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Alt 17.11.2013, 11:14:34   #8701 (permalink)
birne
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Alt 18.11.2013, 22:16:09   #8702 (permalink)
chiLLt gerade
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Huhu biggi
wie lange musst/darfst du denn noch REHA machen?
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Alt 18.11.2013, 22:32:05   #8703 (permalink)
birne
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am donnerstag fahr, gott sei dank, wieder nach hause.

die therapeuten sind echt klasse, aber hier wird das ganze haus umgebaut, sogar samstags und da kann ich nix mehr von hören.
 
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Alt 01.12.2013, 00:16:50   #8704 (permalink)
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Wie versprochen pünktlich zum ersten Advent. Lest die Geschichte nicht ganz so kritisch, ich bin ja kein professioneller Autor, sondern habe mich nur eine Zeit lang an Kurzgeschichten versucht.
Diese stammt aus dem Jahr 1996. Ich hoffe Euch damit eine kleine Freude zu machen.

Eine kleine Adventsgeschichte

von WJB

Ganz dick eingemummelt stand der kleine Junge vor dem Schaufenster und drückte sich die Nase platt. Er machte das oft, denn er kam jeden Tag auf seinem Schulweg hier vorbei. Ach bevor ich es vergesse, der kleine Junge hieß Franz. Manchmal stand er über eine halbe Stunde hier, bis er es vor lauter Kälte nicht mehr aushielt. Franz hätte so gerne einige der Spielsachen die hier ausgestellt waren zu Weihnachten bekommen, aber seufzte er dann, dazu reicht meinen Eltern wahrscheinlich das Geld nicht. Seine Eltern besaßen nämlich keine Reichtümer. Der Vater war seit längerer Zeit arbeitslos und zudem noch erkrankt, und seine Mutter ging Putzen, um die Familie wenigstens einigermaßen über Wasser zu halten. So mußte Franz sich mit dem Anblick der Spielsachen zufrieden geben.
Heute stand er schon besonders lange vor dem Schaufenster, was kein Wunder war, hatten es die Verkäuferinnen doch gerade für die Advents- und Weihnachtszeit dekoriert. Die ganzen Spielsachen waren eingerahmt von Tannenzweigen, künstlichem Schnee und bunten Lichtern. Auch das Fenster selbst zeigte Weihnachtliche Motive. Da waren der Nikolaus mit Knecht Ruprecht, viele viele Engel und der Weihnachtsmann selbst mit seinem großen Schlitten mit acht Rentieren davor.
Dann schaute Franz in die Auslage. Was es da nicht alles gab! Ein Parkhaus zum Beispiel mit vier Stockwerken und einem Aufzug wo man mit Matchbox Autos hineinfahren konnte und sie dann von oben durch eine Spirale wieder hinuntersausen lassen konnte, oder nebenan das schöne große Puzzle mit 1500 Teilen. Wenn man es fertig gebaut hatte sah man ein Bild von den verschneiten Alpen. Und gleich dahinter stand das schönste für den kleinen Franz, die Vorführanlage einer Modelleisenbahn. Da gab es einen großen Bahnhof mit vier Bahnsteigen, die überdacht waren. Hier hielten die ganz langen Schnellzüge mit sechs , ja manche hatten sogar sieben Wagen. Davor war dann eine große mächtige Dampflokomotive gespannt, aus deren Schornstein Rauch herauskam wenn sie fuhr. Außerdem gab es noch eine Nebenbahnstrecke, sie schlängelte sich in engen Bögen den steilen Berg hinauf, um dort in den kleinen Bahnhof des Bergdörfchens einzufahren. Und da, in der rechten Ecke der Anlage, fuhr eine Seilbahn, die bis auf den Gipfel hinauf führte. Auf dem Hang sah man dann viele kleine Skifahrer ins Tal hinabsausen.
Franz begann, trotz der eisigen Kälte die an diesem Montag, es war der Montag nach dem ersten Advent, herrschte, zu träumen, er sitze in dem Schnellzug mit den herrlichen dunkelblauen Wagen, der von der größten Dampflokomotive gezogen wurde. Die Landschaft der Modellbahnanlage flog nur so an ihm vorbei. Der rauschende Wasserfall, der von dem Bergdorf herunterfiel und zum Teil gefroren war, dann kam die große Brücke über den Fluß, und schon fuhr man in den Tunnel ein. Nach einem weiten Bogen wurde der Zug langsamer, verließ den Tunnel wieder, und fuhr in den Bahnhof ein. Plötzlich wurde sich Franz der Kälte bewußt und er dachte sich wie schön es doch wäre diese Modellbahnanlage zu besitzen, und jeden Tag mit ihr zu spielen.
Plötzlich bemerkte Franz, das er nicht alleine vor dem Schaufenster stand. Neben ihm stand eine ältere Frau, die genauso dick eingemummelt war wie er selbst. Außerdem hatte sie graue Haare, aber das ist bei älteren Frauen ja normal. Als die Frau merkte, das Franz sie anschaute sagte sie zu ihm: „ Guten Tag, suchst Du Dir schon Deine Weihnachtsgeschenke aus?“ Franz zögerte mit seiner Antwort, weil er überlegte ob er der Frau die Wahrheit sagen sollte oder in diesem Fall lieber eine Notlüge verwendete. Seine Eltern hatten ihm nämlich eingeschärft anderen Leuten gegenüber nichts von ihrer Armut zu erwähnen. Schließlich sagte er: „Nein, ich träume nur davon, wie schön es wäre, ein paar Spielsachen zu haben.“ Da erwiderte die Frau: „Ja hast du denn keine Spielsachen?“ Franz wurde bei dieser Frage traurig, denn er hatte ja wirklich nichts. Er mußte sich sogar beherrschen um nicht zu weinen. Nach einer Weile konnte er die Tränen hinunterschlucken und antworten: „Doch, ich habe Spielsachen, aber nur ganz einfache selbstgemachte, nicht so schöne wie man sie hier kaufen kann. Manchmal macht mich das ganz traurig, aber meine Eltern können ja nichts dafür, wir sind eben arm, damit muß ich mich abfinden.“ Die Frau machte ein sehr nachdenkliches Gesicht. Auf einmal sagte sie zu Franz: „Komm mal mit, du könntest mir etwas helfen.“ Franz überlegte nicht lange, weil er immer Hilfsbereit war, und ging mit der Frau. Er wunderte sich ein wenig weil die Frau sehr stark hinkte. Außerdem dachte er sich es wäre doch schön, die Frau mit ihrem Namen anzusprechen. Also sagte er:“ Ich heiße Franz, und wie heißen sie?“ „ Ich bin die Maria“ antwortete die Frau. Franz erwiderte: „Ich kann sie doch nicht mit ihrem Vornamen ansprechen, das gehört sich nicht.“ Maria schaute ihn streng an und sagte: „Wenn ich zu dir sage ich heiße Maria dann kannst du mich auch so ansprechen.“ Nach einiger Zeit waren sie bei Maria angelangt. Sie hatte eine gemütliche Wohnung zwar ein wenig altmodisch eingerichtet, aber auf den ersten Blick gefiel sie Franz. Er bemerkte nur das es sehr kalt war. Er sah auch nirgendwo Heizkörper, dafür stand im Wohnzimmer ein großer Kachelofen. Auf einmal ging Franz ein ganzer Kronleuchter auf. Maria war ja wie er unterwegs erfahren hatte Witwe, außerdem konnte sie sehr schlecht laufen, wo sollte also das Brennholz für den Kachelofen herkommen? Er fragte Maria: Soll ich das Brennholz für den Ofen heraufholen?“ Maria antwortete: „Dafür wäre ich dir sehr, sehr dankbar.“
Franz schuftete und schleppte fast eine Stunde lang Holz und Briketts in die Wohnung hinauf, bis ihm die Zunge fast bis auf den Boden hing. Endlich war genügend Brennmaterial herbeigeschafft, das Maria in diesem Winter bestimmt nicht frieren mußte. Maria bedankte sich herzlich bei Franz und erklärte ihm, sie sei leider genauso arm wie seine Eltern, und könne ihm deshalb leider nichts geben. Franz sagte zu ihr: „Das macht überhaupt nichts, die Hauptsache ist doch, daß Sie nicht frieren.“ Anschließend verabschiedete er sich, und ging nach Hause.

Am Weihnachtstag dachte Franz schon gar nicht mehr an die Begegnung mit Maria, Vielmehr freute er sich schon auf die, wenn auch nicht gerade sehr großen , Weihnachtsgeschenke. Als es an der Tür klingelte stürmte er gleich hin, weil die Familie noch auf Onkel Emil aus der Nachbarstadt wartete.
Als Franz öffnete war jedoch nicht sein Onkel vor der Tür, vielmehr stand da eine große Kiste, die Franz alleine nicht einmal tragen konnte. Er rief seine Mutter, und gemeinsam trugen sie die Kiste ins Haus hinein. Neugierig wie Franz war machte er die Kiste gleich auf um zu sehen was darin war. Als er die Seitenwand der Kiste offen hatte traute er seinen Augen kaum. Vor ihm stand genau die Modellbahnanlage, die er im Schaufenster immer bewundert hatte. Genau die, mit dem Bahnhof mit vier Bahnsteigen, mit den Schnellzügen und den mächtigen Dampfloks. Und der Nebenbahnstrecke in das kleine Bergdorf hinauf. Die Seilbahn und die Skifahrer waren natürlich auch dabei.
Franz war total erstaunt, und fragte sich wer ihm so eine schöne Anlage schenkte. Da bemerkte er plötzlich einen kleinen Zettel, der mitten auf den Schienen lag.

Lieber Franz,
dies ist mein Dankeschön an dich, da du mir so selbstlos geholfen hast.

Fröhliche Weihnachten, Maria.


Franz war noch erstaunter als vorher, und konnte sich gar nicht erklären wo Maria das Geld für diese Anlage hernahm. Er versprach sich selbst, gleich am ersten Weihnachtsfeiertag zu ihr zu gehen.
Am Abend besuchte er mit seinen Eltern traditionell die Christmette. Normal langweilte ihn das immer ein wenig, naja, mal abgesehen vom Krippenspiel. Aber plötzlich wurde er hellwach, war das da drüben nicht Maria? Doch, sie war es. Sie sah zu ihm herüber und lächelte. Er lächelte natürlich zurück. Nach der Mette versuchte er sie zu erreichen, doch bevor er aus der Kirche kam, war Maria schon weg. Nun mußte er eben doch am nächsten Tag zu ihr gehen.
Franz ging auch hin, nur fand er ihren Namen nicht mehr an der Klingel, und die Nachbarn die er fragte kannten Maria auch gar nicht, bis auf die letzte die er fragte. Von ihr erfuhr Franz, das eine Maria hier gelebt hatte. Sie hatte Kinder sehr gerne, konnte aber selbst keine bekommen. Diese Maria war allerdings schon fünfzehn Jahre tot.
engelchen0812 gefällt das.
 
driverman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2013, 01:19:30   #8705 (permalink)
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Danke dir für die Geschichte
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engelchen0812 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2013, 19:46:05   #8706 (permalink)
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ID: 131256
Lose-Remote

Reg: 06.08.2013
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Jetzt muß ich doch mal eine Frage stellen die Einstellungsvoraussetzungen bei Media-Markt bzw. der Werbeagentur von Media-Markt betrifft.

Könnte es sein, das man als Werbeverantwortlicher von Mediamarkt einen niedrigeren IQ haben muß wie 10-Meter Feld- oder Waldweg?

Wie sonst wäre zu erklären, das ich hier im Badischen, wahrscheinlich bedingt durch Orkantief Xaver in Norddeutschland, Werbung vor die Nase geklascht bekomme: "Unser Untergeschoss ist wieder geöffnet! Wassermassen raus, Angebotsflut rein!" (Mediamarkt Karlsruhe-Bulach, wenn dort der Keller volläuft dann schwimmt die Innenstadt schon lange...)

Hallo liebe Mediamarkt-Werber, wir hatten ein bischen Wind und ein ganz klein wenig Regen. Weder Alb noch Rhein wurden zurückgestaut, hört also mal auf uns für total bescheuert hinzustellen!!!!!
 
driverman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2013, 20:50:08   #8707 (permalink)
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Reg: 13.05.2006
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Wohnste hier auch in der Karlsruher Gegend?
Requiem ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2013, 23:28:34   #8708 (permalink)
Fettnäpfchennutzer
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ID: 131256
Lose-Remote

Reg: 06.08.2013
Beiträge: 54
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Yep, auch ich habe KA als "Vorort"

Mehr unter: www.ettlingen.de
 
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