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Alt 16.07.2017, 14:09:43   #136 (permalink)
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Zitat:
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Denn wie heißt es so schön ;" Am Anfang war Dunkelheit und Gott schuf das Licht. Und er sah, das es gut war...."
Damit waren aber nicht die brennenden Barrikaden im Schulterblatt gemeint... *SCNR*
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Alt 16.07.2017, 14:11:57   #137 (permalink)
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Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
Damit waren aber nicht die brennenden Barrikaden im Schulterblatt gemeint... *SCNR*
Damit hast Du vollkommen Recht !
 
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Alt 16.07.2017, 14:23:07   #138 (permalink)
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Zitat:
Zitat von All4you Beitrag anzeigen
Okay , dann halt die AIDA, nur um einmal einen Luxusdampfer zu nennen.
Ja, vielleicht tatsächlich eine gute Idee. Zumal die Kosten wohl auch nicht höher wären, als wenn man die ganzen Hundertschaften von Polizisten plus Gerät plus Geheimdienst mit dazu nimmt.

Bleibt noch das Problem mit internationalen Gewässern, wenn es wirklich einen Zwischenfall gibt. Auch wenn es irgendwie ein Terrorist als Küchenhilfe an Bord schafft...

Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
WÜRDE es auf der Welt gerecht zugehen, bräuchte es keine G20-Gipfel und es gäbe auch keine Proteste.
Wobei so ein Gipfel an der Ungerechtigkeit ebenso wenig ändert wie die Proteste am Gipfel.

Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
@Photon: ich kritisiere NICHT einzelne Einsätze der Polizei, sondern die Gesamtstrategie!
Ok, aber auch da stellt sich die Frage, ob die falsch war oder ob unter einer anderen Konstellation nicht noch viel mehr passiert wäre.

Ich meine, Du begibst Dich da auf ein Gebiet, von dem ich nur wenig Ahnung habe und ich nicht einschätzen kann, wie es bei Dir ist. Aber letztlich ist das ja vergleichbar wie mit einer Kriegsstrategie. Im Nachhinein festzustellen, dass wenn man die linke Flanke eher verstärkt hätte und/oder sich rechts geöffnet hätte, ... ist müßig. Ich denke nur daran was wohl los gewesen wäre, wenn Erdogan ein Ei an den Kopf bekommen hätte (ich rede noch nicht mal von Steinen oder Flaschen). Bosbach sagt es ja: Bereits einen Tag nach G20 gab es massenhaft Sofa-Strategen, die es alle besser wussten als die Polizei. Ich bin da vielleicht ein wenig vorsichtiger, weil ich nicht einschätzen kann, was hätte passieren können, wenn die Taktik eine andere gewesen wäre. Womöglich stünde dann Hamburg noch immer in Flammen.
Alte Edda, Havamal (Des Hohen Lied)
21 Der Armselige, Übelgesinnte hohnlacht über alles
Und weiß doch selbst nicht was er wißen sollte, daß er nicht fehlerfrei ist.
38 Nie fand ich so milden und kostfreien Mann, der nicht gern Gab' empfing.
Mit seinem Gute so freigebig Keinen, dem Lohn wär' leid gewesen.
134 Laster und Tugenden liegen den Menschen In der Brust beieinander.
Kein Mensch ist so gut, daß nichts ihm mangle, Noch so böse, daß er zu nichts nützt.
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Alt 16.07.2017, 14:58:38   #139 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Photon Beitrag anzeigen
Ja, vielleicht tatsächlich eine gute Idee. Zumal die Kosten wohl auch nicht höher wären, als wenn man die ganzen Hundertschaften von Polizisten plus Gerät plus Geheimdienst mit dazu nimmt.

Bleibt noch das Problem mit internationalen Gewässern, wenn es wirklich einen Zwischenfall gibt. Auch wenn es irgendwie ein Terrorist als Küchenhilfe an Bord schafft...
Also Okay dann alle in einen Atomreaktor einsperren. Da ist das Gebiet darum gesichert, zur Not mit Selbstschussanlagen.

Mann kann auch Probleme erfinden, nur um ein Problem zu sehen.

Das ist so wie mit der NASA. Die keinen Erfolg für einen MARS Mission sieht. Denn sollte Sie Erfolg haben sind die Fördermittel weg.

Ist im übrigen fast immer so in der Forschung. Bei Erfolg ist das Geld und die Zukunft weg. Oder hast Du Dich nicht gefragt, wieso es keinen Erfolg bei der z.B. Krebsforschung gibt.
 
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Alt 16.07.2017, 15:11:39   #140 (permalink)
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Zitat:
Zitat von All4you Beitrag anzeigen
Ist im übrigen fast immer so in der Forschung. Bei Erfolg ist das Geld und die Zukunft weg. Oder hast Du Dich nicht gefragt, wieso es keinen Erfolg bei der z.B. Krebsforschung gibt.
Passt zwar nicht mehr zum Thema, aber wenn man es ein wenig verfolgt, gibt es durchaus viele Fortschritte. Der letzte große war CRISPR. (Hier auch noch etwas weniger akademisch erklärt). Nur ist eben Krebs kein Schnupfen und ein wenig komplizierter. Insofern ist der Weg zu einer Heilung auch wesentlich länger.

Egal: Auf einem Dampfer wird G* nie stattfinden. Aber es würde schon reichen, wenn man weniger zimperliche Länder und Städte wählt. Eben New York, aber auch gern Moskau oder Ankara. Es würde mir auch eine diebische Freude bereiten, wenn ich im Fernsehen live mit verfolgen könnte, wie wohl die Randalierer in Ankara oder Moskau behandelt werden
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Alt 16.07.2017, 15:29:26   #141 (permalink)
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Standard G20-Krawalle in Hamburg - Diskussionen und Schlüsse

Zitat:
Zitat von Photon Beitrag anzeigen
Wobei so ein Gipfel an der Ungerechtigkeit ebenso wenig ändert wie die Proteste am Gipfel.
Bei letzterem Stimme ich dir insofern zu, dass die Tatsache, dass man sich jetzt ausschließlich auf die Krawalle bezieht und die Folge ist, dass man "Protest" als Synonym für "Krawall" nimmt.


Zitat:
Ok, aber auch da stellt sich die Frage, ob die falsch war oder ob unter einer anderen Konstellation nicht noch viel mehr passiert wäre.

Ich meine, Du begibst Dich da auf ein Gebiet, von dem ich nur wenig Ahnung habe und ich nicht einschätzen kann, wie es bei Dir ist. Aber letztlich ist das ja vergleichbar wie mit einer Kriegsstrategie. Im Nachhinein festzustellen, dass wenn man die linke Flanke eher verstärkt hätte und/oder sich rechts geöffnet hätte, ... ist müßig. Ich denke nur daran was wohl los gewesen wäre, wenn Erdogan ein Ei an den Kopf bekommen hätte (ich rede noch nicht mal von Steinen oder Flaschen). Bosbach sagt es ja: Bereits einen Tag nach G20 gab es massenhaft Sofa-Strategen, die es alle besser wussten als die Polizei. Ich bin da vielleicht ein wenig vorsichtiger, weil ich nicht einschätzen kann, was hätte passieren können, wenn die Taktik eine andere gewesen wäre. Womöglich stünde dann Hamburg noch immer in Flammen.

Herr Bosbach mimt den "Sofastrategen" doch genau so, indem er schwadroniert, dass man es "so und nicht anders" hätte machen müssen. Gut, dabei kann man ihm zugute halten, dass er den Strategie der Polizei nicht kannte. Ich maße mir auch nicht an, jede einzelne Entscheidung der Einsatzkommandos zu hinterfragen, aber wenn von vornherein feststeht, dass zum Schutz der (unbeteiligten) Anwohner von Stadtvierteln keine oder nur unzureichende Kräfte vor Ort sind, dann mache ich mir Gedanken.

Und was deine Vorliebe für Gx-Gipfel in Moskau Ankara o.ä. Locations angeht: um nochmal zum Ursprung aller Prostete zurück zu kommen: es gibt ein MENSCHENRECHT auf
- freie Meinungsäußerung
- Versammlungfreiheit
- Körperliche Unversehrtheit

Schon vergessen? In Russland und der Türkei hält man sich mit so einem Kleinkram nicht mehr auf. Ist aber für manche auch egal, weil ja inzwischen Protest und Krawall äquivalent sind...

Geändert von darkkurt (16.07.2017 um 15:38:00 Uhr)
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Alt 16.07.2017, 17:52:41   #142 (permalink)
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Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
[...] aber wenn von vornherein feststeht, dass zum Schutz der (unbeteiligten) Anwohner von Stadtvierteln keine oder nur unzureichende Kräfte vor Ort sind, dann mache ich mir Gedanken.
Wie gesagt: Vielleicht hat die Polizei nicht mit so viel Blödheit gerechnet, dass Linke sogar linke Viertel angreifen und zerstören und war selbst völlig von den Socken. Den Vorwurf kann man der Polizei also auch erst beim nächsten Mal machen. Bislang ist man wohl noch von rudimentärem Restverstand ausgegangen.

Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
Und was deine Vorliebe für Gx-Gipfel in Moskau Ankara o.ä. Locations angeht: um nochmal zum Ursprung aller Prostete zurück zu kommen: es gibt ein MENSCHENRECHT auf
- freie Meinungsäußerung
- Versammlungfreiheit
- Körperliche Unversehrtheit
Ich neige dazu Menschen so zu behandeln, wie sie ihrerseits andere Menschen behandeln. Das verträgt sich nicht immer gut mit den rechtsstaatlichen Grundsätzen und Menschenrechten, vor allem was Mörder, Vergewaltiger, Schläger und andere Gewalttäter angeht.

Wie Du schon merkst, beziehe ich mich schon von Anfang an ausdrücklich und ausschließlich auf die Randalierer. Und ich habe im Fokus, wie man diese "Menschen" davon abhalten kann, die Menschenrechte zu verletzen, was sie stets zu bestimmten Anlässen mit Ansage tun. Für mich ist das eine ganz andere Kategorie als die friedlichen Demonstranten, die ihrerseits die Rechte anderer achten und sich selbst ihrer Rechte bedienen. Aber die Tatsache, dass ausgerechnet diejenigen, die die Menschenrechte anderer mit Füßen treten, auch am lautesten danach plärren und sie für sich einfordern (können), scheint mir ein ganz übler Fehler im System zu sein.

Aber abseits der Randale: Hast Du denn den Eindruck, dass der öffentliche gewaltfreie Protest gegen einen G-Gipfel, den es ja auch schon seit Jahrzehnten gibt, irgendwas bewegt oder geändert hätte? Du hattest mir ja ausdrücklich nicht zustimmen wollen, als ich es als nutzlos bezeichnet habe. Welchen Erfolg feiert denn der Widerstand der Straße bis jetzt?

EDIT: Hatte noch eine Sache vergessen:
Zitat:
Zitat von All4you Beitrag anzeigen
Nicht die Polizisten sind schuld, sondern einfach die Bundeskanzlerin, die aus Selbstdarstellungsgründen die Stadt Hamburg gewählt hat um da mit der Elbphilharmonie angeben zu können.
Also ich halte die Wahl der Stadt Hamburg für den G20-Gipfel auch nicht für optimal. Ich gebe Dir auch recht, dass die Wahl wohl vor allem deshalb auf Hamburg fiel, weil sich die Kanzlerin samt Scholz ein wenig feiern lassen wollten.

Aber bei aller Antipathie, die ich gegen die Merkel, ihre Clique und vor allem Politik hege: Schuld an den Krawallen ist sie nun wirklich nicht. Auch nicht daran, dass irgendwas eskaliert ist oder überhaupt auch nur ein Grashalm umgeknickt wurde. Ich bin auch dagegen, die Schuldfrage irgendwie gewaltsam von denen weglenken zu wollen, die daran schuld haben: Die Randalierer. Das wird hier im Thread irgendwie von Anfang an versucht zu tun. Da werden Fragen gestellt, wie viel "Teilschuld" die Polizei am Ergebnis hatte, wie viel die Kanzlerin, wie viel Nachbars Lumpi. Alles, um die linken "Krieger" zu entlasten?!

Es wäre eine Sache gewesen, wenn sie sich eine kleine Schlacht mit der Polizei geliefert hätten, die vielleicht auf eine überzogene Maßnahme zurückzuführen gewesen wäre. Das wäre zwar noch immer nicht zu dulden, aber zumindest in Teilen verständlich. Was da in Hamburg aber abgelaufen ist, da kann man der Polizei höchstens noch den Vorwurf machen, nicht radikal und schnell genug gegen die Randalierer vorgegangen zu sein. Aber das wäre ja dann wohl "unverhältnismäßig" gewesen
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Geändert von Photon (16.07.2017 um 18:55:41 Uhr) Grund: Ergänzung
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Alt 16.07.2017, 18:45:39   #143 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Photon Beitrag anzeigen
Wie gesagt: Vielleicht hat die Polizei nicht mit so viel Blödheit gerechnet, dass Linke sogar linke Viertel angreifen und zerstören und war selbst völlig von den Socken.
Oder sie war genauso unbedarft wie die meisten Bürgerlichen und geglaubt, dass es nur "DIE LINKEN" gibt.
Zitat:
Den Vorwurf kann man der Polizei also auch erst beim nächsten Mal machen. Bislang ist man wohl noch von rudimentärem Restverstand ausgegangen.
in einer Stadt wie Hamburg, die jahrelange Erfahrung mit linkem Krawall und (friedlicher)linker Subkultur (z.B. FC St. Pauli) hat, kann man aber auch von rudimentärem Kenntnis der Szene ausgehen. Im übrigen fabuliert auch die Hamburger Polizei von "Krawalltouristen", also ist das ein schwacher Entschuldigungsversuch!





Zitat:
Ich neige dazu Menschen so zu behandeln, wie sie ihrerseits andere Menschen behandeln. Das verträgt sich nicht immer gut mit den rechtsstaatlichen Grundsätzen und Menschenrechten, vor allem was Mörder, Vergewaltiger, Schläger und andere Gewalttäter angeht.



Wie Du schon merkst, beziehe ich mich schon von Anfang an ausdrücklich und ausschließlich auf die Randalierer.
Sorry, aber deine Aussagen oben suggerieren etwas anderes. Es gibt "LINKE", und die machen Krawall.

Zitat:
Und ich habe im Fokus, wie man diese "Menschen" davon abhalten kann, die Menschenrechte zu verletzen, was sie stets zu bestimmten Anlässen mit Ansage tun. Für mich ist das eine ganz andere Kategorie als die friedlichen Demonstranten, die ihrerseits die Rechte anderer achten und sich selbst ihrer Rechte bedienen. Aber die Tatsache, dass ausgerechnet diejenigen, die die Menschenrechte anderer mit Füßen treten, auch am lautesten danach plärren und sie für sich einfordern (können), scheint mir ein ganz übler Fehler im System zu sein.
Erdogan und Pitin leisten sich nicht den Luxus, zwischen legitimen Protest und Krawall zu unterscheiden.



Zitat:
Aber abseits der Randale: Hast Du denn den Eindruck, dass der öffentliche gewaltfreie Protest gegen einen G-Gipfel, den es ja auch schon seit Jahrzehnten gibt, irgendwas bewegt oder geändert hätte? Du hattest mir ja ausdrücklich nicht zustimmen wollen, als ich es als nutzlos bezeichnet habe. Welchen Erfolg feiert denn der Widerstand der Straße bis jetzt?
Generell: DDR 1989! Und ja, AUCH TTIP, selbst wenn der letzte Sargnagel der Ignorant im weißen Haus war. Ich glaube, es ist nur logisch, das Merkel ausgerechnet NACH Hamburg einen neuen TTIP-Versuch vorgeschlagen hat. Weil der Protest dagegen im bürgerlichen Lager gerade das richtige "Geschmäckle" hat...

Selbst die AntiAKW-Märsche und die Friedensdemos hatten in gewisser Weise Erfolg, auch wenn sie nicht die finalen Auslöser für Abrüstung und Atomausstieg waren, so haben sie die politische Saat dafür gelegt.
darkkurt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2017, 19:38:21   #144 (permalink)
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Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
Oder sie war genauso unbedarft wie die meisten Bürgerlichen und geglaubt, dass es nur "DIE LINKEN" gibt.
Das hat ja niemand behauptet. Aber wenn man sich eine gemeinsame Ideologie teilt, dann neigt man natürlich auch gern dazu, auch die Schwarzen Schafe zumindest etwas zu "beschützen". Was ja auch hier im Thread wunderbar gezeigt wurde. Da wird eben gleich gefragt, inwiefern wohl die Polizei, Politik, (Anwohner?), ... was-weiß-ich-wer wohl auch eine "Mitschuld" an den Krawallen haben könnte. Diese Frage stellt sich mir gar nicht. Denn selbst wenn es einen nervösen Einsatzleiter gegeben haben sollte, selbst wenn ein Viertel in Hamburg eine Zeit lang "polizeifrei" war, selbst wenn ein Polizist einen Demonstranten ein wenig zu hart angepackt haben sollte, ... rechtfertigt es nicht mal im Ansatz das, was passiert ist. Und dass ein Polizist als Mensch auch über- oder falsch reagieren kann, wird man auch bei den nächsten Demos nicht verhindern können. Das kann aber niemals ein Anlass sein, einen Bürgerkrieg vom Zaun zu brechen.

Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
Erdogan und Pitin leisten sich nicht den Luxus, zwischen legitimen Protest und Krawall zu unterscheiden.
Naja, vielleicht sind Moskau und Ankara nicht optimal für solche Gipfel. Aber ich würde jede Wette halten, dass es dort wesentlich friedlicher zu geht. Und falls nicht, dann wenigstens nur exakt ein Mal. Aber gut, vergessen wir das mit Russland/Türkei. New York ist schon ok. Die Cops dort sind auch nicht so zimperlich und ausreichend rigoros.

Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
DDR 1989!
Diese Demo hat vor allem vom Überraschungseffekt profitiert. 40 Jahre lang gab es kaum nennenswerten Widerstand. Das ZK der SED dachte, die 96+% Wählerzustimmung gäbe es wirklich und alle wären glücklich. Dann auf einmal der große Hammer: Ups. Ein komisch formulierter und falsch interpretierter Befehl im Chaos zwischen Massenflucht und "Führungslosigkeit" aus der Sowjetunion später machte die Grenzen auf. Wo wir auch schon beim Kern sind: Ohne Gorbatschow und 5 Jahre früher hätten die Demos gar nichts gebracht. Sie kamen überraschend und zum richtigen Zeitpunkt. Sagen wir: Es war ein glückliches Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Aber die Demos allein hätten es nie und nimmer bewirkt, wenn nicht die Sowjetunion samt Ostblock vorher zusammengebrochenm die Massenflucht nicht mehr zu stoppen und Kohl nicht sofort reagiert hätte. Was die Frage aufwirft, ob es nicht ein wenig später sowieso zu einer Wiedervereinigung bekommen hätten, weil die DDR beinahe handlungsunfähig aufgrund der Umstände war. Aber das ist rein spekulativ.

Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
Und ja, AUCH TTIP, selbst wenn der letzte Sargnagel der Ignorant im weißen Haus war.
ich wiederhole mich gern auch in diesem Punkt: Wir haben ein de-facto-TTIP bekommen. Zwar mit dem Umweg über Kanada und CETA, aber da die meisten (großen) Firmen in Amerika allesamt mindestens ein Branch-Office in Kanada haben, ist es nur ein wenig umständlicher.


Zitat:
Zitat von darkkurt Beitrag anzeigen
Ich glaube, es ist nur logisch, das Merkel ausgerechnet NACH Hamburg einen neuen TTIP-Versuch vorgeschlagen hat. Weil der Protest dagegen im bürgerlichen Lager gerade das richtige "Geschmäckle" hat...
Was allerdings auch eindrucksvoll beweist, wie sehr sich die Kanzlerin oder die Politik im Allgemeinen vom Protest der Straße beeindrucken lassen: Gar nicht.

Zitat:
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Selbst die AntiAKW-Märsche und die Friedensdemos hatten in gewisser Weise Erfolg, auch wenn sie nicht die finalen Auslöser für Abrüstung und Atomausstieg waren, so haben sie die politische Saat dafür gelegt.
Haben sie? Ich denke, dass das temporäre Erstarken der Grünen und SPD letztlich den Ausschlag gegeben haben. Union war gegen den (überhasteten) Ausstieg, die Grünen haben ihn hingegen forciert und die SPD hat als "natürlicher Feind" der Union diese Position mit übernommen - und die Wahl gewonnen. Ausschlaggebend waren hier also die Wählerstimmen, nicht die Leute, die sich an Gleise und sich gegenseitig festgekettet hatten. Demos gegen Atomenergie gibt es seit den 80er Jahren. Aber erst als die Union Stimmen verlor, hat sie eingelenkt.

Ein Beispiel, das meinen Standpunkt untermauert: Flüchtlingskrise. Pegida wurde ignoriert und attackiert (in der Folge jedwede *gida-Bewegung), obwohl da 10.000 Leute regelmäßig auf der Straße waren. Erst als die AfD absehbar auf 10+% kommen sollte und die Stimmen vor allem bei Union, SPD, ja sogar den Grünen und Linkspartei abgrub, hat man sich mal mit "sicheren Herkunftsländern" und einer möglichen Rückführung befasst. Ohne die AfD wäre da heute noch immer nix passiert.

Ich habe auch noch nicht erlebt, dass trotz des "heldenhaften" Einsatzes der Antifa und anderer Gruppen ein nennenswerter Rückgang von Nazis oder Rechtsextremismus im Allgemeinen zu verzeichnen wäre. Und die "Anticapitalista-Demos" sind ähnlich "erfolgreich".

Alle Proteste gegen Online-Überwachung, Aufweichung des Datenschutzes und so weiter haben schnurgerade zum jetzt kürzlich verabschiedeten Bundestrojaner und Online-Durchsuchungen geführt. Ach, je länger ich schreibe, desto mehr fällt mir ein. Ich hör jetzt mal auf.

Im Gegenteil werden Bürgerinitiativen, Volksabstimmungen und Petitionen regelmäßig mit voller Wonne ignoriert. Zuletzt hier in Berlin-Marzahn, als man zu Gunsten der IGA 2017 den Kienberg und seine Natur ruiniert hat. Hätte aber bei Bedarf noch ein paar hundert anderer Beispiele.

Also ganz ehrlich: Demos sind meiner Ansicht nach völlig nutzlos. Sie sollen von mir aus gern legitim sein und bleiben. Jeder sollte das Recht haben, sich auf der Straße wie der letzte Assi zu benehmen und seinen Unmut mehr oder weniger wohl formuliert und gewaltfrei kund zu tun. Wer aber was ändern will, soll wählen gehen oder andere Wege finden.
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Geändert von Photon (16.07.2017 um 19:46:53 Uhr)
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Alt 16.07.2017, 19:53:50   #145 (permalink)
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EDIT: Hatte noch eine Sache vergessen:

Also ich halte die Wahl der Stadt Hamburg für den G20-Gipfel auch nicht für optimal. Ich gebe Dir auch recht, dass die Wahl wohl vor allem deshalb auf Hamburg fiel, weil sich die Kanzlerin samt Scholz ein wenig feiern lassen wollten.

Aber bei aller Antipathie, die ich gegen die Merkel, ihre Clique und vor allem Politik hege: Schuld an den Krawallen ist sie nun wirklich nicht. Auch nicht daran, dass irgendwas eskaliert ist oder überhaupt auch nur ein Grashalm umgeknickt wurde. Ich bin auch dagegen, die Schuldfrage irgendwie gewaltsam von denen weglenken zu wollen, die daran schuld haben: Die Randalierer. Das wird hier im Thread irgendwie von Anfang an versucht zu tun. Da werden Fragen gestellt, wie viel "Teilschuld" die Polizei am Ergebnis hatte, wie viel die Kanzlerin, wie viel Nachbars Lumpi. Alles, um die linken "Krieger" zu entlasten?!

Es wäre eine Sache gewesen, wenn sie sich eine kleine Schlacht mit der Polizei geliefert hätten, die vielleicht auf eine überzogene Maßnahme zurückzuführen gewesen wäre. Das wäre zwar noch immer nicht zu dulden, aber zumindest in Teilen verständlich. Was da in Hamburg aber abgelaufen ist, da kann man der Polizei höchstens noch den Vorwurf machen, nicht radikal und schnell genug gegen die Randalierer vorgegangen zu sein. Aber das wäre ja dann wohl "unverhältnismäßig" gewesen
Sorry!
Aber bevor man den Veranstaltungsort gewählt hat, waren da nicht einige Dinge bekannt?
Merkel wußte, das es dort die Linksautonome Rote Zora (Flora) gibt. Falls nicht, dann hat Sie als Bundeskanzlerin ausgedient.

Du sagst, das nicht Sie sondern die kriminellen Randalierer die Schuld trifft. Da gebe ich Dir Recht, jedoch war Sie diejenige die es erst ermöglicht hat, das diese Kriminellen eine Plattform für Ihr Handeln erhalten.
Die Beamten haben etwas extrem zögerlich reagiert. Aber so war es von Seiten der Politik gewollt. Denn wie sonst kann man jetzt Grundgesetzbeschränkende Forderungen durchsetzen.
 
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Alt 16.07.2017, 20:48:51   #146 (permalink)
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Sorry! Aber bevor man den Veranstaltungsort gewählt hat, waren da nicht einige Dinge bekannt? Merkel wußte, das es dort die Linksautonome Rote Zora (Flora) gibt. Falls nicht, dann hat Sie als Bundeskanzlerin ausgedient.
Dann kann man ihr mangelndes Feingefühl vorwerfen. Nur dafür ist sie ja bekannt. Sie tut entweder gar nichts und sitzt aus, oder sie verfolgt ihre "alternativlose" Politik wie sie will. Wobei mir gerade auffällt, dass das die perfekte Definition eines faulen, phlegmatischen Diktators ist

Zitat:
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Du sagst, das nicht Sie sondern die kriminellen Randalierer die Schuld trifft. Da gebe ich Dir Recht, jedoch war Sie diejenige die es erst ermöglicht hat, das diese Kriminellen eine Plattform für Ihr Handeln erhalten.
Mal ausgehend von der alternativlosen Tatsache, dass der Gipfel ja irgendwo hat stattfinden müssen: Welche Stadt in Deutschland wäre denn besser geeignet gewesen? Einen zweiten Ersten Mai brauchen wir in Berlin auch nicht und sonst vielleicht noch München. Aber die sind da vermutlich auch nicht so heiß auf Bürgerkrieg. Ansonsten noch FFM, aber insgesamt werden dann die Städte nur noch kleiner. Was vielleicht gut ist, weil weniger kaputt gehen kann (sofern keiner den Wald anzündet), aber wer will schon seine Staatsgäste nach Dingenskirchen einladen, auch wenn das Örtchen noch so malerisch und ländlich geprägt ist.

Letztlich bleibt es doch aber dabei, dass ein Staat auf keinen Fall von Terroristen erpressbar sein darf. Irgendwie werde ich den Gedanken auch nicht los, dass die Handlungen dort in Hamburg auch den Tatbestand des Terrorismus erfüllen könnten. Wenn das Schule macht, oh je. Dann zünden demnächst die Milchbauern Bremen für höhere Milchpreise an. Der Staat muss in jedem Fall seine Hoheit über das Gebiet behalten, auch wenn man (aus welchen Gründen auch immer) einigen Verrückten erlaubt, Häuser seit 30+ Jahren zu besetzen. Aber das ist vielleicht noch eine andere Sache, als dem Druck von Terroristen nachzugeben und aus Angst vor dem Pack diesen internationalen Staatsakt abzusagen oder zu verlegen, so sinnlos er auch sein mag.

Zitat:
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Die Beamten haben etwas extrem zögerlich reagiert.
Das sag hier nicht zu laut. Kommt gleich jemand um die Ecke, der behauptet, die Polizei sei unverhältnismäßig brutal gegen die armen Schwarzvermummten vorgegangen, was überhaupt erst zur Eskalation geführt hat (sinngemäß zitiert von Jutta Ditfurth, Die Grünen).
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Alt 16.07.2017, 21:36:17   #147 (permalink)
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Dann kann man ihr mangelndes Feingefühl vorwerfen. Nur dafür ist sie ja bekannt. Sie tut entweder gar nichts und sitzt aus, oder sie verfolgt ihre "alternativlose" Politik wie sie will. Wobei mir gerade auffällt, dass das die perfekte Definition eines faulen, phlegmatischen Diktators ist
Da stimme ich Dir vollkommen zu! Sie interessiert sich in keinster Weise für das Volk. Ob das ein Überbleibsel von Ihrer Vergangenheit ist..

Zitat:
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Mal ausgehend von der alternativlosen Tatsache, dass der Gipfel ja irgendwo hat stattfinden müssen: Welche Stadt in Deutschland wäre denn besser geeignet gewesen?
Alternativlos Fehmarn. Es gibt nur eine Zufahrt zur Insel und das Militär kann da auch den Zugang auf dem Meer beschränken.
Alswo muss man keine Großstadt wählen nur um mit Elbphi anzugeben.

Zitat:
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Das sag hier nicht zu laut. Kommt gleich jemand um die Ecke, der behauptet, die Polizei sei unverhältnismäßig brutal gegen die armen Schwarzvermummten vorgegangen, was überhaupt erst zur Eskalation geführt hat (sinngemäß zitiert von Jutta Ditfurth, Die Grünen).
Brutal ?? Sorry, ich denke nicht das irgend einer der Geschädigten auch nur im entferntesten glaubt das die Polizei zu brutal vor gegangen ist.
Und was die Kriminellen angeht, Sorry selbst wenn die Polizei Wattebällchen geworfen hätte würden sich ein paar der politiker beschweren.

In anderen Ländern hätten Sie Schaefschützen auf den Dächern postiert und bei Gefahr in Verzug , das mit einer Entgültigen Aktion beendet. Bevor ein Auto gebrannt hätte.

Aber das darf man ja nicht schreiben.
 
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Alt 17.07.2017, 17:32:55   #148 (permalink)
Infokriegsarmee N.
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Da stimme ich Dir vollkommen zu! Sie interessiert sich in keinster Weise für das Volk. Ob das ein Überbleibsel von Ihrer Vergangenheit ist..
Bitte? Meinste, daß Bundeskanzlerin soll um persönliche Probleme der Bürger kümmern?

Zitat:
Zitat von All4you Beitrag anzeigen
Alternativlos Fehmarn. Es gibt nur eine Zufahrt zur Insel und das Militär kann da auch den Zugang auf dem Meer beschränken.
Alswo muss man keine Großstadt wählen nur um mit Elbphi anzugeben.
Aha. Gibts denn in Fehmarn nötige Ultra- und Infrastruktur? Passende Bautechnik, gewisse Logistik? Son Treffen mit mächtigsten der Welt passt nicht überall.

Zitat:
In anderen Ländern hätten Sie Schaefschützen auf den Dächern postiert und bei Gefahr in Verzug , das mit einer Entgültigen Aktion beendet. Bevor ein Auto gebrannt hätte.
Wo denn? In Syrien? Afghanistan? Nordkorea? Ich glaube nicht, daß Mehrheit von Deutschen schaef auf solche "Schaefschützen" sind.

Zitat:
Aber das darf man ja nicht schreiben.
Du hast es doch geschrieben, ohne dass Geheimpolizei wird aufmerksam?
Freirenner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2017, 18:49:43   #149 (permalink)
4½ Finger-Joe
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Beiträge: 12.743
Standard G20-Krawalle in Hamburg - Diskussionen und Schlüsse

Nochmal eine kleine Medienschau:
http://www.bildblog.de/91282/6-vor-9...%28BILDblog%29

Besonders interessant sind in meinen Augen die links 3 und 4, aus Journalisten-und Polizistensicht.

Auch lesenswert:
http://dasnuf.de/g20-und-mein-versta...von-demokratie

Und irgendwie stimmt das mit den 476 "verletzten" Polizisten auch nicht so ganz: https://www.buzzfeed.com/marcusenger...lL#.apaq2l42eR

Zitat:
Zitat von All4you Beitrag anzeigen
Brutal ?? Sorry, ich denke nicht das irgend einer der Geschädigten auch nur im entferntesten glaubt das die Polizei zu brutal vor gegangen ist.
Och, ich denke das schon... vor allem der eine oder andere Journalist, der einfach seinen Job gemacht und trotzdem auffe Fresse bekommen hat...

Zitat:
In anderen Ländern hätten Sie Schaefschützen auf den Dächern postiert und bei Gefahr in Verzug , das mit einer Entgültigen Aktion beendet. Bevor ein Auto gebrannt hätte.
Solche Länder nennt man i.d.R. "Diktaturen" oder "Unrechts-Regime", auf jeden Fall nicht "rechtsstaatlich"!



Zitat:
Aber das darf man ja nicht schreiben.
Mann sollte sich zumindest vorher selber überlegen, ob man so eine gequirlte Kagge schreiben muss...

Geändert von darkkurt (17.07.2017 um 18:57:23 Uhr)
darkkurt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2017, 19:56:12   #150 (permalink)
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Beiträge: 109
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Zitat:
Zitat von Freirenner Beitrag anzeigen
Bitte? Meinste, daß Bundeskanzlerin soll um persönliche Probleme der Bürger kümmern?
Gut, wenn die Bundeskanzlerin sich nicht um Ihre Bürger kümmern soll, dann hat Sie bestimmt Recht, wenn Sie sich nur darum kümmert, das Ihre Diäten erhöht werden.

Zitat:
Zitat von Freirenner Beitrag anzeigen
Aha. Gibts denn in Fehmarn nötige Ultra- und Infrastruktur? Passende Bautechnik, gewisse Logistik? Son Treffen mit mächtigsten der Welt passt nicht überall.
Es gibt da bestimmt ein oder mehrere Hotels. Und für die Ausgaben (360 Millionen Euro) hätte man bestzimmt einiges auf die Beine stellen können. Aber klar keine Elbphilharminie.

Zitat:
Zitat von Freirenner Beitrag anzeigen
Wo denn? In Syrien? Afghanistan? Nordkorea? Ich glaube nicht, daß Mehrheit von Deutschen schaef auf solche "Schaefschützen" sind.
Andere Länder andere Sitten. Und nein selbst in der USA werden Scharfschützen zur Sicherung eingesetzt.

Zitat:
Zitat von Freirenner Beitrag anzeigen
Du hast es doch geschrieben, ohne dass Geheimpolizei wird aufmerksam?
Und wer versichert Dir, das mein Anschluss nicht schon längst von der Geheimpolizei überwacht wird?
Ich rufe ja nicht zur Gewalt gegen diese Regierung auf, also bin ich nicht sehr interessant. Ich habe auch keinen Shop, wo man sich Bombenbauartikel oder Anleitungen herunterladen kann.

Solche Anleitungen hat unsere Regierung schon selber veröffentlicht und zwar unter der Aussage;
es ist verboten! xxx mit xxx % zusammen zu stellen. ( Schau Dir die betreffenden Gesetze an)
 
All4you ist offline   Mit Zitat antworten
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g20, hamburg, protest, randale, verletzte

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