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#1 (permalink) |
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Benutzer
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Hey,
nachdem ich Mitte des Jahres nach einem Nervenzusammenbruch endlich zu einem Arzt gegangen bin, bekam ich die Diagnose angehende Depression, welche allerdings mitlerweile doch recht stark ausgeprägt ist. Ich selbst merke an mir, dass ich als Mensch immer schwieriger werde und meine Freundin nicht weiß wie sie damit umgehen soll. Kennt ihr jemanden im Freundeskreis oder euren Parter der an Depression erkrankt ist. Wenn ja, wie geht ihr damit um? Gruß m0rphin Edit: Was vlt. noch zu erwähnen wäre ist, dass ich nun seit ca. 1 Monat in einer Gruppentherapie stecke, aber bisher noch nicht den Mund aufgemacht habe. Geändert von m0rphin (17.11.2010 um 15:25:27 Uhr) |
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#2 (permalink) |
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- unsichtbar -
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Hi
Ich glaube in erster Hinsicht muss man die Erkrankung mal verstehen, bevor man überhaupt damit umgehen kann. Z.b kann man das dort nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Depression Bei mir gibt es auch Leute im Umfeld, die Depressionen haben. Mit solchen Menschen muss man Geduld haben. Das ist meine persönliche Erfahrung. LG |
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#3 (permalink) |
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Naschkatze
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Hey,
ich habe gerade zufällig bei Recherchen in eigener Sache, die mit dem Thema eigentlich nichts zu tun haben, einen Blog entdeckt, der sich mit Depressionen beschäftigt und auch einen kleinen Ratgeber für den Umgang mit Depressiven beinhaltet: http://www.depressionsblog.com/blog/umgang-depressive/. Habe sofort an deinen Thread gedacht und einfach mal "Umgang mit Depressiven bei Google eingegeben. Kommt einiges bei rum, solltest du auch mal versuchen bzw deiner Freundin empfehlen. Ich hoffe, ich konnte dir helfen. Gruß, melmel |
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#5 (permalink) | |
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Verzaubert
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Zitat:
Wenn du nicht schlafen kannst, kann ich die übrigens Hoggar Night empfehlen. Ist rezeptfrei. Hilft bei mir eigentlich ganz gut, wenn ich nicht schlafen kann. |
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#6 (permalink) |
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Benutzer
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Naja bei mir ist das aktuell beinahe durchgehend, klar wenn ich bei meiner Freundin bin oder auch bei anderen bin, versuch ich mich halbwegs in den Griff zu kriegen. Klappt auch ganz gut, aber lass mich nur ein paar Sekunden alleine sein und es geht wieder bergab.
Bzgl. der Tabletten, habe ich eben gelesen, dass es das morgendliche Aufstehen ein wenig schwierig macht, kannst du das bestätigen? |
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#7 (permalink) |
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Verzaubert
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Kann ich nicht bestätigen. Ich bin morgens dann eigentlich immer recht fit, weil ich dann meistens durchschlafe, ohne nächtliches Aufwachen. Hängt wahrscheinlich auch von der Dosis ab. Ich nehme meistens nur eine halbe Tablette.
Hast du schonmal über Anti-Depressiva nachgedacht? Mein Psychologe meinte, dass es eine Möglichkeit wäre. Ich solle es mir bis Dienstag mal überlegen. Bin mir noch unschlüssig... |
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#8 (permalink) |
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Benutzer
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Naja, wie gesagt ich habe bisher in der Gruppentherapie noch nicht geschafft den Mund aufzumachen und etwas über mich zu erählen. Gut ich war auch bis jetzt ganze 3,5 mal da.
Aber prinzipiell vom Gedanken her schon, nur ich kenne ich da nicht aus und bräuchte dann so oder so noch ne Beratung vom Psychologen. Wie soll ich ihn darauf ansprechen? |
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#9 (permalink) |
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Hobbitfrosch
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Ich habe seit meinem achten Lebensjahr Depressionen, die lange unerkannt geblieben sind. Jetzt sind sie chronisch. Ich kann eigentlich nur sagen, dass die Dunkelheit ein ständiger Begleiter ist...
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Ein Kamel passt durchaus durch ein Nadelöhr. Man muss es nur in feine Streifen schneiden. |
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#11 (permalink) |
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Hobbitfrosch
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Naja, es ist schon ein kleiner Hinweis, wenn eine Achtjährige zwei Wochen lang durchweint....
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Ein Kamel passt durchaus durch ein Nadelöhr. Man muss es nur in feine Streifen schneiden. |
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#12 (permalink) |
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Benutzer
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Gut dass mit Sicherheit. Evtl. hab ich aber auch doof gefragt, genaugenommen will ich wissen, wie das festgelegt wurde - gab ja bestimmt noch mehrere Ereignisse die auf eine Depression hindeuten können. Irgendwer muss doch, dann festgelegt haben, ab dem Alter war es ca.
Hoffe ich trete dir mit der Frage nicht zu nahe - ich find es einfach interessant. |
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#13 (permalink) |
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Hobbitfrosch
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Da hängt ein ganzer Rattenschwanz aus Traumata hintendran.
Ich bin mit einer seltenen erbliche chronischen Nierenerkrankung geboren worden. In der DDR gab es sehr wenige ambulante Dialysezentren, schon für Erwachsene, daher gab es eine Altersgrenze für die Behandlung. Kinder wurden in Kliniken geschickt und blieben dort bis zur Transplantation, teilweise jahrelang. Ich war anderthalb Jahre in einem Krankenhaus, in dem nicht besonders sensibel mit uns kleinen Patienten umgegangen wurde - unter anderem starb eine der Patientinnen nach der Transplantation, d.h. für die OP und die Nachbehandlung wurde man nach Berlin geschickt und kam dann nach acht Wochen wieder. Sie nicht. Nachdem wir wohl einer Schwester mal wieder mit der Frage nach ihrem Verbleib auf den Nerv gingen, wurden wir mit der brutalen Antwort "Die ist tot, die kommt nicht wieder" abgespeist. Uns wurde nicht erklärt, dass das die Ausnahme ist. Daher waren wir - auch ich halt - überzeugt, dass wir sterben müssten, sollten wir zur Transplantation nach Berlin kommen. Nachdem ich dann dort hinkam und die OP gelaufen war, waren zwar die Blutwerte einwandfrei, ich jedoch völlig traumatisiert und vollkommen davon überzeugt, dass ich sterben müsste, was dann auch beinahe passiert wäre. Irgendwann haben mich die Schwestern in meine Klamotten gesteckt und mitsamt den ganzen Schläuchen durch die Station gejagt - das hat dann geholfen. [X]Meine Galerie [X][X][X]Signaturerweiterung[X]
Ein Kamel passt durchaus durch ein Nadelöhr. Man muss es nur in feine Streifen schneiden. |
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#15 (permalink) | ||
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Klammdrachen
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Zitat:
Meine Erfahrungen mit meinen Patienten sind wirklich gut. Die Wirkung setzt meistens nach etwa 2 Wochen ein. Die Medikamente werden in der Regel gut vertragen. Die Stimmung ist um einiges besser und somit steigt die Lebensqualität für dich und dein Umfeld. Zitat:
Aber ich habe im Moment eine schwere MS Patientin der es nicht gut geht, sie ist schon seit Jahren bei einem in Behandlung, der will ihr dienicht verschreiben. Wir haben ein Konsil von einem Psychologen von auswärts angefordert und der hat nach langen Gesprächen zu ihr gemeint das so ein Medikament äußerst wichtig für sie ist. Seit dem bekommt sie es, und ihr Hausarzt kann es ihr nun auf Grund eines Entlassungsbriefes der die Information enthält, auch verschreiben. Sprich das Thema einfach mal an. Vielleicht ist dein Psychologe auch gehemmt, denn viele Patienten winken ab und glaube das man sie in eine Schublade der "Verrückten" steckt. @Schwarzdrossel echt bitter die Geschichte, aber sie kommt mir sehr bekannt vor Selbst heute ist Feingefühl bei Schwestern und Pflegern nicht immer vorhanden. |
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