Blog von wintermute
 
Eintrag #22, 06.01.2005, 21:58 Uhr

frei assoziiert

dieser eintrag wird den ganzen abend dauern... mal schauen was reinkommt

1. es ist einsam so alleine. ja, mir fehlt ein mensch, mindestens. oder auch ein knuddeliges haustier. ach, was solls, finde ich mich damit ab, daß ich heute frierend einschlafen werde.
2. meine hand ist kalt, das liegt an der maus, wurde mir gesagt, ich habe keinen grund das nicht zu glauben. meinen msn-nick habe ich trotzdem mal wieder gewechselt... erklärung woanders. woanders.
3. heute ist nicht viel passiert, zumindest nichts, was irgendetwas ändert. zumindest nichts grundlegendes. ich drücke mich immer noch um termine herum, die fest sind. aber so weit in der ferne, sieht man das ziel selten klar. meist liegt es im nebel, in der ferne, weit genug weg um nicht zu beunruhigen.
4. lob ist böse. es setzt erwartungen. von anderen an mich. und so etwas hasse ich. das ist der druck unter dem ich nicht arbeiten kann. lasst mich in der illusion leben, daß das was ich mache keinen einfluss auf andere hat. anders ist von mir nichts zu erwarten. ich will keine verantwortung übernehmen für die auswirkungen meines tuns auf andere.
5. we suck young blood. we want the sweet meat. are you tired? are you sick?
6. einen menschen in seiner contact list zu sehen... nein, kein thema für ein blog. sorry. aber das habe ich schon genug ausgewalzt, vielleicht kommt es nachher wieder.
7. -.-
8. sry
9. zufällige gemeinsamkeiten sind gruselig, dieser merkwürdige effekt, kurz bevor einer peinlich berührt 'zwei dumme, ein gedanke' sagt. ich hasse das sehr. es raubt illusionen von einzigartigkeit, mutmaßlich auf beiden seiten. ich hasse es gelobt zu werden, s.o., genau so mag ich es nicht sonderlich wenn andere augenscheinlich ähnliche gedankengänge haben. das macht angreifbar, verletzlich. und wer verletzlich ist wird auch verletzt. dann lieber gar nicht mit menschen interagieren.
10. genau so schlimm vielleicht noch schlimmer sind ungemeint verletzende worte. ich habe eine intimsphäre, auch geistig. und wie weit ich andere menschen daran teilhaben lasse muss meine entscheidung bleiben. es freut mich manchmal zu hören, daß andere menschen reden, meistens nicht. vor allem von meinem engsten umfeld möchte ich  nicht wissen, was dritte so über mich denken. vor allem so sätze wie 'sie fand du warst ganz schön scheisse drauf auf dem weihnachtsmarkt' treffen tief. soll sie es mir doch selbst sagen. aber bitte nicht über dritte. bitte nie wieder, ich reiße doch niemandem den kopf ab für seine meinung, was für ein bild haben die menschen von mir? ich bin sarkastisch, ach mist, jetzt rede ich schon wieder darüber, aber doch nicht bösartig... zumindest meine ich es doch nie so, auch wenn ich es nicht immer unter kontrolle habe, das bitte ich mir nachzusehen. nicht daß ich mich mit tourette oder etwas ähnlichem herausreden könnte, ich bin halt ich, da kann ich nichts für, das kann ich auch nicht ändern, und verdammt noch mal, ich habe keine lust mich ständig dafür zu rechtfertigen. jetzt werde ich agressiv, das ist nicht gut.
11. ich habe angst, ich friere, irgendwas in meiner welt ist ganz gehörig aus den fugen geraten. ich hätte einiges in der letzten zeit anders machen müssen, das weiß ich, auch wenn ich keinen blassen schimmer habe, wie ich das hätte anstellen sollen.
12. ich habe träume. manchmal wache ich auf und stelle fest, daß ich gar nicht geschlafen habe. es ist nicht beängstigend, eher interessant, daß ich in der lage bin, das aus einer distanz zu betrachten. besonders wenn ich laut musik höre ist es leicht sich vorzustellen, daß die welt ganz anders ist. manchmal wünsche ich mir, nicht mehr aufzuwachen. manchmal, aber ich weiß daß jeder traum auf dauer ein alptraum ist, egal wie golden die früchte von den bäumen funkeln.
13. ist krieg. welt vs me. es macht spaß, vor allem weil ich weiß wer gewinnt... und ich persönlich würde kein geld auf mich setzen. es ist nur eine frage der zeit, und alle sind weichgekocht. wenn die letzten verteidigungslinien weggebrochen hält nichts den sturm. es wird keine bombe sein, keine tretmine, keine pistolenkugel, keine ladung schrot, nicht einmal ein angelhaken, der letzte stein wird von einem menschen mit einem augenzwinkern und einem fingerschnippen weggefegt. und ich weiß daß ich fallen werde. ist krieg, ist halt so. es macht nichts, opfer sind überall, an jeder front. und ich wäre nicht das erste. nein, nicht einmal eins der ersten, kollateralschäden opfern sich, je nach veranlagung für eine der seiten, sie wissen doch gar nicht was sie tun in einem krieg den sie nicht erkennen gegen sich selbst.
14. reicht, es hat nur eine halbe stunde gedauert, ich bin verworren in meinen gedanken genug jetzt um weiterzumachen wo ich noch nicht aufgehört geschweige denn angefangen habe noch nie es befreit nicht ein blog zu schreiben denn das zittern wartend auf reaktionen und rückschläge ist da und kommt und zeigt die hässliche fratze auf der anderen seite der mitteilungsfreude. ich wünsche.
 

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