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#1 (permalink) |
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im Ruhestand
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Hallo zusammen,
jetzt ist es soweit. Kaum aus dem wohl behüteten Studium in die weite Berufswelt entlassen, muss ich schon um meine Brötchen feilschen. Ich habe einiges im Internet gefunden, mit welcher Strategie man in Gehaltsverhandlungen gehen sollte, aber nicht so viel über was genau verhandelt wird. Klar, über das Gehalt. Aber als Berufseinsteiger bin ich mir garnicht so sicher was da alles zu gehört. Ich weiß schon, dass das Gehalt bei dem Unternehmen mit dem ich liebäugle aus drei Teilen besteht. Fixgehalt, variabler Teil nach persönlicher Performance, variabler Teil nach Unternehmensperformance. Überstunden fallen mir spontan noch ein. Da gibt es drei Möglichkeiten, oder? (unbezahlt also im Gehalt enthalten, bezahlt, oder als Arbeitszeitausgleich) Dienstwagen kommt noch nicht in Frage. Auf was muss ich noch achten? Bisher hatte ich bei Praktika immer die komfortable Situation das mir das Gehalt bei 3 oder 6 Monaten relativ schnuppe war. Also bin für jeden Ratschlag dankbar! Gruß, Zera |
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#2 (permalink) | |
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R1150 GS Fahrer
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- Urlaubs/Weihnachtsgeld
- Betriebsrente - Vermögenswirksame Leistungen Was am besten ist, wenn man ein Jahresgehalt nennt. So pauschal 35.000 € im Jahr. Da ist es dann egal, wo wann und wie das Geld kommt, Du hast es auf alle Fälle und brauchst nicht zig Varianten durchrechnen. gruss kelle! Zitat:
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#3 (permalink) |
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im Ruhestand
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Danke für deine Antwort!
Ja, das denke ich auch. Aber was sollte ich sonst noch ansprechen? Ist es beispielsweise kleinkariert sowas wie Firmenhandy oder vergünstigte Kantine anzusprechen? Das sind zwar nur kleinere Beträge, aber bspw. 2,50€ pro Tag in der Kantine läppert sich ja doch im Jahr. Gruß, Zera |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Zum Gehalt gehört aber auch der Urlaub selber.
Und Sachleistungen. Also nicht nur das Auto, sondern auch ein Handy (in welchen Umfang es Privat genutzt werden darf), Notebook (auch wie Handy), Umfang der Mittagspause, Arbeitsbeginn und Ende, Und Zielvereinbahrungen, die bei erreichen eines Zieles Prämien bringen. Z.B. du sollst für 100.000 im Monat verkaufen, hast aber im Monat 150.000 € oder im Jahres Mittel XXX und bekommst dafür extra... Geld, Sachleistungen usw. |
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#5 (permalink) |
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Kaffeetrinker
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Andererseits würd ich im Vorstellungsgespräch aber auch nicht zuviele Punkte durchsprechen. Wenn nach 20 Minuten Verhandlung immer noch weitere Punkte auf den Tisch kommen und nochmehr und nochmehr, würd ich als Personalverantwortlicher irgendwann den Finger zeigen... Macht nen denkbar schlechten Eindruck meiner Meinung nach. Die Angabe eines Jahresgehaltes wie schon angesprochen scheint mir da auch das sinnvollste - Vergünstigungen werden meist eh firmenweit (zumindest Firmen-Ebenen-weit) geregelt und beim ersten Gegenangebot seitens der interessierten Firma mit aufgezählt.
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#6 (permalink) | |
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im Ruhestand
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Zitat:
Ja, das denke ich auch. Wenn man zu viele Punkte anspricht kann schnell der Eindruck aufkommen, dass es hauptsächlich um die Vergütung geht. Ach ja, noch eine Frage die ich gerade beim Lesen aufgeschnappt hab: Wenn ein Rahmentarifvertrag zu Grunde liegt, dann ist das positiv für mich? Da beispielsweise tarifliche Lohnerhöhungen automatisch erfolgen. Gruß, Zera |
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#7 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
anddie
Wäre hier eine Signatur könntest du diese nun lesen und dir die Zeit vertreiben
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#8 (permalink) | ||
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PAUSIERT
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Zitat:
Wenn Du also gefragt wirst, nicht aufteilen, sondern eine Jahressumme nennen. Diese Summe verstehen Personalverantwortliche dann so, dass Du bei normaler Leistung und gleichbleibendem Betriebsergebnis darauf kommst, inkl. aller Zusatzleistungen. Bringst Du dann mehr Leistung oder die Firma verdient mehr, bekommst Du entsprechend mehr. Zitat:
Marty |
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#9 (permalink) | ||
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R1150 GS Fahrer
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Zitat:
Ist der Arbeitgeber im Arbeitgeberverband, so bekommt man die i.d.R. jährlich ausgehandelten Lohnerhöhungen. Daneben gibt es aber auch eine Eingruppierung in Gehaltsklassen, die sich automatisch erhöhen. Beispiel: Als ich damals mit arbeiten anfinf, bekam ich 2.100 € Brutto im Monat, was der Tarifstufe 3.1 entsprach. Nach einem Jahr kam die Erhöhung auf 3.2, nach einem weiteren Jahr wäre die 3.3 gekommen. In Niedersachsen liegen da zwei Jahre dazwischen, also vorher schlau machen. Ist man in der x.3 Stufe, ist es eine Frage der Verhandlungsgeschicks und des Könnens, bis man aufsteigt, in meinem Beispiel halt von 3.3 auf 4.1. Von daher kann es sinnvoll sein, etwas weniger zu veranschlagen, um auf eine 1er Gruppe zu kommen. Da kommen die größeren Erhöhungen gewiss, anstatt in ne 3er Gruppe zu gehen, und ewig keine Erhöhung mitzubekommen. gruss kelle! Zitat:
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#10 (permalink) |
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klammholic
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Ich würde mich mal gern in das Thema einklinken. Ich weiß zwar, was so das durchschnittliche Einstiegsgehalt ist, aber kleinere mittelständige Unternehmen werden wohl kaum im Osten der Republik solche Vorstellungen mitgehen. Wie viel sollte man dann vom Durchschnittsgehalt (sagen wir mal 40k-45k p.a.) nach unten gehen?
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#11 (permalink) | |
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wasn das?
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Zitat:
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#12 (permalink) | |||
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im Ruhestand
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Zitat:
Wenn ich mehr als die vertraglich geregelten 40 Stunden arbeite, dann erwarte ich dafür einen Bonus. Ob der in Form bezahlter Überstunden oder einem variablen Gehalt gezahlt wird ist mir egal. Zitat:
Ich selber überlege gerade als Kölner einen Job im Nord-Osten von NRW anzunehmen. Leider die falsche Richtung, wenn man nur die Vergütung betrachtet. (Lebenshaltungskosten in Köln relativ hoch, geringerer Verdienst ausserhalb der Ballungsräume) *g* Zitat:
Gruß, Zera |
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#13 (permalink) | |
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Mod-Mami
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Zitat:
Ich würde es auch so machen, dass ein Jahresgehalt genannt wird und dann kann man ja durchblicken lassen, dass man dieses nicht unbedingt nur in nackten Zahlen sehen muss, sondern auch Vergünstigungen oder Vermögenswirksame Leistungen dort mit einfliessen können. Täglich verschwinden Rentner im Internet, weil sie "Alt" + "Entf." gleichzeitig drücken... ![]() |
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#14 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Aus Köln rausziehen, kann ich als gebürtiger kölsche Jung gar nicht nachvollziehen
Würde das immer abhängig machen von dem Gespräch. Wenn man irgendwie merkt das die sehr großes Interesse haben (weiss ja auch nciht wieviele Bewerber es da gibt wo du dich bewirbst) dann kannst du auch was dreister auftreten. Ansonsten ist eher vorsicht geboten, dann lieber irgendwann nachverhandeln. |
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#15 (permalink) | |
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im Ruhestand
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Zitat:
Danke auch an die neuen Beitragsschreiber. Hab mir ein Bild machen können. Gruß, Zera |
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