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#1 (permalink) |
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addicted to music
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Guten Abend!
Ich habe mich jetzt dazu entschlossen, hier um Rat zu fragen bezüglich eines sehr ernstzunehmenden Problems. Ich kenne C. nun schon seit dem Kindergarten. Er ist gleich alt wie ich (19) und wir sind seither beste Freunde. Seit geraumer Zeit ist uns aufgefallen, dass er sich am Wochenende, wenn wir alle zusammen ausgehen, durchaus merkwürdig benimmt. Er wirkt viel selbstbewusster, energischer etc. und wir dachten, das wäre der Alkohol. Wir alle trinken beim Ausgehen ganz gerne mal ein bisschen mehr, wie das halt so ist. Nun hat er mir und einem anderen Freund von uns erzählt, dass er Kokain nimmt. Schon seit über einem halben Jahr. Nur am Wochenende oder auch unter der Woche weiß ich nicht, da ist er immer auf der Arbeit und ich sehe ihn kaum. Nun gut - wir alle sind keine Heiligen in unserem Freundeskreis. Wir sind ca. 12 Leute, alle vernünftig, volljährig und Freunde und Freundinnen seit dem Kindergarten, wenn nicht schon seit früher. Am Wochenende betrinken wir uns meistens (nicht exzessiv, aber bei der südtiroler Jugend ist das völlig normal, dass man meistens einen "Leichten" hat beim Ausgehen - ob das gut ist oder nicht, ist natürlich fraglich, aber eine andere Diskussion), nur die wenigsten rauchen, ganz ganz selten auch mal Cannabis. Jeder von uns hat aber ein anständiges Leben, manche arbeiten schon (nur 3), der Rest geht zur Schule oder beginnt jetzt ein Studium. Und hier sind wir. Dass einer von unserer "Klique" mal eine so harte Droge nimmt, hätten wir nie gedacht. Wir sind ein verrückter Haufen, aber bei solchen Drogen hört der Spaß einfach auf. Aber wie zum Teufel sollen wir ihn jetzt davon losbringen? Wie sollen wir ihn überreden? Ein paar gut gemeinte Worte reichen da nicht. Zudem: Wir klingen doch auch nicht glaubwürdig. Wie gesagt, wir sind auch keine Heiligen. Gestern war es wieder schlimm, vor allem beim nach Hause Fahren. Wir merken, wie ihn das Zeug zerstört und das einzig und allein, weil so ein kleine P*ssnelke (sorry für den Ausdruck) ihm das Zeug angedreht hat und verkauft und jetzt gut abkassiert bei dem Schwarzmarktwert von Kokain. Sein Vater ist gestorben, als er noch klein war und er lebt mit seiner Mutter ganz normal. Er hat eine gute Arbeitsstelle und uns Freunde. Es sind also bestimmt keine Probleme solcher Natur. Was sollen wir tun? Wir stellen uns diese Frage immer wieder. Bitte um Hilfe. Liebe Grüße, Slayer92 Geändert von Slayer92 (22.08.2011 um 20:52:38 Uhr) |
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#2 (permalink) |
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kein Stammuser
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Kokain oder andere Amphetamine wie Pepp?
Sind meilenweite Unterschiede (nicht nur preislich..) Ihr könnt nicht viel machen, wenn er es cool findet, bitte. Muss er drauf klarkommen. Wenn ihr seinen Ticker hochgehen lasst, holt er sich das Zeug woanders und ihr wisst nicht was das dann für Zeug ist und was da drin ist (Rattengift, Koffein, Milchzucker, Wandfarbe.. halt alles was sich zum Strecken anbietet). Kann gut nach hinten losgehen. Alles in allem kommt es aber auch auf die Mengen an. 1 Gramm pro Abend (wären bei Koks 50€) sind schon ne Ansage und wären definitiv nicht mehr normal. Das Schlimme ist nur: Irgendwann entwickelt der Körper eine gewisse Toleranzgrenze und er muss die Dosis immer mehr steigern um die selbe Wirkung wie beim Mal davor zu erhalten. Wenn ihr denkt, dass das kein "Getue" ist um Aufmerksamkeit zu erhaschen, dann redet mit ihm klar und deutlich. Sagt, dass das über EURE Toleranzgrenze geht (auch wenn ihr Cannabis nicht ablehnt) und stellt ihm quasi ein Ultimatum. Wenn er nicht aufhört, muss er künftig halt alleine seine Apres Ski Party feiern. Ihr könnt's allerdings auch schlecht kontrollieren außer permanent mit ihm auf's Klo zu gehen. Ist dann aber auch die Frage wie er das vertrauensmäßig findet. Wenn es ne Aufmerksamkeitssache ist, dann ignoriert es einfach, schenkt ihm diesbezüglich keine Beachtung und dann wird er alleine von dem Trip runterkommen. Koks/Amphetamine machen nur im Kopf abhängig, nicht körperlich. Und wenn er dann nichts Positives mehr damit verbinden kann, dann ist auch der Reiz weg es weiter zu konsumieren. Drücke eurer Clique die Daumen! Edit: Wo ich das mit dem Auto fahren grade nochmal lese: Wenn er selbst am Steuer sitzt würde ich die Polizei informieren. Eiskalt, da geht es dann nicht nur um sein oder euer Leben sondern auch um das von Unschuldigen und da hört dann auch mein Spaß irgendwo auf. Führerschein ist bei nem positiven Test direkt erstmal weg und da wird er dann zur Vernunft kommen. Besonders, wenn er den für die Arbeit auch braucht. Ist zwar scheiße, aber anders lernt er es anscheinend nicht.
13. Mai - wähl Die PARTEI!
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#3 (permalink) | ||||
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addicted to music
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Nur Koks.
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Ultimatum wäre möglich, aber das funktioniert eh nicht. Dafür kennen wir ihn zu gut und zu lange, als dass wir einfach sagen könnten: So, ab heute wollen wir nichts mehr mit dir zu tun haben. Zitat:
Danke dir vielmals für deine schnelle und ausführliche Antwort! |
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#4 (permalink) |
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kein Stammuser
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Mehr als 1 Gramm Koks und der Junge kann in der Notaufnahme weiterfeiern.
Wenn er dann noch 100€ dafür zahlt ist das Zeug entweder qualitativ der letzte Müll oder der Kumpel ist ein 24h User. Sicher, dass er nicht "nur" Pepp zieht bei der Menge? (Nur ist gut, das Zeug ist sowas von durchgemischt mit Müll..) Was für ein Verhalten legt er denn an den Tag wenn er "extremer" drauf war? Naja, muss ja kein "Ab heute wollen wir nix mehr mit dir zu tun haben" sein, aber zeigt ihm halt irgendwo Desinteresse, grenzt ihn bei manchen Aktivitäten aus die ihm Spaß machen und wenn er dann fragt, haltet ihm den Spiegel vor (also jetzt nicht zum koksen) und sagt ihm, was ihr davon haltet wenn er so drauf ist. Wie er sich eurer Ansicht nach verändert und das ihr darauf keine Lust habt und ihn in seinem alten, "normalen" Zustand vermisst. Wenn ihr ihm wichtig seid, wird er es hoffentlich recht schnell verstehen. Halte sonst nicht viel von Ausgrenzung, aber anders kommt ihr da nicht ran.
13. Mai - wähl Die PARTEI!
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#5 (permalink) | |
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addicted to music
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Seine eigene Angabe. Das hat er mir gesagt, als er eh schon total drauf war. Wer weiß, ob das stimmt.
Zitat:
24h User ist er mit Sicherheit nicht. Abgesehen von den "normalen" Symptomen? Wir haben heimwärts eine Pinkelpause eingelegt (waren mit Shuttle unterwegs). Er ist drei Mal an der selben Stelle umgefallen, bis wir ihn zu dritt ins Auto zurückgetragen haben. Das mit dem Desinteresse zeigen versuchen wir schon die ganze Zeit. Wir glauben, dass ein Süchtiger darauf nicht anspricht bzw. irgendwann, sollten wir dann nicht mehr seine Freunde sein, noch extremer konsumiert. Davor haben wir Angst. |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Auf jeden Fall mal professionelle Hilfe in der Nähe suchen (am besten natürlich er, aber ihr könnt da sicherlich auch wertvolle Infos bekommen).
Mein erster Gedanke war auch Ausgrenzung, aber dann kanns auch passieren, dass er gänzlich abstürzt. Auf einem Trip ist er wahrscheinlich auch ohne Freunde glücklich, also gibts dann öfters welche. @kath: im ersten Post schreibst du 1g kostet 50€ und im zweiten sagst du für 100€ ist es Dreck. Wie ist das zu verstehen? |
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#7 (permalink) |
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Verzaubert
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Ich bin ja immer ein Fan der umgekehrten Psychologie, was solche Sachen - oder eigentlich alles - angeht. Meiner Erfahrung nach funktioniert die nämlich nicht nur bei kleinen Kindern gut.
Animiert ihn einfach dazu Koks zu nehmen. Erinnert ihn mehrmals am Abend daran, dass er doch noch eine Line ziehen könnte. Erkundigt euch, wie viel Milligramm er schon intus hat und macht ihn darauf aufmerksam, dass es zu wenig sei. Macht ihm klar, dass euch das Koks nicht stört. Dass ihr es sogar gutheißt, wenn er "drauf" ist. Dann wird ihm die Lust im Normalfall ganz schnell von alleine vergehen. |
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#8 (permalink) | |
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addicted to music
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@DeadMansHorror: Professionelle Hilfe war auch unser Gedanke. Aber dafür müssen wir ihn erstmal davon überzeugen. Und da liegt auch schon der Haken.
Zitat:
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#9 (permalink) | |
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kein Stammuser
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Zitat:
So ist das zu verstehen In der Theorie müsste es also eine hohe Qualität haben wie Slayer richtig erkannt hat, wenn er davon aber soviel ziehen kann, dann ist es aber wohl doch nicht so gut und der Junge lässt sich mächtig verarschen vom Ticker. Das mit dem Umfallen würde ich jetzt aber nicht aufs Koks münzen sondern eher auf den Alkohol (eigtl. ergibts ne Wechselwirkung und man wird dann nicht besoffen wenn man drauf is..). HighClixx: Den Ansatz würde ich mal null verfolgen. Der Junge ist ja anscheinend mächtig stolz drauf was er da wegzieht als wär er ein Staubsauger. Da er ja augenscheinlich nicht konsumiert um anzugeben, wird ihm egal sein ob die anderen ihn dafür beneiden oder nicht. Ihm geht es wahrscheinlich um sein Körpergefühl was er dann hat und nicht darum, wie die anderen es sehen. Er brauchts wahrscheinlich für sich zum Party machen und nicht um die anderen zu beeindrucken. Von daher soll er halt künftig alleine Party machen, ist bestimmt toll dann zugedröhnt alleine irgendwo rumzustehen ![]() Edit: Überdosis dauert, soviel Geld hat der Junge nicht.. 8g ungefähr, je nach Körpergewicht, dann ist vorbei. Vorher hast du aber ordentlich Aussetzer mit Herzrasen usw. Trotzdem ist es keine gute Idee ihn zu animieren. Aus Kosten- und Gesundheitsgründen allein schon.
13. Mai - wähl Die PARTEI!
Geändert von kath (22.08.2011 um 21:15:50 Uhr) |
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#10 (permalink) | |
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addicted to music
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Zitat:
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#11 (permalink) |
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kein Stammuser
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Aber der Konsum gibt ihm dann irrtümlicherweise Selbstsicherheit. Also speichert sein Kopf: Koks = gut.
Wenn er nur auf Ablehnung stoßen würde, wäre Koks = doof. Aufgabe jetzt ist eigentlich "nur", seinen Kopf umzuprogrammieren. Fangt im Freundeskreis einfach an, mit den Frauen, ja keine Ahnung, schickt ihn nur noch zu schlauen Frauen die sich nich blenden lassen
13. Mai - wähl Die PARTEI!
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#12 (permalink) | |
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*¤๑۩۞۩๑¤*
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Zitat:
sorry aber scheinst ja viel Ahnung zu haben einmal sind es <1g und dann wieder 8g. Beim Schnupfen von Kokain beträgt die lebensbedrohliche Dosis 1,2 bis 1,4 Gramm, beim Spritzen von Kokain zwischen 0,75 und 0,8 Gramm. Quelle Slayer92 du kannst nur versuchen ihn zu einem Besuch in einer Suchberatungsstelle zu bewegen. Auch du kannst dir da Rat holen was du machen kannst um ihm zu helfen. mfg Robo-cop |
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#13 (permalink) |
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addicted to music
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@kath: Umprogrammieren klingt logisch, aber ob das so einfach ist? Versuchen können wir es ja... Nur ist das dann in der Disco etwas schwierig, ihn zu kontrollieren wie, wo und mit wem.
Das ist eine gute Idee! Dann muss ich ihm erstmal gar nichts sagen. |
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#14 (permalink) |
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kein Stammuser
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Hab ich durchaus. Je nach Reinheitsgrad. Bei "reinem" Kokain bist du mit 1 Gramm dankbar wenn du n Kardiologen in der Nähe hast.
Bei dem Straßenzeug was einen Reinheitsgrad zwischen 20 und 40% hat, brauchst du entsprechend mehr halt bis zu 8g (ich hab ja auch geschrieben: "dann ist vorbei" im Sinne von tot und nicht im Sinne von: "dann musst du das Herzrasen in den Griff bekommen"). Wo ist jetzt also dein Problem? Deine kluge Wikipedia Quelle geht von reinem Kokain aus, nicht von dem gestreckten Müll was überall auf dem Markt ist. Ich wäre sogar so dreist und würde behaupten, dass ein Erstkonsument mit 0,5g purem Zeug schon gut bedient ist und nicht mehr weiß wo vorne und hinten ist. Es geht aber nicht darum 1.000 Googleusern jetzt die tödliche Dosis zu vermitteln, sondern Slayer einen Rat zu geben wie er es schafft seinen Kumpel wieder klarzubekommen
13. Mai - wähl Die PARTEI!
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#15 (permalink) | |
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Vincent
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Wenn das keine Story von ihm war, und er wirklich ein Gramm am Abend vertilgt
Das Abhängigkeitspotential von Kokain ist im Vergleich zu Speed/Pep groß, dafür sind die bleibenden Schäden lt. gegenwärtiger Forschung überschaubarer. Gefahren insbesondere beim Mischkonsum mit Alkohol: Man spürt nicht mehr, dass man schon besoffen ist - wäre nicht die erste Alkoholvergiftung oder Kreislaufkollaps aus heiterem Himmel. Sollte unbedingt vermieden werden, und scheinbar ist er ja schon ein paar mal umgekippt. Weitere Informationen kann euch sicherlich auch jede Drogenberatung zur Verfügung stellen. Wo es übrigens auch meist (hier in DE, zumindest) die Möglichkeit gibt, mitgebrachte Drogen unter hygienischen Bedingungen zu konsumieren, und im Notfall medizinische Hilfe zu erhalten. Zuletzt noch ein paar Worte in eigener Sache: Ich persönlich bin der Meinung, dass jeder erstmal selbst entscheiden muss, was er konsumiert. Nur wenn derjenige wirklich die Absicht hat, davon loszukommen, oder die Person ihren eigenen Verfall nicht mehr bemerkt und steuern kann, kann und sollte man als Angehöriger oder Freund eingreifen, und Unterstützung leisten. Alles andere führt in der Regel höchstens zu Streit und Trotzreaktionen - die wenigsten lassen sich gern ihr Leben von außen diktieren, solange der Konsum für sie selbst noch kein erkennbares Problem ist. Ich würde an eurer Stelle probieren eine Vereinbarung mit ihm zu treffen, um ihm zu zeigen, dass es auch anders geht - etwa: Wenn er mit euch unterwegs ist, dann bleibt er clean. Begründen könntet ihr das zum Beispiel mit den negativen Wirkungen (Egozentrik, gefährliche Wechselwirkung des Alkohols, ggf. Aggressivität ...). Hier schreibst du von seinen Lebensumständen: Zitat:
Es gibt auch so etwas wie einen "verantwortlichen Konsum", der meiner Meinung nach jedem erstmal zusteht, solange er damit niemanden schädigt. Es kann besonders als Freund oder Angehöriger schwer sein, das zu akzeptieren, besonders, wenn es um harte Drogen geht. Manchmal macht der drängende Versuch des Verhinderns aber mehr kaputt, als das eigentliche Ausgangsproblem.
<<Die Wahrheit wird gelebt, nicht doziert>>
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