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Eintrag #1, 30.01.2005, 21:23 Uhr

Der Fall Hoyzer

Da ist man nun selber seit über 10 Jahren Schiedsrichter - und auch noch 5 Jahre älter als Robert Hoyzer - und macht sich so nach einer Woche seine eigenen Gedanken.

Noch am Montag habe ich felsenfest behauptet, daß ein Schiedsrichter nicht in der Lage ist, vor einem Spiel zu sagen, dass diese oder die andere Mannschaft gewinnt. Es hängt - davon bin ich auch immer noch überzeugt (!) - einfach zuviel von Faktoren ab, die keiner - erst recht nicht der Schiedsrichter allein - beeinflußen kann.

Bei der Partie Paderborn gegen den HSV zum Beispiel - was passiert denn, wenn der erste Strafstoßschütze den Ball versemmelt und der zweite von Pieckenhagen gehalten wird? Evtl. schießt unglückglich Barbarez noch ein Tor in letzter Minute - und das Spiel hätte 3:2 für den HSV geendet...

Wie kann also ein Schiedsrichter glauben, daß er das Ergebnis beeinflußen kann?

Warum vor allem tut er so etwas? Dieser Frage will ich auf den Grund gehen, aber sicherlich keine Phrasen vorschicken oder aber Theorien und Verdächtigungen aufstellen.

Ich habe mir aber vorgenommen, ab heute täglich mein "Blog" zu schreiben - da kommt mir dieses Thema das mir als HSV-Fan, als Schiedsrichter, als Spieler und - natürlich vor allem - als Fußball-Anhänger besonders am Herzen liegt natürlich gerade recht.

Es grüßt
sme--
 

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