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| Umfrageergebnis anzeigen: Organspende - Wie steht ihr dazu? | |||
| Ja, ich würde spenden und habe einen Ausweis. |
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54 | 37,50% |
| Ja, ich würde spenden, habe aber KEINEN Ausweis. |
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62 | 43,06% |
| Kommt ja gar nicht in die Tüte. |
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6 | 4,17% |
| Meine Organe gehören mir. |
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14 | 9,72% |
| Ich weiß nichts darüber und möchte mich damit nicht beschäftigen. |
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6 | 4,17% |
| Wie bitte? |
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2 | 1,39% |
| Teilnehmer: 144. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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LinkBack | Themen-Optionen | Ansicht |
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#1 (permalink) | |
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Hobbitfrosch
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Ja, hallo erstmal!
Als selbst Betroffene stehe ich diesem Thema natürlich recht aufgeschlossen gegenüber. Edit: Ich glaube, ich sollte hier mal ein bisschen über meine Geschichte schreiben, damit ihr meine Beweggründe besser versteht: Ich leide an einer Krankheit (obwohl das 'leide' eigentlich doof ausgedrückt ist...) namens Juvenile Nephronophtise. Das ist eine genetische Erkrankung, vererbt über rezessive Gene der Eltern, die mit einer Chance von 25 % im Kind zu einer dominanten Erkrankung führen. (Es gibt insgesamt 4 Varianten in der Vererbung, deshalb die 25%). Für die betreffenden Organe (ind iesem Fall die Nieren) bedeutet das, das sie in einem über Jahre dauernden, chronischen Prozess die Funktion einstellen. Bei einem Chronischen Nierenversagen gibt es vier Stadien: Zitat:
Das führte zu Ärger mit meinen Eltern, vor allem mit meinem Stiefvater, weil ich wieder anfing ins Bett zu machen. (welches Kleinkind macht das nicht?) Tja, lange Rede, kurzer Sinn: Mir ging es immer schlechter, doch da Niereninsuffizienz bei Kindern so selten ist, wurde mein Zustand von den Magdeburger Ärzten nicht ernst genommen. Wir liefen von einem Doktor zum nächsten, von Röntgenärzten zu Orthopäden und Sportärzten, doch alle meinten, es wäre nichts und ich würde simulieren. Das letztendlich überhaupt herauskam, dass ich so sehr krank bin, war reiner Zufall. Weil ich anfing, ein starkes Zittern zu entwickeln (was ich heute noch habe, keinen Dank an all die Stümperdoktoren da draußen), gingen wir zu einer Neurologin, die das tat, was all die Mediziner hätten tun sollen: Sie nahm mir Blut ab. Danach fuhren wir in den Urlaub, es war 1989 und wahnsinnig heiß, doch ich schwitzte nicht mehr, weil mein Körper nach und nach alle Funktionen einstellte. Ich wollte nicht mehr essen oder trinken, hatte weder Durst noch Hunger. Als wir wieder nach Hause kamen, lag ein Zettel im Briefkasten, der besagte, dass das Labor wohl einen Fehler gemacht habe, die Werte seien viel zu hoch und wir sollten zur Hausärztin zur Nachkontrolle. Gesagt, getan. Wir fuhren also dorthin und ließen mir Blut abzapfen. Ich kann mich erinnern, dass wir sehr lange warten mussten und die Doktorin mich nach dem Ergebnis gar nicht mehr heim ließ, sondern von ihrer Praxis aus ein Taxi rief, dass mich in eine Kinderklinik brachte. Dort weiß ich noch, dass ich in einem Untersuchungszimmer auf einer Liege saß, und auf einmal das ganze Zimmer voller Leute war, die alle sehr aufgeregt waren. Ich weiß, dass ich in der Nacht schrecklichen Durst hatte, und lange nach einer Schwester rief. (Ich war so klein, dass ich in ein Gitterbett passte, da kommt man so schnell nicht raus.) Auch kann ich mich erinnern, das am anderen Morgen, als die Schwestern kamen und uns aus den Betten holten, ich weder sitzen noch stehen wollte. Mir wurde einfach unglaublich schlecht, sobald ich in eine aufrechte Position gebracht wurde. Bis jedoch das Personal gepeilt hat, das ich gerade im Sterben lag, verging ein bisschen zuviel Zeit. Als sie das Ganze endlich begriffen hatten, war der Teufel los. Mir wurden eine Infusion und ein Blasenkatheter gelegt (schmerzhafte Sache, das) und nach meiner Mutter geschickt, die zu Hause bei meiner kranken kleinen Schwester war. Sie wurde dort von einem Taxifahrer abgeholt, der ihr lediglich sagte, es wäre etwas mit mir, jedoch keine näheren Informationen dazu gab, egal, wie sehr sie danach fragte. …. Sorry, Leute, aber ich merke gerade, wie sehr mich das aufwühlt. Ich habe das zwar schon oft erzählt, aber das Schreiben scheint einen Unterschied zu machen…. Nach den Aufregungen der letzten Wochen zum Thema Organspende dachte ich mir, erkundige ich mich mal, wie die Klammer dazu so denken. Was haltet ihr von Organspende? Würdet ihr Organe spenden? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum? Habt ihr einen Spenderausweis? Und die wichtigste Frage: Was wisst ihr über Organspende? Edit: So, ich editiere mal. Von den Klammern, die bisher gepostet haben, haben folgende einen Spenderausweis: Blaq Yerusha wundertuetchen noone JeriC Leo Hypnotic Xhollowboyx Valle ![]() Durch den Thread darauf gekommen sind: MiMo666 coquic ![]() ![]() ![]()
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Ein Kamel passt durchaus durch ein Nadelöhr. Man muss es nur in feine Streifen schneiden. Geändert von Schwarzdrossel (26.06.2007 um 13:59:35 Uhr) |
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#2 (permalink) |
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Benutzer
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Ich hab nen Organspendeausweis. Und habe auch absolut kein Problem damit, Organe zu spenden.
Ich kann damit ja sowieso nichts mehr anfangen, wenn ich tot bin. Dann kann ich damit wenigstens noch jmd. helfen. Ich bin auch für das Gesetzt, dass jedem die Organe entnommen werden, außer er hat sich vorher ausdrücklich dagegen entschieden! |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Generell bin ich für Organspenden, da durch sie Menschen ein besseres oder überhaupt ein Weiterleben ermöglichen. Natürlich muss die Spende freiwillig und nicht erzwungen oder erkauft sein (Thema Organhandel). Keiner sollte zum Spenden gezwungen werden, sofern er irgendwelche moralischen Bedenken hat.
Ich selbst besitze keinen Spenderausweis. Ein Grund dafür ist, meiner Meinung nach, dass das Thema Organspende zuwenig im Mittelpunkt steht und ich dadurch noch nicht auf die Idee gekommen bin mich als Spender zu melden. Außerdem will ich nicht schon jetzt an mein eigenes Ende denken. Zugegeben weiß ich auch nicht sehr viel darüber. Reicht es wirklich, wenn man eine Erklärung schreibt, dass man seine Organe spenden will und diese mitführt? |
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#6 (permalink) | |
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Hobbitfrosch
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Zitat:
Einen Spenderausweis bekommst du bei jeder Krankenkasse. Hast du sonst noch Frage zu den Verfahren? [X]Meine Galerie [X][X][X]Signaturerweiterung[X]
Ein Kamel passt durchaus durch ein Nadelöhr. Man muss es nur in feine Streifen schneiden. |
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#10 (permalink) |
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Klammdrachen
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Meine Familie weiß das ich das gerne meine Organe spenden möchte um so vielleicht noch anderen helfen zu können.
Diesen Wunsch habe ich auch in meiner Patientenverfügung hinterlegt. Ein Organspenderausweis kommt für mich aber nicht in Frage. Ihr könnt von mir denken "die spinnt doch" aber ich habe mich viel zu ausgiebig mit dem Thema befasst und sehr viel erlebt, um ganz gutgläubig mein Leben in die Hände anderer zu legen. Vielleicht ändert sich meine Meinung, wenn ich erst im Krankenhaus arbeite, aber das glaube ich nicht, denn die meisten Mediziner besitzen diesen Ausweis selbst nicht, dass muß schon einen Grund haben. |
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#11 (permalink) | |
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Hobbitfrosch
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Zitat:
![]() ![]() Man kann in dem Ausweis auch festlegen, welche Organe man spenden will und welche nicht. Ich besitze ebenfalls einen und habe alle meine Organe außer den Nieren (Haha) und der Haut zur Spende bestimmt. [X]Meine Galerie [X][X][X]Signaturerweiterung[X]
Ein Kamel passt durchaus durch ein Nadelöhr. Man muss es nur in feine Streifen schneiden. |
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#12 (permalink) |
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downtownmeals.com
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ähm... wird das hier die neuauflage eines bereits existierenden threads:
Organspende: Trotz Rekordzahlen immer noch zu wenig Spender |
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#13 (permalink) | |
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Hobbitfrosch
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Zitat:
So kann man das auch machen, wenn man keinen Ausweis bei sich tragen will. [X]Meine Galerie [X][X][X]Signaturerweiterung[X]
Ein Kamel passt durchaus durch ein Nadelöhr. Man muss es nur in feine Streifen schneiden. |
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#14 (permalink) | |
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narf.
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Zitat:
![]() Trag' den Ausweis auch schon ein paar Jahre mit mir rum, seit die mal beim Blutspendertermin irgendwo auslagen, um genau zu sein.
dieses Posting wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
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#15 (permalink) |
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Nordfriese
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Ich hab jetzt auch seit einem halben Jahr einen.
Ich hab in der Schule drüber nachgedacht, und mir dann in der großen Pause einen geholt. Ist ja nur ein Zettel, den man ausfüllen muss, mehr nicht. Ich finde es klasse, weil ich dir vorstellung wunderschön finde, dass mit meinem Tod jemand anderes Leben gerettet wird. Also nicht, dass ich jetzt deswegen gerne sterbe, aber ... naja, ich bin dann tod, was soll ich mit meinen Organen? ![]() Dragonlilly, was meinst du denn, wieso die Ärzte keinen haben? Glaubst du, dass man im Notfall "anders behandelt" wird?
Zoom - meine Band
JA, ich habe Vorurteile: Ich liebe die Türken für den Döner. Ich liebe die Italiener für die Pizza. Ich liebe die Belgier für die Pommes Frittes. |
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