Wenn man das Gefühl hat, daß man sich mit der Person keine enge Zusammenarbeit vorstellen kann, muß man nämlich weitersuchen. Daß Du nicht weißt, wie man ins Gespräch kommen soll, muß Dir keine Sorgen machen. Erstens sind Therapeuten darin geschult, Gespräche ins Laufen zu bringen, zweitens ergibt sich das meistens von selbst. Und Hemmungen brauchst Du dort auch keine haben. Ich glaube es gibt nichts, was einem Therapeuten mit Berufserfahrung fremd ist. Auch nicht wenn jemand dort weint oder wütend wird. Das bringt eine Therapie, wenn sie denn "ins Laufen gekommen ist", zwangsläufig mit sich, auch wenn sich das für jemanden, der noch keine Therapieerfahrung hat, erstmal komisch anhört oder man sich vielleicht normalerweise eher bemüht, seine Gefühle nicht in Gegenwart fast fremder Personen zuzulassen... Also, Kopf hoch, Gelbe Seiten schnappen und mal durchtelefonieren. Und sich nicht entmutigen lassen von den ersten möglichen Absagen, wie gesagt, die meistens sind ziemlich dicht und haben lange Wartelisten... LG, yerusha |
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#5 (permalink) | |
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back to the roots
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Zitat:
(Nix gegen dich yerusha)
| Flugstatistik | Spritmonitor | Borussia Dortmund | Sterne |
will be dominated by Hoovers and blenders. Geändert von cygnus (05.10.2006 um 21:48:53 Uhr) |
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#6 (permalink) |
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abgemeldet
Reg: 20.04.2006
Beiträge: 9.425
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Hätte ich aufgrund dessen, was Du zitiert hast, auch nicht so aufgefaßt
Ne, das ist ein Thema über das ich mich aufregen könnte, hier aber fehl am Platze ist. Lt. Politikern herrscht eine Überversorgung an Therapeuten, trotzdem dauert es oft ewig, einen Platz zu finden. Was einen aber nicht entmutigen sollte. Wie gesagt, zum Einen vergeben die meisten Therapeuten wenigstens relativ schnell Termine für die probatorischen Sitzungen, zum Anderen gibt es für die Übergangs- und Wartezeit, wenn man denn jemanden gefunden hat, auch sowas wie Beratungsstellen, wo man vorübergehend Beratungsgespräche bei Psychologen, Pädagogen o.ä. qualifizierten Leuten in Anspruch nehmen kann, meistens gegen einen kleinen, einkommensabhängigen Obulus oder sogar völlig kostenlos. LG yerusha |
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#7 (permalink) |
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die mit dem Pieps
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Hallo,
ich kenne sowas in der Art von meiner Schwester. Sie hatte als sie jünger war, so 16/17 Jahre alt, immer Zitterattacken, weil sie nicht mehr zwischen Realität und Traum unterscheiden konnte. So schlichen sich dann schlimme Gedanken in ihren Kopf (Verfolgungswahn, Depressionen) Sie wurde von ihrem Kinderarzt in ein Krankenhaus mit psychologischer Einrichtung überwiesen. Dort ist sie dann einige Male hingegangen. Manchmal sogar nachts ohne Termin, um zu reden und beruhigt zu werden. Das hat ihr echt geholfen und sie hatte auch keine Angst. Sicher ist es schwer am Anfang mit jemanden darüber zu reden, den man nicht kennt, aber wenn man das 1-2 mal gemacht hat, ist das normal. |
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#8 (permalink) |
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Greyhat
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yerusha jetzt hasse ich dich
mein Vater ist Psychater ^^ Die machen mehr als nur eben checken und Pille verschreiben CHERRY SMS - SMS ab 2,5 Cent!
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#9 (permalink) | ||
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...
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Zitat:
Zitat:
Ansonsten ist zu Yerushas Post kaum noch etwas hinzuzufügen. |
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#10 (permalink) |
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Greyhat
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Ja, stimmt natürlich
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#11 (permalink) | |
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abgemeldet
Reg: 20.04.2006
Beiträge: 9.425
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Zitat:
Aber Du kannst nicht leugnen, daß Psychiater die ganze Sache EHER auf organischer Basis angehen, sprich die Ursachen für Depressionen z.B. auch eher in Serotoninmangel als in Streß, traumatischen Kindheitserlebnissen oder Mobbing am Arbeitsplatz o.ä. betrachten. Ich will Psychiater keinesfalls abwerten. Auch will ich die Wirkung und Hilfe von Medikamenten nicht schlechtreden. Ich selbst mache seit Jahren Therapie und nehme zusätzlich Antidepressiva. Aber je nach Ursache sollten die berühmten kleinen rosa Pillen (die noch lange keine Glückspillen sind) wenn überhaupt dann nur unterstützend nebenbei gegeben werden. Für mich liegt die Hauptbehandlung diverser psychischer Probleme immer noch darin, die Ursachen zu bekämpfen und nicht ausschließlich die Symptome. Was im Übrigen für alle Formen von Krankheiten gelten sollte... LG, yerusha |
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#12 (permalink) | |
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Forenleser
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Zitat:
Das mit den Medis könnte daran liegen, dass Mediziner nun mal Medizin studiert haben und sowas auch verschreiben dürfen. Ein Psychologe hat Psychologie studiert und darf von der Ausbildung erstmal keine Medis verschreiben. Es gibt natürlich Praxen wo beide zusammenarbeiten und das ist meiner Meinung nach das beste, weil dann jeder sein Fachwíssen an den Mann bringen kann. Allerdings sind diese dann natürlich noch eher überlaufen. Und mit dem Reden mach dir mal keine Sorgen, dass ergibt sich. Du bist ja nicht deren erster Patient und die kennen das auch, dass die Patienten nicht hinkommen und z.B. sagen: "Hey, ich bin in meiner Kindheit missbraucht worden, hilf mir mal." Wenn man will kann man auch einfach jemanden zur "Unterstützung" mitbringen (ne Freundin oder so). Dann fühlt man sich nicht so allein. Muss man aber nicht. Ansonsten wird das so laufen, dass der/die dich wahrscheinlich einfach fragt warum du denn hergekommen bist und dann sagst du das, was du bei uns geschrieben hast, dass du halt einige Tiefschläge in deinem Leben erlebt hast und ein bisschen Hilfe gebrauchen könntest damit umzugehen. Dann wird er wohl fragen ob du ihm mehr darüber erzählen kannst und willst und schon ist ein Gespräch in Gange. Es ist nicht so schlimm, wie du denkst und nur weil die in ihrer Berufsbezeichnung das Wort "Psych" drin haben sind das keine Unmenschen und du kein schlechterer Mensch. Manchmal trifft das Wort Seelsorger -> sich um die Seele kümmern, wesentlich besser. Und mit einer Lungenentzündung oder einem gebrochenen Bein gehst du doch auch zum Arzt, weil du das nicht alleine heilen kannst. Warum also nicht, wenn die Seele weh tut? |
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#13 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Geändert von mralawie (09.10.2006 um 23:35:01 Uhr) |
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#14 (permalink) | |
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Klammdrachen
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Zitat:
Oder darüber reden und es von einer anderen Seite beleuchten um etwas mehr Klarheit zu haben? Der Gang zum Psychologen ist in manchen Fällen nicht verkehrt. Leider machen es die langen Wartezeiten manchmal schwer sein Problem zu "beseitigen" denn bis dahin kann noch viel passieren. Ich weiß nicht wie objektiv Du Dir selbst gegenüber bist, also verliere Dich bitte nicht aus den Augen. So einen Tiefschlag steckt man nur oberflächlich so schnell weg. Ein Gespräch mit Freunden ist schon sehr hilfreich, aber genügt das auch wirklich? Ich will Dich hier nicht zu irgendwas drängen, ich möchte Dir nur aufzeigen, dass es oft anders ist als es scheint. Also lass Dir vielleicht trotzdem mal einen Termin geben Schaden kann es nicht. |
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#15 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Das kann gut sein, aber meine Probleme sind jetzt nicht die größten und treten auch nicht in alzu großen Mengen auf, deswegen frage ich mich ob sich ein Besuch lohnen würde. |
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