Blog von Dirky
 
Eintrag #11, 07.06.2014, 21:11 Uhr

Vorsicht bei Aktientitel und CALL Kontrakten auf Indizes

Da steht man ziemlich alleine da, wenn man in Zeiten von immer neuen Höchstständen an den "wichtigen" Börsen zur Vorsicht mahnt, dennoch sollte man seine Euphorie zeitnah mit PUT Kontrakten absichern. Ich bin aber Hohn und das Lachen über mich gewöhnt, denn es gab schließlich nie eine "Immobilienblase", wo ich vor einem Zusammenbrechen der Märkte gewarnt habe.

Vielleicht steigt der DAX noch auf 10.100 Punkte, aber vorher halte ich eine Korrektur um 500 Punkte beim DAX für wahrscheinlich und beim DOW von 800 Punkten. Die Zahl der Kreditfinanzierungen steigt wieder weit über ein "Normal" bei Aktieninvestments. Das bedeutet im Markt ist viel Geld, welches die Anleger nicht wirklich haben.

Brennpunkt China: Knapp über 1,6 Billionen Dollar groß ist dort die Kreditblase.

Brennpunkt Japan: Staatsverschuldung 250% über dem Bruttoinlandsprodukt, die Notenbank lässt die Notenpresse auf Hochtouren laufen, sie braucht einen ultra billigen Yen, der Yen wird verfallen.

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Brennpunkt Ukraine: Eine Verschärfung der Lage könnte zu einem Handelskrieg zwischen Russland und Europa/USA führen. Ob es soweit kommt, ist derzeit fraglich, ich halte es für 25% wahrscheinlich. Ich halte aber eine allgemeine Abkühlung der Beziehungen zwischen Russland und Europa/USA für sehr wahrscheinlich.

Noch zu erwähnen sind hier auch Dauerbrennpunkte wie der nahe Osten, Lybien und Nordkorea.

Und zuhause in Deutschland, der Motor der europäischen Wirtschaft: Mehr Schein als Sein. Es reicht nur ein winziger Funke, wir reden hier nicht über die weltweite Bedrohung durch hausgemachten Terror, sondern von kleinen Anzeichen aus der Wirtschaft und/oder Politik, die die Anleger zum "Kasse machen" verleiten könnte. Ich rede nicht von Panik am Markt, sondern lediglich von Gewinnmitnahmen, die zweifelsfrei jeden Tag realisiert werden könnten. Schließlich steigt der Aktienmarkt seit 5 Jahren in Folge.

In diesem explosiven Kessel kaufe ich keine Aktien, erstens weil sie zu teuer sind und zweitens weil das Risiko zu hoch ist. Kasse machen jetzt jene, die im unteren Bereich des Charts kurzfristig angelegte CALLs auf S&P 500, DAX, DOW usw. kaufen, schließlich könnte der Hyip auf Aktien noch andauern, aber gleichzeitig mit PUTs auf die selben Werte bei Höchständen absichern. Denn die Korrektur kommt.

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 Der Motor der europäischen Wirtschaft wird derzeit wieder künstlich angetrieben mit einer Zinssenkung und einem negativen Einlagezins. Sollte diese Geldflut anhalten oder womöglich sogar noch ein europäisches Anleihekaufprogramm durch die EZB aufgelegt werden, dann sehe ich den Euro noch dieses Jahr bei 1,30 US$. Ob ich mich derartigen Spekulationen auf einen schwachen Euro hingebe, steht noch nicht fest, aber meine Leser erfahren es als Erste.

Ein schönes Pfingstfest wünsche ich!


 

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