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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Hallo,
hier schildere ich mal kurz den Fall, der mir vor kurzem passiert ist. Ich kaufe bei H mehrere Artikel zu einem sehr gutem Preis. Die Bezahlung erfolgt per Sofortüberweisung. H schickt in folgender Reihenfolge die Mails zum Ablauf: 1. Wir bestätigen den Eingang Ihrer Bestellung (Vereinbarter Liefertermin bei Bestellabgabe war der 18.01.11) 2. Zahlungseingang erfolgreich, ihre Bestellung ist unterwegs 3. "Wir haben so viele Bestellung für diesen Artikel erhalten, dass unser Lagerbestand binnen kurzer Zeit vergriffen war" Es wird angeboten nur 1 Artikel zu erhalten (anstatt der 20 bestellten) sowie darauf verweisen, dass ein "gleichwertiges" Ersatzprodukt geliefert werden kann (aber auch nur 1 statt 20). Die AGB des Anbieters sagen folgendes aus: § 2 Bestellung und Vertragsschluss: Die Bestellung des Kunden stellt ein Angebot an *** zum Abschluss eines Kaufvertrags dar. Nach Eingang der Bestellung wird *** den Kunden über den Eingang seiner Bestellung per E-Mail informieren (Bestellbestätigung). Die Bestellbestätigung stellt keine Annahme des Angebots des Bestellers dar. Der Kaufvertrag kommt mit Annahme des Angebots durch *** zustande. Die Annahme erfolgt durch eine per E-Mail übersandte Versandbestätigung oder durch Lieferung der Ware. *** kann das Angebot innerhalb von zwei Wochen ab Eingang des Angebots des Bestellers annehmen. ... § 6 Zahlungsbedingungen: 1. Der Kaufpreis wird mit Annahme der Bestellung durch *** zur Zahlung fällig. Somit heißt das für mich: Durch die Annahme der Zahlung (per Sofortüberweisung und Bestätigung durch die Mail) hat der Händler den Vertrag angenommen und ist zur Erfüllung verpflichtet. Sollte die Lieferung verweigert werden, was kann ich tun? Da es ein wirklich gutes Angebot war, würd ich die Ware auch gern in der Menge "erhalten". Grüße Wusseler Geändert von wusseler (23.01.2011 um 15:24:43 Uhr) |
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#7 (permalink) | ||
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Web-Schneiderei.de
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Zitat:
Dabei spielt es keinerlei Rolle, ob dieses nicht näher genannte Produkt die gleichen Funktionen aufweisen , wie das eigentlich bestellte Produkt. Zitat:
Oder kauft man einen BMW für 50.000 Euro , der ist doch nicht mehr im Angebot und lässt sich dann mit 2 VW´s abspeisen, nur weil sie den gleichen Wert in etwa haben würden? Nee nee, das was man bestellt, darauf haste nen Anspruch, ist es nicht vorrätig (sofern es nicht bei der Bestellung angegeben wurde), kann man vom Kaufvertrag zurücktreten. Die Willenserklärung sagt ja etwas explizites aus und zwar dass man Produkt A kaufen mag und nicht Produkt A- ! |
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#8 (permalink) |
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back to the roots
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In der zweiten Mail steht aber schon, daß die Ware unterwegs ist. Damit ist doch dann die Bestellung bestätigt. Daß die danach behaupten, die wollen nur eins schicken, ist doch deren Problem. Wie kann die Ware denn schon unterwegs sein, wenn die Hälfte fehlt?
Edit: Im ersten Post steht drin, daß einer der bestellten Artikel geliefert werden kann oder halt einer der gleichwertig ist! |
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#9 (permalink) |
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Web-Schneiderei.de
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Es ist doch völlig irrelevant was in der zweiten Mail steht, da in der 3. Mail ja klar gesagt wurde was nun geschieht.
Die bestellte Ware ist nicht vorhanden und es wird einfach ein anderer Artikel verschickt. Dazu muss ich dann aber auch zustimmen , tu ich es nicht, entsteht auch keine Willenserklärung , die rechtens ist. Kauf ich blaue Gummidildos ,dann mag ich keine Vakuumpumpe haben. Im Klartext, Annahme verweigern, vom Widerrufsrecht Gebrauch machen ,sofern man den Ersatzartikel nicht kaufen möchte und fertig. Und nicht alles was in den AGB steht ist auch gesetzeskonform |
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#10 (permalink) | |
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back to the roots
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Zitat:
Lies doch den ersten Post mal richtig! Es kann 1 bestellter Artikel geliefert werden. Es könnte aber auch ein Ersatzartikel geliefert werden, da aber auch nur 1 und nicht 20. |
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#11 (permalink) |
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Web-Schneiderei.de
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Grins, irgendwie macht es nicht klick bei dir ne?
Ist nicht böse gemeint, aber wenn ich 20 Artikel bestelle, was ein Bestellvorgang ist und ich bekomme keine 20 Artikel, dann muss ich dem Vorschlag nicht stattgeben . Es wird keiner von uns wissen, ob die Versandbestätigung nicht eine automatisierte Mail ist, auf die man keinen Einfluss hat. Der Versand wird denk ich mal nach eigenem Ermessen des Händlers erfolgt sein. Ich kenn den Fall doch. Hab öfter in den letzten Jahren Dinge bestellt, die nicht so geliefert werden konnten,wie ich es wollte. Also was hab ich gemacht? Ware nicht angenommen, da nicht das geliefert wurde was ich bestellt habe und fertig. Wie er in unserem Fall entscheidet ist ja auch nochmal ne andere Geschichte. |
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#13 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Spandauerhat zwar recht mit seien Ausführungen,
jedoch ist es mir Egal, von welcher Marke der Artikel ist. Hauptsache, er erfüllt seinen Zweck. Was mich wurmt, ist die Menge. Wenn ich 1 Artikel geliefert bekomme, bezahle ich inkl. Versand 6 Euro statt 14 Euro Normalpreis. Bei den bestellten 20 Stück bezahle ich 22 Euro statt 280 Euro. (1 Artikel Plus 5,x Euro Versandkosten oder 20 Artikel+5,x Euro Versandkosten...) Seht ihr, wo mein Problem liegt? Klar sind die 10 Euro Ersparnis toll, aber ich habe nicht umsonst 20 bestellt. |
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