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#1 (permalink) |
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chaotisches Ding
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Hallo ihr lieben,
heute Morgen war ich beim Frauenarzt und der hat festgestellt, dass ich in der fünften Woche Schwanger bin. Für den ein oder anderen wohl ein freudiges Ereignis. Für mich nicht. Ich darf mich jetzt entscheiden was ich tun möchte. Abtreiben (bitte nicht gleich los schreien) oder austragen. Hintergrund meiner Überlegung ist die, dass mein Freund Methotrexat einnimmt und dieses wohl das Erbgut verändert/verändern kann. Lt. Arzt ist es eine geringe Dosis, die er zu sich nimmt, aber das Risiko auf ein behindertes Kind besteht. Auch im Internet konnte ich nur Fälle finden, wo davon abgeraten wird das Kind auszutragen, aber ich habe nichts gefunden, ob ein Kind auch gesund zur Welt gekommen ist. Mal abgesehen davon, dass ich auch keinen Fall gefunden habe, wo nicht sie, sondern er das Medikament einnimmt. Deshalb frage ich mal in eure Runde, ob der ein oder andere vielleicht solchen Fall kennt. P.S. Ich hoffe, es gibt hier jetzt keine Grundsatzdiskussion über Abtreibung. Ich möchte nur wissen, ob jemand Fälle kennt, die eben mit Geburt und Methotrexat zu tun habe. |
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#3 (permalink) |
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nicht mehr nett
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Ich kenne so einen Fall auch nicht, aber versuche dich doch mal mit deinem Gesundheitszentrum in Verbindung zu setzen oder Beratungsstellen für Schwangere, Sozialmedizinische Dienst etc. da gibt es viele Möglichkeiten, vielleicht kommst du ja so an deine Informationen, die du brauchst. Und vielleicht wäre eine zweite Meinung von einem Frauenarzt auch eine Möglichkeit. Jedenfalls ist eine Entscheidung ob für oder gegen das Kind, eine Angelegenheit, die du dir gut überlegen solltest.
Was sagt denn der Arzt von deinem Freund dazu? Der sollte doch die Nachwirkungen des Medikaments kennen oder? ![]() In Gedenken an Maja und Jack. Wir werden euch nie vergessen. |
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#5 (permalink) |
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back to the roots
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sprich nochmal mit deinem frauenarzt. evtl. gibt es eine möglichkeit, solche schädigungen frühzeitig zu erkennen. fruchtwasseruntersuchung oder sowas. ich weiß, daß es bei erblich bedingten krankheiten wohl so ist, ob es bei anderen auch geht, muß dir dein arzt sagen können.
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#6 (permalink) | |
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Zaaaaapppp
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Zitat:
ich wiedersprech da mal! lass dir von keinem sagen was du zu tun hast,maximal mit deinem freund beratschlagen! denn dein körper gehört dir alleine,nur du kannst entscheiden was passieren soll! diese last kann dir meiner meinung nach niemand abnehmen! in jedem fall: alles gute |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Ich wette es hagelt durch diesen Post wieder rote für mich, aber es ist meine Meinung, die ja niemand teilen muss.
Also ich denke, wenn du dich abseits der Tatsache, dass das Kind mißgebildet sein könnte, eh noch nicht reif dafür fühlst oder auch aus anderen Gründen noch kein Kind willst, dann würde ich es abtreiben. Schließlich besteht immer noch die Möglichkeit später mal Kinder zu bekommen, wenn dein Freund das Medikament abgesetzt hat (weiß ja nicht aufgrund welcher Krankheit er es nehmen muss). Kann er es nicht absetzen, sprich muss es ein Leben lang nehmen, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Ihr solltet euch dann überlegen, ob ihr überhaupt irgendwann Kinder haben wollt aufgrund der Gefahr von Mißbildungen. Allgemein bin ich auch eher gegen Abtreibungen, aber in solchen, ich nenn es mal Härtefällen, ist es schon was anderes. Ansonsten stimme ich meinem Vorredner zu, entscheidet ihr das als Paar und mit dem Arzt zusammen, aber nicht mit der Familie oder mit Freunden, denn es ist euer Leben und euer Kind, wofür ihr dann auch verantwortlich sein werdet, wenn du es bekommst. Den Arzt würde ich aber auf gar keinen Fall außßen vor lassen, denn er kennt sich am besten mit der Materie aus. Ich würde evtl sogar mal auf die Suche nach Frauenärzten gehen, die Erfahrungen mit Schwangerschaften und dem Medikament haben. |
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#8 (permalink) |
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Benutzer
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Bis zur wievielten Woche darf man hier in D eigentlich nochmal eine Abtreibung vornehmen?
Es gibt möglichkeiten das Kind schon jetzt Gründlich zu Untersuchen - leider sind diese Untersuchungen (Pränatale Diagnostik) auch nicht immer gerade ungefährlich für das werdende Lebewesen. Habe auch keine Ahnung in wie weit die Krankenkassen einen bei so etwas unterstützen. Dazu kommt noch das die auswertung etwas Zeit in Anspruch nimmt, bzw. man kann sie erst ab bestimmten Entwicklungsstadien anwenden. Fruchtwasseruntersuchung wäre hier ein Stichwort. Die Droge in geringen Mengen bei deinem Freund, sollte wohl das Risiko auf Fehlbildungen wohl nicht so massiv erhöht haben wie du befürchtest. Solange du diese Dorge nicht nimmst bzw. genommen hast - sollte der Risikofaktor der davon ausgeht eher gering sein. hier noch ein toller Link: http://www.rund-ums-baby.de/p.diagnostik.htm |
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#10 (permalink) | |
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Mod-Mami
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Zitat:
Pränatale Untersuchungen werden aber erst so ab der 14. Woche durchgeführt, viele auch noch viel später. Ich selber kann verständlicherweise zum Thread nicht viel beitragen, ich bin im 8. Monat schwanger und alles, was ich sagen möchte, würde den Rahmen sprengen. Täglich verschwinden Rentner im Internet, weil sie "Alt" + "Entf." gleichzeitig drücken... ![]() |
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#12 (permalink) | |
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Mod-Mami
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Zitat:
Das wird immer alles nur in Prozenten angegeben, keiner wagt da eine definitive Aussage. Auch nach der Fruchtwasseruntersuchung bekommt man nur eine Aussage, wie viele der Zellen im Fruchtwasser eine Anomalie haben - was nicht immer auf das Baby schliessen lässt. In der 22. Woche etwa kann man dann ein großes Screening machen und da würde man dann zB sehen, wenn Körperteile fehlen, der Rücken offen ist, das Hirn freiliegt oder oder oder... Doch dann hat man als Mutter schon so viel gespürt. Es strampelt dann ja schon, es meldet sich immer wieder. Es wird also immer eine Entscheidung der Eltern bleiben. Kein Arzt kann da was vorschreiben. Und ob man das als Eltern tragen kann, weiß ich nicht. Ich könnte es niemals. Täglich verschwinden Rentner im Internet, weil sie "Alt" + "Entf." gleichzeitig drücken... ![]() |
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#13 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Ich wurde damals mit 24 ungewollt schwanger - mitten in der besten Studenten-Party Zeit. (Da waren auch die ein oder anderen Drogen mit im Spiel...)
Ich wollte eigentlich nie Kinder und mein ganzes Leben schien damals zusammenzustürzen. Ich habe mich - weder mit meiner Familie noch mit irgendwelchen Freunden hingesetzt. Sondern nur mit demjenigen, den es anging: Dem Vater. Wir haben uns ein Wochenende Zeit genommen - "die Welt ausgesperrt" (Telefon aus, Internet aus) und wirklich das Wochenende zusammen genossen und dabei vernünftig überlegt. Pro/Contra. Auch bei mir war die Gefahr gegeben, dass ich da im Erbgut etwas kaputtgemacht habe nach meiner Feierei. So früh konnte uns das aber kein Mensch sagen. Dass wir es dann bekommen das Kind - das war unsere - und vor allem meine Entscheidung. Und diese Entscheidung kann man wirklich nur für sich allein treffen. Aber lass dir gesagt sein - ich war einen kleinen Millimeter selbst nur von einer Abtreibung entfernt - keine Ahnung, warum ich es doch nicht tat - es war sowas wie eine innere Stimme. Ich würde daher niemals jemand verurteilen, der ein Kind abtreibt, der in einer solchen Situation steckt wie du - genauso wenig wie ich sagen kann: Trage es aus. Auch der Arzt kann in der jetzigen Phase nur mutmaßen, was Schädigungen angeht! Wirklich 1000%tig sicher sagen kann man es erst im späteren Verlauf einer Schwangerschaft. So hart es klingt: Das ist allein deine Entscheidung - und die kann dir leider keiner abnehmen. |
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#14 (permalink) |
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Unter Wolverines Kralle
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Jeder der in einer solchen Situation war,weis wie schwer deine Entscheidung ist. Du musst mit beiden Entscheidungen ein Leben lang leben auch ich stand vor jahren vor dieser Entscheidung... Und man sollte niemals auf andere Hören denn es ist dein leben, dein körper und da hast nur du was zu sagen und sonst niemand... Es wird für dich die schwerste Entscheidung deines Lebens sein... So hart es jetzt auch klingt und wieviele rote ich jetzt auch kassieren muss aber bist du dir sicher das du eventuell ein Leben lang für ein vielleicht behindertes Kind da sein kannst,es braucht dich tag und nacht...
Meine Freundin hat eine behinderte Tochter ich erlebe oft am eigenen leib mit wie hart das ist, ich persönlich hätte nicht die Kraft dafür...Aber denk auch so wenn du es abtreibst der gedanke geht dir ein Leben lang nach und deswegen überleg dir genau was du tust und entscheide nicht leicht fertig denn es geht um deine Zukunft .... Ich wünsche dir für deine Entscheidung viel Glück
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Lächeln ist die charmanteste Art,
die Zähne zu zeigen....! |
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#15 (permalink) | ||
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der echte Wolf
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Moin
Es gibt eine Menge links im Netz Leider kann ich dir auch nur ein paar Links aufzeigen, Anscheinend sind bestimmte Sachen zu beachten. http://www.rheuma-online.de/a-z/m/methotrexat.html Welche Info mir im Moment relevant erschien http://www.rheuma-online.de/fua/169.html Ein Auszug aus der Seite Zitat:
>> Methotrexat << eingegeben. Die gefundenen Resultate sind nicht gerade als günstig zu beschreiben. Als nächsten Suchbegriff >> Methotrexat Schädigung von Spermien << http://www.rheumawelt.de/rhe/rat_und...6600,103477.do ein weiterer Auszug Zitat:
Deine Frage hier zeigt das du die Gedanken darüber machst und verantwortungsvoll damit umgehen möchtest. Ohne in Panik und Hysterie zu verfallen, solltest du dich mit deinem Mann(Familie) zusammensetzen. Entsprechende Ärzte aufsuchen, lass dich bitte nicht von unqualifizierten Beratern abspeisen. Ich hoffe das ihr eine gute Beratung bekommt, ihr den für euch richtigen Weg findet. Alles Gute und viel Glück LG Wolf |
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