Blog von ALKOHOLIKA
 
Eintrag #9, 24.08.2005, 10:52 Uhr

Betriebswirtschaftliche Überlegungen zum Thema Frau

"Wie wir wissen, wird gemeinhin das Thema Frau mit dem Begriff "Liebe" in Verbindung gebracht. Die "Liebe" ist eine Erfindung des Bürgertums und des 17. Jahrhunderts. Davor, und lange danach auf dem Lande, waren wirtschaftliche Überlegungen viel entscheidender.
Heutzutage erleben wir, daß die romantische Liebe großen Gefahren ausgesetzt ist. Ehen halten zum Beispiel nur noch wenige Jahre. Und man spricht von "LAP", LebensAbschnittsPartner. Deshalb scheint es an der Zeit, die wirtschaftlichen Aspekte wieder in den Vordergund zurücken und nüchterne Betrachtung einkehren zu lassen.
Was ich hiermit mit einer Serie von Betrachtungen beginnen möchte.

Wir unterscheiden zwei Fälle:

1. Die Frau als Konsumgut
Hier betrachten wir die Frau als Wirtschaftsgut, dessen Leistungen, wir uns kurzfristig oder vorübergehend sichern, um gewisse Bedürfnisse zu befriedigen.
Dabei unterschieden wir wiederum zwei Fälle:
a. Die Frau als Lieferantin (hochwertiger) sexueller Dienstleistungen: In diesem Fall kann eine Prostituierte die preiswertere Lösung sein. Muß aber nicht. Manche Frau ist zu geringen Kosten verfügbar. Das hängt natürlich auch, aber nicht nur, mit den eigenen Ansprüchen an die Verarbeitungsqualität des ins Auge gefaßten Beutegutes zusammen, und auch mit den eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten, das Wild zu reißen.
b. Die Frau als Lieferantin (hochwertiger) emotionaler Bedürnisbefriedigung, eventuell unter Einschluß sexueller Dienstleistungen: Hier fallen Prostituierte eher aus, es sei denn man rekurriert auf Luxusnutten. Aber welcher Mann kann sich das schon leisten. Die Spesen für zu teilende Erlebnisse (Abendessen, Theaterbesuch, Tanzveranstaltung, Urlaubsreise) für Amateurinnen dürften sich bei durchschnittlich bepreisten Exemplaren in Grenzen halten, und steigen natürlich mit den eigenen Ansprüchen des Käufers an die Qualität des Erlebnisses: Ein Abend in einem Drei-Sterne-Restaurant ist eben teuerer als eine Tête-à-tête in einer Pizzeria. Die Stunden oder Tagessätze für eine Prostitutierte könnnen hier eingespart und in die Qualität des Erlebnisses investiert werden.

2. Die Frau als Investitionsobjekt
Hier betrachten wir die Frau als Wirtschaftsgut, welches über die Dauer seiner Abschreibungsperiode einen kontinuierlichen Strom von Nutzungen abgibt (Emotion, Gesellschaft, sexuelle Dienstleistungen, Haushaltsdienste, Genvererbung und Brutpflege etc.). Hier fallen Prostituierte fast immer heraus, es sei denn, man hat ein reichlich gefülltes Spesenkonto, wie beispielsweise als Betriebsrat von VW. Solche Fälle, sind durch die steuerliche Behandlung der notwendigen Ausgaben als abzugsfähige Betriebsausgaben natürlich interessant. Für denjenigen, der diese Möglichkeiten nicht hat, bleibt nur die Möglichkeit der Finanzierung aus versteuertem Einkommen, es sei denn er kann gelegentliche Geschäftsreisen wenigstens anteilig ansetzen, was aber wegen der schärferen Kontrollen der Finanzämter zunehmend schwierig wird.
Als steuerlich interessantes Modell für den Durchschnittsbürger bleibt hier nur die Ehe, und dies auch nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen, etwas bei einem starken Einkommensgefälle.
Nutzentehoretisch geht es bei diesem Modell daraum, eine gewisse Investitionssumme so einzusetzen, daß dabei eine langfristig einigermaßen stabile Leistungslieferung des Investitionsgutes zu erwarten ist. Heute rechnen wir mit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Frau von 15 Jahren, wobei im Laufe des Abschreibungszeitraums nicht nur laufende Kosten in Ansatz zu bringen sind, sondern auch Sonderabschreibungen berücksichtigt werden müssen, etwa nach Geburten, und Instandhaltungskosten zu berücksichtigen sind, die in nicht unerheblicher Höhe anfallen können (Schönheist-OP, Bruststraffung, Cellulitisbehandlung). Unbefriedigend gelöst ist der Kasko-Fall, sprich, wenn das Investitionsobjekt vorzeitig den Dienst verweigert und die Scheidung einreicht und rechtlich sanktioniert auch noch weitere Abschreibungen einfordert, ohne im Betrieb verfügbar zu sein, oder den Abschreibungszeitraum ungebührlich verlängert. Hier hat der unternehmende Mann kaum Einwirkungsmöglichkeiten. In der anfänglichen Investitionsplanung wird dieser Posten häufig nur unzureichend berücksichtigt. Und schon mancher emotionale Unternehmer hat dadurch Konkurs anmelden müssen.

Ich möchte die Dinge nicht weiter aufdröseln. Aber aus dieser kurzen Betrachtung sollte doch klar hervorgehen, daß der Umgang mit dem weiblichen Geschlecht doch sehr differenzierter Überlegungen bedarf und nicht einfach in zwei, drei Sätzen abgehandelt werden kann.
Manche Frauen werden nun einwerfen, das sei alles nicht schön, wo bleibt die Romantik? Dazu ist zu sagen, daß es grundsätzlich die Männer sind, die der Romantik huldigen, während bei der holden Weiblichkeit durchaus hart kalkulierte Geschäftsinteressen vorherrschen, die die Frauen verstehen zu kaschieren und zu überspielen, indem sie dem Manne den Kopf verdrehen und auf seine Naivität setzen."  :mrgreen:
 

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