Blog von Marvin
 
Eintrag #1, 30.12.2004, 11:50 Uhr

Vogelsberg Rundflug

Der Wetterbericht hatte für gestern Nachmittag einen wenig bewölkten Himmel mit Sonnenschein angekündigt. Doch um die Mittagszeit schoben sich noch dichte Wolken über den Himmel. Immerhin kamen aus Nordwesten zunehmend weniger Wolken nach, was hoffen lies.

So machte ich mich zum vereinbarten Treffpunkt auf den Weg, um Andreas zu einem Rundflug abzuholen. Dessen Arbeitskollge Stefan hatte mitbekommen, was wir vor hatten und wollte sich uns ebenfalls anschliessen. Für mich kein Problem, bedeutete aber für Andreas, dass er weniger in der Luft sein konnte, da er sich die verblieben Zeit bis zum Sonnenuntergang mit Stefan teilen musste. Das war
für ihn aber kein Thema und so fuhren wir zu dritt los.

Um kurz vor 15 Uhr kamen wir am Flugplatz an. Dieser war recht verwaist. Außer unserer Maschine standen keine weiteren auf dem Vorfeld. Jan hatte sie bereits aufgetankt und sogar vorgewärmt - was für ein Service :g:. Damit konnte es gleich losgehen.

Andreas und Stefan wollten in Richtung Vogelsberg fliegen. Andreas war zuerst an der Reihe. Nachdem ich den obligatorischen Außencheck der Maschine durchgeführt hatte, half ich ihm beim Einsteigen und Festgurten.  Da dies bereits sein dritter Flug mit mir war, konnten wir die Passagiercheckliste stichpunktartig abhaken. Ich schloss seine Tür von außen, begab mich auf die andere Seite und machte mich selbst startklar. Der warme Motor schnurrte direkt beim ersten Anlassversuch los.

Mit 11 Knoten Seitenwind starteten wir und drehten auf einen nordöstlichen Kurs, in Richtung Vogelsberg. Nach wenigen Minuten überflogen wir bereits die A45 (Bild 4). Vor uns wurden die Felder zunehmend weiß, während hinter uns, in Richtung Taunus, von der weißen Pracht fast nichts mehr übrig geblieben war.

Der Vogelsberg war leider von Wolken umhüllt (Bild 5). Rund um Schotten und den Niddasee lag noch Schnee auf den Feldern (Bild 6). Ein paar Wolkenfetzen hingen über der Ortschaft und dem See (Bild 7). Wir umkreisten einen Wolkenfetzen (Bild 8) und machten und uns wieder auf den Rückweg.

Stefan erwartete uns bereits ungeduldig. Da das Cafe am Flugplatz über die Feiertage geschlossen hat, hatte er draußen in der Kälte warten müssen.

Die Wolken am Himmel waren zunehmend weniger geworden. Bei Sonnenschein hoben ich mit Stefan zu einer zweiten Runde zum Vogelsberg ab (Bild 9). Ich flog die gleiche Strecke wie zuvor.

Der Vogelsberg war immer noch ganz von Wolken
eingeschlossen, lediglich die Wolkenfetzen über dem Niddasee und den Ortschaften hatten sich aufgelöst. Er war, wie zuvor auch schon Andreas, ganz fasziniert davon, am Rand der Wolken, die hier zum Greifen nahe waren, vorbeizufliegen.

Nach 35 Minuten waren wir wieder zurück am Flugplatz. Für beide ging ein schönes Ereignis zu Ende.
 

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