Blog von wintermute
 
Eintrag #45, 08.02.2005, 20:36 Uhr

egoblog

tja, ich habe mir heute mal wieder einiges über mich in erinnerung gerufen. und ich will es eigentlich nicht vergessen.
ich weiß, im ersten moment klingt es toll, viele sachen einfach zu können, ohne viel dafür lernen zu müssen. wenn einem die fähigkeiten nach kurzer einarbeitung einfach so zufliegen. aber es ist nicht schön. man lernt nie das lernen, man lernt nie, wie man um etwas kämpft. selbstzufriedenheit kommt dabei nicht auf, aber auch nicht das hochgefühl etwas wirklich geschafft zu haben, eine anstrengung getätigt zu haben, die sich gelohnt hat.
ich musste nie lernen.
was ist das? überall um mich herum ist leben, ich fühle mich eingesperrt, als wäre eine glasscheibe zwischen mir und ihnen. da sind menschen, ich habe es glaube ich schon einmal geschrieben. und immer habe ich das gefühl, zwar toleriert zu sein aber nicht dazuzugehören. es zermürbt. ich weiß nicht, ob ich es mir einbilde, oder  ob ich wirklich so ein sonderling bin, daß ich zur gesellschaft inkompatibel geworden bin im laufe der letzten jahre. es gibt auch keinen punkt, an dem ich ansetzen könnte: hier ist es passiert. schleichende vergiftungen sind tückisch.
 

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