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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Ich weiß, dass es Leute gibt, die nicht glauben, dass es einen physische Nikotinabhängigkeit gibt. Kommentare wie: "Ey, Rauchen ist halt eine blöde Angewohnheit. Du mußt nur Aufhören wollen. ... Sucht ist etwas anderes" kenne ich zur Genüge - und ich frage mich, was diese Typen wirklich von dem Thema wissen.
Vor einer Weile habe ich das Thema im Klamm-Forum schon einmal angeschnitten, dass Nikotinabhängigkeit eine Sucht ist und dass es für einen nikotinabhähingigen Raucher schwer ist, mit der Qualmerei aufzuhören. Dieser Zusammenhang wurde von einem User (;-)) abgestritten, da er es geschafft hat, mit dem Rauchen aufzuhören .... Was mich interessieren würde: Wenn ein Raucher aufhört zu Rauchen, wie lange danach muß er noch gegen das "Jetzt könnte ich eine Zigarette brauchen"-Gefühl kämpfen bis er wirklich auch psychisch "nikotinfrei" ist. |
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#2 (permalink) |
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Russland-Fan
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Also wenn du noch Raucher bist, soll dich das nicht abschrecken aufzuhören, aber ich bin noch nicht wirklich darüber hinweg, dass ich irgendwie manchmal einen Zug möchte (rein von der Sucht her)...
Und ich rauche jetzt schon fast 2 Jahre nicht mehr... :-/ Am Schlimmsten war es bei mir so ca. 3 Wochen nach dem Aufhören...
Bier ist gut...
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#4 (permalink) | |
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PAUSIERT
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Zitat:
Welche physische Abhängigkeit gibt es also? Man muss nur seine Psysche unter Kontrolle haben oder einen leeren Geldbeutel, dann geht das. Marty |
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#5 (permalink) | |
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Neuer Benutzer
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Zitat:
Und anbei ein Artikel von Wikipedia zum Thema Nikotin und seine physiologische Wirkung: Nikotin wirkt stimulierend auf den nikotinergen Acetylcholinrezeptor. Dieser Rezeptortyp befindet sich in parasympathischen Ganglien, sympathischen Ganglien, im Nebennierenmark, ZNS und an den motorischen Endplatten. In kleinen Konzentrationen hat Nikotin einen stimulierenden Effekt. Nachdem es in den Blutkreislauf gelangt, fördert es die Ausschüttung des Hormons Adrenalin sowie der Neurotransmitter Dopamin und Serotonin. Nikotin beschleunigt den Herzschlag, erhöht den Blutdruck und verringert den Appetit. Es kommt zu einer Steigerung der Magensaftproduktion und zu einer erhöhten Darmtätigkeit. Außerdem ist auch eine antidiuretische Wirkung des Nikotin bekannt. Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen oder Ängstlichkeit können bis zu 72 Stunden andauern... Grüße Anja |
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#6 (permalink) |
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becomes rich
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So, meine Frage, warum demnächst?
Ich würde mal sagen sofort... Einfach zackboing vorbei Naja, ich bin Nichtraucher, wegen Sport und so und werde es auch bleiben :> Hoffe trotzdem das ihr es schaffen werdet und wünsche euch viel Erfolg! |
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#7 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Es gibt auch Leute, die sich jeden Tag die Hucke voll saufen können, ohne dass sie alkoholabhängig sind. Heißt dass, dass es Alkoholabhängigkeit nicht gibt? |
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#9 (permalink) | |||||
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PAUSIERT
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Zitat:
Zitat:
Ich habe nach einem scharfen Pizza mit Pepperoni auch eine erhöhte Darmtätigkeit und einen schnelleren Herzschlag. Bin ich jetzt süchtig? Zitat:
Zitat:
Zitat:
Und ich kenne auch Leute, die drogenabhängig waren und einen körperlichen Entzug hatten. Und ich kann sicher beurteilen, was ein körperlicher Entzug ist. Und wer mit dem Rauchen aufhört, der hat in 90% der Fälle nur ein psyschiches Problem, kein psyschiches. Marty |
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#10 (permalink) |
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Terrorkeks
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die rein körperlichen entzugserscheinungen waren nach einem tag weg...aber der wunsch nach einer zigarette war natürlich noch stark, weil ich ständig in situationen kam, in denen ich sonst eine kippe geraucht hab: nach dem essen, beim kaffeetrinken, vor dem pc usw.
hier hilft echt nur entweder die situationen vermeiden oder verändern ( zb tee trinken statt kaffee) oder einen ersatz suchen. mit dem ersatz isses halt so ne sache...meist besteht der aus essen und man nimmt - auch durch den verlangsamten stoffwechsel - rasend schnell zu am besten zuckerfreie kaugummis oder bonbons in massen einstecken haben, bis man irgendwann aufhört, dauernd ans rauchen zu denken. das war bei mir nach etwa 4 wochen der fall. irgendwann fällt einem auf, dass man den ganzen tag nicht an eine zigArette gedacht hat und die situationen, in denen man sich eine kippe wünscht werden immer weniger. mittlerweile rauche ich seit einem dreiviertel jahr nicht mehr und hab wirklich nur noch in stress-situationen oder extrem emotionalen momenten den ( kurzen ) wunsch nach rauchen. aber dieser wunsch ist wirklich eine sekunden- sache und sofort wieder vergessen. vor allem habe ich 2 bis 3 mal seit dem aufhören wieder mal an einer zigarette gezogen und 3 stunden danach mir alles mögliche in den mund gestopft um diesen ekelhaften geschmack wieder loszuwerden...als ob man nen aschenbecher ausleckt es ist nicht die kippe, die man sich wieder wünscht, sondern die kleine auszeit...der kleine moment entspannung und ruhe für sich selbst...und den kann man sich anders schaffen.aber wenn ich meiner mutter ( die schon seit fast 30 jahren nicht mehr raucht) glauben darf, taucht diese kurze sehnsucht nach ner kippe immer wieder mal auf |
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#11 (permalink) |
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Administrator
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Wenn du kein Mega Kettenraucher bist, merkst du den körperlichen Entzug kaum.. Das is eher wie ein leichtes Hungergefühl (Weil der körper auf Nikotinmangel genauso wie auf nahrungsmangel reagiert..) und eine ätzende Unruhe... Schlimmer ist der Psychische Entzug.. Das meiste Spielt sich im Kopf ab...
Nach etwa 3 Wochen hat das letzte Nikotin deinen Körper verlassen und der Körperliche Entzug is vorbei.. Aber im Kopf hast es immer noch.. ;o( Kann dir "Endlich Nichtraucher" von Allen Carr empfehlen... Isn klasse Buch.. Damit hab ich auch mal aufgehört.. (hab allerdings dummerweise 3 Jahre danach im Suff wieder angefangen..) |
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#13 (permalink) |
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iчɔʇıq
Reg: 24.05.2006
Beiträge: 721
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Ich bin einer dieser Typen und habe nach 5 Jahren Rauchen aufgehört. Es gibt (jedenfalls bei mir) keine physische Abhängigkeit, nur Einbildung. Die letzten Reste des Nikotins sind spätestens 3 Tage nach der letzten Kippe aus dem Körper verschwunden.
Wenn ich mir trotzdem einrede, dass ich körperlich abhängig bin, hab ich natürlich auch Entzugserscheinungen. Wenn ich mir das aber nicht einrede, da ich weiß, dass es keine Abhängigkeit gibt, habe ich auch keine Probleme nach dem Aufhören. Ich werde nicht aggressiv, ich fange nicht an zu zittern und auch nicht an zu schwitzen. |
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#14 (permalink) | |
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Administrator
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Zitat:
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