Blog von MrBoba
 
Eintrag #4, 01.04.2005, 14:22 Uhr

warum online-pizzabestellungen manchmal nützlich sind

So, heute das letzte Kapitel :)



kapitel vier
warum online-pizzabestellungen manchmal nützlich sind



malte war beschäftigt. seit tagen setzte er ein und den selben rechner neu auf, denn irgendwie bekam er in letzter zeit nichts mehr gebacken. und er tunkte erneut seit tagen gewürzgurken in nutellafässer, denn er hatte ja keine zeit.
plötzlich klingelte das telefon, was malte extrem verunsicherte, denn er war noch nie hier unten angerufen worden. er fragte sich, wer das wohl sein könnte, nahm aber nicht ab weil ihm die fetten knie so sehr schlotterten und entschied sich, einfach so lange läuten zu lassen, bis sich der anrufer zur aufgabe entschieden hätte, was nicht allzu lange dauerte.
zwei stunden und fünf nutellagürkchen später kam es seinem dicken schwabbelranzen plötzlich in den sinn auf pizza hunger haben zu müssen.
aushilfeadmin malte rollte also mit seinem vollgeschwitzen muchtstuhl zum einzigen mit dem internet verbundenen rechner und rief die seite seines lokalen pizzadienstes auf, bei dem er bereits eine platin-mitgliedschaft besaß. er stellte sich zwei vierzig mal sechsig family-pizzen mit allerlei leckereien und triple cheece zusammen und schickte die bestellung ab. in dreißig minuten würde das große fressen beginnen...
sechsundzwanzig minuten und weitere frei nutellagürkchen später vernahm er klopfgeräusche ab der tür zum keller. er sprang auf und tänzelte händereibenderweise auf die tür zu, um seinen snack entgegenzunehmen.
als er die tür öffnete stand sie vor ihm: die schönste fette, schwitzende exilkubanerin alive.
er war wie geblendet und es saß ihm anscheinend ein kloß im wulstigen hals, denn er brachte nur krächzlaute heraus, was allerdings die fette, triefende exilranze nicht zu verwundern schien, denn sie schob einfach ihre massige büffelhüfte durch die tür und knallte die kiloschwere pizzalast neben den rechner von dem aus malte sie bestellt hatte.
noch immer brachte er kein wort heraus, weshalb sie die die initiative ergriff und ihm ihre bullige pranke entgegenstreckte und mit der süßesten yabba da hutt-stimme ihren namen hervorpresste: jaqueline.
malte, noch immer angetan von solch engelsgleicher erscheinung, schüttelte kurz den kopf um den kloß in seinem hals zu lockern, und nannte ihr mit der ihm gegebenen fistelstimme seinen namen und dann führte eins zum anderen und sie verstanden sich wunderbar. während sie sich unterhielten fraßen sie die pitten zusammen, was wahrscheinlich das erste und einzige mal war, daß sie keine großen brocken hinutenschlangen und sie bemerkten, daß sie für einander geschaffen waren.
und gott sah, daß es gut war.



by stoner
stand 19.03.04
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