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Umfrageergebnis anzeigen: Organspende - Wie steht ihr dazu?
Ja, ich würde spenden und habe einen Ausweis. 68 38,42%
Ja, ich würde spenden, habe aber KEINEN Ausweis. 69 38,98%
Kommt ja gar nicht in die Tüte. 14 7,91%
Meine Organe gehören mir. 18 10,17%
Ich weiß nichts darüber und möchte mich damit nicht beschäftigen. 6 3,39%
Wie bitte? 2 1,13%
Teilnehmer: 177. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen


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Alt 30.03.2015, 16:02:30   #451 (permalink)
Neuer Benutzer

ID: 465598
Lose-Remote

Reg: 30.03.2015
Beiträge: 25
Standard

Grundsätzlich glaube ich ist die Mehrheit dafür nur will halt niemand selbst seine Organe spenden. Ist halt auch Sozial bedingt, dass niemand sagt, nein ich will das nicht, da wird man gleich schief angeschaut obwohl es die Menschen die einen schief anschauen selbst auch nicht machen.
Gibt ja zig Beispiele bei dem man eher die sozial erwünschte Antwort gibt als wirklich seine Meinung zu sagen auch wenn man dafür vielleicht Kritik erhält.
 
Klamsy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2015, 18:04:47   #452 (permalink)
Benutzer

ID: 461951
Lose-Remote

Reg: 01.01.2015
Beiträge: 89
Standard

Ich habe vor mir in Zukunft einen Motorradführerschein zuzulegen und da gehört meiner Meinung ein Spenderausweiß dazu!
MopsLotta ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2015, 20:21:34   #453 (permalink)
abgemeldet

Reg: 24.04.2006
Beiträge: 12.450
Standard

Zitat:
Zitat von MopsLotta Beitrag anzeigen
Ich habe vor mir in Zukunft einen Motorradführerschein zuzulegen und da gehört meiner Meinung ein Spenderausweiß dazu!
Lobenswert, dennoch meine ich das es nicht vom motorradschein abhängig gemacht werden sollte, ob ich nun zuhause einen tödlichen stromschlag bekomme, vom baum erschlagen werde oder mit dem auto/motorrad einen crash habe.

Ich bin selber der meinung wenn ich tot bin (was durch einen arzt bewiesen wird) kann man mich sozusagen ausschlachten denn wenn ich jemandem damit helfen kann dann jederzeit.
Auch wie ich zu aktive sterbehilfe stehe was hier nicht hingehoert bin ich fuer den organspende ausweis und findenwas da auf rtl gemacht wurde super.

Sowas muss viel mehr beworben werden nd transparenter gemacht werden viel mehr faelle zeigen das man leute sieht denen geholfen wurde. Wenn man diese menschen dann leben sieht wie sie sich freuen, wie sie lachen, wie sie spass am leben haben dann stellt sich fuer mich nicht die frage ob ja oder nein sondern nur wo ich solch einen ausweis so schnell wie moeglich her bekomme.

Ich besitze schon sehr lange einen ausweis manchmal bin ich nur ohne potte unterwegs wo er drin ist dann argere ich mich sehr darueber.

Schoenen abend fuer alle
 
Benutzer-1248 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2015, 21:06:38   #454 (permalink)
Benutzer

ID: 461951
Lose-Remote

Reg: 01.01.2015
Beiträge: 89
Standard

Naja ich muss sagen das ich bis vor kurzem noch schwer davon überzeugt war unbedingt "vollständig" begraben zu werden! Allerdings hatten wir im erweiterten Bekanntenkreis einen Fall wo es genau darum ging allerdings nicht Organ sondern Knochenmarkspende. Ich denke das man soviel wie möglich helfen sollte!
MopsLotta ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 20:50:01   #455 (permalink)
klamm-Bot
Benutzerbild von News-Bot

Reg: 25.04.2006
Beiträge: 5.517
Beitrag Organspenderzahlen auf niedrigstem Stand seit 20 Jahren

Folgende News wurde am 13.01.2018 um 19:53:13 Uhr veröffentlicht:
Organspenderzahlen auf niedrigstem Stand seit 20 Jahren
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Zitat:
Berlin (dpa) - Die Zahl der Organspender in Deutschland hat 2017 einen neuen Tiefpunkt erreicht. Nach den Statistiken der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) gab es nur 797 Spender, 60 weniger als im Vorjahr.
Das ist der niedrigste Stand seit 20 Jahren, teilte die Stiftung mit. Auch die «Süddeutsche Zeitung»*berichtete am*Samstag über die gesunkenen Organspenderzahlen, allerdings aufgrund von unveröffentlichten Daten der Stiftung Eurotransplant.
«Leider werden wir erstmals unter die Marke von zehn Spendern pro eine Million Einwohner rutschen. 2017 sind es 9,7», sagte Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der DSO. In der Historie der Stiftung sei das, gerechnet ohne die Anfangsjahre der Organspende vor mehr als 30 Jahren, noch nie passiert. «Im internationalen Vergleich war Deutschland bisher im unteren Mittelfeld. Jetzt stehen wir im Vergleich fast hinter allen anderen westeuropäischen Ländern. Das ist eine dramatische Entwicklung», ergänzte er.
Die Entwicklung der Organspenderzahlen in Deutschland war 2017 regional unterschiedlich. Während Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland eine Zunahme der Spender verzeichneten, ging der Bundestrend generell zurück. Da einem Spender mehrere Organe entnommen werden können, meldete Deutschland 2017 laut DSO insgesamt 2594 Nieren, Lebern, Lungen oder Herzen an die internationale Vermittlungsstelle Eurotransplant. 2016 waren es noch 2867 Organe.
Rahmel sieht die Gründe für den Rückgang der Spenderzahlen weniger in der mangelnden Bereitschaft der Bevölkerung. Er wünscht sich Verbesserungen in der Organisation der rund 1250 Kliniken in Deutschland, die zum Organspende-System gehören. So habe zum Beispiel Bayern 2017 Transplantationsbeauftragte erstmals für ihre Aufgabe freigestellt. Die Organspenderzahlen in Bayern seien 2017 um 18 Prozent gestiegen - der höchste Wert unter allen Bundesländern.
Laut Rahmel besteht keine Gefahr, dass die Vermittlungsstelle Eurotransplant Deutschland wegen der niedrigen Spenderzahlen aus dem Verbund ausschließt. Durch die hohe Bevölkerungszahl sei Deutschland immer noch ein Land, das in absoluten Zahlen mehr Organe als andere Länder zum Verbund beisteuere.
 
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Alt 13.01.2018, 22:45:24   #456 (permalink)
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ID: 15099
Lose-Remote

Reg: 10.01.2016
Beiträge: 793
Standard

Wer kann das verdenken?
Wenn selbst bei Spenden nur noch der Profit für die Zwischenorganisationen zählt.
DelphiKing gefällt das.
 

Geändert von All4you (14.01.2018 um 12:14:08 Uhr)
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Alt 14.01.2018, 17:44:58   #457 (permalink)
4½ Finger-Joe
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ID: 35967
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Reg: 20.04.2006
Beiträge: 12.927
Standard

Zitat:
Zitat von All4you Beitrag anzeigen
Wer kann das verdenken?
Wenn selbst bei Spenden nur noch der Profit für die Zwischenorganisationen zählt.
Welche "Zwischenorganisationen" verdienen hierzulande denn an einer Organspende?
darkkurt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2018, 17:59:04   #458 (permalink)
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ID: 15099
Lose-Remote

Reg: 10.01.2016
Beiträge: 793
Standard

Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
Welche "Zwischenorganisationen" verdienen hierzulande denn an einer Organspende?
Oh, da kennst Du anscheinend nicht alle, die daran verdienen . . . Beginnen wir doch einmal bei der ersten Operation, also die Organentnahme. Klar das hier Geld fließen muss, denn das Krankenhaus muss seine Unkosten für die Organentnahme erhalten.
Danach verdient das Transportunternehmen, das diese Organe schnellstmöglich an den Empfänger verbringt. Und hier werden nicht nur die Kosten für den Transport fällig.
Danach kommen wir dann zum Empfängerkrankenhaus, das ja schon dringend auf diese Organe wartet. Anschließend sind es dann die Operationskosten die auch noch einmal auf die Kosten drücken.
Das eine Nachbehandlung kostenintensiv ist, sollte allen bekannt sein. Vor allem dann, wenn wieso auch immer dann die Chefarztoption genommen wurde.

P.S.: Ich habe auch schon des öfteren die Chefarztoption erhalten. Aber nur weil der Chefarzt zufälligerweise Zeit hatte. Und das war bestimmt nicht zu meinem Nachteil.

Ich selber wäre sogar dafür die Organspendeoption in der Art und Weise zu ändern, das jeder zu einem Organspender wird, sofern er sich nicht ausdrücklich schriftlich dagegen entscheidet.
 
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Alt 14.01.2018, 18:38:19   #459 (permalink)
4½ Finger-Joe
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ID: 35967
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Reg: 20.04.2006
Beiträge: 12.927
Standard

Alles, was du da aufzählst, fällt bei jeder normalen Operation auch an. Ist jetzt also kein exkulsives "Verdienstmodell" bei einer Organspende.

Also kein Argument dafür, dass die Zahlen sinken.

Das Modell "ohne Wiederspruch -> Spender" würde ich persönlich auch unterstützen, allerdings kollidiert das mit dem Selbstbestimmungsrecht.
darkkurt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2018, 19:29:36   #460 (permalink)
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ID: 15099
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Reg: 10.01.2016
Beiträge: 793
Standard

Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
Alles, was du da aufzählst, fällt bei jeder normalen Operation auch an. Ist jetzt also kein exkulsives "Verdienstmodell" bei einer Organspende.
Halt! Es ist aber ein Unterschied, ob man für eine Operation nur den Einfachen Satz abrechnen kann oder weil er ja nicht mehr darüber entscheiden kann, den vielfachen gemäß der (siehe GOÄ) (Gebühren Ordnung der Ärzte). Und genau das ist meist der Fall bei Organspenden.
Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
Also kein Argument dafür, dass die Zahlen sinken.
Der Spender kann sich ja nicht mehr dazu äußern oder gar seine Zusage verwehren, wenn die Kosten dafür unangemessen hoch sind. (siehe GOÄ) Und die im letzten Jahr bekannt gewordenen Skandale sprechen für sich.
Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
Das Modell "ohne Wiederspruch -> Spender" würde ich persönlich auch unterstützen, allerdings kollidiert das mit dem Selbstbestimmungsrecht.
Wieso? Er kann ja noch zu seinen Lebzeiten einer Organspende schriftlich wiedersprechen. Und sollte er das nicht gatan haben, ist er mit einer Organspende/entnahme einverstanden.
Wir leben nun einmal nicht in der USA, wo alles erlaubt ist, was nicht ausdrücklich verboten wird. (Trocknen von Tieren in der Microwelle oder und das ein Spiegelbild nicht die Entfernung genauestens angibt, sondern nur ein Spiegelbild ist.)
 
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